26.4.10

 

Harburger Pils.


Zehn studentische Bierbrauer der Technischen Universität Hamburg-Harburg wollen ab Herbst ihr "Harburger Pils" vermarkten: "Studenten der TUHH brauen die 'Campusperle'", in: Hamburger Abendblatt vom 23. April 2010.

Mehr über die Braugemeinschaft Campusperle.

20.4.10

 

XI. Beer Passion Weekend in Antwerpen.


Ben Vinken, Verleger und Herausgeber des Magazins "Bierpassie" (auf deutsch: "Bierpassion") und belgischer Bier-Sommelier, lädt am Wochenende 26. bis 27. Juni 2010 zum XI. Beer Passion Weekend auf dem Groenplaats in Antwerpen ein. 40 Brauereien werden mehr als 200 Biere vorstellen. Hauptansatz dieses Bierfestivals ist eine kulturelle und pädagogische Annäherung an Bier als ein komplexes Getränk.

Von Ben Vinken ist jüngst das Buch "Belgian Beer Sommelier" erschienen. Ben Vinken untersucht darin die Gründe für den weltweiten Erfolg belgischer Biere. Was macht sie einzigartig? Was charakterisiert Biere wie Duvel, Petrus, La Chouffe, Tripel Karmeliet?

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19th Weekend of Spontaneous Fermentation.


Am 29. und 30. Mai 2010 laden die Opstalse Bierpallieters ein zum 19ten Wochenende der Spontangärung in der Tapperij Beukenhof (Broekstraat 18, 9255 Buggenhout, Belgium). Beginn ist 15 Uhr. Der Eintritt ist frei. Mitglieder der belgischen Bierkonsumentenvereinigung von Zythos und der European Beer Consumers Union bekommen einen Willkomensgetränk.

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18.4.10

 

Eine traditionsreiche Bierspezialitaet ist Leipziger "Nationalgetraenk": Bayerischer Bahnhof ist Heimat der Gose Leipzig.


Leipzig. Was dem Kölner sein Kölsch und dem Berliner seine Weißen sind, das ist dem Leipziger seine Gose. Die traditionsreiche Bierspezialität gehört zur Messestadt wie das Völkerschlachtdenkmal und das Allerlei. Einst als "Nationalgetränk" der Leipziger gepriesen, hat der Gerstensaft alle Wirren der Zeit überstanden - auch Zollschranken, Kriege und Versorgungsengpässe konnten die Gose nicht auf Dauer verschwinden lassen. Heute erlebt sie eine Renaissance: Seit Juli 2000 wird sie wieder in Leipzig gebraut, im Bayerischen Bahnhof, dem ältesten Kopfbahnhof der Welt.

Ihren besonderen Geschmack verdankt die Gose dem hohen Anteil an biologischer Milchsäure und der Zugabe von Salz und Koriander. Dies führt zu dem berühmten Prickeln oder "Moussieren", das die Bierspezialität zu einem beliebten Durstlöscher gemacht hat. Ansonsten zählen – wie bei anderen Bieren auch - Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen und Hefe zu ihren Rohstoffen. Die Original Leipziger Gose weist eine Stammwürze von 11 bis 12 Prozent und einen Alkoholgehalt von rund 4,6 Prozent auf.

Die Gose stammt ursprünglich nicht aus Leipzig, sondern – wie der Name schon sagt – aus der Stadt Goslar mit ihrem Flüsschen Gose. Von hier aus "wanderte" die Bierspezialität in mehreren Etappen ostwärts. Die Gose gehört zu den ältesten Bieren der Welt; ihre Ersterwähnung fand sie nach derzeitigem Forschungsstand im Jahr 1332. Hartnäckig hält sich die Geschichte, wonach es der "Alte Dessauer" - Herzog Leopold I. von Anhalt-Dessau - gewesen sei, der die Gose im Jahr 1738 nach Leipzig brachte. Wahr ist, dass das Bier damals im anhaltischen Glauzig als "Gludscher Gose" gebraut und in die weitere Umgebung geliefert wurde. In Leipzig entstanden daher im 18. Jahrhundert mehrere Spezialitätenlokale, so die heute noch betriebene "Gosenschänke" und der Leipziger Burgkeller.

Probleme bereitete ab 1820 die sächsisch-preußische Zollunion, weil nun die anhaltischen Goselieferungen aufgrund neuer Zölle stockten. Vier Jahre später begann die Herstellung von Gose auf dem Goedeckeschen Rittergut in Döllnitz bei Halle, wo bis 1945 das Weißbier gebraut wurde. Bis zur Jahrhundertwende schenkten immer mehr Leipziger Gastwirte die Gose aus, auch Gose-Handlungen entstanden. Um 1900 war die Gose das Leipziger Bier schlechthin, sie wurde besungen und diente als Werbung für die Messestadt.

Nach 1945 erlebte die Gose einen langsamen Niedergang, bis sie Ende der 50er Jahre gänzlich verschwand. Erst 1985 eröffnete Lothar Goldhahn die neue Gosenschänke, die nach der Wende von Dr. Hartmut Hennebach weitergeführt wurde. Doch die zuletzt die Gose brauende Dahlener Brauerei überlebte nicht. In Thomas Schneider, Brauereibesitzer im bayerischen Weißenburg, wurde dann ein neuer Goselieferant gefunden. Er hat die Spezialität in ihre Heimat zurückgebracht – sie wird seit seiner Neueröffnung im Juli 2000 im Bayerischen Bahnhof in Leipzig gebraut. In der Gasthaus & Gosebrauerei ist sie mit einem Anteil von rund 80 Prozent unangefochten das Bier Nummer 1. Mittlerweile ist sie sogar zum Exportschlager geworden: Rund ein Zehntel des jährlichen Brauereiausstoßes wird in die USA geliefert und dort von begeisterten Bierliebhabern genossen.

(Quelle: Pressemitteilung der Bayerischer Bahnhof Brau & Gaststättenbetrieb GmbH & Co. KG).

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Muehlviertler Bierfestival 2010.


Am 16. und 17. April 2010 fand das "Mühlviertler Bierfestival 2010" in der Freistädter Messehalle statt. Im Hallenplan (PDF) sind alle teilnehmenden Brauereien samt der verkosteten 60 verschiedenen Biere aus Mühlviertler Brauereien enthalten.

Die BierIG schenkte an ihrem Infostand eine Reihe von Real Ales aus England aus: Beschreibung der englischen Biere (PDF).

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Gutes Bier selbst brauen.


Hubert Hanghofer aus Salzburg widmet sich in seiner Freizeit und auf seiner Website Netbeer.org dem Brauen von Bier. Er ist ehrenamtlich engagiert im Verein BierIG, einer Konsumentenplattform für Biergenießer. Dieser Verein ist völlig unabhängig und wird nicht von Brauereien oder anderen Organisationen kontrolliert und hat seinen Sitz in Obertrum bei Salzburg. Das Motto der BierIG lautet: "Ja zur Biervielfalt, Nein zum Einheitsbier!" Ziel ist es, die Bierkultur zu wahren und zu fördern und ausschließlich die Interessen und Anliegen der Bierkonsumenten zu vertreten. Als ein Teilziel veranstaltet die BierIG regelmäßig Verkostungen zur Prämierung der besten Biere Österreichs. So gab es bis jetzt sechs Staatsmeisterschaften, die alle in Salzburg stattgefunden haben.

Hubert Hanghofer hat bereits 1999 ein Buch zum Thema Heimbrauen veröffentlicht. Sein zweites Buch "Gutes Bier selbst brauen: Praktische Anleitungen und Rezepte für die besten Sorten" ist bereits in zweiter Auflage erschienen. Es enthält Rezepte für klassische Biersorten aus Deutschland, Österreich, England und Belgien sowie für alternative Kreationen wie Hanf- oder Kräuterbier; Geräte, Hilfsmittel, Rohstoffe, Brauprozess, spezielle Probleme, rechtliche Aspekte, Bezugsquellen.

Mit seinem Buch möchte er jeden Bierliebhaber in die Lage versetzen, sein Leibgetränk auf völlig neue Art kennenzulernen. Geboten wird eine praxisnahe Einführung in das Brauen klassischer Biertypen. Dabei wird auch der historischen Entwicklung der vorgestellten Biere nachgespürt. Sein besonderes Augenmerk aber gilt der Geschmacksvielfalt! Der Leser erfährt, wie man das Geschmacksbild beim Verkosten differenziert, welche Faktoren zur Ausbildung der einzelnen Geschmacksrichtungen beitragen und wie diese beim Brauen beeinflußt werden können.

Empfehlenswert ist dieses Buch nicht nur für diejenigen, die Bier wirklich selbst brauchen möchten, sondern auch für alle, die Bier bewußt genießen und bewerten wollen.

Bei der von der BierIG initiierten aAusbildung zum Diplom Biersommeliere, die von Axel Kiesbye gemeinsam mit der renommierten deutschen Brauakademie Doemens durchgeführt wird, betreut Hubert Hanghofer den Creativsud und das Gastro-Praktikum. Der zweiwöchige Lehrgang bietet eine fundierte Ausbildung in Sensorik, Biersortenkunde, Brauerei, Schanktechnik und Biergastronomie. Das Diplom ist somit eine wertvolle berufliche Zusatzqualifikation für engagierte Bierliebhaber und Gastro-Berater.

17.4.10

 

25 Jahre Boston Beer Company.


Anläßlich des 25jährigen Firmenjubiläums der Boston Beer Company porträtiert die Tageszeitung "Boston Globe" deren Mitgründer Jim Koch: "Brewing is still his craft", in: Boston Globe vom 15. April 2010. Jim Koch ist nicht zu unrecht der Meinung, damit habe die Erfolgsstory handwerklich gebrauter Biere in den USA begonnen.

Mehr darüber in dem Buch "Ambitious Brew: The Story of American Beer" von Maureen Ogle.

16.4.10

 

Les 3 Brasseurs.


Die Speisekarte einer Gaststätte in Form einer Zeitung zu gestalten, ist nicht neu. Aber in der "Gazette" der Gasthausbrauereien-Kette "Les 3 Brasseurs" mit 28 Betrieben in Frankreich und neun im französisch spachigen Rest der Welt ist mir ein gescheites Détail aufgefallen. Auf der 3. Seite rechts unten findet sich eine kleine Tabelle, in der Kombinationen der ausgeschenkten Biersorten mit Menükompenten verzeichnet sind, die empfohlen werden ("Le conseil de notre brasseur"). So empfiehlt man zum Schokoladendessert ein "Ambrée" oder ein "Brune".

Die drei Brauer stehen für drei Generationen von Brauern, die 1986 in Lille ihre erste Gasthausbrauerei eröffnet haben und in einem knappen Vierteljahrhundert daraus eine Kette von bislang 28 Betrieben in Frankreich und im französsichsprachigen Ausland wie z.B. in Quebec und Ontario geschmiedet haben.

Die Speisekarte beinhaltet jeweils auch lokale Spezialitäten. Hausspezialität ist Flammkuchen. Das Intérieur mixt lokalen Geschmack mit europäischen Bistro-Dekor des 19. Jahrhunderts.

Die selbst gebrauten Biere überzeugen insbesondere bei den temporären Spezialbieren. Das best bewertete Bier, das Stout "Brasseurs et Frères La Récidive", bringt es immerhin bei Ratebeer.com auf 93 von 100 möglichen Punkten.

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15.4.10

 

The Drunk Monk, Barcelona.


Eines der besten spanischen Biercafés ist das "The Dunk Monk" in Barcelona. Neben sechs Bieren vom Faß gibt es 285 verschiedene Flaschenbiere, nicht nur aus Belgien.

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Neue Biere bei Bierkompass.de


Bierkompass.de, der Online-Biershop von Sebastian Sauer, hat einige interessante belgische Biere neu im Programm:

Cantillon:
- Iris
- Lou Pepe Kriek

De Glazen Toren:
- Cuvée Angélique
- Ondineke Oilsjtersen Tripel

De la Senne:
- Taras Boulba
- Zinnebir

De Ranke:
- XX Bitter

Den Triest:
- X-Mas

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Junkersdorfer Hutzeboock.


Der "Hutzebook" verdankt seinen Namen der fränkischen Bezeichnung für eine Liebkosung, mit der man die Stirn etwa eines Kindes mit der eigenen Stirn leicht anstößt oder seine Stirn an der Stirn des Kindes reibt.

Der Hutzebook" wurde im Kommunbrauhaus Junkersdorf in Junkersdorf an der Weisach von Brauführer Norbert Hümmer aus Neubrunn eingebraut. Ein Teil des Malzes wurde in einem Därrschrank geräuchert, aber nicht wie üblich mit Buchenholz oder wie beim "Schlenkerla Eiche" mit Eichenholz, sondern mit Obstbaumhölzern aus Zwetschgen-, Kirschen-, Äpfel- und Birnbäumen. Das verleiht dem Bockbier ein ein leicht rauchiges und zugleich fruchtiges Aroma. verleihen.

Das Junkersdorfer Brauhaus wurde nach aufwendiger Renovierung 2001 wieder eröffnet.

Der Junkersdorfer Brautag wurde von dem Kameramann Jörg Hoffman gefilmt und auch im Bierfilm Bamberg – ein Bekenntnis zum Bier dokumentiert. Dieser Film wird am 23. April in Bamberg erstmals öffentlich gezeigt und vorab in einem Preview am 21. April 2010 für geladene Gäste. Eine DVD ist ab 23. April 2010 unter anderem auf der Website zum Bierfilm erhältlich.

 

Radler oder Alsterwasser?


Wenn man ein Bier mit Zitronenbrause trinken möchte, wo muß man dann ein Radler und wo ein Alsterwasser bestellen? Dieser Frage ist Daniel Starmann im Oktober 2003 nachgegangen, hat viele Städte in Deutschland um eine Antwort gebeten und die Antworten zu einer Landkarte verdichtet, die deutlich eine Nord-Süd-Grenze zeigt; "Radler oder Alster(-wasser) ??" von Zumsel.

Mit Ausnahme von Nordrhein-Westfalen:
"Nordrhein-Westfalen hat sich ziemlich komplett aus der Alster-Radler-Diskussion herausgehalten und sich seine eigenen Definitionen gesucht."

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13.4.10

 

Bier & Schokoladen-Seminar.


Am 23. April 2010, dem Tag des Bieres, findet im Kölner Schokoladenmuseum ein Bier & Schokoladenseminar statt. Das erste Seminar dauert von 15.00h bis 16.15h. Das zweite Seminar dauert von 16.15h bis 17.30h.

Für dieses Seminar konnte das Schokoladenmuseum den Diplom-Braumeister Peter Esser gewinnen. Peter Esser leitet Kölns kleinste Brauerei, die Braustelle. Zu dem Seminar bringt Herr Esser drei seiner Spezialitätenbiere mit, die zusammen mit Schokolade verkostet werden. Darüber hinaus erfährt der Teilnehmer Wissenswertes über das Bierbrauen und die Schokoladenherstellung.

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12.4.10

 

Bierproeflokaal In de Wildeman, Amsterdam.


Das "Bierproeflokaal In de Wildeman" wird von Ratebeer.com als zweitbester Bierausschank in Amsterdam angesehen und wird mit 97 Punkten Bewertungen. Diese Kneipe in den Räumen der 1690 gegründeten Likörbrennerei von Levert & Co. besitzt eine wunderschöne, sehr lange Bar mit 18 Bierzapfhähnen.

Seine Bierkarte (PDF).

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11.4.10

 

World Beer Cup: Die Gewinner stehen fest.


Aus sechs Kontinenten kommen die Brauer, die von einer internationalen Elite von Juroren zu Siegern des 2010 Brewers Association World Beer Cup auserkoren worden sind. Brauer aus 19 Ländern von Australien und Italien bis zu Island und Japan gewannen Auszeichnungen. Beteiligt hatten sich in diesem Jahr 642 Brauereien aus 44 Ländern und 47 US-Bundesstaaten mit 3.330 Bieren in 90 Kategorien. Der 2010 World Beer Cup ist der größte kommerzielle Wettbewerb noch vor dem Great American Beer Festival (GABF) der Brewers Association.

Die Ergebnisse:Ausgezeichnete Brauereien und Biere aus Deutschland:

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Belgian Beer Festival Calendar.


Ein vollständiger und regelmäßig aktualisierter Kalender von Bierfestivals in Belgien: Paul Briggs'Belgian Beer Festival Calendar.

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10.4.10

 

Sticke Warriors European Tour 2010.


Die Sticke Warriors European Tour 2010 vom 11. bis 28. Oktober 2010 besucht in diesem Jahr:Zentrales Event, dem diese Tour den Namen verdankt, ist der Bockbieranstich in der Düsseldorfer Gasthausbrauerei Uerige.

Die Bezeichnung "Tour" ist etwas mißverständlich. Es handelt sich um eine lose Gruppe von Menschen, rund um den Bierliebhaber Fred Waldman aus Kalifornien, die miteinander reisen. Für die Organisation (Flüge, Bahntickets, Hotels) sorgt jeder selbst. Man kann seine Teilnahme auch auf Teile der Tour begrenzen. Der Vorteil ist die Begleitung von Bierliebhabern, die sich in der örtlichen Brauerei- und Bierkneipenszene recht gut auskennen und wissen, wo es die besten Biere zu trinken gibt. Viele der Teilnehmer sind Heimbrauer. Es wird englisch gesprochen.

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Pub Guide National Awards 2010.


Der Good Pub Guide, ein Verzeichnis der guten britischen Pubs, hat die diesjährigen Sieger seines Pub Guide National Awards in 14 Kategorien veröffentlicht: "The Good Pub Guide National Award Winners 2010". Siehe auch eine Landkarte der Sieger des Good Pub Guide National Awards 2010.

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Eine Flasche Bier fuer 400 Euro.


Schön, wenn man von seiner Kneipe sagen kann: "Probably the best malts in the world". Die Bierliebhaver-Community schätzt das "Akkurat" in Stockholm auf Platz 5 der "top beer destinations" weltweit ein.

Das teuerste Bier auf der Bierkarte des "Akkurat" ist eine 1,2 l-Flasche "Bon Secure Blond" des Jahrgangs 2002 von der belgischen Brauerei Caulier für umgerechnet knapp 400 Euro. Da sage einer, Bier könne mit Wein nicht mithalten...

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9.4.10

 

Fassbierabsatz der Kulmbacher Brauerei sinkt weiter.


Im Geschäftsbericht der Kulmbacher Brauerei AG, der am 6. April vorgelegt worden ist, ist zu lesen:
"Eine gute Flaschenbierentwicklung im Handelsgeschäft konnte jedoch den Rückgang des Geschäftes in der Gastronomie nicht ausgleichen. Dort setzte sich die rückläufige Absatzentwicklung bei Bier aufgrund des sich weiter verändernden Konsumentenverhaltens und den Nachwirkungen des Rauchverbots fort."

 

Bier und Speisen.


Beer & Food Matching Chart (PDF) der amerikanischen Brewer Association.

 

Amerikanische Craft Breweries legen zu.


Der amerikanische Biermarkt hat sich von Ende 2008 zum Ende 2009 prächtig entwickelt, zumindest für die nicht ganz großen Brauereien:Die meisten Craft Breweries, bezogen auf die Einwohnerzahl, gibt es im Bundesstaat Vermont. Dort gibt es 19 Brauereien und eine Brauerei kommt auf 32.698 Einwohner. (Quelle: Brewers Association).

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Borefts Beer Festival.


Am 24. und 25. September 2010 veranstaltet die niederländische Brauerei De Molen das zweite Borefts Beer Festival. Ziel ist es, gute, handwerklich gebraute Biere zu fördern und dabei Spaß zu haben. Dieses Bierfestival findet in der Brauerei statt: Brouwerij de Molen, Overtocht 43, Bodegraven.

Der Eintritt ist frei. Wer Biere verkosten will, muß ein Festival-Glas erwerben. Das Glas, ein Festival-Booklet sowie 5 Münzen, mit denen man jeweils ein Bier erhält, kosten 15 Euro. Das Glas kann man behalten. Weitere Biermünzen kann man zum Preis von 1,50 Euro erwerben. Für einige Biere benötigt man zwei Münzen. Der brauereieigene Biershop mit besten Bieren aus aller Welt ist während des Festivals geöffnet.

Auch das Restaurant ist einen Besuch wert. Es bietet viele Speisen, die mit Bier zubereitet worden sind.

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8.4.10

 

Museumsfest des Fraenkischen Brauereimuseums in Bamberg.


Am 3. Juli 2010 veranstaltet das Fränkische Brauereimuseum in Bamberg sein Museumsfest. Wie so etwas aussieht, können Sie sich in einem Bericht über das Museumsfest 2008 anschauen.

7.4.10

 

Bierkarte mit den Bewertungen von Ratebeer und BeerAdvocate.


Für Deutschland sehr ungewöhnlich informativ ist die Bierkarte des "Hometown Soul Café" in Göttingen. Zu jedem Bier werden angegeben:Dieses Café hat eine ganz spezielle Zielgruppe. Es ist:
"a place where English speakers from around the world can see, hear and taste the reminders of their homeland, a comfortable place to meet with other distant travelers, who may be closer to you than you realize."

6.4.10

 

Himbeer-Porter oder Safranbier als Haustrunk.


Bier trinken als betriebliche Weiterbildung, das würde mir auch gefallen! Die Mälzerei Weyermann in Bamberg schenkt ihren über hundert Mitarbeitern als Haustrunk jeden Monat ein "Neunertragerl" Bier einer wechlsenden Sorte wie z.B. das Rauchbier "Schlotfegerla", oder Coffee Stout, Himbeer Porter, Safranbier, Salbeibier und vieles mehr: "Weyermann® Malz ist die erste Mälzerei mit Haustrunk". Zu jedem der wechselnden Haustrunkbiere gibt es eine fachmännische Beschreibung – verfasst von den beiden Biersommeliers Andreas Richter und Ulrich Ferstl. Auf diese Weise sollen alle Mitarbeiter zu Kennern der Biere der Weyermann Braumanufaktur werden.

Zum Verständnis:Wenn Sie selbst, ohne Mitarbeiter der Mälzerei Weyermann zu sein, diese Biere verkosten oder trinken wollen, können Sie sie in deren stationärem Fan-Shop am Eingang des Firmengeländes erwerben. Die Preise sind mit 5 Euro pro Liter (es gibt Bügelverschlußflaschen mit einem halben oder einem ganzen Liter, die zudem 2,00 Euro Pfand je Halbliterflasche kosten) höher als bei den Fernsehbieren, dafür schmecken sie aber auch nach Bier und nicht nach Plörre. Siehe dazu auch: "Geheimtipp: Biere aus der Versuchsbrauerei der Maelzerei Weyermann in Bamberg".

2.4.10

 

Bayreuther Biertage 17. - 25. April 2010.


Oberfranken hat die höchste Brauereidichte der Welt. Damit verbunden ist eine Bierkultur und Brauereivielfalt, die ihresgleichen sucht. Das muss in die Welt getragen werden. Als Imagebringer erster Güte. Und das muss auch erlebbar gemacht werden.

Das fanden auch alle Bayreuther Brauereien und insgesamt 34 Bayreuther Gastronomen, und strickten innerhalb kürzester Zeit mit Unterstützung der Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH, dem Verein Bierland Oberfranken und der Handwerkskammer einen neuen Event, der vom 17. April bis 25. April das Thema Genuss und Bierkultur in den Mittelpunkt stellt: Schließlich ist die Bayreuther Brautradition so alt wie die Stadt selbst, im Jahr 1439 war sogar jedem Bayreuther Bürger das Brauen erlaubt. Und vergessen wir nicht die Zeit der Kommunbrauhäuser und der Beckn-Bräuer. Der Zeit, in der die meisten Bayreuther Bäckereien bis in die 20er Jahre auch Bier brauten, eine echte Bayreuther Besonderheit.

A propos Besonderheit: Alle Bayreuther Brauereien ziehen bei den Bayreuther Biertagen an einem Strang, zur gemeinsamen Imagewerbung für das Bayreuther Bier, versteht sich. Das kann keine Brauerei alleine, wissen Johannes Hacker von der Becher- Bräu, Jeff Maisel von der Brauerei Maisel, Ulrich Bauer von der Brauerei Glenk, Peter Rutzenhöfer von der Bayreuther Bierbrauerei, und Hans Hacker, der die Manns Bräu wiederbelebt hat und seine Bierspezialitäten bei seinem Sohn braut.

Das interessante daran: der erste Impuls zu den Bayreuther Biertagen kam aus der Gastronomie, genauer von Gerd Herold, dem Chef des Cafe Sophie. Organisiert von Dr. Manuel Becher und Andre Reich von der Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH und Dr. Bernd Sauer von der Handwerkskammer taten sich die Akteure schnell zusammen. Und zwar mit Erfolg. Alle Bayreuther Brauereien, und inzwischen 34 Gastronomen werden die Bayreuther Biertage mit Leben füllen.

Das Programm: www.bayreuther-biertage.de . Die offizielle Eröffnung der Bayreuther Biertage findet am Samstag, 17. April auf dem Maestro-Handwerkermarkt am La- Specia-Platz statt. Dort werden am Samstag und Sonntag Biere aller Bayreuther Brauereien ausgeschenkt.

Nach der Eröffnung am La-Specia-Platz gehen die Bayreuther Biertage zu den Brauereien und in die Bayreuther Gastronomie über.Dass Bayreuther Bierkultur sehr viel mit Genuss zu tun hat, zeigen die 34 beteiligten Gastronomen. Neben Bierproben, verschiedenste Aktionen und Partys werden sie sich auf das Thema Bier und Genuss konzentrieren und den Gästen warme Gerichte sowie kalte Schmankerl anbieten, die nach altem, überlieferten Rezept, aber auch selbst kreiert mit Bier, oder passend zu Bier zubereitet werden.

Last not least wird der Herzogkeller Bayreuth zum Abschluss der Bayreuther Biertage mit einem großen Markt der Genüsse den Start der Biergartensaison einläuten, auf den wir alle nach dem langen Winter schon sehnsüchtig gewartet haben.

Zu gewinnen gibt es auch etwas für die Besucher der Bayreuther Biertage. Es gibt einen Genusspass, der in allen teilnehmenden Gaststätten ausliegt. Wer drei Stempel gesammelt hat, kann bei den Brauereien attraktive Preise gewinnen.

(Quelle: Pressemitteilung von Bierland Oberfranken e.V.)

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1.4.10

 

6. Nordbrauertreffen.


Das Nordbrauertreffen ist ein "Mitmachmagazin für Bierwerker in Norddeutschland und umzu".

Am 4. und 4. Juni 2010 findet in Ebstorf das 6. Nordbrauertreffen statt.

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Staatsmeisterschaften der Klein- und Hausbrauereien im Naturpark Poellauer Tal in der Steiermark.


Von Freitag 23. April bis Sonntag 25. April 2010 "braut" sich auf Schloss Pöllau bei Hartberg einiges zusammen: Die Haus- und Kleinbrauereien aus ganz Österreich tragen hier ihre Staatsmeisterschaften aus.

Zum Auftakt der Staatsmeisterschaften, die heuer zum ersten Mal außerhalb von Salzburg veranstaltet wird, werden am 23. April 2010 die Verkoster für die Prämierung eingeschult. Hier kann sich neben den professionellen Biersommeliers auch jeder/jede Interessierte schulen lassen. Ist die Schulung bestanden, so kann jeder/jede als Juror am nächsten Tag bei der Prämierung der besten Österreichischen Biere mitwirken!

Am Samstag, 24. April 2010 heißt es dann für die Verkoster "an die Arbeit", denn über 150 verschiedene Biere zu verkosten ist zwar sehr interessant aber fordert natürlich auch die Geschmacksnerven. Die Jury wird aus Diplombiersommeliers, Fachpublikum und Absolventen der Verkosterschulung bestehen, die in einer Blindverkostung die Biere bewerten.

Während die Verkoster ihrer Arbeit nachgehen, feiert das gesamte Pöllauer Tal den 3. Pöllauer Genussfrühling. Ebenfalls im Schloss Pöllau werden 30 Gastronomen, Erzeuger von Delikatessen und Landwirte ihre ganz persönlichen Spezialitäten zur Verkostung anbieten. Für ein Rahmenprogramm mit u.a. Wein-, Most-, Bier- und Saftverkostungen sowie Kinder- und Musikprogramm ist gesorgt.

Die Staatsmeisterschaft und der Pöllauer Genussfrühling werden am Samstagabend mit einem gemütlichen Beisammensein mit Musik und regionalen Spezialitäten und natürlich der offiziellen Siegerehrung ausklingen.

Veranstalter der Staatsmeisterschaft ist die BierIG, eine Konsumentenplattform für Biergenießer. Organisiert und durchgeführt wird die Staatsmeisterschaft in Person von Alois Gratzer und Ingo Curt Riemenschneider.

Weitere Informationen sind unter http://award.bierig.org zu erhalten. Unter www.naturpark-poellauertal.at finden Sie Informationen zu einem Wochenendaufenthalt rund um die Staatsmeisterschaften und den Genussfrühling, sowie weitere Ausflugsziele und Nächtigungsmöglichkeiten.

"BierIG Österreich" ist eine Interessen-Gemeinschaft der Bier-Konsumenten. Der Verein ist völlig unabhängig und wird nicht von Brauereien oder anderen Organisationen kontrolliert und hat seinen Sitz in Obertrum bei Salzburg. Das Motto der BierIG lautet: "Ja zur Biervielfalt, Nein zum Einheitsbier!" Ziel ist es, die Bierkultur zu wahren und zu fördern und ausschließlich die Interessen und Anliegen der Bierkonsumenten zu vertreten.

Als ein Teilziel veranstaltet die BierIG regelmäßig Verkostungen zur Prämierung der besten Biere Österreichs. So gab es bis jetzt sechs Staatsmeisterschaften, die alle in Salzburg stattgefunden haben.

(Quelle: Pressemitteilung der BierIG Österreich).

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