30.8.09

 

Gasthausbrauereien in Deutschland.


Ein Reisebericht über (große) Gasthausbrauereien in Deutschland (Köln, München, Bamberg und Bremen): "Brew pubs in Germany are halls of fame", in: Los Angeles Times vom 21. August 2009.

 

Vergleich zwischen amerikanischem und deutschem Bier.


Clay Risen hat einen kompetenten Beitrag über deutsches Bier im Vergleich zum amerikanischen Bier geschrieben, der Vorurteile entkräften soll: "Beer Battle: America vs. Grmany", in: The Atlantic vom 2009.

Dieser Artikel ist auch auf deutsch erschienen: "Kultgebräu aus dem 'Terroir'", in: Tagesspiegel vom 24. August 2009. Irgendwie spricht er mir aus dem Herzen:
"Es ist schon wahr, Deutschland produziert Schneider, Weihenstephaner, Andechs, und Schlenkerla. Aber wie häufig werden diese Biere hierzulande getrunken? Becks, Sternburg, Flensburg und andere sind die meistkonsumierten Biermarken in Deutschland, und die sind kaum besser als Coors oder Miller."
Da schaden auch kleinere Fehler nicht, etwa seine Behauptung:
"Nie würde man in Deutschland eine Brauerei finden, die belgisches Bier macht: Die deutsche Bierkultur ist zu stolz auf sich selbst. Im Gegensatz dazu ist Internationalismus in Amerika das Ideal."
Das stimmt nicht, weil die Brauerei Krug in Geisfeld sich auch schon einmal mit einer Art belgischen Bieres versucht hat. Siehe dazu: "Schwarzes Schaf". Aber eine Ausnahme von ein paar Hektolitern, die auch nur in der Gasthausbrauerei selbst ausgeschenkt worden sind, bestätigt die Regel.

29.8.09

 

Huber House, Omaha.


Das "Huber House", eine auf deutsche Biere spezialisierte Bar im Erdgeschoß des "Crescent Moon Ale House" in Omaha, Nebraska, schenkt am 18. und 19. September 2009 mehrere Biere fränkischer Brauereien im bayerischen Anstich ("gravity") aus 20-Liter-Fässern aus:Außerdem gibt es einige fränkische Bockbiere in Flaschen.

Möglich machen dies die Shelton Brothers, die u.a. fränkische Biere in die USA importieren.

Mehr über das "Huber House" in der Bierliebhaber-Community Ratebeer.com.

18.8.09

 

Brauerei De Molen.


Am 30. Oktober 2009 veranstaltet die niederländische Gasthausbrauerei De Molen in Bodegraven im ländlichen Westen der Niederlande ihr erstes Borefts Beer Festival. Molen ist das niederländische Wort für Mühle. Die Brauereigaststätte ist in einer ehemaligen, 1697 erbauten Mühle untergebracht.

De Molen ist die wohl mit Abstand beste Brauerei der Niederlande mit einem sehr breiten, experimentellem Biersortiment. Im Angebot sind auch Bierkurse und ein Biershop mit vielen handwerklichen Bieren u.a. aus Belgien, Dänemark, Norwegen, Großbritannien und den USA.

Labels:


5.8.09

 

Das Gute-Nacht-Bier.


Ronald Pattinson, ein bekannter Bierliebhaber, Bierautor und Bierblogger ("Shut up about Barclay Perkins"), ist mal wieder in Oberfranken. In seiner ersten Nacht übernachtet er im Gasthaus "Roter Ochse" in Forchheim, das sich durch eine vorzügliche Bierkarte auszeichnet. Dort erzählt ihm der Inhaber Konrad Scheller, es gäbe in seinem Haus eine Tradition. Jeder Gast bekommt ein Bier, bevor er schlafen geht. Das findet Ron Pattinson toll:
"Germany is such a civilised place."
Mehr über seine Erlebnisse auf der Anreise und am ersten Tag: "Amsterdam to Forchheim".

Labels:


4.8.09

 

Finkenkrug, Duisburg.


Der "Finkenkrug" im Duisburger Uni-Viertel hat seine Bierkarte in den letzten Jahren immer weiter ausgebaut. Jetzt hat er mit zirka 200 Biersorten eines der größten Angebote in Deutschland. Zur Bierkarte (PDF).

Für manche Gäste ist diese Bierauswahl verwirrend groß. Deshalb bietet ein "Kleiner Bierführer" einen Überblick über die verschiedenen Braustile und Biertypen.

Aufgefallen ist mir diese Bierkneipe, die ich selbst noch nicht besucht habe, in der Liste der 164 Orte (nicht nur "Bars/Bierkneipen", sondern auch Verkaufsstellen, Gasthausbrauereien usw., die der "Bierkönig" besucht und auf der Bierliebhaber-Community Ratebeer.com bereits bewertet hat. Für ihn ist der Finkenkrug die beste deutsche Bierkneipe ("Bar"), die er bislang besucht hat. Die zweitbeste ist mein Bamberger Café Abseits.

2.8.09

 

IPA.


Wer in Deutschland ein IPA trinken will, tut sich schwer. In Deutschland gebraut wird es z.B. in der Versuchsbrauerei der Bamberger Mälzerei Weyermann ein Weyermann India Pale Ale. In deren Fan-Shop (geöffnet nur freitags von 13.00 bis 15.00 Uhr) kann man es flaschenweise erwerben.

IPA steht für India Pale Ale. Anfang des 18. Jahrhunderts verschifften Briten Bier, um es über das Kap der Guten Hoffung nach Indien zu senden. Die Ladung war dabei großen Temperaturwechseln und heißen Temperaturen über Wochen ausgesetzt. George Hodgson, ein legendärer britischer Brauer, braute dafür ein Bier mit höherem Alkoholgehalt und viel Hopfen, damit es nicht so leicht verdirbt. Mehr zur Geschichte des India Pale Ale: "India Pale Ale, Part I: IPA and Empire" von Thom Tomlinson, in: Brewing Techniques.

IPA steht aber auch für "Imperial Pale Ale". Damit ist ein ähnliches Bier gemeint, daß ursprünglich für den Handel mit Russland bestimmt gewesen ist.

Die Bierliebhaber-Community Ratebeer.com unterscheidet deshalb in ihrer Kategorie "India Pale Ale" je nach Alkoholgehalt zwischenAuch heutzutage, wo Kühltechniken es nicht mehr erforderlich machen, IPA's zu brauen, werden sie immer noch gebraut, weil viele Bierliebhaber ihren intensiven Geschmack lieben. Mehr über moderne IPA's in den USA und Großbritannien: "India Pale Ale, Part II: The Sun Never Sets", in: Brewing Techniques.

Biere dieses Bierstils haben ein intensives Hopfenaroma, eine Farbe von Gold bis Kupfer, einen mittleren Körper und ausgewogene Malzigkeit. IPA's sind vorzügliche Begleiter von Speisen mit Chili, indischen Currygerichten oder scharfen chinesisischen Speisen.

This page is powered by Blogger. Isn't yours?

Abonnieren Posts [Atom]