25.9.11

 

The Companion.


In einem Interview ("Brooklyn Brewery's Garrett Oliver On The Oxford Companion to Bee", in: "The Village Voice" vom 23. September 2011) verrät Garrett Oliver, Braumeister der Brooklyn Brewery und Herausgeber der im Oktober 2011 erscheinenden Enzyklopädie "The Oxford Companion to Beer" unter anderem, daß er zusammen mit Horst Dornbusch und Thomas Kraus-Weyermann ein neues Bier eingebraut hat, das den Buchtitel aufgreift: "The Companion".

Der Bierstil des "Companion" wird Wheat Wine genannt. Verwendet werden Weizen- und Gerstenmalze. Es ist - in Deutschland würde man sagen - ein Doppelbock mit 9% vol. alc. Das "Companion" ist etwas rauchig mit einem tiefen Weizenaroma. Es ist nur im Faß und nur wenige Monate lang erhältlich. Ab Ende September 2011 gibt es das "Companion" in zahlreichen Pubs in New York.

Oliver Garrett habe ich am 9. Mai 2007 in der der Weißbierbrauerei Schneider in Kelheim erlebt bei der Hopfenzugabe zu dem Gemeinschaftsbiers, das mittlerweile als "Schneider Weisse Tap5 Mein Hopfenweisse" vertriebn wird. Mehr darüber: "Bier-Matadore in gemeinsamer Mission: Bier-Verkostung"

Horst Dornbusch habe ich 2002 auf der traditionellen "Bavarian Party" der Bamberger Mälzerei Weihermann kennengelernt. Im Alter von 22 Jahren ging er nach Nordamerika. 1974 zog er von Kanada nach Massachusetts. Heute hält Horst Dornbusch (BeerExperience) kenntnisreiche und unterhaltsame Vorträge über Bier und ist regelmäßiger Kolumnist in der Zeitschrift Brew Your Own, veröffentlicht Artikel in den Zeitschriften Zymurgy, Brew Your Own, Yankee Brew News und AmericanBrewer und ist Autor kompetenter englischsprachiger Bücher über deutsches Bier:Thomas Kraus-Weyermann ist zusammen mit seiner Frau Sabine Weyermann seit 1990 Mitglied der Geschäftsleitung des Familienunternehmens Mälzerei Weyermann in Bamberg und dort für Technik, Verkauf und Einkauf zuständig. Die Brooklyn Brewery bezieht ihr Malz aus Bamberg. Thomas Kraus-Weyermann schreibt in der Enzyklopädie "The Oxford Companion to Beer" über das Thema Malz.

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23.9.11

 

Gänstaller-Bräu.


Am 22. September 2011 hat das Bayerische Fernsehen in der Sendung "Frankenschau Aktuell" (von 17.30 Uhr bis 18.00 Uhr) einen Bericht über die Gänstaller-Bräu in Schnaid und die dazugehörige Zoiglstube in Strassgiech gesendet. Anlaß ist die erste Versendung von Bier. Sie geht, zusammen mit der Rechnung Nr. 1 nach Schweden. Dieser Fernsehbericht ist jetzt auch online anschaubar.

Ich habe mir am 20. September die Gänstaller-Bräu in Schnaid angeschaut. Andy Gänstaller hat gerade einen Sud seines Auffumicators eingebraut. Er wurde eigens für die römische Bierbar und Fußballerkneipe "Ma Che Siete Venuti a Fà" kreiert. Diese römische Bierkneipe schenkt nur handwerkliches Bier (16 Sorten vom Faß) aus und leistet sich den Luxus von zwei unterschiedlich temperierten Bierkühlräumen, um die Biere je nach Sorte angemessen zu kühlen.

Der Triple Bock "Affumicator" hat einen Rauchmalzanteil von 95% und einen Alkoholgehalt von 9,6 % vol. Er schmeckt, so war die Anforderung der Römer, anders als der legendäre Schlenkerla Rauchbier Urbock. Der Rauchgeschmack ist weniger intensiv mit deutlichen Aromen von Karamell und Toffee. Das Rauchmalz stammt aus der Erlanger Mälzerei Steinbach.

Das meiste von dem was Andy Gänstaller vorgestern gebraut hat, ist für Rom bestimmt. Ein wenig fällt auch für das Café Abseits in Bamberg ab. Dort wird der "Affumicator" wohl im Februar 2012 vom Faß ausgeschenkt werden, wie auch der "Gänstaller-Bräu Quator" und Spezialitäten der Braumanufaktur der Mälzerei Weyermann in Bamberg.

Aktuell schenkt das Café Abseits das "Gänstaller-Bräu Zoigl" vom Faß aus. Am 29. September 2011 um 20.00 Uhr wird das europäische Gemeinschaftsbier "Elevator" angestochen (siehe dazu: "Bockbieranstich "Gänstaller-De Molen-Narke Europa-Bier Elevator").

 

NürnbergMesse North America erwirbt InterBev.


Die nächste InterBev findet im Oktober 2012 in Las Vegas/Nevada statt. Die Organisation liegt in den Händen der NürnbergMesse North America, einer Tochtergesellschaft der NürnbergMesse. Auf der InterBev 2012 präsentieren gut 300 namhafte Aussteller ein attraktives Fachangebot rund um innovative Softdrinks und Wasser, darunter die marktführenden Hersteller und Abfüller von Erfrischungsgetränken, Säften, Wasser sowie Energydrinks. Getränke-Rohstoffe, -Verpackung, -Logistik und -Marketing ergänzen das Angebot. Erwartet werden rund 3.000 Getränke-Fachleute aus Einkauf, Produktion und Vertrieb aus ganz Nordamerika.
"Die American Beverage Association (ABA) – von ihr haben wir die InterBev erworben – wird die InterBev als ideeller Träger fachlich begleiten"
erklärt Dirk Ebener, CEO und Geschäftsführer der NürnbergMesse North America, Atlanta/Georgia.
"Ein bedeutender Partner mit ausgewiesenem Branchen-Know-how plus messefachliche Expertise der NürnbergMesse North America stehen für Erfolg und strategische Weiterentwicklung der Fachmesse. So wollen wir bereits für die Veranstaltung 2012 das Fachangebot um Tee- und Milchmischgetränke erweitern."
Die erste InterBev lud bereits 1920, mitten in der Zeit der Prohibition, zum Probieren alkoholfreier Erfrischungen. Unterschiedlichste Veranstalter beauftragte die ABA im Laufe der Jahrzehnte mit der Durchführung. Heute ist die InterBev auf dem nordamerikanischen Markt bestens eingeführt. Sie findet zweijährlich statt, bisher an verschiedenen Standorten, und war vor allem in Las Vegas sehr erfolgreich. Die InterBev ist der Branchentreff, um sich über Getränke-Trends und Innovationen zu informieren, aber ebenso zum Networking und fachlichen Austausch.

Dazu eignet sich auch bestens das begleitende Kongressprogramm, das maßgeblich von der ABA mitgestaltet wird. Preisverleihungen wie die InterBev Beverage Innovation Awards und Sonderschauen – zuletzt beispielsweise für Getränke-Innovationen, zu Themen wie Nachhaltigkeit, Logistik oder Lagerhaltung – bieten einen fachlichen Mehrwert zum Angebot der Aussteller.

Das Team der NürnbergMesse North America ist stolz auf die jüngste Erweiterung seines Fachmesse-Portfolios, bereits die zweite in diesem Jahr! Zudem passt die InterBev perfekt zur NürnbergMesse Group, denn schon seit Ende der 70er Jahre fühlt sich die Getränkewirtschaft in Nürnberg zu Hause: Die BrauBeviale ist in diesem Jahr die weltweit wichtigste Investitionsgütermesse der Branche, die in der zweiten Novemberwoche gut 1.300 Aussteller und rund 32.000 investitionsfreudige Besucher in Nürnberg zusammenführt.
"Und eines ist sicher"
ergänzt Dirk Ebener,
"wir werden uns diesmal besonders aufmerksam auf der BrauBeviale umschauen!"
Und vermutlich nicht nur dort, ist doch das Messezentrum Nürnberg in mancherlei Hinsicht ein lohnendes Reiseziel: beispielsweise die BioFach, Weltleitmesse für Bio-Produkte, im Februar 2012 mit Blick auf den Bio-Getränke-Markt. Die FachPack, eine der wichtigsten europäischen Verpackungsmessen, bietet im September ein hochinteressantes Angebot – auch in den Segmenten Getränkeverpackung und Verpackungslogistik.

Der Kontakt zwischen ABA und NürnbergMesse North America wurde hergestellt von Wolfgang Schellkes, Geschäftsführer der Fair Relations GmbH, langjähriger Kooperationspartner der NürnbergMesse Group.

Vom unstillbaren Durst der Welt

Über 920 Mrd. Liter verpackter Getränke wurden 2010 weltweit getrunken – ein gutes Drittel davon in Nord-, Mittel- und Südamerika. Das Ranking der beliebtesten alkoholfreien Durstlöscher führt Wasser mit 214 Mrd. l an, gefolgt von kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränken (208 Mrd. l, über die Hälfte davon wird allein in Amerika getrunken), Milch und Milchmixgetränken (150 Mrd. l), Säften (67 Mrd .l) sowie Energydrinks (50 Mrd. l). Unter den alkoholischen Getränken, die mit 234 Mrd. l rund ein Viertel des weltweiten Konsums ausmachen, steht Bier mit 186 Mrd. l auf der Beliebtheitsskala ganz oben. Nach Expertenschätzungen steigt der weltweite Durst auf verpackte Getränke jährlich um gut 3 %, im gesamten amerikanischen Markt um rund 2 % (Euromonitor).

Über die NürnbergMesse Group

Die NürnbergMesse ist eine der 20 größten Messegesellschaften der Welt und zählt in Europa zu den Top Ten. Das Portfolio umfasst rund 120 nationale und internationale Fachmessen und Kongresse sowie circa 35 geförderte Firmengemeinschaftsstände am Standort Nürnberg und weltweit. Jährlich beteiligen sich rund 30.000 Aussteller (Internationalität 36 %), 975.000 Fachbesucher (Internationalität 21 %) und 405.000 Konsumenten an den Eigen-, Partner- und Gastveranstaltungen der NürnbergMesse Group, die mit Tochtergesellschaften in China, Nordamerika, Brasilien und Italien präsent ist. Darüber hinaus verfügt die NürnbergMesse Group über ein Netzwerk von rund 44 Vertretungen, die in 91 Ländern aktiv sind.

(Quelle: Pressemitteilung der NürnbergMesse).

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Weyermann® Dürrwies® Hazelnut Porter.


Neu von der Braumanufaktur der Mälzerei Weyermann in Bamberg ist ein Weyermann® Dürrwies® Hazelnut Porter. Der Namensbestandteil Dürrwies nimmt Bezug auf das etwa 800 Meter hoch gelegene Historische Waldferiendorf Dürrwies in Bischofsmais im Bayerischen Wald.

Es handelt sich, so beschreibt es Weyermann um eine Porter
"mit einem feinporigen Schaum, vergleichbar mit einem Cappuccino-Crema. Frisch gemahlene Haselnüsse, soie das zarte Aroma von Kiefernholz, harmonisieren mit den samtigen Texturen von Rauch- und Caramelmalzen. Chrakteristisch für Porter-Biere prägen Röstmalze die tiefschwarze Farbe."
Als Malze wurden Weyermann® Pale Ale Malz, Weyermann® Rauchmlaz, Weyermann® Carafa® Typ3 und Weyermann® Caraaroma® verwendet. Hinzu kommen geraspelte Haselmüsse und Kiefernzapfen.

Das Bier hat einen Alkoholgehalt von 6,3% vol. und 30 Bittereinheiten. Verwendet wurden als Bitterhopfen Herkules und als Aromahopfn Hallertauer Tradition.

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21.9.11

 

Bier und Brot.


Am 24. Oktober 2011 veranstalten ab 18 Uhr der Bamberger Bäckermeister Alfred Seel, die Bäckerinnung Bamberg und Braumeister Hannes Schulters im Fränkischen Brauereimuseum in Bamberg ein Seminar zum Thema "Bier vs. Brot" bzw. "Brot vs. Bier".

Es werden mehrere Brotsorten vorgestellt, unter anderem ein Biertreiberweckla und ein Rauchbierbrot und gemeinsam mit korrespondierenden Bieren verkostet.

Unkostenbeitrag 10,00 Euro für Nichtmitglieder, 7,50 Euro für Mitglieder des Vereins Fränkisches Brauereimuseum.

 

Beerland.


Beerland nennt sich ein Dokumenarfilmprojekt von Matt Sweetwood. Der Dokumentarfilm soll Spielfilmlänge (90 Minuten) und in deutsche und englischer Sprache erscheinen. Metthew Sweetwoold bezeichnet es als "Roadmovie durch ein imaginäres und doch existierendes Land der Deutschen".

Er stammt aus Missouri, lebt aber seit über 10 Jahren in Deutschland, ist mit einer Deutschen verheiratet und Vater dreier Jungs. 2009 hat er er den BR/Telepool-Dokuwettbewerb gewonnen und damit die Unterstützung für ein Dokumentarfilmprojekt in Spielfilmlänge.

Er will seine "daheimgebliebenen amerikanischen Mitbürger" davon überzeugen,
"dass das Image des kaltherzigen, humorlosen Deutschen, das uns all die Weltkriegsfilme vorspiegeln, eine Ente ist. Denn ich bin sicher: Es gibt sie, die fröhlichen und faszinierenden Deutschen. Man muss sie nur finden. Und wo sollte das besser gelingen als im BIERLAND?"
Gedreht wurde auch in Bamberg, unter anderem im Fränkischen Brauereimuseum.

15.9.11

 

Einsteigerseminar "Rund ums Bier" am 29. Oktober 2011.


Das nächste Einsteigerseminar "Rund ums Bier" der Fränkischen Bier-Akademie in Bamberg findet am 29. Oktober 2011 statt. Beginn: 14 Uhr im Brauereimuseum.

Enthalten sind u.a.: Museumsführung, Bierfilm, Bierverkostungen, Sensorikschulung, Bierfibel, Bierkennerdiplom.

Dauer ca. drei Stunden
inkl. Bier & Brezen
Kostenbeitrag: 39,- € pro Person
Termine auch individuell ab 15 Personen

Ihr Biercoach: Hannes Schulters, Braumeister, Buchautor, Biersommelier
1. Vorstand des FBM und Leiter der Bierakademie

14.9.11

 

Bier-Papier.


Zugegeben - es ist nicht gerade billig: das Bier-Papier, gefertigt aus Biertreber, alten Bieretiketten und frischem Zellstoff, aber vielleicht doch eine nette Idee für Brauereien und andere biernahe Unternehmen.

Erhältlich ist es auch direkt beim Hersteller, der Büttenpapierfabrik Gmund und zwar in den Farben Lager, Weizen, Pils, Ale und Bock und in verschiedenen Gewichten.

13.9.11

 

Franziskaner Royal.


Die Brauerei Franziskaner, Teil des Brauereikonzerns Anheuser-Busch Inbev, bringt im September 2011 ein neues Jahrgangsweißbier "Franziskaner Royal" heraus. Die Rezeptur für "Franziskaner Royal" wird jährlich durch die Franziskaner-Braumeister neu komponiert.

Das diesjährige "Franziskaner Royal" zeichnet sich nach Angaben der Brauerei durch einen Bananen-Ton aus. Eine zarte Bitternote lasse das Bier angenehm trocken ausklingen. Leider mangelt es der Website der Brauerei Franziskanern wie bei den meisten Fernsehbieren auch an ausführlichen Informationen über die genauen Zutaten. Immerhin erfährt man: Stammwürze: 11,7%, 5% vol. alc. Angaben, wo es erhältlich ist, fehlen. Dafür wird man mit der inhaltsreichen Information versorgt, es handele sich um ein "super Premium Weißbier".

Nicht gespart hingegen hat man an dem, was Fernsehbrauereien am besten können: Eher langweilige Biere bei den Flaschen und begleitenden Bierwerbemittel optisch aufzumotzen bzw. aufmotzen zu lassen. "Franziskaner Royal" kommt in einer hochwertigen Optik mit den dominierenden Farben Anthrazit und Gold sowie einer Kronkorkenfolierung daher und es gibt ein speziell entwickeltes Franziskaner Royal-Glas in Kristallglasqualität. Doch Biergläser kann man nicht trinken.

 

PFAU Rauchmalzbrand.


Die PFAU Brand Valeintin Latschen in Österreich brennt auch Bierbrände, u.a. einen Rauchmalzbrand mit Malz aus Bamberg. Er wird zwei Jahre lang in Eichenfässern gelagert. Das Bier hierfür wird in der Schleppe Brauerei, Klagenfurt am Wörthersee, gebraut. Der Rauchmalzbrand kostet bei der 33,00 Euro in der 0,35 l-Flasche. Bei Vincent Becker kostet er 33,50 Euro in der 0,5 l-Flasche (Preise unverbindlich von mir recherchiert, ohne Gewähr).

9.9.11

 

Bier-Online-Shop Bierzwerg eröffnet stationären Bier-Laden.


Im November 2011 eröffnet Bierzwerg, ein auf Bierspezialitäten fokussierter Online-Shop einen stationären Laden in 48268 Greven (Hansaring 140).

7.9.11

 

Schneider Weisse praesentiert Sondersud TAPX "Mein Nelson Sauvin".


Kelheim, 7. September 2011: Schneider Weisse bringt im Oktober ein streng limitiertes Weissbier auf den Markt. Die neue Braukreation von Brauereichef Georg Schneider und Braumeister Hans-Peter Drexler heißt TAPX "Mein Nelson Sauvin" und wurde am 6. September 2011 erstmals präsentiert. Der Name geht auf die zum Brauen verwendete Hopfensorte zurück, die bislang nur in Neuseeland angebaut wird und die dem Bier ein fruchtig-weiniges Aroma verleiht. Außerdem wurde ein einzigartiges Gärverfahren angewendet, mit unterschiedlichen Hefen und traditioneller Flaschengärung. Der Sud wird in Fässern und 0.75l Flaschen verkauft. "Mein Nelson Sauvin" ist ein international inspiriertes, bayerisches Weissbier, das die Brücke zum Wein schlägt. Die hohen Erwartungen von Braumeister Hans-Peter Drexler an das jüngste Mitglied der Schneider Weisse-Familie sind erfüllt:
"Mein Nelson Sauvin ist ein goldfarbenes Weissbier mit fruchtigem Charakter, das in die Richtung von kräftigem Weißwein wie Sauvignon Blanc geht und eine fein eingebundene Hopfenbittere im Ausklang bietet."
Damit ist das neue Weissbier ein idealer Begleiter zu eingelegtem Gemüse, Parma Schinken, Nudelgerichten und cremigem, reifem Käse sowie fruchtigen Nachspeisen. Die Etikettengestaltung stammt von Georg Schneider:
"Ich will, dass das Etikett die Bieridee und den Geschmack transportiert. Darum habe ich mich für eine Hopfenrebe mit Dolden in den holländischen Nationalfarben entschieden und einen blau-weißen Hintergrund, der für den bayerischen Himmel steht."
TAPX Mein Nelson Sauvin wurde exklusiv zum 25-jährigen Bestehen der ABT-Bars in Holland entwickelt. Das groß angekündigte Jubiläumsbier hängt im Monat Oktober in allen knapp 50 Bars der Allianz am Fass.
"Die ABT-Bars bieten eine große Auswahl handverlesener Biere aus aller Welt an. Dass sie auf uns zugekommen sind und sich ihr Jubiläumsbier von uns haben brauen lassen, das macht uns natürlich schon sehr stolz"
erklärt Exportdirektorin Susanne Hecht. Das neue Weissbier wird auch in zahlreichen anderen Bierspezialitätenmärkten weltweit mit Spannung erwartet. Vorbestellungen gibt es unter anderem aus Amerika, Italien, Österreich und England. In Deutschland kommt es in den Weissen Bräuhäusern in München und Kelheim zum Ausschank und kann online über www.schneiders-kaufladen.de bezogen werden. Mein Nelson Sauvin ist ein Brauexperiment. Weitere Sude sind derzeit nicht geplant.

HINTERGRUND

ABT ist eine Allianz von knapp 50 freien Bars in Holland, die hochwertige, nationale und internationale Bierspezialitäten ausschenken. Die Kooperation wurde 1986 gegründet. Jedes Mitglied ist und bleibt für sich als Bar eigenständig und bewirbt sich für die Allianz. Die Zugehörigkeit läuft jeweils für ein Jahr und ist an Bedingungen geknüpft: die Bar muss eine große Auswahl an nationalen und internationalen Bierspezialitäten anbieten, darunter mindestens sechs Biere vom Fass. Außerdem müssen die Mitarbeiter ein breites Wissen über Bier haben, um die Kunden professionell beraten zu können. Wer den Anforderungen entspricht, darf das ABT-Logo tragen. Biersortiment der Bar und  Bierkompetenz der Mitarbeiter werden jedes Jahr von Incognito-Testern geprüft: Bars die den Anforderungen nicht genügen, werden konsequent aus der Allianz ausgeschlossen.

(Quelle: Pressemitteilung von Schneider Weisse).

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2.9.11

 

European Beer Star 2011: Die Anmeldungen für Brauereien laufen.


Der European Beer Star ist einer der anerkanntesten Bierwettbewerbe weltweit. Verbraucher und Brauereien kennen und schätzen diese Auszeichnung, aber der internationale Wettbewerb ist auch ein hervorragendes Medium, um auf die große Brauerei- und Biervielfalt hinzuweisen.

Der European Beer Star zeichnet alljährlich die drei beste Biere jeder Bierkategorie mit einem Gold-, Silber- und Bronze-Award aus. Die Brauereien können ihre Biere in mittlerweile 50 unterschiedlichen Bierkategorien anmelden. Darunter sind typisch belgische Biersorten wie Dubbel oder Tripel, traditionelle englische Biere wie Bitter, Ale oder Porter, die in Deutschland beheimateten Bierkategorien wie Pils, Weizen oder Bock, aber auch Spezialitäten wie das Honigbier, das eher in Osteuropa beheimatet ist. Der Umfang der Kategorieliste ist beschränkt auf Biertypen, die ihren Ursprung in den Brauereien Europas haben, teilnehmen können aber alle Brauereien weltweit.

Dies wurde auch ausgiebig genutzt. 2010 waren 955 Biere am Start. Die Biere kamen aus allen Kontinenten dieser Welt, Brauereien aus 34 unterschiedlichen Ländern schickten ihre Biere ein. Ebenso international war die Prämierung derPreisträger: 55 % der Awards gingen an Biere außerhalb Deutschlands. Unter den Preisträgern waren Brauereien aus England, Russland, Tschechien, Holland, Japan und USA, um nur einige zu nennen.

Das Besondere am European Beer Star ist, es wird rein aus Verbrauchersicht verkostet und gewertet, analytische Laborergebnisse werden nicht eingesetzt. Die Bewertung erledigt professionell eine internationale Verkosterjury. Über 80 Biersommeliers, Braumeister und Journalisten aus 21 verschiedenen Ländern führten 2010 in der Doemens-Akademie die Verkostung der Biere durch.

2011 erwarten die Veranstalter – das sind neben der Association of small and independent Breweries in Europe die Privaten Brauereien Deutschland und die Privaten Brauereien Bayern – wieder einen Ansturm der internationalen Brauwelt.

Wie jedes Jahr wurden die Kategoriebeschreibungen überarbeitet, als neue Kategorien wurden die Holzfassgereiften Starkbiere, Imperial IPA und das belgische Witbier aufgenommen. Die Brauereien können bis Ende August ihre Biere anmelden. Die Verkostung findet am 7. Oktober 2011 durch das internationale Expertengremium in der Doemens Akademie statt.

Am 9. November 2011 haben die Verbraucher das Wort. Die Besucher der Brau Beviale haben die Möglichkeit aus den goldprämierten Bieren ihre drei Favoriten zu bestimmen, die mit dem Zusatzpreis, dem Consumer´s Favourite ausgezeichnet werden. Die große Preisverleihung ist am 10. November 2011 auf der Brau Beviale, die Privaten Brauereien erwarten wieder wie in den Vorjahren die Preisträger aus der ganzen Welt. Im Anschluss an die Preisverleihung besteht die Möglichkeit alle prämierten, das ist eine einzigartige Vielfalt, ausgiebig zu verkosten. Brau Beviale und European Beer Star, beide stehen für die Internationalität und Vielfalt der Brau- und Getränkewelt.

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