25.7.11

 

Dominik Maldoner - neuer Braumeister der Braumanufaktur Weyermann®.


Die Braumanufaktur der Mälzerei Weyermann® in Bamberg hat einen neuen Braumeister - Dominik Maldoner. Der 23-Jährige hat bei der Biobrauerei Herrmannsdorfer Schweinsbräu in Glonn Mälzer und Brauer gelernt. An der Doemens Fachakademie wurde Dominik Maldoner zum Produktionsleiter für die Brauerei- und Getränkeindustrie ausgebildet und durch die IHK zum Betriebsbraumeister. Als Brauführer arbeitete Maldoner ein Jahr lang in der Volksrepublik China für das Paulaner Brauhaus.

Die 2005 gegründete Versuchsbrauerei Weyermann® wurde von 2007 bis Ende Juni 2011 von Oliver Honsel geleitet. Er arbeitet seit dem 11. Juli 2011 in der Schweiz als Braumeister der Burgdorfer Gasthausbrauerei.

Bis zur Arbeitsaufnahme von Dominik Maldoner wird die Versuchsbrauerei kommissarisch von Leo Habermann geleitet. Er setzt im Oktober sein Brauerstudium an der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) e.V. fort.

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Brauereien, Wandern und Kultur: 54 Brauerei- Touren für Oberfranken ab sofort online.


Bierland Oberfranken, ein Zusammenschluss 200 fränkischer Brauereien, hat am 21. Juli seinen neuesten Onlineservice frei geschalten. Dieser nennt sich "Brauereien, Wandern und Kultur: 54 Brauerei-Touren für Oberfranken". Die Brauereitouren können seit 18. Juli bei www.bierland-oberfranken.de abgerufen werden.

Die Routen sind nach einem einheitlich hohen touristischen Qualitätsstandard aufgebaut, betonte der Kulmbacher Landrat Klaus Peter Söllner, 1. Vorsitzender des Vereins Bierland Oberfranken.
"Nicht nur, dass alle Routen persönlich von unserem Team abgelaufen und mit einem eigenen GPS-Gerät digital erfasst worden sind: Großer Wert wurde auf eine eindeutige Wegeführung gelegt. Und vor allem auf alle Informationen, die Gäste benötigen, um die Brauereitour genießen zu können. Dazu gehören beispielsweise Hinweise auf Öffnungszeiten, gutes Kartenmaterial, die Nutzung bestehender Wegemarkierungen, kurze, aber prägnante Hinweise auf Sehenswürdigkeiten und landschaftlichen Besonderheiten entlang der jeweiligen Brauereitour."
Bestehende Brauereiwanderungen wurden bei der Routenentwicklung berücksichtigt, vor allem aber wurden viele neue Touren entwickelt.
"Denn unser Ziel war es"
so Christof Pilarzyk vom Brauereigasthof Grosch in Rödental,
"ein flächendeckendes Netz an Brauereiwanderungen zu entwickeln und dabei alle Brauereien Oberfrankens einzubinden."
Die Routen, so Landrat Söllner, sind so angelegt, dass Liebhaber fränkischer Bierkultur ein Angebot bekommen, mit dem sie einen ganzen Tag in Oberfranken verbringen können. Zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto, je nach Situation vor Ort. Deswegen sind die Brauereitouren nicht nur auf das Thema Bier abgestellt, sondern beinhalten viele Hinweise auf besondere kulturelle und landschaftliche Sehenswürdigkeiten Oberfrankens.

Alle Routen wurden mit einem eigenen GPS-Gerät digital erfasst. Die Touren können deswegen nicht nur unter www.bierland-oberfranken.de aufgerufen und dort ausgedruckt werden. Die Brauereiwanderungen werden auch Stück für Stück für gängige mobile Endgeräte und als Apps aufbereitet. Die Version für mobile Browser von Smartphones (Android oder iPhone) ist bereits online und über www.bierland-oberfranken.de bzw. direkt unter www.brauereitouren.info abrufbar.

Zur Historie des Projekts

Oberfranken ist mit gut 200 Brauereien die Region mit der höchsten Brauereidichte der Welt und hat mehr Brauereien als jede andere Region Bayerns, sogar mehr als jedes Bundesland und als jedes Land der Welt, mit Ausnahme von China, USA und Russland. Diese Länder sind allerdings auch etwas größer als das 1,1 Millionen Einwohner zählende Oberfranken. Was dies bedeutet? Nirgendwo auf der Welt kann man Braukultur so erleben, wie in Oberfranken. Nirgendwo anders auf der Welt werden auf so kleinem Raum so viele verschiedene Biere gebraut, wie in Oberfranken – mehr als 1000 Sorten! Die Vielfalt der Brauerei-Wirtshäuser und Biergärten und das damit verbundene Erlebnis fränkischer Bierkultur locken jedes Jahr Hunderttausende von Besuchern nach Oberfranken. Und die kommen natürlich nicht nur wegen des guten Bieres. In Oberfranken gibt es gleich sechs verschiedene Tourismusgebiete, die Fränkische Schweiz, das Fichtelgebirge, den Frankenwald, das Obere Maintal / Coburger Land und an der Grenze zu Unterfranken den Steigerwald und die Haßberge. Sie locken mit ihren Städten und ursprünglichen Dörfern, mit ihrer Landschaft und ihren Sehenswürdigkeiten jedes Jahr viele Besucher nach Oberfranken.

Warum nicht das eine mit dem anderen verbinden, das Erleben fränkischer Bierkultur mit dem Erleben der Landschaft und der Sehenswürdigkeiten Oberfrankens? Das Alleinstellungsmerkmal „höchste Brauereidichte der Welt“ verhilft Oberfranken zu einem weiteren Alleinstellungsmerkmal: nirgendwo anders können den Besuchern Brauereiwanderungen angeboten werden. Sprich, eine einzigartige Region zu erleben und dabei eine solch außergewöhnliche Bierkultur zu genießen.

Und, so das Fazit des Vereins bei seiner Vorrecherche: Einzelne, schon bestehende Brauereiwanderungen rund um Aufseß, Gräfenberg oder Waischenfeld haben es bewiesen, Brauereiwanderungen werden sehr gut angenommen. Nur, ein flächendeckendes Angebot an Brauereitouren für ganz Oberfranken, noch dazu auf einem einheitlich hohem Qualitätsstandard, das gab es für Oberfranken bisher nicht einmal ansatzweise.

Der Verein Bierland Oberfranken hat sich dieses Themas im Jahr 2010 angenommen. In Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer für Oberfranken wurde das Projekt „Brauereien, Wandern und Kultur – 50 Brauerei-Touren für Oberfranken“ auf den Weg gebracht. In zwei Workshops mit 20 Brauereien und Vertretern aus Tourismus sowie Kommunen wurde Ende des Jahres 2010 der Rahmen und der Anspruch für das Projekt definiert.

Jede oberfränkische Brauerei sollte in die Touren eingebunden sein. Deswegen sind es dann auch 54 Brauerei-Touren geworden.

Bestehende Brauereiwanderungen sollten von der Info her verbessert werden, es sollten aber auch neue Brauereiwanderwege entwickelt werden.

Die Brauereitouren sollten nicht nur auf das Thema Bier abgestellt sein. Sie sollten auch über besondere kulturelle und landschaftliche Sehenswürdigkeiten Oberfrankens informieren.

Ausarbeitung nach einem einheitlich hohen touristischen Qualitätsstandard - wichtig war die Qualität der Routen.

Wie schon bei den Vorgängerprojekten des Vereins Bierland Oberfranken, als erstmals alle oberfränkischen Brauereien, und die 400 schönsten Biergärten Oberfrankens in Wort und Bild portraitiert worden waren, setzt das Projekt auf das Internet.

Außerdem sollten alle Brauerei-Touren via GPS aufgenommen werden und auch für mobile Endgeräte und als Apps aufbereitet werden
"Ein solches Mammutprojekt in kürzester Zeit auf die Beine zu stellen, haben uns selbst Fachleute nicht zugetraut"
so Landrat Klaus- Peter Söllner.
"Dank unseres Partners, der Agentur GuideMedia aus Bamberg, haben wir es dennoch in der Zeit geschafft und sind darauf mehr als stolz."
Das Projekt wurde vom europäischen Fonds für Regionalentwicklung und der Oberfrankenstiftung gefördert. Bierland Oberfranken dankt sehr herzlich der Agentur GuideMedia Bamberg, Bastian Böttner und Markus Raupach, sowie Frank Schneider für die Ausarbeitung und Umsetzung der Touren, sowie dem Internetprovider TMT aus Bayreuth für die Umsetzung im Internet.

Einige Fakten zu den Brauereitouren:GuideMedia hat mit 2 Mitarbeitern und dem Wanderexperten Frank Schneider fast ein Jahr ununterbrochen mit der Planung, Recherche und Umsetzung der Touren verbracht.

Aktueller Stand des Projekts: Zukünftig sind folgende Umsetzungen der Brauereitouren geplant:

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23.7.11

 

Duckstein Braumeister Edition 2011.


Zufällig habe ich bei Tegut im Market Einkaufszentrum in Hallstadt eine Palette mit der Duckstein Braumeister Edition 2011 entdeckt, genauer gesagt Four-Packs mit je zwei Flaschen "Duckstein Original" und der "Duckstein Braumeister Edition 2011". Preis: 6,49 €. Es handelt sich bei der Braumeister Edition um ein "naturtrübes, bernsteinfarbenes obergäriges Starkbier mit feurig-roten Farbreflexen und dem verführerischen Bouquet der amerikanischen Hopfensorten Cascade, Amarillo und Simcoe".

Was es mit dieser Duckstein Braumeister Edition auf sich hat, verrät eine Pressemeldung von Carlsberg Deutschland:

"Im Juli feiert die Superpremium-Marke Duckstein wieder die 'Eröffnung der Braumeistersaison', mit der an die Signierung des ersten Fasses durch den Duckstein-Braumeister vor 400 Jahren erinnert wird. Zur diesjährigen Feier seiner Geburtsstunde präsentiert Duckstein ein echtes Braukunstwerk – die limitierte Duckstein Braumeister Edition.

Duckstein bringt mit der Braumeister Edition in diesem Jahr ein ganz besonderes Bier auf den Markt. Speziell gebraut und einzigartig im Geschmack, bietet die Bierspezialität feinbitteren Genuss mit einem Alkoholgehalt von 7,2% vol.

Streng limitiert und nur für kurze Zeit in den Sommermonaten Juli und August im Handel erhältlich, verwöhnt die erste Duckstein Braumeister-Edition Freunde exklusiver Braukunst. Das bernsteinfarbige Bier ist vollmundig mit einer überwältigen Fülle an köstlichen Bitternoten, die an Grapefruit erinnern. Fruchtig-blumige Nuancen runden den Geschmack ab. Der Ausklang ist kräftig und lang anhaltend – ein ebenso starkes wie harmonisches Geschmackserlebnis, das man nicht vergisst. Mit seinem unverwechselbaren Aroma, seinen feurig-roten Farbreflexen und der Flasche mit geprägtem Emblem und handsignierter Banderole erfüllt Duckstein höchste Genießer-Ansprüche – darum nennt man es Braukunst.

Für alle Liebhaber des anspruchsvollen Geschmacks steht die Braumeister Edition auch im Rahmen der Duckstein Festivals in den exklusiven Lounges im Mittelpunkt. Die stimmungsvollen Veranstaltungen in Hamburg, Lübeck, Kiel, Binz und Bremen von Juni bis September versprechen alljährlich höchsten Genuss und kulinarische Sinnesfreuden. Unter dem Motto 'Kunst, Kultur und Kulinarisches' sorgen internationale Künstler, Artisten und Top-Gastronomen für beste Unterhaltung in einzigartiger Atmosphäre. Den Besuchern wird mit Comedy, Artistik, Musik und internationalem Straßentheater viel Interessantes geboten. Eine außergewöhnliche Shoppingmeile mit stilvollen Designobjekten und schönem Kunsthandwerk rundet das Angebot ab.

Die Marke

Duckstein besetzt seit vielen Jahren das Segment der Superpremium-Biere. Mit seinen ausgewählten Zutaten und der Reifung über Buchenholz bietet die rotblonde Spezialität besonderen Biergenuss, der Seinesgleichen sucht.

Mehr über die einzigartige Duckstein-Welt erfahren Sie unter www.duckstein.de.

20.7.11

 

slowbier 2011.


Vom 9. bis 11. September 2011 findet das zweijährige Bierfestival slowbier in Münchberg und Helmbrechts in Oberfranken statt. Das Slow Food-Convivium Oberfranken hat eigens einen Förderverein gegründet, der diese erste deutsche Slow-Messe seit 2005 veranstaltet.

Im Mittelpunkt von slowbier steht das Brauerei-Handwerk, aber es wird auch die Verbindung zu anderen handwerklich produzierten Lebensmitteln hergestellt.

Zentraler Anlaufpunkt der Veranstaltung ist die Bierothek. Hier werden bis zu 100 verschiedene Biere für die Besucher schmeckbar. Auf dem Marktplatz und in den Geschmacks-Workshops werden Wechselwirkungen zwischen Bier und Essen deutlich: Bier und Käse, Bier und Brot, Fisch, Wurst, Senf, Schokolade.

Zur Praxis gehört auch etwas Theorie: Wie rein ist deutsches Bier? Ist die Formel 1, das Reinheitsgebot von 1516, tatsächlich Garant für Qualität?

Neben den Vorträgen ist ein umfangreiches Rahmenprogramm in Vorbereitung inklusive kulinarischer Spaziergänge durch Helmbrechts und Münchberg mit Besichtigung der Felsenkeller. Dazu ein Geschmacksparcours für Kinder, Betriebsführungen und vieles andere. Gemeinsam mit den Slow Food Convivien kümmern sich die Organisatoren auch um Unterkunft.

Nachtrag vom 10. August 2011: Laut der Website von Slow Bier wurde dieses Bierfestival auf einen neuen Termin (27. - 29. April 2012) verschoben!

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18.7.11

 

Bad Staffelsteiner Brauereifest.


Am 15. August 2011 findet in Bad Staffelstein das Bad Staffelsteiner Brauereifest am historischen Rathaus statt.

Es beginnt mit dem "offiziellen Bieranstich" um 10:30 Uhr mit neun Brauereien, neun Braumeistern und neun Fässchen Freibier. Die Hausbrauereien bieten bis zum offiziellen Ende um 22 Uhr 19 verschiedene Gerichte von weißen Käs über Rettich bis zum feinen Biergulasch.

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16.7.11

 

Mehr Bierspezialitaeten durch das Internet.


Die weite Verbreitung des Internets eröffnet Anbietern von Bierspezialitäten, Händler und Brauereien, die Möglichkeit, die Distribution von Bierspezialitäten, für die in ihrer Heimat die kumulierten Absatzchancen zu gering sind, erheblich auszuweiten. Voraussetzungen sind:Das Internet erweist sich dabei in doppeltem Sinne als vorteilhaft:In seinem Artikel "Beer: Belgium’s upstart innovators", in: The Washington Post vom 12. Juli 2011, beschreibt Deb Lindsey diesen Weg am Beispiel der belgischen Brauerei Struise:
"Struise’s reputation is almost entirely a consequence of the Internet. 'In the early days, it was impossible for us to sell beer in Belgium,' Grootaert said. But after a RateBeer.com user in Denmark contacted Grootaert and tried his beer, Pannepot began circulating within the Danish beer-geek community, and its Web-savvy fans broadcast their approval to the rest of the world. Sales took off, and by 2008, when RateBeer analyzed more than 1.4 million user reviews to identify the world’s best brewers, Struise emerged as No. 1."
In Deutschland ist diesen Weg sehr früh die Klosterbrauerei Neuzelle gegangen. Auschlaggebend waren zwei Gründe:

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