17.11.09

 

Privatbrauerei Welde will mit einem Jahrgangsbier dem Wein Konkurrenz machen.


Die Privat- und Specialitätenbrauerei Welde aus Plankstadt will mit Jahrgangsbieren im Weinmarkt Unruhe stiften. Welde hat eine Idee seines neuen Ersten Braumeisters aufgegriffen und braut ein besonders lagerfähiges Bier mit exotischer, herber Geschmacksnote. Der streng nach dem Reinheitsgebot gebraute Exot soll 16,5 Stammwürze und 6,7 Volumenprozent Alkohol haben. Dieses Bier soll zum Hauptgang bei allen Festessen im Familienkreis des Jahres 2010 den Wein von der Festtafel verdrängen.

Das WeldeJahrgangsbier passt vor allem zu gut gewürzten Speisen. Das Bier ist zwei Jahre lagerfähig und entwickelt sein einmaliges Aroma erst durch die Lagerung im Laufe des Jahres 2010. Die Bittere und die gleichzeitige Süße dieser exotischen gehopften Bierspezialität harmonieren mit scharfen Gewürzen, einem saftigen Stück Fleisch oder einem herzhaften Stück Käse. Der exotische Touch des WeldeJahrgangsbieres 2010 kommt von der australischen Urwald-Insel Tasmanien.
"Es war mir schon öfter ein Dorn im Auge, wenn Freunde und Bekannte bei einem Festessen als Besonderheit Weine aus Kalifornien, Chile oder Afrika statt Bier auf den Tisch brachten"
erklärt Dr. Has Spielmann.
"Als unser neuer Erster Braumeister, Stephan Dück, den Wunsch äußerte, einmal im Jahr ein besonderes Bier einzubrauen und dass er dazu gerne australischen Hopfen verwenden würde, wurde ich hellhörig"
berichtet der WeldeChef weiter.

Es stellte sich heraus, dass der neue WeldeBraumeister Stephan Dück bei der jüngsten Sommelierweltmeisterschaft über die Hopfenexpertin Dr. Christina Schönberger von dem besonders aromareichen Hopfengewächs „Pride of Ringwood“ gehört hatte, das auf der Urwald-Insel Tasmanien ganz im Süden Australiens wächst. Mit einem solchen Hopfen ließe sich ein ganz einmaliger Biergeschmack erschaffen, schwärmten die Hopfen-Expertin und der Braumeister.

Spielmann ging der Sache nach und fand heraus: der Hopfen "Pride of Ringwood" hat ein eigenes typisches Insel-Aroma mit würzigen, harzigen und erdigen Noten. Der Geschmack erinnert sowohl an die Ananasfrucht wie an Kräuter und Waldluft. Die Aromen verbinden sich zu seltener Harmonie. Angebaut wird dieser Hopfen von einer markigen Persönlichkeit namens Thomas Frankcomb, der schon in der dritten Generation auf seiner Farm in der Gemarkung Ranelagh im Huon Tal, auf dem 43-sten Breitengrad in Süd-Tasmanien Hopfen anbaut. Seine Farm bewirtschaftet das wahrscheinlich südlichste Hopfenanbaugebiet der Welt. Der Hopfen "Pride of Ringwood" entfaltet sein volles Aroma erst nach sechs Monaten Lagerzeit im Bier.

Diese Stichworte elektrisierten Dr. Hans Spielmann und er griff die Idee des jungen Ersten Braumeisters Stephan Dück auf. Dück bekam für seine Bierkreation freie Hand. Zwar war es gar nicht so leicht etwas "Pride of Ringwood" nach Deutschland zu bekommen, doch Stephan Dück schaffte das mit Hilfe der Hopfenexpertin Dr. Christiane Schönberger. Sobald der Hopfen im Hause Welde war, wurde die Komposition für nur einen Sud entworfen, der 16,5 % Stammwürze und 6,7 Volumenprozent Alkohol haben und mindestens zwei Jahre haltbar sein sollte.
"Das Jahrgangsbier mit dem ´Pride of Ringwood` wird eine leicht rötliche Farbe haben"
berichtet Stephan Dück.
"Der Geschmack wird bitterherb und fruchtig zugleich sein, wobei sich mit längerer Lagerung noch mehr Geschmacksnoten ausbilden werden"
erläutert der Braumeister, der außerdem empfiehlt:
"Dieses Bier wird ein Genussgetränk sein, das vorzüglich auch zu Wild passt und zum Hauptgang eines guten Essens getrunken werden sollte."
Wenn das Jahrgangsbier 2010 viele Freunde findet, will Welde diese Idee im nächsten Jahr ausbauen und mit Hopfen von einem anderen exotischen Anbaugebiet das nächste Jahrgangsbier einbrauen.

(Quelle: Pressemitteilung der Brauerei Welde).

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