1.2.10

 

Alkoholreiche Biere sind angesagt.


Vom Zoll wurde gerade die Bierabsatzstatistik 2009 (PDF) veröffentlicht. Wie weitgegehend bekannt, gehen der Bierabsatz insgesamt seit Jahren zurück.

Weniger bekannt ist der Rückgang des Haustrunks. Die Beschäftigten der Brauereien bekommen traditionellerweise Bier geschenkt. Der Haustrunk geht zurück, weil die Anzahl der Braueremitarbeiter sinkt und weil der kostenlose Haustrunk teilweise verringert wird.

Die Höhe der Biersteuer hängt auch ab vom Alkoholgehalt, genauer gesagt vom Stammwürzegehalt (§ 2 Absatz 1 Biersteuergesetz):
"Das Bier wird nach Grad Plato in Steuerklassen eingeteilt. Die Biersteuer beträgt für einen Hektoliter Bier 0,787 Euro je Grad Plato. Grad Plato ist der Stammwürzegehalt des Bieres in Gramm je 100 Gramm Bier, ..."
In der Bierabsatzstatistik ist auf den ersten Blick zu erkennen, daß abweichend vom Trend mehr Biere mit höherem Stammwürzegehalt abgesetzt werden. Anders ausgedrückt: Bock- und Doppelbockbiere sind angesagt.

Wir schenken z.B. in unserem Cafe Abseits in Bamber von Anfang Oktober bis Mitte/Ende Mai des Folgejahres Bockbiere vom Faß aus und haben - saisonal verschieden - zwischen 7 und 15 Bockbiere im Ausschank.

Biere mit höherem Alkoholgehalt (von Festbieren über Bock- und Doppelbockbiere bis zu den in Deutschland seltenen Triple Böcken) sind angesagt, weil sie intensiver schmecken. So ist es kein Wunder, daß fast alle Biere der Liste der "Best Beers of Germany 2010" der Bierliehhaber-Community Ratebeer.com Bockbiere sind.

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