9.12.08

Ed Sealover: Beer Run Blog.

Ed Sealover, politischer Journalist bei der Zeitung "Rocky Mountain News" und Kolumnist eines Kolumne "Beer Run" bei der Zeitung "Colorado Springs Gazette", begann sich früh in seinem Leben auch für "microbrews" (Gasthausbrauereien, Kleinbrauereien) zu interessieren. Seit November 2006 schreibt er in seinem Beer Run Blog regelmäßig Beiträge über Micro Breweries insbesondere in seiner Heimat und stellt die dort gebrauten Biere vor. Seine letzten beiden Einträge sind texanischen Brauereien gewidmet:

26.11.08

Datenbank von Artikeln englisch sprachiger Bierblogs.

Wer nach Informationen über Bier und Brauereien in thematisch passenden Blogs sucht, findet in der "really simple BEER syndication" eine Datenbank von bislang bereits 33364 Beiträgen aus 236 Feeds zahlreicher, englisch sprachiger Bierblogs.

21.11.08

Lechner's Liste - Traditionelle Brauereien in Deutschland.

Georg Lechner nennt sich "historischer Braumeister". Sein Georg-Lechner-Biermusum in Oelde ist Kult, auch weil Goerg Lechner dort ab und zu in einem 42-Hektoliter-Lagerfass schläft. Seit 15 Jahren ist er mit "Schorschi Lechners Bügelflaschenabfüllung", der "kleinsten historischen Flaschenabfüllanlage der Welt", gebaut um 1910, unterwegs. Der Stand ist mit historischen Bierkästen dekoriert. Veranstaltern können ihn und seine Bügelflaschenabfüllung nicht nur engagieren. Er bietet auch individualisierbare Flaschenetiketten. Ergänzt wird das Angebot an vor Ort mit Bier abgefüllten Bügelflaschen mit Bierschnaps und Bierlikör.

Seine Etikettensammlung umfaßt mittlerweile über 220.000 verschiedene Flaschenbieretiketten.

Seine Sammlungen und sein enormes Wissen aus Besuchen fast aller deutschen Brauereien hat er in zwei Büchern aufgeschrieben und dargestellt:
  • Bereits 2003 ist "1000 Biere aus aller Welt" erschienen. Diese große Enzyklopädie des Biers dokumentiert über 1.300 Biermarken in Wort und Bild. Allein Deutschland, die Heimat der meisten Biere auf unserem Globus, ist mit rund 800 Traditionsbrauereien und ihrer ganzen Markenvielfalt vertreten. Diesen Teil des Werks übernahm als Autor Georg Lechner, gelernter Braumeister, Sprössling einer fränkischen Brauer-Dynastie und heute Leiter des in einer bekannten Lokalbrauerei beheimateten und nach ihm benannten Biermuseums in Oelde. Neben einer ausführlichen, reichhaltig farbig illustrierten Einleitung, die die Geschichte des Biers und seinen Siegeszug über die ganze Welt schildert, werden die Kontinente und Länder in Einzeldarstellungen mit ihren speziellen Ausformungen des Brauereiwesens vorgestellt. Beginnend mit Deutschland, weil hier die Wurzeln aller Braukunst liegen, mit seinen Braustätten von Aalen bis Zwiesel in alphabetischer Reihenfolge. Bei den ausländischen Biermarken erfolgt eine Schilderung der Besonderheiten der einzelnen Kontinente sowie der einzelnen Biermarken.
  • Im November 2008 auf den Markt gekommen ist: "Lechner's Liste - Traditionelle Brauereien in Deutschland". Geboten wird ein vollständiger, aktuelle Überblick über die Traditionsbrauereien in Deutschland. 750 Brauereien im gesamten Bundesgebiet - von Kleinstbrauereien über mittelständische Betriebe bis hin zu den marktbeherrschenden Bierkonzernen - werden kurz porträtiert. Historische Etiketten, Bierdeckeln und Fotos illustrieren das Nachschlagewerk.

18.11.08

Fuenf-Seidla-Steig.

Der "Fünf-Seidla Steig" ist ein Brauereiwanderweg in der südlichen Fränkischen Schweiz. Der 10 km lange Wanderweg führt an fünf verschiedenen Brauereien von vorbei:Als "Seidla" bezeichnet man in Franken einen 0,5 l-Bierkrug.

Startpunkt des am 27. September 2008 eröffneten Brauereiwanderwegs ist der Bahnhof Weißenohe. Im Prospekt (PDF) zum Fünf-Seidla-Steig werden alle Brauereien mit Kontaktadressen und Öffnungszeiten vorgestellt. Er enthält zudem eine Wegbeschreibung mit detaillierter Wanderkarte und ein separates Jahresprogramm mit Veranstaltungen rund um den Gerstensaft.

16.11.08

Naerke Kulturbryggeri, Schweden.

Gestern Abend hatte ich das Vergnügen, auf Einladung von Heiner Sauer, dem Inhaber der Bamberger Gaststätte "Pelikan", unter anderem vier Biere der schwedischen Brauerei Närke Kulturbryggeri verkosten zu dürfen. Freunde oder gar Mitarbeiter dieser kleinen Brauerei aus der Stadt Örebro hatten bei einer Bierreise nach Bamberg ein paar Flaschen mitgebracht.

Diese Kleinbrauerei gibt es seit März 2003. Mittlerweile gilt sie als eine der besten Mikrobrauereien Schwedens. Ihre Biere werden in ein paar kleinen Bars in Stockholm ausgeschenkt, z.B. im "Akkurat" oder im "Ardbeg Room".

Da die Website dieser Brauerei ihre Geheimnisse nur auf schwedisch verrät, kann ich nur zwei der Biersorten eindeutig anhand der Flaschenetiketten identifizieren. Die zwei anderen Flaschen trugen kein Etikett:
  • "Örebro Bitter extra spezial" ist im Stile eines britischen Strong Bitter gebraut, mit einem Alkoholgehalt von 5,8% vol., von dunkelbrauner, rötlich schimmernder Farbe, mit nur wenig und feiner Kohlensäure. Es schmeckt dezent nach Nüssen, Karamel, nach Grapefruit und Zitrone, ist aber vor allem sehr, sehr bitter. Es ist das einzige Bier dieser kleinen Auswahl, das ich abendfüllend trinken würde. Die anderen drei sind hingegen sehr speziell und eignen sich zur Ergänzung von Gängen eines Menüs oder als Aperitif bzw. Digestif.
Bierflaschen der Kulturbryggeri in Schweden
  • "vintermörker" ist ein Bier im Stil eines amerikanischen oder britischen Porters mit 4,8% vol. alc. Im Antrank erinnert es an Kakaobohnen bzw. Hartbitterschokolade sowie an geröstete Haselnüsse und verblüfft mit einem überraschend sauren Abgang von Limette. Meine Degustationspartner waren weniger begeistert als ich. Ich kann mir dieses Bier sehr gut vorstellen zu einem schokoladig-fruchtigen Dessert in der Art einer Schwarzwälder Kirschtorte oder Linzer Torte.
  • Die dritte Sorte, deren Namen ich nicht weiß, hat mich an das "Brooklyn Blast" der Brooklyn Brewery oder das "Jessenhofke" der belgischen Brauerei Jessenhofke erinnert. Es ist spritzig mit einer enormen Säure, vermutlich das Ergebnis einer Zugabe der amerikanischen Aromahopfensorte "Cascade" (mehr darüber: "Hopfen" der Kampagne für Gutes Bier e.V., Hamburg). Dieses Bier kann ich mir gut zu rohen oder gedünsteten Fisch vorstellen oder als Appetit anregenden Aperitif.
  • Die vierte Sorte war ein, in Franken würde man sagen, Doppelbock, aber im Stil eines belgischen Double oder gar Triple mit einem Hauch von Karamell und einem fruchtigen Aroma, an Zwetschge oder Holunder erinnernd, ideal als Digestif. Der hohe Alkoholgehalt ist deutlich zu spüren, aber ohne an Sprit zu erinnern.
Eine Liste der Biere dieser Brauerei bietet Beeradvocate. Vermutlich gibt es aber kein festes Sortiment, sondern wechselnde, experimentelle Sorten.

Gefallen haben mir auch die Flaschenetiketten, denen alle kitschigen Stilelemente fehlen, die bei vielen Etiketten deutscher Brauereien nerven. Siehe dazu auch die Designstudie: "8 Design-Trends beim Relaunch von Bieretiketten 2006" (PDF) von der Koye-Brand Werbeagentur in München.

Brauerei-Landkarte Franken.

Druckfrisch ist die Brauerei-Landkarte Franken. Idee und Umsetzung: Ursl Blenk, Robert Pawelczak und Frank Wetzel. Graphische Gestaltung der Landkarte: Dr. Cäcilie Neubauer. Die Landkarte enthält die Standorte aller 273 gewerblichen Brauereien Frankens, die noch selbst brauen. Auf der Rückseite finden Sie alle Adressen und Telefonnummern, sortiert nach Orten, alphabetisch und numerisch. Die Landkarte ist ausgeklappt 87 mal 67 cm groß und kostet 4,80 Euro.

Brauerei-Landkarte Franken
Sie können diese Landkarte im Café Abseits in Bamberg an der Theke erworben oder online bestellen bei Frank Wetzel.

9.11.08

Schokofischbier.

Restaurantleiter Sebastian Bordthäuser und Küchenchef Patu Habacht vom Restaurant Monkeys West in Düsseldorf haben zu Bieren aus Italien, Schottland, der Schweiz und der Düsseldorfer Brauerei Uerige ein Schokofischbier-Menü kreiert. Es begleitet die ungewöhnlichen Geschmacksnoten der teils exotischen Biere. Vom Amuse-Gueule bis zum Dessert wird Bier anstatt Wein zur Begleitung serviert.

Siehe dazu auch unseren Beitrag über ein internationales Bier-Menü im "Weissen Brauhaus" in Kelheim: "Bier-Matadore in gemeinsamer Missiion".

11.10.08

Welches Bier zu welchem Essen?

Die Lahnsteiner Brauerei bietet auf ihrer Website:
  • eine sogenannte "Bierkarte". Welches Bier paßt am besten zu welchem Gericht?
  • "Das bierige Menü" präsentiert vom Aperitif bis zum Digestif und von der Vorspeise bis zum Nachtisch zahllose Möglichkeiten, welche der Lahnsteiner Spezialitäten rund um's Bier auf welche Weise eingesetzt werden kann. Siehe dazu auch: "Spezialitäten mit Bier veredelt", in: Gastgewerbe Gedankenplitter vom 16. Februar 2008.
Auch wenn beides auf das umfangreiche Sortiment an Bieren und biernahen Produkten der Lahnsteiner Brauerei bezogen ist, lassen sich die Ideen und Vorschläge auch auf vergleichbare Biersorten anderer Brauereien übertragen.

4.10.08

Brauerei Maisel, Bayreuth.

Silvia Liebrich porträtiert Jeff Maisel, die vierte Generation der Bayreuther Brauerfamilie Maisel: "Unser Bier", in: Süddeutsche Zeitung vom 2. Oktober 2008.

30.9.08

Es gibt keine Ausrede, vom Bier wegzugehen.

Ein Interview mit dem Diplom-Biersommelier Karl Schiffner vom "Biergasthaus Schiffner" im österreichischen Aigen im Mühlviertel. Er behauptet, es gäbe kein Essen, zu dem es nicht auch dazu passendes Bier gibt, und schlägt zu einer Vielzahl von Gerichten die jeweils passenden Biersorten vor: "Bier à la carte", in: Tagesspiegel vom 30. September 2008.

Sein "Biergasthaus" wird zusammen mit der auch vermarktet als Mühlviertler Biererlebnis.

25.9.08

Barrique-Biere.

Der Ausbau von Wein in Eichenholzfässer bzw. mit dem Zusatz von Eichenholz-Chips ist an sich eine olle Kamelle. Bei Bieren ist dieses Veredelungsverfahren zumindest in Deutschland fast ausgestorben. Über ein Versuch der Wiederbelebung aus Deutschland habe ich schon geschrieben: "Barrique-Bier aus der Klosterbrauerei Weissenohe" vom 20. November 2005, in: Gastgewerbe Gedankensplitter. Die Brauerei schreibt dazu:
"In alte Eichenfässer, die der Großvater des Braumeisters Urban Winkler gekauft hat, wird heute noch das Bier gefüllt. Das zur Abdichtung verwendete Kiefernpech gibt dem Bier seinen unverwechselbaren Charakter – vergleichbar dem Fasseinbrand (Toasting), dessen Stärke den Geschmack des Weines prägt."
Ein gelungenes Beispiel aus den USA ist "Samael's oak-aged ale" der Brauerei Avery in Boulder, ein Saisonbier mit 14,5% vol alc., das ich selbst verkosten konnte. Die Brauerei schreibt darüber:
"Samael's Ale is a super-caramelly, oak aged English-style strong ale. Perhaps the least hoppy (sacrilege here at Avery!!) beer we've brewed, to accentuate the malt. The oak is very apparent in this rich and high gravity ale, adding additional depth and complexity with a woody and cask-like nose and a pronounced vanilla flavor on the palate."
Während die Klosterbrauerei Weissenohe das recht teure Verfahren wählt, das Bier in einem Eichenholzfass zu lagern, verwendet Avery Eichenholzchips ("oak chips"). Zwei Wege bieten sich (beii Heimbrauen) an:
  • die Chips werden gekocht und das Kochwasser zugesetzt
  • die Chips werden dem Hopfensack beigefügt.
Auf alle Fälle sollte man die Eichenholzchips vorher sterilisieren und äußerst vorsichtig dosieren.

Eichenholzchips werden z.B. angeboten von der Erbslöh Geisenheim AG. Dieser Anbieter gibt - für Wein - auch Tips zur Anwendung, die auf solche Fragen eingehen wie die, in welcher Phase des Herstellungsprozesses man Eichenholzchips zugeben sollte.

Welche technische Lösung die Holsten-Brauerei bei ihrem Bier Duckstein wählt, habe ich nicht herausfinden können. Es wird gesagt, das obergärige Bier reife "auf Buchenholz". Duckstein gibt es mittlerweile in den Sorten "Duckstein Original" und "Duckstein Weizen".

Imageprobleme von Bier in Deutschland.

Stefan Gabányi schreibt über Probleme der Brauereien in Deutschland: "Bier + Deutsch = Problem", in: Süddeutsche Zeitung vom 20. September 2008 und vergleicht Fehlentwicklungen in Deutschland mit dem Erfolg von Gasthausbrauereien insbesondere in den USA:
"Obwohl immer wieder voller Stolz darauf verwiesen wird, dass kein Land der Welt mehr Braustätten vorzuweisen hat, verlässt man sich auf Einheitspils und klammert sich an die quasi-feudalistische Vertragspolitik, mit der Brauereien den Wirten vorschreiben, welches Bier sie auszuschenken haben (und zu welchem Preis)."
Wobei ich anmerken muß, daß Preisvorschriften in Bierbezugsverpflichtungen eher die Ausnahme sind. Ich kenne sowas eigentlich nur in den Fällen, in denen Brauereien den ergänzenden Bezug von Bieren Dritter erlauben und dann sicherstellen wollen, daß diese "Fremdbiere" nicht preisgünstiger angeboten werden als ihre eigenen Biere. Siehe dazu meinen Beitrag "Vor- und Nachteile von Bierbezugsverpflichtungsverträgen für die Gastronomie".

29.8.08

Bier Brauen.

"Expedition ins BierreichBierbrauen", eine Dokumentation von arte aus dem Jahre 2005, veröffentlicht auf Google Video. In 43 Minuten werden gezeigt:
  • die letzte brauende Nonne im Kloster Mallersdorf
  • die Fakultät Weihenstephan der Technischen Universität München, wo man Diplom-Brauingenieur studieren kann
  • das belgische Trappistenkloster Rochefort
  • die vielleicht kleinste vollautomatische Heim-Brauanlage der Welt.

Biere aus der Region.

Auf die Biere seiner Region setzt Konrad Scheller vom Gasthaus "Roter Ochse" in Forchheim. Seine Bierkarte.

20.8.08

Steinbier.

Zur Herstellung von Steinbier wird die Maische, auch Würze, vermittels heißer Steine erhitzt. Nach dem Abkühlen kommen die Steine, an denen die Zuckerstoffe der Maische karamellisiert sind, zusammen mit dem Sud in den Gärbottich. Dort wird der an den Steinen karamellisierte Zucker wieder gelöst und anschließend vergoren. Der karamellisierte Zucker führt zu dem typischen, rauchigen Geschmack des Steinbiers.

In Zeiten, beovr es feste Metallgefäße und Sudpfannen gab, waren glühende Steine die einzige Möglichkeit, größere Flüssigkeitsmengen zu erhitzen. Insbesondere in Skandinavien, im Baltikum, aber auch in Franken machten sich die Braumeister diese Möglichkeit zu Nutze. Noch bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts braute man in Kärnten und der Steiermark nach diesem Verfahren.

Seit 2007 braut das Familien-Brauhaus Leikeim aus Altenkunstadt als eine von wenigen europäischen Brauereien wieder Steinbier. Es hat einen Alkhoholgehalt von 5,8% vol. und wird nicht filtriert, bevor es in Bügelverschlußflaschen abgefüllt wird.

Auf Empfehlung von Johannes Schulters, dem Vorsitzenden des Fränkischen Brauereimuseums in Bamberg, stellen wir dieses Bier im September im Café Abseits vor. Es wird gut gekühlt in einem Steinkrug serviert.

Die Angaben zur Geschichte des Steinbiers und zum Herstellverfahren in Altenkunstadt habe ich dem Beitrag "Bier aus Feuer und Stein" in den FBM News, Ausgabe 2/08, entnommen, dem offiziellen Bierorgan des Fränkischen Brauereimuseums e.V.

13.8.08

Alles Bamberg oder was?

Die Kündig Bräu in Rietheim im Schweizer Kanton Aargau, braut unter anderem ein Rauchbier, das etwas an das Rauchbier Spezial Märzen der Bamberger Brauerei Spezial erinnert. Das Malz stammt aus der Bamberger Mälzerei Weyermann, die Brauereianlage von der Brauereimaschinenfabrik Kaspar Schulz in Bamberg (via Trenian).

Bier ist kein armseliger Ersatz fuer Wein.

Selbstbewußte Worte schickt Robert Lindsay vom Gasthaus "The Creel Inn" in Stonehaven an der englischen Ostküste seiner Bierkarte voraus:
"Beer is often seen as a poor substitute to wine for dining with. Infact brewing is a far more complex process than wine making. The flavours produced, some 400, are far more diverse than wine and often compliment food far better whilst being more refreshing .

I believe 'Beer is to dine for' and can accompany any dish in a restaurant. Even the glass ware has been chosen carefully for each beer from long flutes to wide rimmed goblets, allowing the unique aromas and flavours to be savoured.

Below you will find over 30 international beers from Rich robust Trappist to champagne like Faro's. I hope you will give one a try and I'm sure you will be very surprised."

12.7.08

4.7.08

Extreme Biere.

Der Begriff "extreme beer" stammt von Jim Koch, dem Gründer der Boston Beer, behauptet Jenny C. McCune, "Brewing up profits; Boston Beer Co.," Management Review vom April 1994. Er versteht darunter ein Nischenprodukt, das nicht auf den Massenmarkt zielt, sondern auf spezialisierte Biertrinker, und die Grenzen dessen sprengt, was unter Bier üblicherweise verstanden wird. Ken Wells and Christopher Lawton: "It Ages Well, Goes With a Good Cigar And Is Kept in Cellars --- It's Called Extreme Beer -- For Price, Alcohol Content,", in: The Wall Street Journal vom 29. April 2003 (via Simon Hengel), stellen einige "extreme Biere" vor wie das "Sam Adams Utopia MMII" mit 24% vol. alc. Siehe auch eine Liste der stärksten Biere der Welt (Stand vor der Einführung des neuen Spitzenreiters).

Als "extrem" kann man auch Biere bezeichnen, die mit Früchten gebraut werden, zumindest wenn es sich nicht um solche Früchte handelt, die gängigerweise dazu verwandt werden wie Kirschen (z.B. Cantillon Kriek) sondern etwa um Chili Pepper ("Cave Creek Chili Pepper"). Alternativ können auch Gewürze hinzugefügt werden oder Honig ("Michelob Honey Lager").

"Extrem" kann auch der Preis sein. Für manche ist ein Preis von 2 Euro für eine 0,5 l-Flasche Klosterbrauerei Neuzelle Kirsch-Bier schon extrem, für andere die 3,90 Euro, die eine 0,33 l-Flasche Schneider Aventinus Weizen-Eisbock in unserem Café Abseits kostet. Da sind amerikanische Bierkenner schon an ganz andere Preise gewöhnt: 1999 hat Boston Beer, eine Gasthausbrauerei, ein "Samual Adams Millennium Ale" gebraut mit 20% vol. alc. Es wurden nur 3.000 Flaschen zu je 0,75 Liter abgefüllt und laufend numeriert. Die Nummer 1 erzielte bei einer Internetauktion knapp 5.000 US-Dollar. Weitere Nummern gingen für um die 1.000 US-Dollar je Flasche weg. Keith Galbraith und Ben Middlemiss von Galbraith's Alehouse haben in Neuseeland die größe und teuerste Flasche Bier hergestellt: "Millennium Balthazar" mit 12 Litern Romanov-Bier für 890 neuseeländische Dollar. Ausserdem gab es noch Jerobeams (3 Liter) für 80 neuseeländische Dollar und Magnum-Flaschen (1,5 Liter) für 33,75 neuseeländische Dollar (Quelle: Camerun Williamson, "Big can be better", in: Real Beer Page).

Eine weitere Gruppe von "extremen" Bieren verwendet z.B. speziell veredelte Malze wie die traditionelle Rauchbiere etwa das Bamberger Schlenkerla , dessen Malz über Buchenholzrauch getrocknet wird. Oder das Bier wird in Whiskyfässern gelagert, wie das "Dark Star Imperial Stout" der Flossmoor Station Brewery in Chicago. Oder es wird Whiskymalz zugesetzt, so beim Hartmann Felsentrunk (mit 5% Whiskymalz).

Nicht zuletzt erfreuen sich extrem haltbare Biere unter Bierkennern einer großen Beliebtheit. Sie lagern sie in kleinen Holzfässern ein und degustieren die Jahrgangsbiere (Vintages) im Kreise von Freunden.

23.6.08

Bierfachautor Evan Rail.

Evan Rail ist Autor des Buches "Good Beer Guide: Prague and the Czech Republic". Er schreibt über Bier und Brauereien in Tschechien und dem angrenzenden Europa, unter anderem in seinem Blog Beer Culture, einer Rubrik der tschechischen Zeitung Prague Daily Monitor in englischer Sprache.

30.3.08

Ausflugs-Verfuehrer Bierfranken.

Wussten Sie, dass Franken die größte Brauereidichte der Welt besitzt? Ebenso rekordverdächtig ist auch die Vielfalt: vom Landbier aus der Fränkischen Schweiz über ein frisches Seidla aus einem der zahlreichen Brauereikeller bis hin zu ausgefallenen Biergenüssen wie dem Vollmondbier, dem Bambergator oder dem Räuschla – die Autoren lüften die Geheimnisse fränkischer Braukunst und verführen Liebhaber des traditionsreichen Gerstensaftes zum Probieren der lokalen Bierspezialitäten.

30 ausgewählte Wander- und Radtouren durch das landschaftlich reizvolle Franken führen den Biergenießer zu alteingesessenen Brauereien und urigen kleinen Privatbetrieben. Hintergrundinformationen zur fränkischen Bierkultur, sorgfältig gestaltete Detail- und Übersichtskarten sowie zahlreiche Farbfotografien ergänzen den "Ausflugs-Verführer Bierfranken" von Veit Bronnenmeyer und Reinhard Weirauch.

DLG-Bierguide 2008.

Bier ist in Deutschland nicht nur ein Genuss-, sondern auch ein Kultprodukt. Generationen von Brauern haben sich darin geübt, neue Sorten, Geschmacksnuancen und differenzierte Genusserlebnisse zu kreieren. Um die besten Produkte herauszufiltern, prüft die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft seit vielen Jahren mit qualifizierten Fachleuten die Güte von Bieren, die nachdem deutschen Reinheitsgebot gebraut wurden. Im neuen DLG-Bier-Guide werden die von der DLG ausgezeichneten Biere und Brauereien vorgestellt.

20.3.08

Bittere Biere schmecken besser.

Bierpapst Conrad Seidl erklärt, warum nicht nur ihm bittere Biere besser schmecken: "Bitter ist besser" vom 17. Februar 2008.

Bier im Weinglas.

Warum Isabella Straub, die zukünftige Braumeisterin und Juniorchefin der Drei-Kronen-Brauerei in Memmelsdorf bei Bamberg, Bier aus dem Weinglas trinkt, verrät sie Martin Cyris für seinen Artikel über das Bierland Oberfranken und die Fränkische Bierstraße: "Echt fränkisches Bi(er)otop", in: Spiegel vom 4. Oktober 2007.

3.1.08

Bier 2008.

Zum Jahresende 2007 hat sich Conrad Seidl in seiner Bier-Kolumne der österreichischen Tageszeitung "Der Standard" Gedanken gemacht, was das Jahr 2008 auf dem internationalen Biermarkt wohl bringen werde, und hofft auf eine: "Zeit für besseres Bier" vom 31. 12. 2007.