19.6.07

 

John White in Bamberg.


Ab dem 22. Juli ist John White mit seiner Reisegruppe von White Beer Travels Beer Hunters fünf Nächte lang in Bamberg. Sie werden das Annafest in Forchheim besuchen und Pottenstein sowie zahlreiche Brauereien und Brauereigaststätten. Am Montag besichtigen sie das Schlenkerla und essen anschließend dort. Vor ihrer Ankunft in Bamberg besichtigen sie diverse Zoigls und verbringen einen Tag in Regensburg.

Zur Vorbereitung dieser Biertour hat John White unter anderem Amberg besucht und eine Übersicht über die Amberger Brauereien zusammengestellt: "Amberg, Gemany and its Breweries". Darin empfiehlt er auch einige gute Bierkneipen.

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6.6.07

 

Bierstiefel.


In Ergänzung zu einem früheren Beitrag über "Trinkrituale" möchte ich Ihnen das Trinken von Bier aus Bierstiefeln vorstellen.

Bierstiefel sind aus Pressglas hergestellte oder mundgeblasene Gläser in Form eines Stiefels. Es gibt sie in verschiedenen Größen. Für Trinkrituale von Gruppen eignen sich insbesondere größere Bierstiefel mit einem, besser noch zwei Liter Inhalt.

In der Regel spielt man darum, wer die nächste Füllung Bier bezahlt. Verlierer, d.h. Zahler, ist derjenige, der als Vorletzter trinkt. Man muss also, wenn man reihum den Stiefel erhält, ihn entweder auszutrinken versuchen. Dann zahlt derjenige, von dem man den Stiefel übergeben bekommen hat. Oder man trinkt möglichst wenig und hofft, daß der Nachfolgende sich auch nicht traut, den Stiefel leer zu trinken.

Die Form des Stiefel erschwert das Trinken, ohne daß es pluppert oder man sich mit Bier bekleckert (man hat dann verloren).

Der Freundeskreis, der den "Bierpod" betreibt, hat ein "Stiefelsaufen" veranstaltet und will sein Erlebnis demnächst als Pod veröffentlichen.

Bierstiefelgläser werden von einigen Brauereien als Werbemittel zur Verfügung gestellt bzw. verkauft, z.B. von der Staatsbrauerei Rothaus oder von der Münch-Bräu Eibau GmbH in der Oberlausitz, Brauerei Pfungstädter oder Brauerei Ziegelhof in der Schweiz oder Ottakringer in Östereich. Es gibt auch neutrale Bierstiefelgläser z.B. bei Intergastro.de sowie viele Sammlerstücke bei eBay.

Bevor sie Bierstiefelgläser kaufen, sollten Sie ausprobieren, ob sie den Stiefel unter Ihren Zapfhahn bringen. Notfalls können Sie aber auch in andere Gebinde, etwa einen Bierkrug zapfen und vorsichtig umfüllen.

Bierstiefelgläser sind um einiges teurer als Gläser in den üblichen Größen. Für mundgeblasene Bierstiefel mit 2 Litern Füllvolumen, müssen Sie mit 20 bis 40 Euro rechnen. Sie sind beliebte Sammlerstücke. Bieten Sie sie deshalb auch zum Kauf an. Und machen Sie Ihren Gästen klar, daß sie den Bierstiefel bezahlen müssen, wenn sie ihn kaputt machen.

Als Gastronom profitieren Sie, wenn Sie Ihren Gästen Bier in Bierstiefeln anbieten:Natürlich paßt der häufig mit dem Bierstiefeltrinken verbundene Lärm der Gäste (Lachen!) nicht zu jedem Konzept, etwa wenn sie in Friedhofsnähe bevorzugt Leichen zum Schmausen anbieten...

Es gibt auch eine Gaststätte, die den Namen "Bierstiefel" trägt (in Immendingen).

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Belgische Bierkneipen in Japan.


Das "Frigo" ist eine Bier-Café in Tokyo mit mehr als einhundert Bieren, überwiegend aus Belgien, aber auch vielen aus Deutschland, und einem begrenzen Angebot an belgischen Speisen, z.B. Pommes frites mit Ketchup und Majonaise, aber vor allem Variationen von Muschel-Gerichten. Mehr darüber auf der Website in Tokyo Food Page.

Zur selben Gruppe gehören das Bier-Café Belgo mit mehr als 130 Biermarken im Ausschank und die Kneipe Favori. Vor Weihnachten werden im Belgo zudem fünf limitierte Ausgaben belgischer Biere ausgeschenkt.

Das Belgian Beer Café ist Teil eines Restaurantkomplexes in Marunouchi und bietet mehr als 30 verschiedene belgische Biere.

Mehr "Gaststätten mit breitem Bierangebot".

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Bier braucht Heimat: Hoegaarden.


Es war einmal. Das belgische Weißbier Hoegaarden der Brauerei "De Kluis" hatte einen guten Ruf. Für deutsche Weißbiertrinker weicht der Geschmack zwar von den ihm bekannten Weißbieren bayerischer Provenienz ab. Aber anders schmecken heißt ja nicht schlecht schmecken, wenn man für anderes offen ist.

Nun ist das Brauereisterben kein rein deutsches Phänomen. "De Kluis" wurde 1987 wegen der Marke "Hoegaarden" von Inbev übernommen und als "global strategic speciality brand" in ihre Markenwelt eingereiht. Später wurde, wie man das als BWL-Student beigebracht bekommt, "rationalisiert", die Brauerei vor Ort dicht gemacht und die Produktion nach Lüttich verlagert (siehe dazu unseren früheren Beitrag "Inbev räumt auf").

Doch das ging gehörig schief: "Das Weißbier Desaster", in: Dutchblog vom 4. Mai 2007.

Nebenbei: Inbev besitzt viele tolle Marken. Die meisten davon werden in Deutschland nicht vertrieben. Statt "Hoegaarden" anzubieten, wie auf der Internorga 2003 versprochen, versucht der Aussendienst lieber, der Gastronomie irgend eine neue Biermix-Plörre aufzuschwatzen wie Beck's Green Lemon, Level 7 oder Chilled Orange.

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Touristische Angebote fuer Bierliebhaber.


Touristische Destinationen in Deutschland haben Defizite bei Angeboten für Bierliebhaber und -kenner, auch wenn einige langsam nachbessern. Das fängt bei den Brauereien an. So gestand mir ein Brauer einer namhaften Brauerei, daß die Mitarbeiter seines Hauses, die unregelmäßig zwei- bis dreimal in der Wcohe Brauereibesichtigungen durchführen, im Grunde keine Ahnung von Bier haben, insbesondere keine Bierverkostung angemessen durchführen können. Anders die Riedenburger Brauerei. Deren Inhaber, Diplom-Braumeister Michael Krieger, hat sich zum Biersommelier ausbilden lassen. Und das endet bei Incoming-Agenturen, die oft keine Ahnung haben, wie sie Bündel schnüren können, die Bierkenner wirklich interessieren. Deshalb wird der Markt der Bierreiseveranstalter noch geprägt von engagierten Amateuren und Semi-Professionals.

Die Entwicklung interessanter Angebote wird erschwert durch lokale Scheuklappen. Man erkennt das Besondere vor der eigenen Haustür nicht. Hilfreich ist es, eine fremde Brille aufzusetzen. Was Ortsfremde und insbesondere Ausländer an deutschem Bier fasziniert, zeigt z.B. ein aktueller Artikel in der New York Times: "On a German Beer Trail, One More for the Road" vom 20. Mai 2007. Evan Rail, ein Amerikaner, der in Prag lebt, hat im Frühjahr eine selbst organisierte Bierreise nach Köln, Leipzig und Bamberg gemacht.

Kein Deutscher käme wohl auf die Idee, Destinationen wie Köln, Leipzig und Bamberg in einer Reise zu vereinen. Die Deutsche Zentrale für Tourismus verschwendet ihre Staatsknete lieber für andere Themen. Außer ein paar flotten Sprüchen über Bier hat man nichts zu bieten. Aus amerikanischer, asiatischer oder meinetwegen auch österreichischer Sicht liegen deutsche Städte und Brauereien jedoch dicht beieinander. Siehe dazu auch: "Rekordverdaechtige Bierreise von Wien ueber Bamberg nach Belgien".

Frühere Berichte über Bierreisen und andere hochwertige Bier-Events:

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Frauen haben Lust auf deutsches Bier.


Die CMA Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH ist im letzten Jahr der Frage nachgegangen, welche Biere Frauen mögen:Damit neigen weibliche Biertrinker zur stärkeren Nutzung der Sortenvielfalt aus den gut 1.270 deutschen Braustätten.

Geschmack und Frische bringen den Biergenuss

Bei der Frage, was den besonderen Genuss des Bieres ausmacht, sind sich Frau und Mann einig. Für 75 Prozent der Befragten sorgen der gute Geschmack, die prickelnde Frische sowie das herbe Aroma für ein perfektes Genusserlebnis. Ob zum romantischen Dinner im Restaurant, zur ausgelassenen Party-Nacht oder zum geselligen Zuprosten mit Freunden: Für viele gehört Bier zum entspannten Zusammensein einfach dazu. Besonders wichtig für das Genusserlebnis deutsches Bier ist den Befragten das Reinheitsgebot. Diese fast 500 Jahre alte Tradition, wonach Bier nur aus Malz aus Braugetreide, Hopfen, Hefe und Wasser hergestellt werden darf, hat sich bewährt. 96 Prozent bestätigen die Einstellung der deutschen Brauer, dass die Bier-Herstellung nach dem Reinheitsgebot beibehalten werden soll.

(Quelle: Pressemitteilpung der CMA).

Zu geschlechtsspezifischen Unterschieden beim Essen siehe auch: "Tpyisch Mann - typisch Frau" von der CMA Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH.

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Top Ten Bierbars.


Bierpapst Conrad Seidl hat die Top Ten der weltweit besten Bierbars erstellt (Österreich ausgenommen): "Die Weltelite der Bierbars", in: Der Standard vom 4. Juni 2007.

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