2.8.09

 

IPA.


Wer in Deutschland ein IPA trinken will, tut sich schwer. In Deutschland gebraut wird es z.B. in der Versuchsbrauerei der Bamberger Mälzerei Weyermann ein Weyermann India Pale Ale. In deren Fan-Shop (geöffnet nur freitags von 13.00 bis 15.00 Uhr) kann man es flaschenweise erwerben.

IPA steht für India Pale Ale. Anfang des 18. Jahrhunderts verschifften Briten Bier, um es über das Kap der Guten Hoffung nach Indien zu senden. Die Ladung war dabei großen Temperaturwechseln und heißen Temperaturen über Wochen ausgesetzt. George Hodgson, ein legendärer britischer Brauer, braute dafür ein Bier mit höherem Alkoholgehalt und viel Hopfen, damit es nicht so leicht verdirbt. Mehr zur Geschichte des India Pale Ale: "India Pale Ale, Part I: IPA and Empire" von Thom Tomlinson, in: Brewing Techniques.

IPA steht aber auch für "Imperial Pale Ale". Damit ist ein ähnliches Bier gemeint, daß ursprünglich für den Handel mit Russland bestimmt gewesen ist.

Die Bierliebhaber-Community Ratebeer.com unterscheidet deshalb in ihrer Kategorie "India Pale Ale" je nach Alkoholgehalt zwischenAuch heutzutage, wo Kühltechniken es nicht mehr erforderlich machen, IPA's zu brauen, werden sie immer noch gebraut, weil viele Bierliebhaber ihren intensiven Geschmack lieben. Mehr über moderne IPA's in den USA und Großbritannien: "India Pale Ale, Part II: The Sun Never Sets", in: Brewing Techniques.

Biere dieses Bierstils haben ein intensives Hopfenaroma, eine Farbe von Gold bis Kupfer, einen mittleren Körper und ausgewogene Malzigkeit. IPA's sind vorzügliche Begleiter von Speisen mit Chili, indischen Currygerichten oder scharfen chinesisischen Speisen.

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