30.4.09

 

Absatzplus im Maerz kann unterdurchschnittliches erstes Quartal nicht retten.


München, 30.04.2009. Mit einem Absatzplus von 3,1% gegenüber dem Vorjahr war der März der bislang absatzstärkste Monat für Bayerns Bierbrauer in 2009. Verglichen mit dem Vorjahr konnte das Plus im März die absatzschwachen Monate Januar und Februar (-12,0%) jedoch nicht ausgleichen, sodass das erste Quartal mit einem aufgelaufenen Minus von 7,0% Gesamtbierabsatz schloss.

Bei einem genaueren Blick auf die Zahlen wird jedoch klar, dass die abgesetzte Biermenge im ersten Quartal 2009 mit ca. 4,50 Mio. Hektolitern etwa dem langjährigen Durchschnitt (4,66 Mio. hl) entspricht. Lediglich der unmittelbare Vergleich zum Vorjahr, dessen erste Monate mit einem enormen Absatzplus (+6,1%) gestartet waren, verzerrt das Quartalsergebnis.

Gründe für die so unterschiedliche Entwicklung der Jahre 2008 und 2009 sieht Dr. Lothar Ebbertz, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Brauerbundes, in erster Linie im Witterungsunterschied zum Vorjahr. Waren in 2008 bereits im Februar die Biergärten fast zwei Wochen lang in Betrieb, zog sich der Winter in diesem Jahr hartnäckig bis Ende März hin. Zudem weist Ebbertz auf die allgemeine Konsumzurückhaltung in den ersten Monaten des Jahres hin, die vor allem in der Gastronomie zu spüren sei, und die er auf die Verunsicherung der Konsumenten hinsichtlich der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung zurückführt.

Optimistisch blicken Bayerns Brauer hingegen nach vorne und erwarten für den wärmsten April der letzten 108 Jahre positive Impulse für einen ausgeglichen Bierabsatz im laufenden Jahr 2009.

(Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Brauerbundes).

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