23.11.14

 

Craft-Bier selber brauen: Revolution die Heimbrauer.


Craft-Bier – was ist das? Brauchen wir etwas anderes als die bekannten, bewährten "Fernseh-Biere"? Sind wir Deutschen noch immer die führende Bier-Nation der Welt? Oder gibt es weltweit vielleicht mehr Bierkultur und Geschmack, die wir entdecken können? Und: Kann ich am heimischen Herd mein eigenes Bier brauen? Das Autorenduo Fritz Wülfing, Bier-Sommelier und Craft-Bier-Brauer und Heike Wülfing, Redakteurin und Genießerin, beantwortet diese und weitere Fragen in ihrem Buch "Craft-Bier selber brauen: Revolution die Heimbrauer". Unterhaltsam und manchmal auch provokativ wird mit alten Mythen aufgeräumt und gleichzeitig neues Wissen gemehrt: – Anleitungen zum Selberbrauen – Bierrezepte - Brauen wie die Profis – Einführung in die Biergeschichte – Die neue Braukultur – Craft-Bier-Brauereien – Bierstädte in aller Welt Lernen Sie Bier brauen, neu kennen und schätzen!

 

TV-Dokumentation: Bier – Kult und Kultur.


Am 4. Dezember 2014 zeigt 3Sat ab 17.30 Uhr die 52 Minuten lange TV-Dokumentation "Bier – Kult und Kultur. Der Film". Die Idee dazu hatte der Biersepp (Sepp Wejwar) bereits im Jahre 2010. Der Film (Produktionsgesellschaft: Raumfilm, Produzent: Matthias Widter) spannt einen Bogen über 9.000 Jahre Bier, zeigt eine Geschichte der Lebensfreude und der Vielfalt.

 

Einzigartige Premiere auf der INTERNORGA: Neue CRAFT BEER Arena präsentiert Aromawelt der Biere.


Große Premiere auf der INTERNORGA 2015 vom 13. bis 18. März 2015 in Hamburg: Erstmals dreht sich auf der europäischen Leitmesse in der extra dafür geschaffenen CRAFT BEER Arena alles um die neue Bier-Vielfalt. In einzigartiger Bar-Atmosphäre im Obergeschoss der Messehalle B4 präsentieren sich große und kleine Brauer und geben Gastronomen, Biersommeliers, Einkäufern und Fachhändlern einen vielfältigen Überblick über den spannenden Craft Beer Markt. Neben der Verkostung der besonderen Biere, Information und Austausch erwartet die Fachbesucher ein umfangreiches Rahmenprogramm zum Thema Craft Beer.

Claudia Johannsen, Geschäftsbereichsleiterin, Hamburg Messe und Congress GmbH:
"Die Aufgabe der INTERNORGA als Leitmesse ist es, einen Überblick über die Märkte und ihre Entwicklungen zu geben. Die Craft Beer Bewegung ist zurück nach Deutschland gekommen und in Zukunft aus erfolgreichen Konzepten in Einzel- und Systemgastronomie nicht mehr wegzudenken. Darum ist es für uns selbstverständlich, dieser Entwicklung zum handwerklichen Bier auf der INTERNORGA mit der neuen CRAFT BEER Arena eine Plattform zu schaffen. Wir freuen uns auf dieses neue Format!"
Jeff Maisel, Geschäftsführer Maisel & Friends:
"Das neue Verständnis von Bier bringt so viel Abwechslung und Geschmacksvielfalt in den Biermarkt. Wir begleiten den Craft Beer Markt mit Maisel & Friends von Anfang an und stellen immer mehr fest, dass Gastronomen die Chancen einer umfangreichen und kreativen Bierkarte erkennen und nutzen. Die CRAFT BEER Arena wird daher ein wichtiger Anlaufpunkt auf der INTERNORGA – ein Fest für alle Bierfreunde und ein Muss für alle Messe-Besucher."
Oliver Wesseloh, Brauer Kehrwieder Kreativbrauerei und Weltmeister der Sommeliers für Bier:
"Ich freue mich, dass eine große und renommierte Messe wie die INTERNORGA sich des Themas Craft Beer annimmt. Die Gastronomen werden erstaunt sein, welche Chancen ihnen diese Vielfalt an Bieren bietet. Und insbesondere die vielen kleinen kreativen Brauer versprechen mit der neuen CRAFT BEER Arena eine spannende Plattform auf der Messe."
Martin Schupeta, Gründer Von Freude:
"Ich spreche viel mit Gastronomen. Wenn ein Gastronom den Anspruch hat, für seine Kreationen beste Zutaten zu verwenden, dann muss dieser Anspruch auch für die Biere auf seiner Karte gelten. Feine Aromen zu komponieren und dann ein Industriebier dazu zu servieren, das geht nicht! Die INTERNORGA ist ein guter Ort, um den Dialog über Bierkultur zu führen, und die Macher großartiger Biere zu treffen."
Zu jeder Speise das passende Bier – umfangreiches Rahmenprogramm

In der neuen CRAFT BEER Arena wird nicht nur eine stattliche Anzahl der handwerklichen Biere gezeigt, hier dreht sich auch in einem eigenen Rahmenprogramm alles rund um das Craft Beer. Gastronomen erwartet eine spannende Einführung in das Thema mit täglichen Bierverkostungen. Darüber hinaus stehen auf der Agenda eine Podiumsdiskussion zu Craft Beer im Getränkefachgroßhandel sowie Workshops mit verschiedensten Themen – die Inszenierung von Craft Beer im eigenen Betrieb, die Kostenrechnung zu einer erfolgreichen Craft Beer Vermarktung – Mehrwert über höhere Preise, die passende Bier-Karte, das Mixen kreativer Biercocktails und Food Pairing. Ob Craft Beer-Einsteiger oder -Kenner, hier ist für jeden das Richtige dabei.

Die INTERNORGA zeigt die Entwicklungen der Märkte. Die CRAFT BEER Arena ist nach der INTERNORGA LiquID Bar ein weiteres innovatives Format, in dem die Aussteller Getränketrends präsentieren und den Fachbesuchern einen guten Überblick und jede Menge Anregungen für ihr eigenes Gastronomiekonzept geben.

Über die INTERNORGA:

Die INTERNORGA ist seit 1921 die europäische Leitmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien. Jedes Jahr im März präsentieren mehr als 1.200 Aussteller aus dem In- und Ausland Neuheiten, Trends und Komplettlösungen für den gesamten Außer-Haus-Markt. Die Ausstellerpräsentationen werden durch ein großes Rahmenprogramm, international besetzte Kongresse, Award-Verleihungen und innovative Sideevent-Konzepte ergänzt. Die INTERNORGA findet traditionell auf dem Hamburger Messegelände im Herzen der Hansestadt statt. Der Einlass erfolgt ausschließlich nach Legitimation als Fachbesucher. Eintritt: 31,00 Euro (Zweitageskarte 39,50 Euro), Fachschüler: 16 Euro.

(Quelle: Pressemitteilung der HamburgMesse).

19.11.14

 

Drei Schobbn - zwa Seidla - a U: Bierstadt Bamberg.


Sechs Fotografen, darunter Werner Kohn und Erich Weiß, haben sich in den Jahren von 1993 bis 1998 aufgemacht, um dem Geheimnis des Bamberger Tranks mit der Kamera nachzugehen. Kultisch verehrt werden die Erzeugnisse aus dem einen oder anderen Stadtteil von Genießern, die der Brauerei, dem Garten, dem Keller oder der Wirtsstube treu bleiben. Aufgespührt wurden die Kupferkessel, Kühlschiffe und Trubsäcke, aber auch die beginnende Modernisierung vieler Brauereianlagen zu dieser Zeit. Über den Herstellungsprozess hinaus werden weiterhin Wirtshäuser, Feste und architektonische Zeichen in der Stadt dokumentiert.

Das Buch "Drei Schobbn - zwa Seidla - a U: Bierstadt Bamberg" ist seit dem 1. November 2014 erhältlich.

13.11.14

 

BrauBeviale 2014: Triple fulminant gestartet.


Rund 37.000 Fachleute – das sind immerhin gut 4.000 mehr als 2012 – besuchten die BrauBeviale 2014, die in diesem Jahr wichtigste Investitionsgütermesse für die Getränkewirtschaft. Nach drei Tagen Laufzeit schloss sie heute ihre Tore im Messezentrum Nürnberg. Mit 42.781m2 Fläche war die BrauBeviale 2014 die größte in ihrer über 50-jährigen Geschichte. 1.133 Aussteller – Weltmarktführer wie Newcomer – präsentierten alle Zutaten für einen gelungenen Getränke-Mix: hochwertige Rohstoffe, anspruchsvolle Technologien, leistungsfähige Logistik und kreative Marketing-Ideen.
"Mit großer Vorfreude und Spannung haben wir die BrauBeviale dieses Jahr erwartet und ich muss sagen, ich bin mehr als zufrieden mit diesem imposanten Auftakt des Triples"
fasst Projektleiterin Andrea Kalrait zusammen.
"Das überarbeitete Konzept wurde sehr gut angenommen – von Ausstellern und Besuchern. Die positive Stimmung an den Messeständen ist Spiegelbild einer innovativen und kreativen Branche."
Circa 40 Prozent der Fachbesucher reisten aus dem Ausland an, vor allem aus der Tschechischen Republik, Italien, der Schweiz, Österreich, Russland, Belgien, den Niederlanden und Großbritannien. Das Messeangebot kam an: Rund 98 Prozent der Getränkespezialisten waren zufrieden, so das Befragungsergebnis eines unabhängigen Instituts. Die Aussteller freuten sich über die hohe Qualifikation der Besucher am Stand. Gut 90 Prozent der Fachbesucher sind in Investitionsentscheidungen ihres Betriebs einbezogen. Aus 47 Nationen kamen die Aussteller, allen voran Firmen aus Deutschland (über 600), Italien, Großbritannien, der Tschechischen Republik, den Niederlanden, Österreich, Belgien und der Schweiz.

Ein voller Erfolg: Trendthema Kreative Bierkultur

Das Trendthema traf genau den Nerv der Branche. Rund um die Kreative Bierkultur war viel geboten: vom European MicroBrew Symposium am Vortag der Messe über namhafte internationale Referenten der Bier-Welt wie Jim Koch, Gründer und Geschäftsführer der Boston Beer Company, Charlie Papazian von der US-amerikanischen Brewers Association, John Brauer von den Brewers of Europe und Dr. Marc Rauschmann, Geschäftsführer der Frankfurter BraufactuM, bis hin zur überaus beliebten und gut besuchten Craft Beer Corner. Und nicht nur im Messezentrum, auch in der Stadt konnten Fans bei "BierErlebnis Nürnberg" ausgefallene Bierspezialitäten genießen.

European Beer Star 2014 – Consumers' Favourite

Der European Beer Star 2014 ist einer der größten internationalen Bierwettbewerbe und hat seine Messeheimat seit 2004 auf der BrauBeviale. Aus den 52 Goldmedaillen-Gewinnern kürten die Fachbesucher am ersten Messetag in einer Blindverkostung ihr Lieblingsbier. Mit dem Consumers' Favourite in Gold wurde die Brauerei Firestone Walker (USA) mit ihrem Wood and Barrel-Aged Strong Beer "Stickee Monkey" ausgezeichnet. Die Silber-Medaille geht an die Brauerei Aying (D) für ihre "Urweisse" und Bronze erhält die Brauerei Birra del Borgo (I) für ihr India Pale Ale (IPA) "Re Ale Extra".

Die nächsten BrauBeviale-Termine:

BrauBeviale 2015: 10.–12. November.
BrauBeviale 2016: 8.–10. November.
(Quelle: Pressemitteilung der NürnbergMesse).

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Craft-Bier im Fokus der BrauBeviale2014.


Die Pause bei der BrauBeviale - 2013 fand im Wechsel die DrinkTec in München statt - wurde von der NürnbergMesse und dem ideellen Träger der BrauBeviale, dem Verband Private Brauereien Bayern e. V., zu einem Relaunch genutzt. Möglicherweise hat dazu auch der Erfolg von Braukunst Live! in München motiviert, denn diese als Bierfestival für Endverbraucher ausgewiesene Veranstaltung hat sich als sehr zugkräftig erwiesen.

Bierverkostungsmöglichkeiten gab es vor vielen Jahren schon einmal auf der BrauBeviale. In einer Halle waren Brauereien konzentriert, die Bier ausgeschenkt haben. Ich erinnere mich noch mit Entsetzen daran. Es gab z.B. einmal einen Stand einer tschechischen Brauerei. Ich wollte mit dieser Brauerei reden, wie ich deren Bier im Café Abseits ausschenken kann. Aber es gab bei den vielen Freibiergesichtern kein Durchkommen. Im Folgejahr wurde diese Halle in dieser Form abgeschafft. Die Aussteller wollen Geschäfte machen, B2B verhandeln und nicht Freibier ausschenken.

Der Relaunch der BrauBeviale wurde, so mein Eindruck aus vielen Gesprächen, von den Besuchern gut angenommen. Was hat sich verändert?

Oliver Wesseloh moderiert eine Verkostung im Craft Beer Corner der Brau Beviale


Ich hoffe, meine Kritik kommt nicht allzu negativ rüber. Ich bin von der Brau Beviale als solcher und auch vom Relaunch begeistert. Die Kritik an Détails soll helfen, es beim nächsten Mal noch besser zu machen.

 

Hopfensorten-Vergleich: BrauBeviale-Bierkarte des Verbands Deutscher Hopfenpflanzer.


Auf der BrauBeviale 2014 hat mir die Bierkarte des Standes des Verbands Deutscher Hopfenpflanzer e.V. besonders gut gefallen. Allein daß bei 12 angebotenen Bieren nur 8 Zapfhähne vorhanden waren, könnte man verbessern. So waren die auf den direkten Vergleich angelegten Biere nicht alle gleichzeitig verfügbar und das teilweise fachkundige Standpersonal mußte ständig die Frage beantworten, welche Biere denn gerade verfügbar seien.



Inhaltlich ging es um eine Demonstration des Geruchs und Geschmacks verschiedener Hopfensorten. Dafür hatte man bei Eric Toft bzw. der Schönramer Brauerei spezielle Biere in Auftrag gegeben. Die Schönramer Brauerei liegt zwar in keinem Hopfenanbaugebiet. Der Amerikaner Eric Toft ist aber interntional sehr bekannt und angesehen und unterstützt den Verband auch bei der Craft Brewers Conference in San Francisco.

Bier Nr. 1: Ausgangsbier für das erste Set von Vergleichsbieren war ein Schönramer Bayrisch Pale Ale mit 100% Mandarina Bavaria aus der Ernte 2013. Offene Gärung mit einer amerikanischen Ale-Hefe. Kalte Nachgärung und Lagerung, gsstopft mit Mandarina Bavaria. Plato: 13%, Alkohol: 5,6% vol. IBU:44.

Bier Nr. 2: Für die erste Variation wurde das Ausgangsbier (Nr. 1) zusätzlich mit 250 g/hl mit Huell Melon Dolden aus der Ernte 2014 gestopft.

Nr. 3: Bei der zweiten Variante wurde stattdessen mit 250 g/hl Hallertau Blanc Dolden aus der Ernte 2014 gestopft. Diese Bier konnte ich probieren. Trotz der hohen Dosierung blieb der Hopfen Hallertau Blanc eher dezent im Geruch und Geschmack.

Nr. 4: Das Ausgangsbier Nr 1 wurde sowohl mit Dolden von Huell Melon (160 g/hl) und Hallertau Blanc (90 g/hl) gestopft.

Nr. 5: Das Ausgangsbier Nr. 1 wurde mit 250 g/hl der Hopfensorte "8/33" gestopft. Für Hopfenzuchtstämme in der Testphase werden noch keine Namen vergeben, sondern Nummer. Was diese konkrete Nummer bedeutet, konnte mir keiner am Stand genau sagen.

Bier Nr. 6: Das nächste Set besteht aus dem Schönramer Weißbier, gebraut mit Hersbrucker und einem speziellen Weißbierhefe-Stamm. Nachgärung im Faß, anschließend mit 200 g/hl "8/33" Dolden gestopft. 12,6% Plato, 5,6% vol. alc. und 14 IBU

Bier Nr. 7: Statt "8/33 Dolden wurde mit 100 g/hl Huell Melon Dolden und 100 g/hl Halertau Blanch Dolden gestopft.

Es folgte ein mit Grünhopfen-Pils-Varianten, die mir alle drei sehr gut geschmeckt haben. Was gibt es Leckeres als erntefrische Grünhopfen-Biere?

Bier Nr. 8: Schönramer Grünhopfen-Pils mit Hersbrucker und Seelct Grünhopfen-Dolden der Ernte 2014. Offene, kalte Gärung und lange, kalte Nachgärung. 11,8% Plato, 5,2% vol. alc. und IBU 40.

Bier Nr. 9: Schönramer Zwickel-Pils + Hersbrucker. Hopfen: Tradition, Select, Hallertauer, Tettnanger, gestopft mit Hersbrucker Grünhopfen Dolden. Brauweise wie Bier Nr. 8.

Bier Nr. 10: Schönramer Zwickel Pils + Select. Wie 9, aber mit Select Grünhopfen Dolden gestopft statt mit Hesbrucker Grünhopfen Dolden.

Bier Nr. 11: Schönramer IPA. Hopfen: Tradition, Cascade und Comet aus Deutschland und Simcoe, Centennial und Citra aus den USA. Verhältnis Hopfen aus Deutchland zu Hopfen aus den USA: 70:30. Offene Gärung mit einer amerikanischen Ale-Hefe, kalte Nachgärung und Lagerung, gestopft mit Cascade, Simcoe und Comet. Plato: 17,9%, 8,2% vol. alc. IBU: 70.

Bier Nr. 12: Schneider Weisse "Meine Hopfenweisse". Hopfen: Hallertauer Tradktion: Saphir, zusätzlich hopfenstopft mit Saphir. Plato 18,5% vol. alc., 8,2% vol. alc., IBU: 40. Dieses Bier wurde - wie bekannt - nicht von Eric Toft entwickelt, sondern von Garrett Oliver, Brooklym Brewery, New Yok, und Hans-Peter Drexler, Schneider Weisse, Kelheim.

Die beiden letzt genannten Biere sollten vermutlich dem weniger an Vergleichen interessierten Standbesuchern hopfenintensive Standardbiere zur Verfügung stellen. Ich habe mir zum Abschluß das Schönramer IPA gegönnt.

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"Consumer's Favourite" des European Beer Stars 2014.


Auch in diesem Jahr konnten die Besucher des BrauBeviale aus den Goldmedaillen-Gewinnern aller Kategorien des European Beer Star ihr Lieblingsbier wählen. Diese wurden zuvor in Expertenverkostungen ermittelt. Mehrere Tausend Besucher nutzten diese Chance, die Siegerbiere zu verkosten und wählten die folgenden Biere zu ihren Lieblingsbiere:.

12.11.14

 

Weyermann Braumanufaktur gewinnt eine Medaille beim European Beer Star.


Aufregung und große Freude bei den Kollegen und Freunden der Braumanufaktur Weyermann in Bamberg. Sie hat beim European Beer Star Award 2014 eine Medaille fßr ihr Roggenbier "Bamberg Rogg't!" gewonnen: Bronze in der Kategorie "Top Fermented Beer with Alternative Cereals".

Als mir heute Morgen Dominik Maldoner, Braumeister der Braumanufaktur Weyermann, und sein Assitenzbrauer Adam Brown aus Australien auf dem Nürnberger Messegelände über den Weg gelaufen sind, haben sie nichts verraten. Aber beim Fachpresse-Lunch mittags habe ich meinen Augen nicht getraut: Die Braumanufaktur Weyermann hat einen Preis gewonnen. Das kann doch gar nicht sein, dachte ich mir.

Nicht, daß ihre Biere zu schlecht dafür wären. Im Café Abseits in Bamberg schenken wir sie seit Ende 2010 aus, ständig aus Flaschen und ab und zu auch vom Faß. Doch ich bin davon ausgegangen, daß sich die Braumanufaktur Weyermann mit ihren Bieren gar nicht am European Beer Star beteiligen darf. Denn dort sind laut den Wettbewerbsbedingungen Biere aus Versuchsbrauereien nicht zugelassen:
"Nicht teilnahmeberechtigt sind Versuchsbrauereien von Universitäten, Schulen, Instituten sowie Versuchsbrauereien von Brauereien und Rohstofflieferanten."
Dr. Werner Gloßner, der Hauptgeschäfsführer des Verbands Privater Brauereien e.V. in Bayern, hat mir dann verraten, daß Weyermann sich beteiligen darf, weil ihre Biere mittlerweile käuflich erhältlich sind. Daß es gleich beim ersten Mal zu einer Medaille gereicht hat, freut mich. Herzlichen Glückwunsch!

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10.11.14

 

BayWa auf der BrauBeviale.


Die BayWa AG ist mit mehr als 3.000 Vertriebsstandorten in 17 Ländern ist bereits seit vielen Jahren Partner für die Vermarktung bestehender und neuer Braugerstensorten sowie Lieferant von Braugerste an Mälzereien. Im Bereich Hopfenhandel ist das Unternehmen ein langjähriger und zuverlässiger Partner nationaler und internationaler Brauer. Das Leistungsspektrum beinhaltet die Beratung der Pflanzer und Brauer, die Ernteerfassung und Logistik sowie die Verarbeitung zu verschiedenen Hopfenprodukten und deren fachgerechter Lagerung. Lösungen zur Hefe- und Treberverwertung der Tochterfirma Südtreber runden das Angebot ab.

Am BayWa-Stand auf der BrauBeviale (Halle 1, Stand 1-242) erfährt der Bsucher mehr über das Angebot an bewährten wie auch innovativen Hopfensorten kennen. Überzeugen Sie sich von der Qualität am Bierausschank.(Quelle: Pressemitteilung der BayWa AG).

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BrauBeviale 2014: Gute Gespräche. Gute Geschäfte.


Die BrauBeviale ist die in diesem Jahr wichtigste internationale Investitionsgütermesse für die Getränkewirtschaft. Vom 11. bis 13. November öffnet sie im Messezentrum Nürnberg ihre Tore für 1.135 Aussteller von Rohstoffen, Technologien, Logistik und Marketingideen und rund 33.000 investitionsfreudige Besucher.

Im neuen Outfit für Aussteller und Besucher

Aus 47 Nationen kommen die Aussteller, allen voran Firmen aus Deutschland (über 600), Italien, Großbritannien, der Tschechischen Republik, den Niederlanden, Österreich, Belgien und der Schweiz– darunter Weltmarktführer wie Newcomer. Das freut Projektleiterin Andrea Kalrait sehr:
"Wir erleben zum Start des Triples die BrauBeviale mit überarbeitetem Messekonzept – frisch, kompakt und dynamisch. Dennoch bleibt die Messe in ihren Grundzügen, wie wir sie alle kennen: der Stammtisch der Branche."
Teil des Konzepts sind auch neue Anmelderichtlinien. Andrea Kalrait betont:
„Auch wenn wir die Zahl der Aussteller nicht direkt mit der Vorveranstaltung vergleichen können, spricht doch der deutliche Zuwachs in der Fläche – sechs Prozent – für sich. Alle unsere Stammgäste sind wieder mit dabei und wir freuen uns über zahlreiche Erstaussteller. Und das auf 42.806 m2 netto – so viel Ausstellungsfläche wie noch nie!“
Die gut 33.000 Fachbesucher der BrauBeviale kommen aus dem technischen und kaufmännischen Management der europäischen Getränkewirtschaft. Zuletzt reisten rund 38 Prozent aus dem Ausland an, vor allem aus Tschechien, der Schweiz, Belgien, den Niederlanden, Italien, Österreich und Russland. Der typische BrauBeviale-Besucher ist männlich (85 Prozent) und zu fast zwei Dritteln "Wiederholungstäter".

Trendthema Kreative Bierkultur

Treiber des Trendthemas ist der European Beer Star, der seit 2004 seine Messeheimat auf der BrauBeviale hat. Gemeinsam von den Privaten Brauereien Bayern, ideeller Träger der Messe, dem deutschen und dem europäischen Dachverband ins Leben gerufen, hat sich der European Beer Star zu einem der größten internationalen Bierwettbewerbe entwickelt. Über 1.600 handwerklich gebraute Biere aus aller Welt stellten sich 2014 dem strengen Urteil der Jury. Besucher können am ersten Messetag in der Craft Beer Corner die Goldmedaillengewinner probieren und ihr Lieblingsbier küren: den Consumers’Favourite 2014 in Gold, Silber und Bronze. In der Craft Beer Corner werden nationale und internationale Bierspezialitäten erlebbar: Unter fachlicher Anleitung von ausgebildeten Biersommeliers – unter ihnen kein geringerer als Weltmeister Oliver Wesseloh – tauchen Fachbesucher in die Welt der handwerklichen Braukunst ein und erleben deren ungeahnte Vielfalt.

Damit den Brauern die guten Ideen nicht ausgehen, gibt das „European MicroBrew Symposium – Market, Trends and Technology“am Vortag der Messe wichtige Impulse. Bereits zum dritten Mal veranstalten NürnbergMesse und Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei (VLB), Berlin, die gefragte Weiterbildungsveranstaltung für Geschäftsführer, Inhaber, technische Leiter und Braumeister europäischer Mikro- und Gasthausbrauereien sowie Repräsentanten der Zulieferindustrie. Konferenzsprache ist Englisch, erstmals gibt es eine Simultanübersetzung ins Italienische.

Während der Messe bringen namhafte internationale Referenten wie Charlie Papazian (Brewers Association), Jan Lichota (Brewers of Europe) oder Marc Rauschmann (BraufactuM) im Forum BrauBeviale den Fachbesuchern das Thema Bierkultur näher. Den Anfang macht Jim Koch, Gründer der Boston Beer Company, mit seiner Keynote zur Eröffnung. Wer mit einem konkreten Anliegen zum Trendthema auf die Messe kommt, holt sich einfach bei den Firmen, die im Messebegleiter speziell mit einem Hopfensymbol gekennzeichnet sind, individuellen Rat.

Rahmenprogramm: fachlicher Mehrwert und emotionales Erlebnis

Das stylishe Forum BrauBeviale mitten im Messegeschehen wird von zahlreichen Branchenpartnern getragen. Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden unter anderem zu Bierkultur, Getränkeherstellung und -vermarktung, Nachhaltigkeit/Energie, Export, Wasser/Abwasser, Markendesign oder Aus- und Weiterbildung laden zum Verweilen, Zuhören, Mitreden ein.

Für Mittelstand und Großkonzerne bietet das Thema PET attraktive Lösungen – das macht PET@BrauBeviale deutlich. Zum ersten Mal findet 2014 das marktorientierte PETnology-Konzept „connecting comPETence“ statt. In der PETarena und Packaging Wall of Excellence zeigen Unternehmen ihr facettenreiches PET-Angebots- und Leistungsspektrum. Im Forum und einer Sonderpräsentation wird das Thema PET-Recycling vertieft. Den Auftakt bildet der internationale zweitägige PETnology-Kongress am 10. und 11. November. Firmen, die spezielle Lösungen zum Thema PET anbieten, sind ebenfalls im Messebegleiter gekennzeichnet.

BierErlebnis in der Stadt

Das Who-is-Who der internationalen Bier-Gemeinde trifft sich zur BrauBeviale in Nürnberg – und das nicht nur am Messezentrum, sondern auch in der Stadt selbst. „Wir machen die kreative Bierkultur für alle erlebbar“, erläutert Andrea Kalrait die neue Idee. Besucher und Einwohner der Stadt können in ausgewählten Restaurants oder Bars charaktervolle Biere probieren, die speziell in der BrauBeviale-Woche angeboten werden – umfassende Beschreibungen inklusive. Partybegeisterte Bierenthusiasten treffen sich am ersten Messeabend auf dem ehemaligen AEG-Gelände. Dort erwarten sie bei „Schanzenbräu & Friends – powered by BrauBeviale“ zehn Brauereien mit 20 nationalen und internationalen Bieren, Musik und gutes Essen zur Aftershowparty.

Weltweit steigt der Getränkekonsum

Der weltweite Konsum verpackter Getränke betrug im Jahr 2013 rund 894 Mrd. Liter, etwa 26 Mrd. Liter mehr als im Vorjahr. Fast ein Drittel davon wurde in Nord-, Mittel- und Südamerika konsumiert, rund ein Viertel in Europa. Experten sagen dem globalen Getränkekonsum ein jährliches Wachstum von durchschnittlich 3,8 Prozent voraus – das ergibt knapp 1.100 Mrd. Liter im Jahr 2018. Ein besonders starker Zuwachs wird in den Regionen Asien/Pazifik inkl. China und Japan sowie Naher Osten/Afrika mit rund 7,5 bzw. 9 Prozent jährlich erwartet. Lediglich um 0,5 Prozent steigt der Verbrauch in den bestens versorgten Industrienationen Westeuropas, während Osteuropa bis 2018 jährlich um 1,5 Prozent zulegen wird. Den globalen Markt teilen sich alkoholfreie und alkoholische Getränke unverändert etwa im Verhältnis 70 zu 30 Prozent (Euromonitor August 2014).

Der deutsche Getränkeverbrauch ist 2013 gerade mal um einen halben auf 768,4 Liter pro Kopf (inklusive Kaffee, Tee und Milch) gestiegen. Mit 106,6 Litern trank jeder Deutsche rund eine „Halbe“ Bier weniger als im Vorjahr. Auch der Konsum von Alkoholischem insgesamt ist um rund einen halben auf 137,2 Liter pro Kopf gesunken. 303,6 Liter Alkoholfreies flossen durch jede deutsche Kehle. Das ist knapp ein Liter mehr als 2012 (Verbände der Getränkeherstellung).

Deutscher Getränkemaschinenbau auf dem Weltmarkt führend

Als Hersteller- und Exportland nimmt Deutschland bei der Getränketechnik ebenso wie bei Verpackungsmaschinen weltweit den ersten Platz ein. Der Exportanteil der rund 100 Unternehmen liegt bei 85 Prozent und mehr. Speziell für Getränkeverpackungsmaschinen ist China nach wie vor das größte Abnehmerland; es folgen die USA und mit deutlich geringeren Werten Russland, Frankreich und Großbritannien. Heute beinhaltet der Weltmarkt für Verpackungsmaschinen ein Volumen von rund 29 Mrd. Euro. Branchenkenner rechnen damit, dass dieser Markt langfristig um fünf bis sieben Prozent jährlich wachsen wird. Auch die Aussichten der deutschen Branche sind gut. Der VDMA Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen erwartet in diesem Jahr etwa drei Prozent und 2015 rund fünf Prozent Umsatzplus. Der Produktionswert für Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen stieg 2013 um sieben Prozent auf 12,4 Mrd. Euro (2012: 11,6 Mrd.). In diesem Rekordwert sind die Herstellungs- und Verpackungsmaschinen für Getränke mit gut 2,3 Mrd. Euro (2012: 2,2 Mrd.) enthalten. Insgesamt kommt die Getränketechnik auf mehr als fünf Mrd. Euro Produktionsvolumen, da Komponenten und vor allem Streckblasmaschinen für PET-Verpackungen an anderer Stelle statistisch erfasst werden.

Über die NürnbergMesse Group

Die NürnbergMesse ist eine der 15 größten Messegesellschaften der Welt und zählt in Europa zu den Top Ten. Das Portfolio umfasst rund 120 nationale und internationale Fachmessen und Kongresse sowie circa 40 geförderte Firmengemeinschaftsstände am Standort Nürnberg und weltweit. Jährlich beteiligen sich rund 30.000 Aussteller (Internationalität 39%) und bis zu 1,4 Millionen Besucher (Internationalität der Fachbesucher bei 22%) an den Eigen-, Partner- und Gastveranstaltungen der NürnbergMesse Group, die mit Tochtergesellschaften in China, Nordamerika, Brasilien, Italien und in Indien präsent ist. Darüber hinaus verfügt die NürnbergMesse Group über ein Netzwerk von circa 50 Vertretungen, die in über 100 Ländern aktiv sind.

(Quelle: Pressemitteilung der NürnbergMesse).

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7.11.14

 

The Swaen - eine niederländische Mälzerei - auf der BrauBeviale.


Auf der BrauBeviale in Nürnberg vom 11. bis 13. November 2014 ist auch die niederländische Mälzerei The Swaen vertreten (Halle 1, Stand 405).An ihrem Stand auf der BrauBeviale bietet The Swaen Verkostungen von Bieren und Whiskeys an, die mit ihren Malzsorten hergestellt worden sind.

The Swaen wurde 1906 als Brauerei mit eigener Mälzerei gegründet. Die Brauerei wurde 1947 geschlossen und man hat sich auf das Mälzen konzentriert.

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5.11.14

 

Craft-Bier in den USA im Vergleich zu Europa.


Am Mittwoch, 12. November 2014, findet auf der BrauBeviale in Nürnberg in der Zeit von 14:00 - 15:45 Uhr eine interessante Diskussionsrunde zum Thema "Bierkultur", genauer zum Verhältnis der Craft-Bier-Bewegung in den USA und in Europa, statt, moderiert von Burghard Hagen Meyer, Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) e.V.
Ort: Forum BrauBeviale, Halle 1, Stand 1-350.

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4.11.14

 

Akkredierte Blogger bei der BrauBeviale 2014.


http://aus-meinem-kochtopf.de http://beertravl.com http://bierdestages.com http://bierentrein.wordpress.com http://www.usox.org http://bier.abseits.de https://www.facebook.com/groups/bier1 http://tulleehoo.blogspot.co.uk http://www.berlincraftbeer.com http://www.lieblingsbier.de www.novarunda.com www.maennerabend.info http://pivoman.su/

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