24.11.09

 

Joe Sixpack.


Dale Van Wieren alias Joe Sixpack, ein Bierliebhaber aus Lansdale, Montgomery Count, verkostet seit 1971 Biere und bewertet sie online. Morgen ist das 10.000 Bier dran.

Sein Weblog heißt Beer Radar.

22.11.09

 

Cervejaria Bamberg.


Bamberg hat unter Bierkennern weltweit einen guten Ruf. So ist es kein Wunder, daß Alexandre Bazzo, der in Brasilien die Gasthausbrauerei Cervejaria Bamberg betreibt, sich auch in der deutschen Region Bamberg umgeschaut hat. Er ist zudem Kunde der Bamberger Mälzerei Weyermann und hat Biere aus der Region Bamberg bei mehrmaligen Besuchen kennen und lieben gelernt. Mehr darüber verrät diese Gasthausbrauerei informiert in ihrem Blog de Cervejaria Bamberg.

Gebraut werden

19.11.09

 

Preisverleihung beim größten Bier-Tasting der Welt 2009: Die besten Pils-Biere kommen aus Oberbayern.


Nürnberg - Einige doch überraschende Ergebnisse brachte die sechste Auflage des European Beer Star, bei dem sich heuer 836 Biere aus über 30 Ländern beteiligten.

Gold, Silber und Bronze wurden von den 78 Juroren in 41 verschiedenen Kategorien vergeben - vom deutschen Kellerbier über das böhmische Pilsner bis hin zum englischen Ale oder Kräuterbier. Die Ausrichter des Wettbewerbes, der Verband Private Brauereien und die Association of Small and Independent Breweries in Europe freuten sich über eine absolute Rekordbeteiligung mit einem Zuwachs von 22% gegenüber dem Vorjahr. Besonders bemerkenswert: Die besten Pilsbiere deutscher Brauart, die man eher im Norden der Republik vermutet hätte, kommen aus dem oberbayerischen Landkreis Traunstein: Gold für das Schönramer Pils der gleichnamigen Brauerei aus Petting, Silber für das Ruperti Pils der Brauerei Wieninger in Teisendorf. Viele, bereits im Vorjahr ausgezeichnete Biere, finden sich auch heuer wieder auf der Siegerliste. Und das, obwohl anders als bei vergleichbaren Bierbewertungen in jeder Kategorie nur drei Preise (Gold, Silber, Bronze) vergeben werden.
"Damit gilt der European Beer Star als einer der härtesten Wettbewerbe der Welt"
resümierte Dr. Werner Gloßner, Geschäftsführer der Privaten Brauereien Bayern,
"jede ausgezeichnete Brauerei kann wirklich stolz sein auf den European Beer Star Award!"
Der diesjährige European Beer Star, mit einem Anstieg der Beteiligung ausländischer Bieren um über 30%, war internationaler denn je! Einreichungen kamen von allen Kontinenten: Von Australien bis Panama, von Russland bis Thailand, von Brasilien bis zu den USA. Die Amerikaner, welche inzwischen als Trendsetter für innovative Biere gelten, zählten auch dieses Jahr zu den erfolgreichsten Nationen: Die Brauereien zwischen Alaska und Kalifornien erhielten fünf Gold-, elf Silber- und zehn Bronzemedaillen. Weitere Gold-Awards gingen nach England, Russland, Belgien, Brasilien, El Salvador, Tschechien und Holland. Zu den erfolgreichsten ausländischen Brauereien zählten dieses Jahr "De Haalve Maan" aus Brügge (2 x Gold, 1 x Bronze), "Deschutes" aus Bend, USA (2 x Gold, 1 x Silber) sowie die Baltika Brewery, St. Petersburg (2 x Gold).

Zu den herausragenden deutschen Gewinnern 2009 zählen vor allem die Oberbayern, wobei sich die Region zwischen Chiemsee und Traunstein ganz
besonders medaillenträchtig gab: je zweimal Gold erzielte die Privatbrauerei
Schönram (Petting) für "Surtaler Leicht" und "Schönramer Pils" sowie das
Hofbrauhaus Traunstein für "Festbier" und "Export"; über Gold und Silber freute sich die Gasthausbrauerei Camba Bavaria aus Truchtlaching. Weitere Preisträger dieser Region sind die Brauereien Wieninger in Teisendorf, Flötzinger in Rosenheim und Schwendl in Tacherting.

Hoher Wertschätzung der EBS-Juroren erfreuten sich auch heuer die Brauereien aus Bayerisch Schwaben und Baden-Württemberg: Die Hirsch-Brauerei Honer, Wurmlingen, errang zweimal Gold und einmal Bronze; ähnlich erfolgreich waren auch das Augsburger Brauhaus Riegele und die Schlossbrauerei Autenried.

Sieger der Publikumsverkostung ("Consumer's Favourite") aller 41 Siegerbiere, die heuer auf der Consumenta in Nürnberg stattfand, wurde der "Saalfelder Bock" des Bürgerlichen Brauhauses Saalfeld in Thüringen. Gefolgt vom "Fürstentrunk" des Traunsteiner Hofbrauhauses und dem "Drei-Kronen-Weizenbock", der gleichnamigen Brauerei in Scheßlitz bei Bamberg - übrigens der kleinsten goldprämierten Brauerei beim diesjährigen European Beer Star.

Gerhard Ilgenfritz, Präsident der Privaten Brauereien Bayern und Hans Friedrich Kumpf, Vize-Präsident der Privaten Brauereien Deutschland, gratulierten bei der Siegerehrung allen Medaillengewinnern und betonten in ihren Reden:
"Hauptgewinner ist wie in jedem Jahr das Bier! Denn der European Beer Star trägt dazu bei, dieses faszinierende Getränk, das man in allen Kulturen der Welt kennt und das so zahlreiche Sorten anbietet, den Verbrauchern näher zu bringen."
Mit den heuer eingereichten 836 Bieren in 41 Kategorien verzeichnet der European Beer Star im 6. Jahr einen Steigerung gegenüber 2004 von mehr als 300 % und der Geschäftsführer der Privaten Brauereien Deutschland, Roland Demleitner, ist sich
sicher, das
"die Erfolgsstory des European Beer Star weitergeht, denn Bier erfreut sich weltweit immer größerer Beliebtheit."
Darauf setzt auch der Österreichische Agrarverlag, der mit seinem seit Jahren in Österreich höchst populären Titel, "Genuss.Bier.Pur", nun mit einer deutschen Ausgabe den Bierkonsumenten erreichen will. Das aufwändig gestaltete Magazin, das zweimal jährlich erscheint, berichtet in seiner ersten Nummer über die Rarität "Bayerisch Märzen", beleuchtet die Bierlandschaft Niederbayerns, stellt urige Gasthäuser vor und schwelgt über die Bierstadt Bamberg. Die Privaten Brauereien Bayern unterstützen dieses Magazin, das ab sofort bundesweit am Kiosk erhältlich ist (Preis € 4,90), weil es dazu beitrage den Konsumenten über Bier zu informieren, so Gloßner,
"und nur was man kennt, liebt man auch!"
European Beer Star Award wird unterstützt von der Barth-Haas Group, der BayWa Agrar Züchtervertrieb, der Brauakademie Doemens in Gräfelfing, dem Fachverlag Hans Carl sowie der Firma RASTAL.

Gewinnerliste 2009 (PDF).

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17.11.09

 

Privatbrauerei Welde will mit einem Jahrgangsbier dem Wein Konkurrenz machen.


Die Privat- und Specialitätenbrauerei Welde aus Plankstadt will mit Jahrgangsbieren im Weinmarkt Unruhe stiften. Welde hat eine Idee seines neuen Ersten Braumeisters aufgegriffen und braut ein besonders lagerfähiges Bier mit exotischer, herber Geschmacksnote. Der streng nach dem Reinheitsgebot gebraute Exot soll 16,5 Stammwürze und 6,7 Volumenprozent Alkohol haben. Dieses Bier soll zum Hauptgang bei allen Festessen im Familienkreis des Jahres 2010 den Wein von der Festtafel verdrängen.

Das WeldeJahrgangsbier passt vor allem zu gut gewürzten Speisen. Das Bier ist zwei Jahre lagerfähig und entwickelt sein einmaliges Aroma erst durch die Lagerung im Laufe des Jahres 2010. Die Bittere und die gleichzeitige Süße dieser exotischen gehopften Bierspezialität harmonieren mit scharfen Gewürzen, einem saftigen Stück Fleisch oder einem herzhaften Stück Käse. Der exotische Touch des WeldeJahrgangsbieres 2010 kommt von der australischen Urwald-Insel Tasmanien.
"Es war mir schon öfter ein Dorn im Auge, wenn Freunde und Bekannte bei einem Festessen als Besonderheit Weine aus Kalifornien, Chile oder Afrika statt Bier auf den Tisch brachten"
erklärt Dr. Has Spielmann.
"Als unser neuer Erster Braumeister, Stephan Dück, den Wunsch äußerte, einmal im Jahr ein besonderes Bier einzubrauen und dass er dazu gerne australischen Hopfen verwenden würde, wurde ich hellhörig"
berichtet der WeldeChef weiter.

Es stellte sich heraus, dass der neue WeldeBraumeister Stephan Dück bei der jüngsten Sommelierweltmeisterschaft über die Hopfenexpertin Dr. Christina Schönberger von dem besonders aromareichen Hopfengewächs „Pride of Ringwood“ gehört hatte, das auf der Urwald-Insel Tasmanien ganz im Süden Australiens wächst. Mit einem solchen Hopfen ließe sich ein ganz einmaliger Biergeschmack erschaffen, schwärmten die Hopfen-Expertin und der Braumeister.

Spielmann ging der Sache nach und fand heraus: der Hopfen "Pride of Ringwood" hat ein eigenes typisches Insel-Aroma mit würzigen, harzigen und erdigen Noten. Der Geschmack erinnert sowohl an die Ananasfrucht wie an Kräuter und Waldluft. Die Aromen verbinden sich zu seltener Harmonie. Angebaut wird dieser Hopfen von einer markigen Persönlichkeit namens Thomas Frankcomb, der schon in der dritten Generation auf seiner Farm in der Gemarkung Ranelagh im Huon Tal, auf dem 43-sten Breitengrad in Süd-Tasmanien Hopfen anbaut. Seine Farm bewirtschaftet das wahrscheinlich südlichste Hopfenanbaugebiet der Welt. Der Hopfen "Pride of Ringwood" entfaltet sein volles Aroma erst nach sechs Monaten Lagerzeit im Bier.

Diese Stichworte elektrisierten Dr. Hans Spielmann und er griff die Idee des jungen Ersten Braumeisters Stephan Dück auf. Dück bekam für seine Bierkreation freie Hand. Zwar war es gar nicht so leicht etwas "Pride of Ringwood" nach Deutschland zu bekommen, doch Stephan Dück schaffte das mit Hilfe der Hopfenexpertin Dr. Christiane Schönberger. Sobald der Hopfen im Hause Welde war, wurde die Komposition für nur einen Sud entworfen, der 16,5 % Stammwürze und 6,7 Volumenprozent Alkohol haben und mindestens zwei Jahre haltbar sein sollte.
"Das Jahrgangsbier mit dem ´Pride of Ringwood` wird eine leicht rötliche Farbe haben"
berichtet Stephan Dück.
"Der Geschmack wird bitterherb und fruchtig zugleich sein, wobei sich mit längerer Lagerung noch mehr Geschmacksnoten ausbilden werden"
erläutert der Braumeister, der außerdem empfiehlt:
"Dieses Bier wird ein Genussgetränk sein, das vorzüglich auch zu Wild passt und zum Hauptgang eines guten Essens getrunken werden sollte."
Wenn das Jahrgangsbier 2010 viele Freunde findet, will Welde diese Idee im nächsten Jahr ausbauen und mit Hopfen von einem anderen exotischen Anbaugebiet das nächste Jahrgangsbier einbrauen.

(Quelle: Pressemitteilung der Brauerei Welde).

15.11.09

 

Brauereiwesen der DDR.


Die Website DDR-Brauwesen.de beschäftigt sich mit Brauereien in der ehemaligen DDR: Mehr darüber: "DDR Brauerei und Bieretiketten - Bier im Wandel der Zeit, in: Lieblingsbier vom 11. November 2009.

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14.11.09

 

Wiederinbetriebnahme der Brauerei Seelmann.


Die im Jahre 2005 geschlossene Brauerei Seelmann in Zettmannsdorf hat angekündigt, die eingestellte Bierproduktion wieder aufgenommen zu haben.

Eingeladen wird zu einem Bockbieranstich am 21. November 2009. Führungen durch die Brauerei sind nach telefonischer Voranmeldung beim Chef unter 09546-595990 möglich. Geplant sind Brauseminare.

Zettmannsdorf liegt im Steigerwald, auf der ältesten Verbindungsstraße zwischen Würzburg und Bamberg, etwa 30 Kilometer südwestlich von Bamberg.

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Schlenkerla Eiche.


Am 1. April dieses Jahres habe ich den Aprilscherz Kieferla lanciert, ein Rauchbier, für das angeblich Braugerste über Kiefernzapfen zu Malz gedarrt wird.

Kein Aprilscherz hingegen ist die neueste Bierkreation der Bamberger Brauerei Schlenkerla, das Schlenkerla Eiche. Das Malz wird in der Schlenkerla Mälzerei - nicht wie sonst bei Rauchmalz üblich mit Buche - sondern mit edelstem Eichenholz getrocknet.

Die Brauerei Schlenkerla schreibt dazu:
"Das resultierende Eichenrauchmalz hat ein weicheres und vielschichtigeres Raucharoma als das würzige und intensive Buchenrauchmalz. Die so entstehende komplexe Rauchnote in 'Aecht Schlenkerla Eiche' wird ergänzt durch die vielfältige Bittere feinsten Aromahopfens aus der Hallertau. Bernsteinfarben und mit 8% Alkohol reift es mehrere Monate in den tiefen Brauerei-Kellern unter dem Stephansberg zu einem ganz besonderen Genuß für Rauchbierliebhaber zur Weihnachtszeit."
Es handelt sich um einen bernsteinfarbenen Doppelbock mit 8% Alkohol und 40 Bittereinheiten aus feinstem Aromahopfen. Das "Schlenkerla Eiche" wird nicht in Flaschen abgefüllt. In Deutschland ist es ausschließlich vom Faß und exklusiv in der Schlenkerla-Brauereigaststätte erhältlich. Die andere Hälfte der Produktion wurde in die USA verkauft.

Der Ausschank beginnt am 18. Dezember 2009 im Schlenkerla. Es heißt sich sputen, um etwas abzubekommen.

13.11.09

 

Die Goldene Bieridee.


Mit dem Wettbewerb um die "Goldene BierIdee" fördern der Bayerische Brauerbund e.V. und der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband e.V. jedes Jahr erfolgreiches Bier-Marketing. 2009 wird die Auszeichnung zum zehnten Mal verliehen.

Teilnehmen können Brauereien, Handel und Gastronomie, Tourismusverbände sowie Event- und Reiseveranstalter, Museen, Redaktionen und Verlage ... Kurz: alle, die sich mit frischen Ideen engagieren und neue Wege gehen, um den guten Ruf bayerischer Bierspezialitäten weiter zu verbreiten. Die Liste der Preisträger reicht von der Biermösl Blosn bis zum findigen Gastronomen oder Getränkemarktleiter.

Im November werden die Preisträger im Rahmen einer Gala geehrt.

Ausgezeichnet werden ungewöhnliche, innovative Ideen und Strategien
für die aufmerksamkeitsstarke und zielgruppengerechte Vermarktung von bayerischem Bier.

Der Wettbewerb spricht alle Branchen an, die sich mit der Vermarktung des Produktes "Bayerisches Bier" beschäftigen:Jedes Jahr ermittelt eine Fachjury im Rahmen des Wettbewerbs drei Preisträger. Sie erhalten die Goldene BierIdee als attraktiven Acrylquader,
eine Urkunde sowie Druckvorlagen mit dem geschützten Logo für ihre Eigenwerbung.

Preisträger 1999-2008
19992000200120022003200420052006/20072008

6.11.09

 

In de Wildeman, Amsterdam.


Die Bierkneipe "In de Wildeman" in Amsterdam offeriert in ihrem breiten Biersortiment (17 Biere vom Faß und mehr als 200 Flaschenbiere) auch eine wechselnde Auswahl von Bieren kleiner fränkischer Brauereien.

Importeur ist der Biergroßhändler Bier&co in Njmegen mit einer großen Auswahl deutscher Biere sowohl in der Flasche wie auch in Kegs bzw. Fässern.

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