30.6.10

 

Der Fluch des Bierzauberers.


In seinem historischen Roman "Der Fluch des Bierzauberers", der im Juli erscheinen wird, entführt Günther Thömmes seine Leser in den Dreißigjährigen Krieg. Deutschland stürzt in die Katastrophe. Der Magdeburger Brauherr Cord Heinrich Knoll verliert bei der Vernichtung seiner Heimatstadt alles, was ihm lieb und teuer ist: Frau, Kinder, die Brauerei. Als endlich Frieden herrscht, bekommt er die Chance, unter der Herrschaft des Prinzen Friedrich von Homburg dessen neue Brauerei zu Ehre und Ansehen zu führen. Doch dann droht neues Ungemach von höchster Stelle. Ausgerechnet der Große Kurfürst von Brandenburg zwingt den Bierbrauer zu einem Kampf ums nackte Überleben ...

Der Autor Günther Thömmes, Jahrgang 1963, stammt aus Bitburg in der Eifel. Er erlernte dort den Beruf des Brauers und Mälzers – danach absolvierte er ein Studium zum Diplom-Braumeister in Freising-Weihenstephan. Seit über 20 Jahren ist er Weltreisender in Sachen Bier und Brauereien. Heute lebt er mit Frau und Kind in der Nähe von Wien. Er hat zahlreiche Fachartikel zu den Themen Bier und Brauhistorie in verschiedenen Zeitungen und Fachzeitschriften veröffentlicht. 2008 gab er mit dem historischen Roman "Der Bierzauberer" sein Debüt als Romanautor. Der Inhalt:
"Niklas von Hahnfurt macht sich auf den steinigen Weg, der beste Bierbrauer seiner Zeit zu werden. Von seiner fränkischen Heimat gelangt er dabei über das Kloster Weihenstephan nach St. Gallen, der Hochburg mittelalterlicher Braukunst. Als dort mehrere Pilger mit vergiftetem Bier ermordet werden, gerät Niklas ins Visier des fanatischen Inquisitors Bernard von Dauerling.

Es beginnt eine Jagd auf Leben und Tod. Niklas' Flucht führt ihn in die Bierstädte Regensburg, Bitburg und Köln, sogar bis nach Lübeck und London kommt der "Bierzauberer". Doch am Ende ist ein letztes "Bierduell" mit seinem Todfeind unausweichlich."
Bereits 2009 ist ein erster Folgeband erschienen: "Das Erbe des Bierzauberer". Fünf weite Bierreisen durch das Heilige Römische Reich, vier ermordete Bierbrauer, drei mächtige Herzöge und zwei Habsburger-Kaiser liegen auf dem Weg zu einem Gesetz, das die Jahrhunderte überdauern sollte: das Reinheitsgebot für Bier. Ein epochaler Mittelalter-Krimi um Habsburger, Wittelsbacher und das liebe Bier.

Inzwischen gibt es den "Bierzauberer" ganz leibhaftig: Im Frühjahr 2010 wurde die kleine Erlebnisbrauerei "Bierzauberei" in Brunn am Gebirge, am Rand des schönen Wienerwalds, eröffnet. Dort braut Thömmes obergärige Bierspezialitäten, versucht aber auch gelegentlich, historische, ausgestorbene Biersorten wieder zum Leben zu erwecken und freut sich über bierinteressierte Besucher.

23.6.10

 

Bierfuehrer Schwaben/Allgaeu: Alle Brauereien - Alle Biere.


"Bierführer Schwaben/Allgäu: Alle Brauereien - Alle Biere" von Harald Schieder und Ralph Forster. 200 Seiten, Format: 14,8 x 21,0 cm, zahlreiche Abbildungen und Fotos.

16.6.10

 

Open Baladin Bar, Rom.


Die "Open Baladin Bar" in Rom schenkt 40 Biere vom Faß aus. Den Schwerpunkt bilden handwerkliche Biere aus Italien, ergänzt durch eine kleine, aber feine Auswahl internationaler Biere. Auf der Rückseite der Bar werden einhundert Flaschenbiere von kleinen, italienischen Brauereien ausgestellt. Jede Brauerei kann bis zu drei Sorten einbringen und machen diese Bar zu einer Art Dauerausstellung handwerklicher, italienischer Biere. Einige Brauereien brauen sogar spezielle Biere exklusiv für diese Bar. Ein Bericht über die Eröffnung der Open Baladin Bar in Rom am 15. September 2009: "The opening of Open Baladin in Rome", in: Beer Chronicles. Ein Foto der Bartheke. Bewertungen in Ratebeer.com.

14.6.10

 

International Beer Challenge London 2010.


Die britische Society of Independent Brewers hat Listen der Gewinner des International Beer Challenge London 2010 veröffentlicht.

Die einzige Medaille an ein deutsches Bier ging an die Staatliche Weißbierbraurei Weihenstephan für ihr Hefeweißbier, das eine Goldmedaille erhielt.

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300 Beers To Try Before You Die.


Im angesehenen Bierfachverlag der britischen Konsumentenvereinigung Campaign for Real Ale (CAMRA) it im Februar eine aktualisierte Ausgabe des Buchs "300 Beers To Try Before You Die" von Roger Protz erschienen.

Beschrieben werden 300 Biere (mit Brauerei-Détails, dem Herkunftsland und Verkostungsnotizen). Die Auswahl ist natürlich subjektiv. Sie umfaßt Biere verschiedenster Bierstile (Bitter, Barley Wines, belgische, Ale, Pale Lager, Porter und Stout). Es ist auch Platz für eigene Verkostungsnotizen.

 

Hops and Glory.


Der Londoner Pete Brown, geboren 1968 in Barnsley, South Yorkshire, hat seit 1991 im Marketing gearbeitet, spezialisiert auf Bier. Regelmäßig ist er im britischen Fernsehen als Bierexperte zu sehen, veröffentlicht Artikel in verschiedenen Fachzeitschriften und ist Autor der Bücher "Man Walks into a Pub: A Sociable History of Beer", eine unterhaltsame Geschichte des britischen Bieres, und "Three Sheets to the Wind: One Man's Quest for the Meaning of Beer".

In seinem gerade erschienene Buch "Hops and Glory" beschreibt er die Geschichte des India Pale Ale:
"The original India Pale Ale was pure gold in a glass; a semi-mythical beer specially invented, in the 19th century, to travel halfway around the world, through storms and tropical sunshine, and arrive in perfect condition for a long, cold drink on an Indian verandah. But although you can still buy beers with 'IPA' on the label they are, to be frank, a pale imitation of the original. For the first time in 140 years, a keg of Burton IPA has been brewed with the original recipe for a voyage to India by canal and tall ship, around the Cape of Good Hope; and the man carrying it is the award-winning Pete Brown, Britain's best beer write. Brazilian pirates and Iranian customs officials lie ahead, but will he even make it that far, have fallen in the canal just a few miles out of Burton? And if Pete does make it to the other side of the world with 'Barry' the barrel, one question remains: what will the real IPA taste like? Weaving first-class travel writing with assured comedy, "Hops and Glory" is both a rollicking, raucous history of the Raj and a wonderfully entertaining, groundbreaking experiment to recreate the finest beer ever produced."

12.6.10

 

Beer Bloggers Conference.


Ich weiß. Für Weinblogger sind das olle Kamellen. Vim 5. bis 7. November 2010 findet in Boulder, Colorado, die erste internationale Beer Bloggers Conference statt.

Die Anzahl der Teilnehmer aus aller Welt ist auf 150 begrenzt. Das genaue Programm steht inhaltlich noch nicht fest, genausowenig die Sprecher. Angedacht sind Themen wieErwartet werden Sprecher von Brauereien, der Bier-Presse und von Bier-Bloggern.

Ein lokales Marriott-Hotel hat Doppelzimmer zu einem günstigen Preis von 139 US-Dollar für die Konferenz zur Verfügung gestellt.

11.6.10

 

Die Farben der Biere.


Wie beschreibt man korrekt die Farbe eines Bieres? Der "BJCP Color Guide" ist eine Anleitung für die Juroren des nordamerikanischen Beer Judge Certification Program (BJCP).

Auf deren Website findet sich auch die 2008 BJCP Style Guidelines, in denen verschiedene Bierstile beschrieben werden.

9.6.10

 

Museumsfest des Fraenkischen Brauereimuseums.


Am 3. Juli 2010 veranstaltet das Fränkische Brauereimuseum in der Bierstadt Bamberg e. V. sein traditionelles Museumsfest (10 bis 17 Uhr).

Das Museum wurde in den restaurierten, historischen Gewölben der ehemaligen Benediktiner-Braustätte des Klosters Michaelsberg errichtet. Auf 900 m² dokumentieren über 1300 Exponate den Werdegang des Bieres vom Halm zum Krug.

Bilder von diesem schönen Event finden Sie in einem Bericht über das Museumsfest 2008.

8.6.10

 

Chez Moeder Lambic Fontainas.


In der Nichtraucherkneipe "Chez Moeder Lambic Fontainas" in Brüssel gibt es 46 Biere vom Faß und etwa 150 verschiedene Flaschenbiere. 40 Bierleitungen werden mit Kohlendioxid betrieben, sechs mit Handpumpen. Ihre Außenplätze liegen an einer lebhaften Straße. Der Innenraum sieht eher bescheiden aus. Doch die Bartender sind freundlich, hilfsbereit und sprechen englisch. Außergewöhnlich ist die Bierauswahl an großen Flaschen (0,75 l), darunter eine ganze Reihe extrem guter Biere, etwa von Mikkeller und von 3 Fonteinen, Cantillon und La Rulles. Auch aus Franken sind einige Biere erhältlich, etwa aus der Beck Bräu in Trabelsdorf. Dazu wird kostenos geröstetes Malz gereicht.

Das Chez Moeder Lambic Fontainas ist ein 2009 neu gegründeter zweiter Betrieb des "Chez Moeder Lambic" in Saint Gilles. Der Mutterbetrieb wurde wie mein "Café Abseits" in den 80ern gegründet. Ende der 90er Jahre, als es finanzielle Schwierigkeiten hatte, hat Pierre Emmanuel Raymond, einer der Mitarbeiter, es übernommen, ohne das Konzept zu ändern. Es ist weiterhin eine Stadtteilkneipe mit vielen Studenten als Gäste. Im Jahre wechselte der Betreiber. Alexandre Mangin hat das Speiseangebot reduziert. Wiederum nach finanziellen Schwierigkeiten wurde es 2006 von den Mitarbeitern Jean Hummler und Nassim Dessicy übernommen, renoviert und radikal auf Biere handwerklicher Braukunst fokussiert. Der Besuch des zweiten Betriebs ist mittlerweile Pflicht für alle Bierliebhaber, die Brüssel besuchen. Er liegt zentraler und ist noch mehr auf handwerklich erzeugte Biere kleiner belgischer Brauereien ausgerichtet. Zu essen gibt es Käse und Wurst aus Belgien.

Für Gruppen ab 10 Personen werden thematische Bierverkostungen angeboten.

Mehr über diese Bierkneipe in der Bierliebhaber-Community Ratebeer.com.

3.6.10

 

Kooperationsbiere.


Als Kooperationsbiere werden solche Biere bezeichnet, die in Zusammenarbeit mehrerer Brauereien bzw. Braumeister gebraut werden. Ein Beispiel ist das Europäische Gemeinschaftsbier ("Elevator") der Braumeister der niederländischen Brauerei De Molen und der schwedischen Närke Kulturbryggerie sowie Andreas Gänstaller (Beck-Bräu in Trabelsdorf).

Die Kooperation läßt sich unterschiedlich gestalten:Weitere Beispiele:

1.6.10

 

Biershop Braugasthoefe.


Der Biershop Braugasthöfe ist eine zentrale Anlaufstelle, um bei den gelisteten Brauereien, die Mitglied im Verband Private Braugasthöfe sind, Bier zu bestellen und zwar zur Zeit von den BrauereienDie Preise sind happig.

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