30.1.13

 

Bestes neues Bier Deutschlands 2012: Gänstaller-Bräu Green Gold IPA (104 Germany Meets USA).


Auf die Liste der 50 besten Bieren, die laut RateBeer im letzten Jahr zum ersten Mal gebraut worden sind, hat es nur ein einziges Bier aus Deutschland geschafft: das "Gänstaller-Bräu Green Gold IPA (104 Germany Meets USA)" von Andreas Gänstaller.

Andreas Gänstaller hat dieses Double IPA untergärig eingebraut. Haselnußgoldner Körper mit wenig weißer Schaumkrone. Florale Aromen vom deutschen Hopfen verbinden sich mit den tropischen Fruchtaromen von amerikanischen Hopfen. Aromen von Maracuja, Mango, Ananas und Citrus. Schwarzer Pfeffer im Abgang. 8% vol. alc. Bittereinheiten: 104. Der hohe Alkoholgehalt ist kaschiert, das Bier gefährlich gut trinkbar.

Die Brauereigaststätte Zoiglstube Drei Kronen in Straßgiech bei Bamberg, die von Andys Frau Manuela Gänstallter betrieben wird, wurde ebenfalls von RateBeer als beste Brauereigaststätte Deutschlands bewertet.

Biere von Andy Gänstaller sind in Deutschland nur in wenigen Gaststätten in der Region Bamberg erhältlich. Das Bamberger Biercafé Abseits hat das ausgezeichnete "Gänstaller-Bräu Green Gold IPA (104 Germany Meets USA)" im September 2012 vom Faß ausgeschenkt.

Die Biere von Andy Gänstaller sind nur im Faß (KEGs) erhältlich und werden noch nicht in Flaschen abgefüllt. Sie werden häufig auf Bierfestivals im Ausland sowie in führenden Biergaststätten in Schweden, Dänemark, den Niederlanden und Italien vom Faß ausgeschenkt.

Im letzten Jahr hat Andy Gänstaller mit zwei befreundeten Braumeistern aus den Niederlanden und aus Schweden einen "Baltic Porter" eingebraut: Dieses europäische Gemeinschaftsbier "Baltic Porter" Bier wird im Verlaufe des Februars 2013 im Café Abseits in Bamberg ausgeschenkt werden.

 

Bier­absatz 2012 weiter rück­läufig.


WIESBADEN – Im Jahr 2012 setzten die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager insgesamt rund 96,5 Millionen Hektoliter Bier ab. Dies war die niedrigste Menge seit der Wiedervereinigung. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ging der Bierabsatz gegenüber dem Vorjahr um 1,8 % beziehungsweise 1,8 Millionen Hektoliter zurück. Alkoholfreie Biere, Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier sind hierin nicht enthalten.

Biermischungen – Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkohol­freien Zusätzen – machten 2012 mit 4,3 Millionen Hektolitern 4,5 % des gesamten Bierabsatzes aus.

83,9 % des gesamten Bierabsatzes waren für den Inlandsverbrauch bestimmt und wurden versteuert. Das waren 81,0 Millionen Hektoliter, 2,1 % weniger als 2011. Steuerfrei (Exporte und Haustrunk) wurden 15,5 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt (– 0,3 %). Davon gingen 11,0 Millionen Hektoliter (– 2,0 %) in EU-Länder, 4,3 Millionen Hektoliter (+ 4,6 %) in Drittländer und 0,2 Millionen Hektoliter (– 4,3 %) unentgeltlich als Haustrunk an die Beschäftigten der Brauereien.

Der Bierabsatz war 2012 – wie auch in den Vorjahren – in Nordrhein-Westfalen mit einem Anteil von 24,7 % und in Bayern mit 22,9 % am höchsten. Diese beiden Bundesländer führten auch den Inlandsabsatz an: In Nordrhein-Westfalen lag er bei 26,0 %, in Bayern bei 22,0 %. Den höchsten Bierabsatz über die bundesdeutschen Grenzen hinweg erzielten mit einem Anteil von 27,6 % die Brauereien und Bierlager mit Sitz in Bayern. Alle Angaben zum regionalen Absatz von Bier richten sich nach dem Sitz der Steuerlager (Brauereien und Bierlager) und lassen keinen Rückschluss auf den regionalen Bierkonsum zu.

(Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes).

29.1.13

 

Schwarze Versuchung in Berlin.


Zum ersten Mal stellt die Distelhäuser Brauerei ihre handwerklich gebrauten Spezial-Biere auf der Internationalen Grünen Woche vor.

Wenn es ums Bier geht, lassen die Distelhäuser die Brauerei im Dorf. Die Privatbrauerei bezieht die Rohstoffe aus ihrem Umland und vertreibt ihre Biere normalerweise nur in einem engen Radius um den Brauerei-Schornstein. Eine Ausnahme machen die Braumeister aus dem Taubertal jetzt auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin.

Zum ersten Mal stellt die Distelhäuser Brauerei dort ihre eigens gebrauten neuen Spezialbiere einem breiten Publikum vor, das die Biere aus dem Taubertal (noch) nicht kennt.
"Wir nutzen die Gelegenheit, dem Verbraucher unsere handwerkliche Braukunst näher zu bringen und schenken dort Spezialitäten aus, die etwas abseits des gängigen Biergeschmack liegen"
erklärt Achim Kalweit, Geschäftsführer der Distelhäuser Brauerei. Dieser Test solle zeigen, inwieweit die neuen Spezialbiere auch bei Bierfreunden außerhalb der Region ankommen und ob sie sich am Markt durchsetzen können. Die Resonanz an den ersten Messetagen war sehr groß.

Aus den vier Zapfhähnen am Distelhäuser Stand fließen neben dem klassischen Pils und einem Landbier zwei neu kreierte Bier-Spezialitäten: Die neuen Spezial-Biere wurden in der Distelhäuser Brauwerkstatt streng nach dem Deutschen Reinheitsgebot hergestellt. Die fruchtigen oder schokoladigen Geschmacksnoten entstehen nicht etwa durch die Zugabe von Aromastoffen, sondern ausschließlich durch das Zusammenspiel ausgewählter Malz- und Hopfensorten, sowie spezieller Hefen – eine handwerkliche Kunst für sich.
"Als wohl einzige Brauerei auf der Grünen Woche haben wir Distelhäuser den Mut, hier mit ganz neuen Bierstilen anzutreten und uns dem Urteil des Publikums zu stellen"
betont Roland Andre, Braumeister und Geschäftsführer der Distelhäuser Brauerei. Die Braumeister greifen dabei auf alte Herstellungsmethoden zurück wie die "Kalthopfung", die heute vielerorts längst in Vergessenheit geraten sind. Dazu gehört viel Erfahrung und Leidenschaft.

Was dabei herauskommt, wenn das Distelhäuser Brauereiteam seiner Kreativität freien Lauf lässt, konnten die Fachpresse und zahlreiche Persönlichkeiten aus der regionalen und der Bundespolitik bei einer Verkostung am Dienstag erleben. Die Distelhäuser Braumeisterin Olivia Sumser, eine von wenigen ihres Faches in Deutschland, führte die Gäste in die Geheimnisse der Braukunst ein und stellte bei der Bierprobe vom obergärigen Dinkel-Doppelbock bis zum Weizen-Eisbock weitere Neuheiten aus der Distelhäuser Brauwerkstatt vor, die klingende Namen wie "Herkules", "Tauberspelz" oder "26 Grad" tragen. Spezialitäten, die jede für sich Unikate in der deutschen Bierlandschaft sind und die man wegen ihres ausgefallenen Geschmacks und hohen Gehalts an Stammwürze nur in kleinen Mengen geniest.

Besonders freuen sich die Distelhäuser Braumeister darüber, dass auch viele Bierfreunde aus der Region den Weg nach Berlin und auf die Grüne Woche finden und dort "ein Stück Heimat" entdecken. Aber auch den waschechten Berlinern schmeckt das Bier aus Tauberfranken. Ihr Urteil: "Süffig und richtig juut". Es sei echt schade, dass es dieses Bier in Berlin nur während der Grünen Woche gibt.

(Quelle: Pressemitteilung der Diestelhäuser Brauerei).

15.1.13

 

Hofmann India Pale Ale.


Am Stand der Privatbrauerei Hofmann aus Pahres auf der HOGA Messe in Nürnberg konnte ich gestern deren neues "India Pale Ale (IPA)" probieren. Das obergärige, tiefgoldfarbene Bier mit 8% vol. alc. wurde aus einer 0,75-l-Flasche ausgeschenkt. Das Mix aus deutschen (Saphir, Select) und amerikanischen Hopfensorte (Cascade aus Oregon, Citra aus Washington) ergibt eine große Fülle und Bandbreite von Hopfenaromen. Es riecht nach süßen, exotischen Früchten wie Litschi, Ananas, Mango, Melone mit leichten Nuancen von Pfirsich und Grapefruit. 50 Bittereinheiten. Der Endverbraucherpreis liegt angeblich bei rund 15 Euro.

5.1.13

 

Zweite Auflage: Biergarten der bayerischen Vielfalt HOGA 2013 präsentiert regionale Bierkultur.


Zur HOGA 2013 (13. – 16. Januar) präsentiert der Verband Private Brauereien Bayern e.V. wie schon bei der Pilotveranstaltung 2011 in einer Sonderschau einen Querschnitt der regionalen Biervielfalt.

Sieben mittelständische Privatbrauereien zeigen die besondere Faszination regionaler Bierpersönlichkeiten aus dem Fass sowie weitere Spezialitäten aus der Flasche.

Für die Gastronomie bietet die Sonderschau "Biergarten der bayerischen Vielfalt" ein ideales Angebotsspektrum um auf veränderte Gästewünsche in Richtung Individualität zu reagieren. Wer seinen Gästen mehr als nur "fernsehbekannte" Marken bieten will, wird die Sonderschau als echte Ideenfundgrube erleben.

Über 20 verschiedene Bierspezialitäten – darunter auch viele national und international ausgezeichnete Biere – stehen zur Verkostung bereit. Dazu gehören naturtrübe Kellerbier-Spezialitäten, Weissbiere und feine dunkle Spezialitäten genauso, wie Stark- und Gourmetbiere.
"Der regionale Biermarkt der Zukunft bietet der Gastronomie alles andere als Alltagsbiere"
so Dieter Klenk, Ideengeber und Organisator der Sonderschau.

In der Aussteller - Kooperation präsentieren sich folgende Brauereien:Veranstaltet wird die Sonderschau auf Initiative des Verbandes "Private Brauereien Bayern e.V." in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen KONZEPT & SERVICE, Schwäbisch Hall.

(Quelle: Presseinformation der Privaten Brauereien Bayern).

This page is powered by Blogger. Isn't yours?

Abonnieren Posts [Atom]