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Web bier.abseits.de

14.5.12

 

Kultürla Bierseminar mit Diplom.


Markus Raupach veranstaltet am 23. Mai 2012 in der Zeit von 15.00 bis 20.00 Uhr in Bamberg ein Bierseminar mit Bierdiplom in Zusammenarbeit mit dem Verein Kulturlä.

Das Programm (in Zusammenarbeit mit Hans Wächtler, Inhaber des HW Brauerei-Service):
  • Einführung in die Bamberger und Fränkische Bierkultur
  • Der Brauprozess und die Rohstoffe
  • Führung durch eine Bamberger Brauerei
  • Verkostung von acht Bieren
  • Infos und Diskussion rund um die aktuelle Brauereisituation
  • Prüfung, Diplom und Aufnahme in den Bierorden
Kultürla ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Er nimmt sich Projekten an, die Künstler und Kultur fördern, die Familien und Gemeinschaften stärken und die regionalen Dienstleister und Produzenten verbinden.

Markus Raupach ist Inhaber der Guide Media GbR und Autor zahlreicher Bücher, unter anderem über Frankens Brauereien und Brauereigaststätten.

9.5.12

 

Mahrs Bräu Lagerbier - naturtrüb und obergärig.


Anläßlich des 1000jährigen Jubiläums der Weihe des Bamberger Doms (1012 - 2012) hat die Bamberger Mahr's Bräu ein obergäriges, natürtrübes Jubiläumsfestbier (5,5% vol. alc.) in einer limitierten Auflage von 200 Kisten (20 hl) herausgebracht.

Die Bezeichnung als obergäriges Lagerbier hat unter englischsprachigen Bierliebhabern etwa für Verwirrung gesorgt, denn dort bezeichnet Lager untergärige Biere. Die Bezeichung als "obergäriges Lagerbier" erklärt sich wohl daraus, daß zwar obergärige Hefe, aber Gersten-, Dinkel- und Weizenmalz (in dieser Reihenfolge der Mengen) eingesetzt worden ist.


Das bernsteinfarbene Bier ist sehr trüb, hat für meinen Geschmack zu wenig Kohlensäure und läßt ausreichend Hopfenbittere vermissen, um die Süße des Dinkelmalzes auszubilanzieren. Ich habe wenig Lust verspürt, es auszutrinken oder gar eine weitere Flasche zu öffnen.

Wer sich über Aktionen und neue Biere der Mahr's Bräu informieren will, nutzt besser deren Facebook-Seite als deren Website, die seit langem eine Baustelle ist.

6.5.12

 

Brauerei Michael Plank gewinnt den World Beer Cup in der Kategorie "Small Brewing Company".


Beim diesjährigen World Beer Cup wurde in der Kategorie "Small Brewing Company" die deutsche Brauerei Michael Plank in Laaber zur besten Brauerei gewählt. Die komplette Liste der Gewinner (PDF).

Folgende deutsche Biere wurden ausgezeichnet:

5.5.12

 

Kellerberg höchstadt e.V.: Kellerfest 2012.


Der Kellerbergverein Höchstadt lädt vom 3. bis 5. August 2012 zu seinem Kellerfest ein. Bilder vom Kellerfest 2011 und Bilder vom Kellerfest 2011.

Der Höchstadter Kellerberg ist eine Kelleranlage, entlang der Staatsstrasse 2763, mit insgesamt 26 Eingängen als Zugang zu einem mehrstöckigem Labyrinth von Stollen und Gängen. Oberirdisch gibt es 22 Kellerhäuschen, die meisten gehören sogenannten Kellergemeinschaften. Im Unterschied zum Bamberger und Forchheimer Raum, wo es viele gewerbliche Sommerkellerwirtschaften gibt, handelt es sich im Landkreis Erlangen-Höchstadt fast ausschließlich um einfache Lagerkeller, die als private Sommerkeller genutzt werden. Die oberirdischen Kellerhäuschen werden meist privat bzw. von Vereinen genutzt.

Mehr zur Geschichte des "Kellerbergs in Höchstadt verrät der Verein zur Förderung der fränkischen Bierkultur.

Der Kellerbergverein trifft sich jeden Donnestag ab 19 Uhr im Petersbecks-Keller zu einem Stammtisch. Nichtmitglieder sind herzlich Willkommen!

30.4.12

 

Brauereien in Bamberg.


Gelegentlich werde ich gefragt, wie viele Brauereien es in Bamberg gibt. Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Ordnen wir die Bamberger Brauereien nach den von mir geschätzten Ausstoßvolumina:
  1. Die Kaiserdom Spezialitätenbrauerei ist mit ca. 250.000 Hektolitern pro Jahr sicherlich die größte Brauerei im Stadtgebiet. Der Bauereistandort in der ehemals selbständigen Gemeinde Gaustadt wurde aber erst im Rahmen einer Verwaltungsreform eingemeindet. Nicht nur im Ausland werden Biere dieser Brauerei dennoch als Bamberger vermarktet. Neben der Marke "Kaiserdom" werden weitere Marken benutzt wie Bürgerbräu, Prostel, Original Biker, Weizenland und Meranier Schwarzbier. Außerdem werden Handelsmarken produziert, Lizenzen vergeben und Spezialitäten wir koscheres Bier und alkoholfreies Bier für Kunden in islamischen Staaten gebraut.
  2. Auf die zweite Position mit 28.000 Hektolitern hat sich in den letzten Jahren, inbesondere auch nach der Insolvenz der Brauerei Maisel, die Brauerei Fässla hoch gearbeitet.
  3. Außerhalb Bambergs und insbesondere im Ausland ist die als "Schlenkerla" bekannte Heller-Bräu die bekannteste Brauerei Bambergs. Die Ausstoßmenge wird nicht publiziert. Ihr Sortiment ist - nimmt man z.B. die Bewertungen des englisch sprachigen Bewertungsportals RateBeer.com als Indikator - das beste von Bamberg.
  4. Die Mahrs Bräu hat volumenmäßig schon bessere Tage gesehen. Veröffentlicht wird eine Ausstoßmenge von 18.000 Hektolitern pro Jahr.
  5. Wie viel Bier die Brauerei Keesmann noch braut, ist mir nicht bekannt.
  6. Die Brauerei Spezial stellt wie auch das Schlenkerla ihr Rauchmalz selbst her. Gebraut werden ca. 6.500 Hektoliter pro Jahr.
  7. Die Ausstoßmenge der Klosterbrauerei wird nicht veröffentlicht.
  8. Die Brauerei Greifenklau braut jährlich ca. 1.000 Hektoliter. Neben dem "Greifenklau Lager" gibt es einen saisonalen Bock.
  9. Wie viel Bier die jüngste Bamberger Brauerei, die Gasthausbrauerei Ambrösianum braut, weiß ich nicht.
  10. Die kleinste gewerbliche Bamberger Brauerei ist die Weyermann® Braumanufaktur mit 180 Hektolitern pro Jahr. Sudgröße: 220 Liter.
  11. Noch kleiner ist Robesbierre, eine Hausbrauerei. Das heißt: sie darf kein Bier vertreiben, sondern braut nur für den Eigenverbrauch. Inhaber und Braumeister Robert Pawelczyk ist aber Profi, unterrichtet Brauer und ist Prüfer bei der Gesellenprüfung der Handwerkskammer.
  12. Technisch gesehen verfügt die Mälzerei Weyermann® über eine zweite Brauereianlage. Dort wird aber kein Bier gebraut, sondern Sinamar, mit dem man Bier, Backwaren und andere Produkte färben kann.
Erschwert wird die Beantwortung der Frage, wie viele Brauereien Bamberg hat, dadurch, daß wenigstens vier Bamberger Brauereien zumindest einzelne Sorten außerhalb Bambergs im Lohnbrauverfahren brauen lassen. Leider lassen sie darüber Transparenz vermissen.

Nicht gelistet habe ich Hausbiere von Gaststätten, die diese unter ihrem Namen anbieten, aber über keine eigene Brauerei verfügen. So bietet das Restaurant "Alt-Ringlein ein "Ringlas Hell", verschweigt aber nicht, wo dieses Bier gebraut wird.

Ebenfalls nicht gelistet habe ich Biere der Marken .

 

Drei Tage Bierdiplom.


Der "Bayerische Hof" in Grünbach im Vogtland bietet im Rahmen eines Bündels verschiedener "Biererlebnisse"eine individuell buchbare Pauschale genannt "Drei Tage Bierdiplom". Teilnehmer können Brauer Roy Hartenstein dabei auch zur Hand gehen. Am Ende von drei lehrreichen Tage gibt es ein Bierdiplom. Nebenbei lernt man auch die hauseigene Destillerie kennen.

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26.4.12

 

Bayerischer Brauerbund und BHG verleihen "Goldene BierIdee 2012".


München. Der Bayerische Brauerbund e.V. und der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband e.V. haben am Donnerstag, dem 19. April 2012, im feierlichen Rahmen der Krönungsgala der 3. Bayerischen Bierkönigin im Augustiner-Keller in München die "Goldene BierIdee 2012" verliehen.

Die Auszeichnung würdigt Personen oder Initiativen, die sich in besonderer Weise um die Präsentation bayerischer Bierspezialitäten verdient gemacht haben. Der Präsident des Bayerischen Brauerbundes, Friedrich Düll, nahm zusammen mit Wirtepräsident Ulrich N. Brandl die Auszeichnung der diesjährigen Preisträger vor.

Ausgezeichnet wurden:Brauerpräsident Friedrich Düll stellte in seiner Festrede heraus, dass es Betriebe gibt, deren Engagement um den Erhalt der bayerischen Bierkultur das Maß des Üblichen übersteigt, und die die Auszeichnung mit der Goldenen BierIdee mehr als verdient haben. Er betonte, dass nicht nur das Brau- und Gastgewerbe selbst innovativ sind, sondern die Begeisterung für Bayerisches Bier längst Privatinitiativen, Einrichtungen des Getränkehandels, Landkreise und Gemeinden oder Unternehmen auf verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette "Bier" infiziert hat.

(Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Brauerbunds).

24.4.12

 

New Yorker Braumeister in der Hoepfner Burg


Jan Matysiak, Braumeister in der Sixpoint Craft Ale Brewery in Brooklyn, New York City, hat einen ganz besonderen Wunsch. In seiner Heimatstadt Karlsruhe möchte er ein neues Bier brauen, das es so noch nirgendwo gibt. Für den Diplom-Braumeister, der an der Technischen Universität München-Weihenstephan studiert hat, steht fest:
"In der Hoepfner Burg wird es auf Anhieb gelingen!"
Für den Geschäftsführer der Privatbrauerei Hoepfner, Matthias Schürer, kommt die Wahl nicht überraschend.
"Unsere Hochburg der Braukunst bietet alles, was sich ein Brauer wünschen kann. Zum einen modernste Technik, aber auch offene Prozesse, in die er jederzeit eingreifen kann."
Ein wunderschönes Sudhaus und offene Gärkeller, die es so nur noch selten in Deutschland gibt, bei diesen Möglichkeiten gerät Jan Matysiak "ins Schwärmen", wie er selbst bei der Vorstellung des Projekts betonte:
"Die Vorrausetzungen in der Hoepfner Burg sind optimal, die Brauer neugierig und motiviert, die Gerätschaften erstklassig."
Jan Matysiak sieht sich als ein Botschafter, der in Deutschland mit seiner Idee
"auch an die Grenzen des deutschen Reinheitsgebotes geht, und es dennoch ehren will."
Dazu habe er die
"besten Elemente aus europäischen und amerikanischen Bierwelten zusammengetragen."
Hoepfner Braumeister Peter Bucher ist gespannt:
"Jan hat mir erzählt, was er vorhat. Wir haben ja bereits ein breites Sortiment. Dennoch denke ich, dass es für uns alle etwas völlig Neues werden wird. Allerdings hat er nur einen Schuss! Pardon - einen Sud."
Dieser Sud wurde am Ende Februar 2012 eingebraut. Bis Ostern etwa reift das Bier in den kalten Kellern der Burg. Dann endlich kann die „Bier-Spezialität by Jan Matysiak“ probiert werden. Mathias Schürer:
"Wenn alles gelingt, planen wir die neue Bierschöpfung zum Probieren in ausgewählten Restaurants und Gaststätten der Region anzubieten."
(Quelle: Pressemitteilung der Privatbrauerei Höpfner).

Siehe dazu auch: "Bier - zartbitter: Brauerei Hoepfner präsentiert neue Biersorte", in: ka-news vom 24. April 2012.

 

Weyermann® Süßholz-Biere


Am Valentinstag wurde in der Weyermann Braumanufaktur Süßholz (englisch: liquorice) geraspelt. Süßholz ist den meisten eher als als Süßigkeit Lakritz bekannt. Lakritze wird hergestellt aus dem extrahierten und eingedickten Saft von Süßholz-Wurzeln, dem Zuckersirup, Mehl und Gelatine zugesetzt werden. Süßhölzer dienten auch als Arznei gegen Husten, Heiserkeit und Magenprobleme.

Lange Zeit wurden sie in unterschiedlichen Regionen vor allem im Süden Deuschlands angebaut. Heute werden sie nur noch von einzelnen Privatleuten und in Bamberg angebaut. Die Bamberger Süßholzgesellschaft hat es als ein Thema in die Landesgartenschau 2012 in Bamberg eingebracht. Produkte aus Süßholz sollen als Souvenir verkauft werden. Durch den Anbau werden brachliegende Gärtnerflächen im Welterbe Gärtnerstadt reaktiviert.

Angesteckt von der Vorfreude auf die Landesgartenschau, die am 26. April 2012 beginnt und zu der bis zum 7. Oktober über eine Million Besucher erwartet werden, wurde in der Weyermann® Braumanufaktur das Süßholz nicht nur klein geraspelt, sondern vom Braumeister Dominik Maldoner zum Brauen von drei Süßholz-Bieren verwendet:Beschreibungen dieser drei neuen Süßholz-Biere findet man in dem Artikel "Weyermann® kreiert anlässlich der Bayerischen Landesgartenschau in Bamberg eine exklusive Auswahl an "Süßholzbieren"", in: Der neue Wiesentbote vom 20. April 2012.

Biere mit Liquorice sind selten, aber es gibt einige Beispiele, so das "Tomlinsons Original Liquorice Stout" der Cairngorm Brewery im schottischen Aviemore, vertreten auch bei Facebook. Das "Original Liquorice Stout" wurde 1994 erstmals in Pontefract gebraut.

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23.4.12

 

Maxbrauerei Biermanufaktur.


Die vor zwei Jahren gegründete Maxbrauerei Biermanufaktur in Altenstadt im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau war die wohl kleinste Brauerei, die auf dem Bierfestival Braukunst Live! 2012 vom 20. bis 22. April 2012 in München mit enem eigenen Stand vertreten war.


Der Titel "Braumanufaktur" wird mittlerweile ja inflationär verwendet, sogar von eher großen Brauereien. Im Falle der Maxbrauerei Braumanufaktur ist die Bezeichnung nicht irreführend. Die Sudgröße von nur 2,2 Hektoliter entspricht der Sudgröße der Weyermann Braumanufaktur in Bamberg. Das Malz bezieht Max Sedlmeier aus Bamberg und man profitiert von deren Service, Brauern und Heimbrauern Rezepturen zur Verfügung zu stellen. Pro Jahr werden rund tausend Hektoliter gebraut.

Gottseidank braut man nicht nur die in allen Gasthausbrauereien üblichen Biersorten (helles und dunkles Lager, Hefeweizen, saisonal: Bock), sondern auch Bierspezialitäten wie ein "Maxbrauerei India Pale Ale" (7,0% vol. alc.) und gelegentlich "Braumeister Spezialbiere" wie etwa Whisky Ale, Dunkles Märzen oder gar einen Barley Wine. Verkostet habe ich in München das neue Whisky Ale der Maxbrauerei, das mir vorzüglich geschmeckt hat. Es wurde im Herbst 2011 in Zusammenarbeit mit den Schongauer Whiskey-Freunden eingebraut. Vier Monate lang wurde es in einem Bourbon-Fass gelagert.

Die Maxbrauerei hat keine eigene Flaschenfüllerei, sondern läßt in Bügelverschlußflaschen abfüllen. Vertrieben werden sie bislang im der Erlebnisbrauerei selbst, die nur mittwochs und freitags von 14 h bis 17:30 h und donnerstags von 14 h bis 22 h geöffnet hat, in Gaststätten in der Region und im regionalen Einzelhandel, etwa bei Edeka (siehe: "Dort gibt's unser Bier".

Ein zweites Standbein der Maxbrauerei Braumanufaktur sind halbtägige und ganztägige Braukurse.

17.4.12

 

Maisel & Friends.


"Maisel & Friends" ist eine im Mai 205 eingetragene Marke der Bayreuther Brauerei Gebr. Maisel KG. Sie steht für "Biere mit starkem Charakter".

"Stefan’s Indian Ale" von Stefan Sattran ist ein India Pale Ale. Stefan Sattran ist Sommelier und betreibt gemeinsam mit zwei Freunden einen kleinen, feinen Weinberg im fränkischen Würzburg. Er ist seit seiner Kindheit mit dem Brauereieinhaber Jeff Maisel befreundet.

"Jeff’s Bavarian Ale" von Jeff Maisel ist ein Weizenbock.

"Marc’s Chocolate Bock" ist ein dunkler Bock. Marc Goebel ist Brauer von Beruf. Er lernte Jeff Maisel beim Studium der Brauwirtschaft in Weihenstephan kennen.

Sehr gelungen ist die Idee, alle drei Biere durch Videos vorzustellen. Die Vorstellungen übernehmen die drei Namensgeber. Dafür gibt es einen eigenen Youtube-Channel MaiselAndFriends.

Alle drei Biere sind am Juli 2012 lieferbar.

19.3.12

 

Störtebeker Atlantik-Ale.


Das "Störtebeker Atlantik-Ale" aus der Störtebeker Braumanufaktur ist ein obergäriges Bier, in dem sieben Hopfensorten kombiniert worden sind, darunter auch Cascade, Amarillo und Citra. Es wird im Vergleich zu anderen Pale Ales aus Deutschland preisgünstig vermarket. Eine Kiste mit 20 0,5 l-Flaschen kostet im brauereieigenen Getränkemarkt zur Zeit nur 15,99 Euro incl. Mehrwertsteuer zzgl. Pfand.

Die Stralsunder Brauerei hat sich 2012 in Störtebeker Braumanufaktur umbenannt, was wohl eher der Intention geschuldet ist, für Deutschland eher ungewöhnliche Biere zu brauen, als dem rund 100.000 Hektolitern großen Ausstoß. Die Bezeichnung "Atlantic Ale" soll wohl die verwendeten Hopfensorten vertonen.

9.3.12

 

Weyermann® Dinkelbock.


Der Weyermann® Dinkelbock aus der Weyermann® Braumanufaktur der Mälzerei Weyermann® in Bamberg besitzt eine kräftige, goldgelbe Farbe und dazu eine Schaumkrone, die an einen frisch aufgebrühten Cappuccino erinnert, beschreibt ihn Weyermann®.
"Dem Bierkenner werden gleich die betörenden, dinkeltypischen, süßlichen Aromen auffallen, die durch die Hopfenblume nur noch kräftiger unterstrichen werden.
Im Mund entfaltet er sich als ein spritzig, angenehm vollmundiges Bier. Die erfrischende Bittere im Nachtrunk harmonisiert perfekt mit einer wohligen Malzsüße.

Der Weyermann® Dinkelbock wurde mit 55% Dinkelmalz eingebraut. Er erreicht bei einer Stammwürze von 16,0% einen Alkoholgehalt von 5,8% vol. Er wurde mit Saphir gehopft und hat 33 Bittereinheiten.

Dinkel ist eine Getreideart, ein enger Verwandter des heutigen Weizens. Er entstand als Kreuzung zwischen Emmer und Wildgräsern in Mesotomien vor einigen zehntausend Jahren. In Europa wird Dinkel seit dem späten Bronze-Zeitaler von den Alemannen kultiviert.

Dinkel wurde nach dem zweiten Weltkrieg immer weniger zum Brauen verwendet. Wegen seines hohen Proteingehaltes eignet sich Dinkel besser zum Brotbacken. Vor dem Brauen muß Dinkel entspelzt werden, sonst schmeckt es zu adstringierend, d.h. im Mund entsteht ein pelziges Gefühl. Nach der Fermentation muß Dinkelbier mehrere Monaten bei niedriger Temperatur, knapp über dem Gefrierpunkt, gelagert werden, um den pelzigen Geschmack zu mildern.

Mit dem Aufkommen der Biobiere und der Rückbesinnung auf alte Getreide-, Gemüse- und Obstsorten, ist Dinkelbier eine Nische geworden:Die Liste ließe sich verlängern durch viele Beispiele einmaliger oder saisonaler Dinkelbiere sowohl aus Deutschland wie auch aus dem Ausland. So hat die Kölner Braustelle auch schon einmal ein Braustelle Dinkelbier als Monatsbier gebraut. Das Bamberger "Café Abseits" schenkt den Weyermann® Dinkelbock vom 10. bis zum 18. März 2012 vom Faß aus (solange der Vorrat reicht).

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Stiegl Hausbiere.


Die österreichische Brauerei Stiegl in Salzburg hat ihr Biersortiment geschickt in vier Kategorien sortiert. Neben dem klassischen Stiegl Sortiment, wie es sich landauf, landab in vielen Brauereine findet:

4.3.12

 

15. Fränkische Bierfest.


Das 15. Fränkische Bierfest im Nürnberger Burggraben findet vom Mittwoch, 06.06.2012, bis Sonntag, 10.06.2012, statt.

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29.2.12

 

1. BIERsymposium für Biergenuss und Braukultur.



Vom 12. bis 14. Oktober 2012 veranstalten die Fränkische Bierakademie und Markus Harms (Bieratelier) in der Bierkulturstadt Bamberg im Bierland Oberfranken ihr "1. BIERsymposium für Biergenuss und Braukultur".

Themen- und Referentenplan (Stand März 2012 / Änderungen vorbehalten):Mit freundlicher Unterstützung (Besichtigungen): Vorstellung Internationaler Bierspezialitäten, Bier- & Brauereimarketing und mehr "Trinken ist ein Bedürfnis, Genießen ist eine Kunst." Im Symposiumspreis sind inkludiert: komplettes Referentenprogramm, Eintritt ins Brauereimuseum mit Führung, Brotzeit mit diversen Bierspezialitäten, Pausengetränke, Brauereibesichtigungen, Bamberger "Rauch-Bier-Zwiebel" und a Seidla Schlenkerla Märzen, "Blaue Zipfel Essen" und weitere Bierspezialitäten. Anreise/Übernachtung: Selbstanreise, bei der Zimmerbuchung (auf eigene Rechnung) ist Ihnen der TKS (0951-2976-200 / www.bamberg.info gerne behilflich. Folgende Bamberger Brauereien bieten Übernachtungsmöglichkeiten an: Brauerei Fässla, Brauerei Spezial, Hotel Altenburgblick. Oder schauen sie ruhig mal unter www.braugasthoefe.de. Es empfiehlt sich rechtzeitige Anmeldung. Direkt bei den Veranstaltern: BierAtelier Markus Harms, Fon: 0 52 04 / 92 41 92 - Fax: 0 52 04 / 99 42 40 0 Email: markus.harms@bieratelier.de - www.bieratelier.de, Fränkische BierAkademie (FBA), Genussbotschaft – Bierkulturstadt Bamberg joHannes Schulters, Fon: 0951-9370349 Email: info@fraenkische-bierakademie.de www.fraenkische-bierakademie.de Bierconnaisseurpreis: 249,- €, inkl. MwSt. Mindestteilnehmerzahl: 15 (Achtung: begrenzte Teilnehmerzahl). Verbindliche Anmeldung nach Zahlungseingang Rückerstattung nur bei Veranstaltungsausfall

Zielgruppe: Biergenussaffine, Braukulturinteressierte, Profis und Hobbyisten die sich mit Spaß und Leidenschaft dem Thema Bier, dessen Entstehungs- und Vermarktungskultur interessieren, Hintergründe erfahren und sich austauschen möchten.

27.2.12

 

Alvinne Craft Beer Festival.


Am 4. und 5. März 2012 findet in De Kasteelhoeve, Avelgem, Belgien zum vierten Mal das jährliche "Alvinne Craft Beer Festival" statt und zwar auf dem neuen Gelände der Brauerei Alvinne statt: Vaartstraat 4a, Moen (Zwevegem).

Es gibt nach eigenem Anspruch einige der innovativsten Mikrobrauereien zu entdecken:

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21.2.12

 

Rittmayer Oak Reserve (Edition Nr. 4).


Mit der Reihe "Rittmayer Oak Reserve" und dem Jahrgangsbier braut Georg Rittmayer (Brauerei Rittmayer in Hallerndorf) in regelmäßigen Abständen höchst individuelle Biere mit Reifepotential.

Ein weiteres Bier der Oak Reserve Reihe ist die Edition Nr. 4 mit einem Potpourri aus reifen Früchten, Vanille und Rotwein. Hergestellt durch ein zweifaches Reifeverfahren. Durch die Lagerung im Rotwein-Barriquefass erhält dieses Bier die Finesse der Spätburgundertraube und dezente Anklänge von Vanillearomen. Es entsteht eine einzigartige, elegante Rotweinaromatik, die mit den süßen Malznoten des Bieres eine harmonische Liaison eingeht. Gelagert wurd es in einem Faß, in dem vorher Spätburgunder Barrique von Philipp Wittmann, Weingut Wittmann, Westhofen in Rheinhessen, gelagert worden war.

Mit seinen 9,5% vol. alc. eignet sich die "Rittmayer Oak Reserve Edition Nr. 4" insbesondere als als Aperitif oder Digestif. Abgefüllt wurden 538 0,375-Liter-Flaschen. Sie werden im hauseigenen Getränkemarkt und online verkauft für 8 Euro je Flasche.

Bekannt ist die Brauerei Rittmayer außerhalb Oberfrankens insbesondere durch ihr Rauchbier. Es gewann seit 2006 fünf Mal in Folge einen Preis beim European Beer Star Award (2010: Silver Award, 2007 bis 2009: Gold Award, 2006: Bronze Award).

17.2.12

 

"Nürnberger Pils" von Tucher - hopfengestopft.


Die Tucher Bräu in Nürnberg, Teil der Radeberger Gruppe (Dr. Oetker) hat ein neues Pils vorgestellt. Bemerkenswert ist daran, daß es hopfengestopft worden ist, d.h. eine Beimengung der letzten Hopfengabe (Aromahopfen) erfolgt erst während der Würzekühlung, vorzugsweise nach Ablauf von etwa der halben Abkühlzeit. Bei Tucher wird bei minus 1 Grad Celsius mit dem Aromahopfen Saphir gehopft. Das "Nürnberger Pils" lagert anschließend dreimal so lange wie normales Pils.

Dieses Verfahren, im amerikanischen, handwerklichen Brauereien seit langem geschätzt und als "dry hopping" bezeichnet, wird meines Wissens von den Brauereiverbänden in Deutschland immer noch als Verstoß gegen das Reinheitsgebot gewertet, wenn auch nicht kriminalisiert. Möglicherweise ist aber Bewegung in dieser Frage. So referierte Dr. Christina Schönberger, Fa. Joh. Barth & Sohn, auf dem Rohstofftag am 18. Oktober 2011 in Spalt, einer gemeinsamen Veranstaltung der Verbände Private Brauereien Bayern, HVG Spalt und Bayerischen Brauerbund, über "Flavour Hops". Sie führte aus, daß diese sich als als Differenzierungsmerkmal im Bier eignen. Praxisversuche hätten verdeutlicht, daß eine Hopfengabe im Lagerkeller (Hopfenstopfen) das Aroma deutlich verstärken könne, aber zur Gesamthopfung passen müsse.

Ungeachtet dieser Diskussionen verwenden bereits viele kleinere Brauereien auch in Deutschland das Hopfenstopfen oder nutzen es gar als Alleinstellungsmerkmal wie die Häfner-Bräu in Bad Rappenau mit ihrer Marke "Hopfenstopfer".

Die erste größere Brauerei, die es in Deutschland angewandt hat, ist die Weißbierbrauerei Schneider gewesen. Die mittlerweile als "Schneider Weisse Tap5 Meine Hopfenweisse" angebotene Bier "Schneider & Brooklyner Hopfen-Weisse" wurde 2005 in Kooperation mit der Brookyln Brewery in New York entwickelt bzw. von Garrett Oliver von der Brooklyn Brewery und Hans-Peter Drexler, dem Chef-Braumeister von Schneider. Es ist 2007 ständig erhältlich.

7.2.12

 

Brau Beviale 2012: Gemeinschaftsstand mit Top-Konditionen.


Die Brau Beviale ist die 2012 weltweit wichtigste Investitionsgütermesse für die Getränkewirtschaft. Vom 13.-15. November 2012 (neu: Dienstag bis Donnerstag!) präsentieren im Messezentrum Nürnberg über 1.350 Aussteller (2011: 44 % international) ein umfassendes Angebot an Unglaubliche 98 % der Fachleute waren 2011 mit diesem Angebot hoch zufrieden. Der beliebte Messe-Mix aus professioneller Präsentation und intensivem persönlichen Dialog erwartet gut 31.500 Besucher (2011: 36 % international) aus dem technischen und kaufmännischen Management der europäischen Getränkewirtschaft. Junge Unternehmen mit innovativen Produkten oder Dienstleistungen, die Kunden in der europäischen Getränkewirtschaft ansprechen, sollten sich jetzt anmelden und von der Kraft einer starken Messe profitieren.

Das betrifft beispielsweise junge, innovative Firmen aus den Bereichen Hat die Firma ihren Sitz und Geschäftsbetrieb in Deutschland, erfüllt die gültige EU-Definition für ein kleines Unternehmen (weniger als 50 Mitarbeiter, Jahresumsatz unter 10 Mio. EUR) und ist jünger als zehn Jahre, steht einer geförderten Beteiligung auf der Brau Beviale 2012 nichts mehr im Wege.

Wie erfolgreich eine solche Teilnahme ist, davon überzeugten sich 19 junge Firmen auf dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Gemeinschaftsstand der Brau Beviale 2011. Die Förderung kurbelt das Exportgeschäft der Unternehmen an und stärkt gleichzeitig den Standort Deutschland, so die Intension des BMWi. Im Rahmen eines Gemeinschaftsstandes, der von der NürnbergMesse organisiert und vom AUMA – Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft – in Sachen Exportberatung unterstützt wird, bekommen junge, innovative Unternehmen für die ersten beiden Messebeteiligungen 80 % und ab der dritten Beteiligung innerhalb des Förderprogramms immerhin noch 70 % der Kosten erstattet. Dies schließt Leistungen wie Standmiete, Standbau, Grundmöblierung, Beleuchtung, Strom, Reinigung, Versicherung, Kommunikationspaket und AUMA-Gebühr ein. Damit sinken die Beteiligungskosten bei 20 % Eigenanteil auf unschlagbare 79,80 EUR/m² und bei 30 % Eigenanteil auf 119,70 EUR/m² zuzüglich Mehrwertsteuer.

Detaillierte Informationen zum geförderten Gemeinschaftsstand erhalten Interessenten beim Vertrieb National der NürnbergMesse: Bettina Wild, bettina.wild@nuernbergmesse.de (Bettina Wild), Tel +49 (0)9 11. 86 06-81 78, oder unter www.brau-beviale.de/gemeinschaftsstand. Auskünfte zum Förderprogramm erteilt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Förderantrag unter www.bafa.de.

Alle Aussteller und ihre aktuellen Produktinformation finden Sie unter: www.ask-Brau-Beviale.de

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