21.12.09

Bierspezialitaeten als Nische.

Kneipen mit einem Fokus auf Bierspezialitäten zielen auf eine kleine Nische von Bierliebhabern. So schreibt die New Albanian Brewing Company im amerikanischen Bundesstaat Indiana über ihr Businesskonzept:
"If only 5 out of 100 beer drinkers would ever become interested in good beer, then we’d make sure all 5 came to us … and we’d wait for the other 95 to come around."
1992 schenkte man als erste Gaststätte in New Albany Guinness vom Faß aus. Pilsner Urquell folgte. Heute schenkt man bis zu 34 verschiedene Biere vom Faß aus. Hinzu kommen mehr als 200 Flaschenbiere (Bierkarte (PDF)).

Lag der Schwerpunkt anfangs auf importierten Bieren, gibt es heute viele handwerklich gebraute Biere aus amerikanischen Mikrobrauereien.

2002 begann man damit, selbst Bier zu brauen und spezialisierte sich auf ungewöhnliche Rezepturen.

Heute findet man ab und zu auch solch seltene Biere wie das "Schlenkerla Eiche" im bayerischen Anstich. Und Roger A. Baylor geht häufig etwa in Bamberg auf Tour, um interessante Biere zu finden.

7.12.09

Stark gehopft.

Es gibt sie noch: die Liebhaber extra stark gehopfter Pilsner. Sogar in Franken. Zwei Beispiele:
  • "Doppel Hopfen" der Schloßbrauerei Chr. Stelzer in Fattigau, ein herbes Pils, gebraut mit Hallertauer und Tettnanger Hopfen und ausgewähltem Pilsner Malz.
  • "Göller Urpils". Abgebildet auf der 0,33 l-Flasche ist Josef Göller, der Anwesen und Betrieb der Brauerei Göller in Zeil am 14.08.1908 kaufte. Es wird nach einem Traditions-Rezept gebraut.

24.11.09

Joe Sixpack.

Dale Van Wieren alias Joe Sixpack, ein Bierliebhaber aus Lansdale, Montgomery Count, verkostet seit 1971 Biere und bewertet sie online. Morgen ist das 10.000 Bier dran.

Sein Weblog heißt Beer Radar.

22.11.09

Cervejaria Bamberg.

Bamberg hat unter Bierkennern weltweit einen guten Ruf. So ist es kein Wunder, daß Alexandre Bazzo, der in Brasilien die Gasthausbrauerei Cervejaria Bamberg betreibt, sich auch in der deutschen Region Bamberg umgeschaut hat. Er ist zudem Kunde der Bamberger Mälzerei Weyermann und hat Biere aus der Region Bamberg bei mehrmaligen Besuchen kennen und lieben gelernt. Mehr darüber verrät diese Gasthausbrauerei informiert in ihrem Blog de Cervejaria Bamberg.

Gebraut werden
  • Bamberg Alt
  • Bamberg Bock
  • Bamberg München
  • Bamberg Pilsen
  • Bamberg Rauchbier (seit 2008)
  • Bamberg Saint Nicholas Blond Ale
  • Bamberg Weizen

19.11.09

Preisverleihung beim größten Bier-Tasting der Welt 2009: Die besten Pils-Biere kommen aus Oberbayern.

Nürnberg - Einige doch überraschende Ergebnisse brachte die sechste Auflage des European Beer Star, bei dem sich heuer 836 Biere aus über 30 Ländern beteiligten.

Gold, Silber und Bronze wurden von den 78 Juroren in 41 verschiedenen Kategorien vergeben - vom deutschen Kellerbier über das böhmische Pilsner bis hin zum englischen Ale oder Kräuterbier. Die Ausrichter des Wettbewerbes, der Verband Private Brauereien und die Association of Small and Independent Breweries in Europe freuten sich über eine absolute Rekordbeteiligung mit einem Zuwachs von 22% gegenüber dem Vorjahr. Besonders bemerkenswert: Die besten Pilsbiere deutscher Brauart, die man eher im Norden der Republik vermutet hätte, kommen aus dem oberbayerischen Landkreis Traunstein: Gold für das Schönramer Pils der gleichnamigen Brauerei aus Petting, Silber für das Ruperti Pils der Brauerei Wieninger in Teisendorf. Viele, bereits im Vorjahr ausgezeichnete Biere, finden sich auch heuer wieder auf der Siegerliste. Und das, obwohl anders als bei vergleichbaren Bierbewertungen in jeder Kategorie nur drei Preise (Gold, Silber, Bronze) vergeben werden.
"Damit gilt der European Beer Star als einer der härtesten Wettbewerbe der Welt"
resümierte Dr. Werner Gloßner, Geschäftsführer der Privaten Brauereien Bayern,
"jede ausgezeichnete Brauerei kann wirklich stolz sein auf den European Beer Star Award!"
Der diesjährige European Beer Star, mit einem Anstieg der Beteiligung ausländischer Bieren um über 30%, war internationaler denn je! Einreichungen kamen von allen Kontinenten: Von Australien bis Panama, von Russland bis Thailand, von Brasilien bis zu den USA. Die Amerikaner, welche inzwischen als Trendsetter für innovative Biere gelten, zählten auch dieses Jahr zu den erfolgreichsten Nationen: Die Brauereien zwischen Alaska und Kalifornien erhielten fünf Gold-, elf Silber- und zehn Bronzemedaillen. Weitere Gold-Awards gingen nach England, Russland, Belgien, Brasilien, El Salvador, Tschechien und Holland. Zu den erfolgreichsten ausländischen Brauereien zählten dieses Jahr "De Haalve Maan" aus Brügge (2 x Gold, 1 x Bronze), "Deschutes" aus Bend, USA (2 x Gold, 1 x Silber) sowie die Baltika Brewery, St. Petersburg (2 x Gold).

Zu den herausragenden deutschen Gewinnern 2009 zählen vor allem die Oberbayern, wobei sich die Region zwischen Chiemsee und Traunstein ganz
besonders medaillenträchtig gab: je zweimal Gold erzielte die Privatbrauerei
Schönram (Petting) für "Surtaler Leicht" und "Schönramer Pils" sowie das
Hofbrauhaus Traunstein für "Festbier" und "Export"; über Gold und Silber freute sich die Gasthausbrauerei Camba Bavaria aus Truchtlaching. Weitere Preisträger dieser Region sind die Brauereien Wieninger in Teisendorf, Flötzinger in Rosenheim und Schwendl in Tacherting.

Hoher Wertschätzung der EBS-Juroren erfreuten sich auch heuer die Brauereien aus Bayerisch Schwaben und Baden-Württemberg: Die Hirsch-Brauerei Honer, Wurmlingen, errang zweimal Gold und einmal Bronze; ähnlich erfolgreich waren auch das Augsburger Brauhaus Riegele und die Schlossbrauerei Autenried.

Sieger der Publikumsverkostung ("Consumer's Favourite") aller 41 Siegerbiere, die heuer auf der Consumenta in Nürnberg stattfand, wurde der "Saalfelder Bock" des Bürgerlichen Brauhauses Saalfeld in Thüringen. Gefolgt vom "Fürstentrunk" des Traunsteiner Hofbrauhauses und dem "Drei-Kronen-Weizenbock", der gleichnamigen Brauerei in Scheßlitz bei Bamberg - übrigens der kleinsten goldprämierten Brauerei beim diesjährigen European Beer Star.

Gerhard Ilgenfritz, Präsident der Privaten Brauereien Bayern und Hans Friedrich Kumpf, Vize-Präsident der Privaten Brauereien Deutschland, gratulierten bei der Siegerehrung allen Medaillengewinnern und betonten in ihren Reden:
"Hauptgewinner ist wie in jedem Jahr das Bier! Denn der European Beer Star trägt dazu bei, dieses faszinierende Getränk, das man in allen Kulturen der Welt kennt und das so zahlreiche Sorten anbietet, den Verbrauchern näher zu bringen."
Mit den heuer eingereichten 836 Bieren in 41 Kategorien verzeichnet der European Beer Star im 6. Jahr einen Steigerung gegenüber 2004 von mehr als 300 % und der Geschäftsführer der Privaten Brauereien Deutschland, Roland Demleitner, ist sich
sicher, das
"die Erfolgsstory des European Beer Star weitergeht, denn Bier erfreut sich weltweit immer größerer Beliebtheit."
Darauf setzt auch der Österreichische Agrarverlag, der mit seinem seit Jahren in Österreich höchst populären Titel, "Genuss.Bier.Pur", nun mit einer deutschen Ausgabe den Bierkonsumenten erreichen will. Das aufwändig gestaltete Magazin, das zweimal jährlich erscheint, berichtet in seiner ersten Nummer über die Rarität "Bayerisch Märzen", beleuchtet die Bierlandschaft Niederbayerns, stellt urige Gasthäuser vor und schwelgt über die Bierstadt Bamberg. Die Privaten Brauereien Bayern unterstützen dieses Magazin, das ab sofort bundesweit am Kiosk erhältlich ist (Preis € 4,90), weil es dazu beitrage den Konsumenten über Bier zu informieren, so Gloßner,
"und nur was man kennt, liebt man auch!"
European Beer Star Award wird unterstützt von der Barth-Haas Group, der BayWa Agrar Züchtervertrieb, der Brauakademie Doemens in Gräfelfing, dem Fachverlag Hans Carl sowie der Firma RASTAL.

Gewinnerliste 2009 (PDF).

17.11.09

Privatbrauerei Welde will mit einem Jahrgangsbier dem Wein Konkurrenz machen.

Die Privat- und Specialitätenbrauerei Welde aus Plankstadt will mit Jahrgangsbieren im Weinmarkt Unruhe stiften. Welde hat eine Idee seines neuen Ersten Braumeisters aufgegriffen und braut ein besonders lagerfähiges Bier mit exotischer, herber Geschmacksnote. Der streng nach dem Reinheitsgebot gebraute Exot soll 16,5 Stammwürze und 6,7 Volumenprozent Alkohol haben. Dieses Bier soll zum Hauptgang bei allen Festessen im Familienkreis des Jahres 2010 den Wein von der Festtafel verdrängen.

Das WeldeJahrgangsbier passt vor allem zu gut gewürzten Speisen. Das Bier ist zwei Jahre lagerfähig und entwickelt sein einmaliges Aroma erst durch die Lagerung im Laufe des Jahres 2010. Die Bittere und die gleichzeitige Süße dieser exotischen gehopften Bierspezialität harmonieren mit scharfen Gewürzen, einem saftigen Stück Fleisch oder einem herzhaften Stück Käse. Der exotische Touch des WeldeJahrgangsbieres 2010 kommt von der australischen Urwald-Insel Tasmanien.
"Es war mir schon öfter ein Dorn im Auge, wenn Freunde und Bekannte bei einem Festessen als Besonderheit Weine aus Kalifornien, Chile oder Afrika statt Bier auf den Tisch brachten"
erklärt Dr. Has Spielmann.
"Als unser neuer Erster Braumeister, Stephan Dück, den Wunsch äußerte, einmal im Jahr ein besonderes Bier einzubrauen und dass er dazu gerne australischen Hopfen verwenden würde, wurde ich hellhörig"
berichtet der WeldeChef weiter.

Es stellte sich heraus, dass der neue WeldeBraumeister Stephan Dück bei der jüngsten Sommelierweltmeisterschaft über die Hopfenexpertin Dr. Christina Schönberger von dem besonders aromareichen Hopfengewächs „Pride of Ringwood“ gehört hatte, das auf der Urwald-Insel Tasmanien ganz im Süden Australiens wächst. Mit einem solchen Hopfen ließe sich ein ganz einmaliger Biergeschmack erschaffen, schwärmten die Hopfen-Expertin und der Braumeister.

Spielmann ging der Sache nach und fand heraus: der Hopfen "Pride of Ringwood" hat ein eigenes typisches Insel-Aroma mit würzigen, harzigen und erdigen Noten. Der Geschmack erinnert sowohl an die Ananasfrucht wie an Kräuter und Waldluft. Die Aromen verbinden sich zu seltener Harmonie. Angebaut wird dieser Hopfen von einer markigen Persönlichkeit namens Thomas Frankcomb, der schon in der dritten Generation auf seiner Farm in der Gemarkung Ranelagh im Huon Tal, auf dem 43-sten Breitengrad in Süd-Tasmanien Hopfen anbaut. Seine Farm bewirtschaftet das wahrscheinlich südlichste Hopfenanbaugebiet der Welt. Der Hopfen "Pride of Ringwood" entfaltet sein volles Aroma erst nach sechs Monaten Lagerzeit im Bier.

Diese Stichworte elektrisierten Dr. Hans Spielmann und er griff die Idee des jungen Ersten Braumeisters Stephan Dück auf. Dück bekam für seine Bierkreation freie Hand. Zwar war es gar nicht so leicht etwas "Pride of Ringwood" nach Deutschland zu bekommen, doch Stephan Dück schaffte das mit Hilfe der Hopfenexpertin Dr. Christiane Schönberger. Sobald der Hopfen im Hause Welde war, wurde die Komposition für nur einen Sud entworfen, der 16,5 % Stammwürze und 6,7 Volumenprozent Alkohol haben und mindestens zwei Jahre haltbar sein sollte.
"Das Jahrgangsbier mit dem ´Pride of Ringwood` wird eine leicht rötliche Farbe haben"
berichtet Stephan Dück.
"Der Geschmack wird bitterherb und fruchtig zugleich sein, wobei sich mit längerer Lagerung noch mehr Geschmacksnoten ausbilden werden"
erläutert der Braumeister, der außerdem empfiehlt:
"Dieses Bier wird ein Genussgetränk sein, das vorzüglich auch zu Wild passt und zum Hauptgang eines guten Essens getrunken werden sollte."
Wenn das Jahrgangsbier 2010 viele Freunde findet, will Welde diese Idee im nächsten Jahr ausbauen und mit Hopfen von einem anderen exotischen Anbaugebiet das nächste Jahrgangsbier einbrauen.

(Quelle: Pressemitteilung der Brauerei Welde).

15.11.09

Brauereiwesen der DDR.

Die Website DDR-Brauwesen.de beschäftigt sich mit Brauereien in der ehemaligen DDR:
  • Abbildungen von Bierdeckeln
  • Abildunge von Getränkeetiketten, etwa von alkoholfreien Erfrischungsgetränken
  • Brauereiverzeichnis
Mehr darüber: "DDR Brauerei und Bieretiketten - Bier im Wandel der Zeit, in: Lieblingsbier vom 11. November 2009.

14.11.09

Wiederinbetriebnahme der Brauerei Seelmann.

Die im Jahre 2005 geschlossene Brauerei Seelmann in Zettmannsdorf hat angekündigt, die eingestellte Bierproduktion wieder aufgenommen zu haben.

Eingeladen wird zu einem Bockbieranstich am 21. November 2009. Führungen durch die Brauerei sind nach telefonischer Voranmeldung beim Chef unter 09546-595990 möglich. Geplant sind Brauseminare.

Zettmannsdorf liegt im Steigerwald, auf der ältesten Verbindungsstraße zwischen Würzburg und Bamberg, etwa 30 Kilometer südwestlich von Bamberg.

Schlenkerla Eiche.

Am 1. April dieses Jahres habe ich den Aprilscherz Kieferla lanciert, ein Rauchbier, für das angeblich Braugerste über Kiefernzapfen zu Malz gedarrt wird.

Kein Aprilscherz hingegen ist die neueste Bierkreation der Bamberger Brauerei Schlenkerla, das Schlenkerla Eiche. Das Malz wird in der Schlenkerla Mälzerei - nicht wie sonst bei Rauchmalz üblich mit Buche - sondern mit edelstem Eichenholz getrocknet.

Die Brauerei Schlenkerla schreibt dazu:
"Das resultierende Eichenrauchmalz hat ein weicheres und vielschichtigeres Raucharoma als das würzige und intensive Buchenrauchmalz. Die so entstehende komplexe Rauchnote in 'Aecht Schlenkerla Eiche' wird ergänzt durch die vielfältige Bittere feinsten Aromahopfens aus der Hallertau. Bernsteinfarben und mit 8% Alkohol reift es mehrere Monate in den tiefen Brauerei-Kellern unter dem Stephansberg zu einem ganz besonderen Genuß für Rauchbierliebhaber zur Weihnachtszeit."
Es handelt sich um einen bernsteinfarbenen Doppelbock mit 8% Alkohol und 40 Bittereinheiten aus feinstem Aromahopfen. Das "Schlenkerla Eiche" wird nicht in Flaschen abgefüllt. In Deutschland ist es ausschließlich vom Faß und exklusiv in der Schlenkerla-Brauereigaststätte erhältlich. Die andere Hälfte der Produktion wurde in die USA verkauft.

Der Ausschank beginnt am 18. Dezember 2009 im Schlenkerla. Es heißt sich sputen, um etwas abzubekommen.

13.11.09

Die Goldene Bieridee.

Mit dem Wettbewerb um die "Goldene BierIdee" fördern der Bayerische Brauerbund e.V. und der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband e.V. jedes Jahr erfolgreiches Bier-Marketing. 2009 wird die Auszeichnung zum zehnten Mal verliehen.

Teilnehmen können Brauereien, Handel und Gastronomie, Tourismusverbände sowie Event- und Reiseveranstalter, Museen, Redaktionen und Verlage ... Kurz: alle, die sich mit frischen Ideen engagieren und neue Wege gehen, um den guten Ruf bayerischer Bierspezialitäten weiter zu verbreiten. Die Liste der Preisträger reicht von der Biermösl Blosn bis zum findigen Gastronomen oder Getränkemarktleiter.

Im November werden die Preisträger im Rahmen einer Gala geehrt.

Ausgezeichnet werden ungewöhnliche, innovative Ideen und Strategien
für die aufmerksamkeitsstarke und zielgruppengerechte Vermarktung von bayerischem Bier.

Der Wettbewerb spricht alle Branchen an, die sich mit der Vermarktung des Produktes "Bayerisches Bier" beschäftigen:
  • Brauereien,
  • Getränkevertriebe,
  • Gastronomiebetriebe,
  • Tourismusverbände,
  • Event- und Reiseveranstalter,
  • Museen,
  • Redaktionen,
  • Verlage,
  • E-Commerce-Anbieter usw.
Jedes Jahr ermittelt eine Fachjury im Rahmen des Wettbewerbs drei Preisträger. Sie erhalten die Goldene BierIdee als attraktiven Acrylquader,
eine Urkunde sowie Druckvorlagen mit dem geschützten Logo für ihre Eigenwerbung.

Preisträger 1999-2008
1999
  • Buchverlag Mittelbayerische Zeitung, Regensburg: "Oberpfälzer Bierführer"
  • @gua Internet Solutions, Würzburg/Nördlingen: E-Commerce/Online-Labeling: Internet-Nutzer können ihre eigenen Bierflaschen-Labels gestalten
  • Brauerei-Gasthof Hotel Post, Nesselwang: Attraktive und kompetente Präsentation bayerischer Bierspezialitäten auf der Speisen- und Getränkkarte
2000
  • Frankenpost, Hof: Anzeigenkampagne "Bier von hier"
  • Getränke Agentur Gottschalk, Mallersdorf-Pfaffenberg / Bayern-Dilo, Bochum (Nordrhein-Westfalen): Aufmerksamkeitsstarke Präsentation bayerischer Bierspezialitäten im Handel in und außerhalb Bayerns
  • Hotel am See, Neutraubling: Herausragende bayerische Bierspezialitäten in der gehobenen Gastronomie
2001
  • Städtische Berufsschule II (Abt. Gastronomie), Regensburg: Fächerübergreifendes Unterrichtprojekt "Bier"
  • Nägelhof, Erlangen-Büchenberg: Herausragende bayerische Bierspezialitäten in der gehobenen Gastronomie
  • Brauerei-Ausschank Schnitzelbaumer, Traunstein: Attraktive Präsentation bayerischer Bierspezialitäten in der Erlebnisgastronomie
2002
  • Bavaria Getränkevertrieb, Dreieich (Hessen): Aufmerksamkeitsstarke Präsentation bayerischer Bierspezialitäten im außerbayerischen Handel
  • Tourismusverband Ostbayern e.V., Regensburg: Kampagne "Bier und Barock in Ostbayern und Böhmen"
  • Fränkisches Freilandmuseum, Bad Windsheim: Erhalt und Wiederbelebung historischer Braustätten
2003
  • Bernhard und Dietrich Sailer, Hofbräuhaus Traunstein: Erlebnisorientierte Biergastronomie mit hervorragender Präsentation der Biergeschichte und der Biervielfalt
  • Bayerisches Brauereimuseum Kulmbach: Bewahrung, Pflege und zeitgemäße Präsentation des traditionsreichen Braugewerbes und der bayerischen Bierkultur
  • Biermösl Blosn Engagement für den Erhalt der mittelständisch geprägten bayerischen Braukultur sowie der traditionellen Dorfwirtshäuser
2004
  • Brauerei Gasthof Schäfflerbräu, Missen-Wilhams: Erlebnisorientierte Präsentation bayerischer Bierspezialitäten in der Gastronomie
  • 1. Bayern-Bier-Express, Hettenshausen: Vermarktung bayerischer Bierspezialitäten in Deutschland und europaweit
  • Stadt Bamberg: BierschmeckerTouren in Zusammenarbeit mit allen neun Bamberger Brauereien
2005
  • Brauerei Aying Franz Inselkammer KG: herausragende Präsentation bayerischer Bierspezialitäten innerhalb des "Ayinger Gesamtkonzeptes"
  • Tourismusverband des Landkreises Kelheim: hervorragende Einbindung bierorientierter Angebote innerhalb des Landkreises in das touristische Programm
  • Vereinigung der Stadt- und Landkreisbrauereien des Landkreises Regensburg: gemeinsame Präsentation regionaler Bierspezialitäten.
2006/2007
  • Aischgründer Bierstraße: gemeinsame touristische Präsentation regionaler Bierspezialitäten von acht Familienbrauereien
  • Brauereidorf Rettenberg: Gesamtkonzept "Brauereidorf Rettenberg" in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den beiden örtlichen Brauereien
  • bierclub.de: hervorragende Präsentation bayerischer Biere im Rahmen des wertigen und informativen Internetportals www.bierclub.de
2008
  • Bernhard Sitter, Sitter Bräu, Landgasthof Gut Riedelsbach: Biersommelier; erlebnisorientierte, wertige Präsentation bayerischer Bierspezialitäten im Landgasthof Gut Riedelsbach
  • Brauerei zum Kuchlbauer GmbH & Co. KG: Erlebnisorientierte und hochwertige Präsentation bayerischer
    Bierspezialitäten innerhalb "Kuchlbauers Bierwelt"
  • Kössel Bräu und Sennerei Lehern: Präsentation der beiden Traditions-Lebensmittel Käse und Bier aus Bayern auf dem "Allgäuer Bier-Käse-Wanderweg"

6.11.09

In de Wildeman, Amsterdam.

Die Bierkneipe "In de Wildeman" in Amsterdam offeriert in ihrem breiten Biersortiment (17 Biere vom Faß und mehr als 200 Flaschenbiere) auch eine wechselnde Auswahl von Bieren kleiner fränkischer Brauereien.

Importeur ist der Biergroßhändler Bier&co in Njmegen mit einer großen Auswahl deutscher Biere sowohl in der Flasche wie auch in Kegs bzw. Fässern.

21.10.09

Matt Simpson.

The Beer Sommelier ist eine Website von Matt Simpson. Er beschäftigt sich mit handwerklichem Bier ("craft beer") seit mehr als zwei Jahrzehnten. Matt Simpson ist Administrator der Online-Bier-Community Ratebeer.com mit knapp 100.000 Mitgliedern. Er ist ein preisgekrönter Heimbrauer (u.a. Gewinner der AHA’s National Homebrew Competition) und Besitzer einer der besten Bierkeller in der Welt. Für das "BEER magazine" verfaßt er die Kolumne "Ask Beer". Er schreibt eine Kolumne über saisonale Biere im Getränke-Magazin "In The Mix", magazine und eine Kolumne "Ask the Beer Sommelier" im Atlanta's Finest Dining magazine.

20.10.09

Brauereien in Graefenberg.

Drei der vier Brauereien in der fränkischen Verbandsgemeinde Gräfenberg werden von Frauen geführt: "Wo Frauen brauen", in: Spiegel vom Oktober 2009.

23.9.09

AGES: Untersuchungen von Schankanlagen in Gasthausbrauereien: Maengel durch unzureichende Hygiene.

(Wien, 23.9.2009, AGES) Im Rahmen einer vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) angeordneten Schwerpunktaktion wurde von Februar bis April 2009 der Hygienestatus von Schankanlagen in Gasthausbrauereien in drei Bundesländern (Oberösterreich, Tirol und Salzburg) durchgeführt. Insgesamt wurden 25 Proben gezogen und von der AGES, der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH, bewertet. Zwölf der 25 Proben wurden wegen mikrobiologischer Mängel beanstandet. Zwei dieser Proben wurden zusätzlich wegen Nichteinhaltung des Mindeststammwürzegehalts beanstandet.

Ergebnisse der Untersuchungen

Zwölf Proben wurden wegen des Vorhandenseins von bierschädlichen Bakterien, Milchsäurebakterien oder Fremdhefen beanstandet. Bei zwei dieser Proben war zudem der Mindeststammwürzegehalt nicht eingehalten. Zwei Proben aus Oberösterreich enthielten – eher unüblich – Escherichia coli. Die Einbringung dieses Darmbakteriums in Bier geschieht aller Wahrscheinlichkeit nach über eine unhygienische Zapfanlage oder lecke Gerätschaften, die Haarrisse oder Schweißnahtkorrosionen aufweisen und mit Brauchwasser gefahren werden.

Der Mindestuntersuchungsumfang einer Probe inkludierte Stammwürze, ph-Wert, Organoleptik (Geruch und Geschmack), Alkoholgehalt und, jeweils in einem Milliliter, aerobe mesophile Keime, Milchsäurebakterien, Escherichia coli, Schimmelpilze, Hefen, Fremdhefen der Gattung Nicht-Saccharomyces, bierschädliche Bakterien, nicht bierschädliche Bakterien.

Unerwünschte Keime

Das fertige Bier schafft eine Reihe von Bedingungen, unter denen nur bestimmten Keimgruppen wachsen können. Bierschädliche Bakterien wie Laktobazillen oder Pediokokken treten nach der Gärung bzw. nach der Reifung in den Vordergrund. Sie schädigen jedes Bier, in das sie gelangen und verursachen Geruchs- und Geschmacksfehler, Trübung und/oder Bodensatz. Fremdhefen – alle Hefestämme, die nicht mit der zur Bierherstellung eingesetzten Kulturhefe (Gattung Saccharomyces) identisch sind – können Geschmacks- und Geruchsfehler hervorrufen.

Trübung und Bodensatz deuten auf starke Keimentwicklung hin. Geschmacks- und Geruchsfehler werden dadurch verursacht, dass die Mikroorganismen Inhaltsstoffe des Biers als Nahrung verbrauchen und andererseits ihre Stoffwechselprodukte ins Bier gelangen. Es kann auch zu Druckbildung im Gebinde kommen.

Was sind Gasthausbrauereien?

Eine Gasthausbrauerei ist eine Gaststätte mit angeschlossener, eigener Brauerei. 2009 waren in Oberösterreich 21 Gasthausbrauereien registriert, in Salzburg 15 und in Tirol acht. Gasthausbrauereien produzieren Bier, das nach der Reifung binnen vier bis acht Wochen getrunken wird. Lange Lagerzeiten sind nicht angedacht. Dies verleitet zu Nachlässigkeit in der Brauhygiene und zur Einsparung von Sicherheitsstandards (regelmäßige Hygiene-Stufenkontrollen, Hochkurzzeiterhitzung).

Es gibt drei kritische Stellen, an denen es immer wieder zu Schädigungen des Biers kommen kann:
  • Mangelhaft gereinigte Leitungen und Tanks; erhöhte Infektionsgefahr besteht bei Einbauten (wie Durchflussmessern und Hähnen) durch Strömungstoträume.
  • Die eingesetzte Hefe; diese kann zugekauft oder aus eigener Produktion stammen.
  • Die Schankanlage; Kompensationshähne sind kompliziert aufgebaut und schwer und umständlich zu reinigen. In mangelhaft gereinigten Bierleitungen bildet sich mit der Zeit ein Biofilm, der nicht mehr leicht zu entfernen ist.
Die Bierhygienequalität kann einerseits durch die Einhaltung regelmäßiger Hygienestufenkontrollen und andererseits durch die rigorose Umsetzung der "Schankanlagenverordnung"“, zu finden in der "Leitlinie für eine gute Hygienepraxis und die Anwendung der Grundsätze des HACCP in Einzelhandelsunternehmen" gewährleistet werden.

AGES: Schutz für Mensch, Tier und Pflanze

Die AGES nimmt im Auftrag der Republik Österreich vielfältige Aufgaben auf dem Gebiet der Gesundheit und Ernährungssicherheit wahr. Ihr Ziel: weniger Menschen, Tiere und Pflanzen werden krank. Dazu arbeiten sieben strategische Bereiche – Landwirtschaft, Lebensmitteluntersuchung, Veterinärmedizin, Humanmedizin, PharmMed, Kompetenzzentren und Risikobewertung − interdisziplinär zusammen. In 42 Instituten und Kompetenzzentren untersuchen, begutachten und kontrollieren 1400 ExpertInnen u. a. Saatgut, Lebensmittel, Arzneimittel, Tierseuchen und Infektionskrankheiten.

(Quelle: Pressemitteilung der AGES).

14.9.09

Beer Temple, Amsterdam.

Peter van der Arend, der Inhaber des Biercafés "Arendsnest" in Amsterdam, hat am 9. September 2009 mit dem "Beer Temple" eine weitere Bierbar in Amsterdam eröffnet, die erste American Beer Bar in Europa. Der Betrieb ist ausgerüstet, bis zu 30 verschiedene Biere zu zapfen. Am Eröffnungstag gab es im offenen Ausschank 4 Biere von Anheuser-Busch und elf Biere von verschiedenen amerikanischen Gasthausbrauereien. Ergänzend bietet der "Beer Temple" fünfzig verschiedene amerikanische Flaschenbiere. Die Vertragsbrauerei De Snaterende Arend hat mit dem Tempelbier ein Hausbier gebraut.

30.8.09

Gasthausbrauereien in Deutschland.

Ein Reisebericht über (große) Gasthausbrauereien in Deutschland (Köln, München, Bamberg und Bremen): "Brew pubs in Germany are halls of fame", in: Los Angeles Times vom 21. August 2009.

Vergleich zwischen amerikanischem und deutschem Bier.

Clay Risen hat einen kompetenten Beitrag über deutsches Bier im Vergleich zum amerikanischen Bier geschrieben, der Vorurteile entkräften soll: "Beer Battle: America vs. Grmany", in: The Atlantic vom 2009.

Dieser Artikel ist auch auf deutsch erschienen: "Kultgebräu aus dem 'Terroir'", in: Tagesspiegel vom 24. August 2009. Irgendwie spricht er mir aus dem Herzen:
"Es ist schon wahr, Deutschland produziert Schneider, Weihenstephaner, Andechs, und Schlenkerla. Aber wie häufig werden diese Biere hierzulande getrunken? Becks, Sternburg, Flensburg und andere sind die meistkonsumierten Biermarken in Deutschland, und die sind kaum besser als Coors oder Miller."
Da schaden auch kleinere Fehler nicht, etwa seine Behauptung:
"Nie würde man in Deutschland eine Brauerei finden, die belgisches Bier macht: Die deutsche Bierkultur ist zu stolz auf sich selbst. Im Gegensatz dazu ist Internationalismus in Amerika das Ideal."
Das stimmt nicht, weil die Brauerei Krug in Geisfeld sich auch schon einmal mit einer Art belgischen Bieres versucht hat. Siehe dazu: "Schwarzes Schaf". Aber eine Ausnahme von ein paar Hektolitern, die auch nur in der Gasthausbrauerei selbst ausgeschenkt worden sind, bestätigt die Regel.

29.8.09

Huber House, Omaha.

Das "Huber House", eine auf deutsche Biere spezialisierte Bar im Erdgeschoß des "Crescent Moon Ale House" in Omaha, Nebraska, schenkt am 18. und 19. September 2009 mehrere Biere fränkischer Brauereien im bayerischen Anstich ("gravity") aus 20-Liter-Fässern aus:
  • Zehendner, Mönchsambach
  • Spezial, Bamberg
  • Will, Schederndorf,
  • Bayer, Theinheim
  • Sauer, Rossdorf
  • Fischer, Greuth
  • Löwenbräu, Buttenheim
  • Klosterbrauerei Weissenohe
  • Mahrs Bräu, Bamberg
  • Kraus, Hirschaid,
  • Lindenbräu, Gräfenberg
  • Göller, Zeil
Außerdem gibt es einige fränkische Bockbiere in Flaschen.

Möglich machen dies die Shelton Brothers, die u.a. fränkische Biere in die USA importieren.

Mehr über das "Huber House" in der Bierliebhaber-Community Ratebeer.com.

18.8.09

Brauerei De Molen.

Am 30. Oktober 2009 veranstaltet die niederländische Gasthausbrauerei De Molen in Bodegraven im ländlichen Westen der Niederlande ihr erstes Borefts Beer Festival. Molen ist das niederländische Wort für Mühle. Die Brauereigaststätte ist in einer ehemaligen, 1697 erbauten Mühle untergebracht.

De Molen ist die wohl mit Abstand beste Brauerei der Niederlande mit einem sehr breiten, experimentellem Biersortiment. Im Angebot sind auch Bierkurse und ein Biershop mit vielen handwerklichen Bieren u.a. aus Belgien, Dänemark, Norwegen, Großbritannien und den USA.

5.8.09

Das Gute-Nacht-Bier.

Ronald Pattinson, ein bekannter Bierliebhaber, Bierautor und Bierblogger ("Shut up about Barclay Perkins"), ist mal wieder in Oberfranken. In seiner ersten Nacht übernachtet er im Gasthaus "Roter Ochse" in Forchheim, das sich durch eine vorzügliche Bierkarte auszeichnet. Dort erzählt ihm der Inhaber Konrad Scheller, es gäbe in seinem Haus eine Tradition. Jeder Gast bekommt ein Bier, bevor er schlafen geht. Das findet Ron Pattinson toll:
"Germany is such a civilised place."
Mehr über seine Erlebnisse auf der Anreise und am ersten Tag: "Amsterdam to Forchheim".

4.8.09

Finkenkrug, Duisburg.

Der "Finkenkrug" im Duisburger Uni-Viertel hat seine Bierkarte in den letzten Jahren immer weiter ausgebaut. Jetzt hat er mit zirka 200 Biersorten eines der größten Angebote in Deutschland. Zur Bierkarte (PDF).

Für manche Gäste ist diese Bierauswahl verwirrend groß. Deshalb bietet ein "Kleiner Bierführer" einen Überblick über die verschiedenen Braustile und Biertypen.

Aufgefallen ist mir diese Bierkneipe, die ich selbst noch nicht besucht habe, in der Liste der 164 Orte (nicht nur "Bars/Bierkneipen", sondern auch Verkaufsstellen, Gasthausbrauereien usw., die der "Bierkönig" besucht und auf der Bierliebhaber-Community Ratebeer.com bereits bewertet hat. Für ihn ist der Finkenkrug die beste deutsche Bierkneipe ("Bar"), die er bislang besucht hat. Die zweitbeste ist mein Bamberger Café Abseits.

2.8.09

IPA.

Wer in Deutschland ein IPA trinken will, tut sich schwer. In Deutschland gebraut wird es z.B. in der Versuchsbrauerei der Bamberger Mälzerei Weyermann ein Weyermann India Pale Ale. In deren Fan-Shop (geöffnet nur freitags von 13.00 bis 15.00 Uhr) kann man es flaschenweise erwerben.

IPA steht für India Pale Ale. Anfang des 18. Jahrhunderts verschifften Briten Bier, um es über das Kap der Guten Hoffung nach Indien zu senden. Die Ladung war dabei großen Temperaturwechseln und heißen Temperaturen über Wochen ausgesetzt. George Hodgson, ein legendärer britischer Brauer, braute dafür ein Bier mit höherem Alkoholgehalt und viel Hopfen, damit es nicht so leicht verdirbt. Mehr zur Geschichte des India Pale Ale: "India Pale Ale, Part I: IPA and Empire" von Thom Tomlinson, in: Brewing Techniques.

IPA steht aber auch für "Imperial Pale Ale". Damit ist ein ähnliches Bier gemeint, daß ursprünglich für den Handel mit Russland bestimmt gewesen ist.

Die Bierliebhaber-Community Ratebeer.com unterscheidet deshalb in ihrer Kategorie "India Pale Ale" je nach Alkoholgehalt zwischenAuch heutzutage, wo Kühltechniken es nicht mehr erforderlich machen, IPA's zu brauen, werden sie immer noch gebraut, weil viele Bierliebhaber ihren intensiven Geschmack lieben. Mehr über moderne IPA's in den USA und Großbritannien: "India Pale Ale, Part II: The Sun Never Sets", in: Brewing Techniques.

Biere dieses Bierstils haben ein intensives Hopfenaroma, eine Farbe von Gold bis Kupfer, einen mittleren Körper und ausgewogene Malzigkeit. IPA's sind vorzügliche Begleiter von Speisen mit Chili, indischen Currygerichten oder scharfen chinesisischen Speisen.

29.7.09

Brauerei Beck in Trabelsdorf.

In seiner wöchentlichen Rubrik "Oakes Weekly" in Ratebeer.com stellt Oakes in dieser Woche die Brauerei Beck in Trabelsdorf vor. Man erfährt unter anderem, warum es die beiden Bockbiere Beckator und Affumicator bislang nur in der Fußballerkneipe Ma Che Siete Venuti a Fà in Rom zu trinken gibt: "BECK-BRAU IN TRABELSDORF - UPDATING THE TRADITIONAL" vom 23. Juli 2009.

Ma Che Siete Venuti a Fà bietet nur handwerkliches Bier (16 Sorten vom Faß) und leistet sich den Luxus von zwei unterschiedlich temperierten Bierkühlräumen, um die Biere je nach Sorte angemessen zu kühlen:
"We have two refrigerating rooms with a different temperature for each one, varying between 6-12°C (42.8-53.6°F), protecting the beer in the best way and optimizing the single service temperature."
Bei Flaschenbieren liegt der Schwerpunkt auf belgischen Bieren.

7.7.09

Die besten zehn Biere der Welt.

Jonathan Ray stellt die nach seiner Meinung besten zehn Biere der Welt vor: "10 of the best beers ", in: Daily Telegraph vom 25. Februar 2009.

Jonathan Ray ist ein anerkannter Fachautor für Wein und Champagner. Zuvor war er im Weinhandel tätig.

30.6.09

Tradition mit Zukunft: Private Braugasthoefe gehen mit der Zeit.

MEMMELSDORF (Juni 2009). Geselligkeit, Gemütlichkeit und gepflegte Gastfreundschaft - ein Traum, fast so alt wie die Menschheit, nirgends so schön und authentisch gelebt wie in klösterlicher Umgebung. In schwierigen Zeiten setzt der Mensch wieder auf wahre Werte: Regionale Küche, Bier (frisch vom Fass) und Entspannung. Wo gezapft wird, da lass Dich nieder – „Totale Entspannung“ heißt die Zauberformel. Rezeption statt Rezession – Braugasthöfe, die die Krise als Chance sehen:

Irsee
Hoch komfortabel, dabei charmant, idyllisch und traditionell: Das Klosterbräu Irsee ist ein Musterbeispiel für Lebensart. Schmuck und schön präsentieren sich Braustube und Klosterbräu-Hotel nach den Renovierungsarbeiten, die dem Ensemble eine noch stimmigere Note geben. Beeindruckend alte Gewölbe, offene Feuerstellen, gemütliche Sitz- und Ruhezonen – hier inszeniert man Feng Shui auf westliche Art. Ein stilvoller Mix aus Alt und Neu, mit dem Besten aus beiden Welten, insgesamt ein Genuss- und Wohnkonzept, das seinesgleichen sucht. Frisch gebrauter Gerstensaft und Schmackhaftes aus der Klosterbräuküche machen die Harmonie vollkommen. Weitere Informationen unter www.irsee.com, Tel.: 08341 / 43 22 60.

Aying
Neues auch aus Münchens Süd-Osten: Ein frisch renoviertes und jüngst eröffnetes Herrenhaus. Das Schmuckstück im Ensemble des Privaten Brauereigasthofs Aying ergänzt die ortsansässige Hotellerie um ein architektonisches Kleinod, das über Jahrhunderte in privatem Besitz der Brauerfamilie Inselkammer war.
Jedes der 14 individuell und exklusiv ausgestatteten Zimmer ist nach einem Familienmitglied aus sieben Generationen benannt. Eine gut sortierte Bibliothek sowie ein großzügiger Aufenthalts- und Lebens-Raum für Konferenzen, Festivitäten und Events bringen frischen Wind in die lokale Infrastruktur. Eine Finnische Sauna, ein Fitnessraum und rundherum grenzenlose Natur zum Wandern, Joggen, Radeln und Entdecken, machen das Haus auch für Gäste aus dem weiteren Umkreis zum attraktiven Tages- und Wochenendziel. Weitere Informationen über die Brauerei Aying Franz Inselkammer KG unter www.ayinger.de, Tel.: 08095 / 880.

Odelzhausen
Auch im Westen Münchens wurde fleißig gebaut: Das Gutshotel des privaten Brauereigasthofs und Hotels Schlossbrauerei Odelzhausen eröffnete dieser Tage seine Pforten. Die luxuriöse Hotelanlage ist das i-Tüpfelchen auf dem traditionellen Brauereiensemble: 31 Zimmer sowie eine Suite, stilvoll und komfortabel eingerichtet, machen den Abstecher von der Autobahn A8 München-Augsburg zum erholsamen Kurzurlaub. Gutes oberbayrisches Ambiente und Tagungseinrichtungen für Festivitäten aller Art runden das Programm ab. Informationen zum Gutshotel sowie zum Bauereigasthof Odelzhausen unter
www.schlossgut-odelzhausen.de, Tel.: 08134 / 9987-0.

Memmelsdorf bei Bamberg
Ein großes Plus an Komfort und Behaglichkeit erwartet den Gast auch im Privaten Brauereigasthof & Hotel Drei Kronen in Memmelsdorf bei Bamberg. Monatelang wurde intensiv umgestaltet, Altes abgerissen, Neues angebaut, bis das Ergebnis den Anforderungen der Eignerfamilie sowie dem Image der Region rund um das Weltkulturerbe Bamberg gerecht wurde. Im eleganten, lichtdurchfluteten Empfangsanbau frühstücken Besucher geradezu kaiserlich. Im Restaurant sowie im Wirtsgarten speist man wie eh und je mehr als fürstlich Fränkisches und im „Braumeistertempel“, einem nagelneuen Gästezimmer der Komfort Plus Klasse, können Gäste – nach einem Bad in der freistehenden Badewanne unter gotischem Gewölbe – königlich übernachten. Informationen unter Brauereigasthof & Hotel Drei Kronen unter www.drei-kronen.de, Tel.: 0951 / 9433-0.

Lengenfeld / Oberpfalz
Das Winkler Bräustüberl ist ebenfalls um eine Attraktion reicher: Das frisch gezapfte "Kupfer Spezial" im zünftigen Humpen ist nach wie vor Bestseller im Biergarten und der saftige Winkler Sonntagsbraten bis über die Grenzen Lengenfelds berühmt. Beeindruckend ist die Infrastruktur: 71 Hotelzimmer und zwei Suiten wurden renoviert. Zudem gibt es in der ehemaligen Mälzerei des Braubetriebs 18 neue Gästezimmer, von Handwerkern der Region urtypisch und heimelig ausgestattet. Ein eigener Pool sowie ein großer Wellnessbereich mit Fitnessraum stehen den Gästen ebenfalls zur Verfügung. Informationen über Brauereigasthof & Hotel Winkler Bräustüberl unter www.winkler-braeu.de, Tel.: 09182 / 170.

Hintergrundinformationen Private Braugasthöfe:
Die Private Braugasthöfe Beratungsgesellschaft für Brauereigastronomie mbH, 1978 gegründet, ermöglicht Braugasthöfen mit und ohne Übernachtungsmöglichkeiten, Gasthofbrauereien sowie Bier- und Bierkrugmuseen effektiv ihre Bekanntheit zu steigern. Inzwischen sind über 65 Mitglieder aus Deutschland, Österreich, Dänemark, Südtirol und der Schweiz in der Kooperation organisiert. Insgesamt stehen Bierliebhabern 330 Sorten Bier in über 60 verschiedenen Orten zur Verfügung. Gemeinsam wollen sie die Bedeutung des Biers als Kulturgut hervorheben und somit die Gästezahlen steigern. Die wichtigsten Maßnahmen in diesem Zusammenhang sind der jährlich erscheinende "Private Braugasthof-Führer" sowie die Homepage www.braugasthoefe.de. (Quelle: Pressemitteilung des Verbands Private Braugasthöfe).

25.6.09

Organisatoren des London Drinker Beer Festivals besuchten Bamberg.

Sechs Mitglieder der britischen Konsumentenvereinigung Campaign for Real Ale haben vom 18. bis 22. Juni 2009 Bamberg besucht.

Sie überreichten Matthias Trum, dem Inhaber der Bamberger Brauerei Schlenkerla, denn das Schlenkerla Rauchbier wurde im März 2009 auf dem London Drinker Beer and Cider Festival als bestes Importbier des Festivals ("imported beer of the festival") ausgezeichnet.

Alle Besucher waren an der Organisation dieses Festivals beteiligt, bei dem auch immer eine Auswahl fränkischer Biere vorgestellt wird. Dabei war auch Steve Barnes, Inhaber des berühmten Pubs Wenlock Arms in London, "Pub of the Year 2004" der CAMRA. Er interessierte sich auch für das Bamberger Café Abseits, das wie das "Wenlock" für sein breites Biersortiment bekannt ist.

Neben den Brauereigaststätten in Bamberg besuchte die Gruppe auch mehrere Brauereien rund um Bamberg, um sich für das nächste Bierfestival inspirieren zu lassen:
"We've now got plenty of ideas for beers for our next festival"
sagte John Conen, der diese Bierreise organisiert hat.

Benediktator im Tank.

29.05.2009. Zur Feier des 30jährigen Museumsgeburtstages wird es auf dem Bamberger Michaelsberg ein flüssiges Brot der besonderen Art geben. Gemeinsam mit Experten von der Mälzerei Weyermann kreierten die Bierevangelisten des Fränkischen Brauereimuseums einen Doppelbock in der Tradition eines historischen Benediktiner-Rezeptes.

Zufall oder nicht - Der Namensgeber des Jubiläumsbieres ist der heilige Benedikt, der auch für den aktuellen Papst Namensgeber ist. Und natürlich auch Begründer des Benediktinerordens, der ursprünglich auf dem Bamberger Michaelsberg saß und für die dortige Brauerei verantwortlich war. So schließt sich der Kreis zum heute in den Räumen der alten Michaelsberger Brauerei ansässigen Brauereimuseum, das am 4. Juli seinen 30. Geburtstag begehen wird. Zu diesem Anlass grub Museumsvorstand und Braumeister Hannes Schulters ein altes Rezept der Brauerei aus, die bis zu Ihrer Schließung 1969 zu den drei ältesten Brauereien der Welt gehörte. Gemeinsam mit dem Experten Oliver Honsel, Braumeister bei der Mälzerei Weyermann, übertrug Schulters das Rezept in eine zeitgemäße Variante. So enstand ein einmaliger Jubiläumssud, der 150 Liter "BENEDIKTATOR" ergeben wird. Der Name - ehedem geprägt von der alten Michaelsberger Brauerei - lässt bereits hochprozentiges vermuten, laut Hannes Schulters und Oliver Honsel kommen am Ende zwischen 7,5 und 8,5 Prozent Alkoholgehalt heraus.

Erhältlich ist das Bier - abgefüllt in 300 historische Bügelflaschen - dann am Jubiläumstag im Fränkischen Brauereimuseum als limitierte Sonderabfüllung - ein echter Leckerbissen für den Fränkischen Bierfreund. Das Geheimnis: Acht verschiedene Edelmalze, vier Hopfenprovenienzen, obergärige "Trappisten-Klosterhefe" und eine 66-tägige Gär- und Reifezeit auf Buchenholz. Interessenten sollten sich also den 4. Juli schon mal groß im Kalender eintragen - nur 150 Flaschen sind im freien Verkauf erhältlich, der Rest dient als Jubiläumsgeschenk für verdiente Mitglieder, Unterstützer und Sponsoren.

(Quelle: Pressemitteilung von Bierland Oberfranken).

Bier und Bahn: 1 Seidla gratis zum Essen fuer Zugfahrer.

15.06.2009. Jeder Bahnreisende, der seine Fahrkarte vorzeigt, bekommt ab sofort zu jedem Essen, das er bestellt, ein Seidla Bier gratis. Vorausgesetzt natürlich, er ist über 16 und er geht zu einem der 13 oberfränkischen Brauereiwirtshäuser, die heute die neue Kooperation zwischen DB regio Oberfranken und dem Verein Bierland Oberfranken unterschrieben haben.

Diese Kooperation gilt übrigens auch für Monatsfahrkarten und ganz besonders natürlich auch für das Bayern-Ticket der Deutschen Bahn. Warum diese Kooperation? Auf der einen Seite bemühen sich die Deutsche Bahn und DB regio Oberfranken seit längerem darum, ihre Tickets mit attraktiven Bonusvorteilen zu kombinieren. So bekommt für sein Bayern Ticket beispielweise 20 Prozent Ermäßigung beim Eintritt in den Tiergarten Nürnberg.

Und der Verein Bierland Oberfranken ist darum bemüht, sein Alleinstellungsmerkmal "höchste Brauereidichte der Welt" besser zu vermarkten und für seine Kunden auch erlebbar zu machen - mit neuen Produkten wie der Biergartendatenbank im Internet, oder eben der Möglichkeit, sich in die Vermarktung des Bayern Ticket ein zu klinken, mit natürlich enormer Multiplikatorwirkung.Wir arbeiten schon seit längerem mit DB regio Oberfranken zusammen, so Dr. Bernd Sauer, Pressesprecher des Vereins Bierland Oberfranken. In unserer Biergartendatenbank ist zum Beispiel auch der Routenplaner der Deutschen Bahn integriert, der wiederum mit dem Routenplander der regionalen Busverkehre gekoppelt ist.
"Sie glauben gar nicht, wie viele Biergärten in Oberfranken mit Bus und Bahn erreicht werden können. Wie sehen in der Verbindung von Bus und Bahn ein enormes touristisches Potenzial, und zwar nicht nur für Reisegruppen, sondern auch für Familien, die diese ruhige und bequeme Art des Reisens mit Wandern und natürlich unserem guten gutem Essen verbinden."
Folgende Brauerei- Wirtshäuser bieten den neuen Service an:
  • Brauerei Reblitz in Bad Staffelstein/Nedensdorf 20
  • Becher Bräu in Bayreuth, St.Nikolausstr. 25
  • Herzogkeller Bayreuth, Hindenburgstr. 9 an der Maisel Brauerei
  • Brauerei Hümmer in Breitengüßbach, Bamberger Str. 22
  • Brauerei Engelhardt in Ebensfeld, Oberer Kellbachdamm 7
  • Brauereigasthof Sonnenbräu in Ebermannstadt, Hauptstr. 29
  • Brauerei-Gasthof Kraus in Hirschaid, Luitpoldstr. 11
  • Brauereigasthof Meinel Bas in Hof, Alte Plauener Str. 24
  • Brauereiwirtshaus Kommunbräu in Kulmbach, Grünwehr 17
  • Bayerisches Brauerei- und Bäckereimuseum, Mönchshof-Gaststätte in Kulmbach, Hofer Str. 20
  • Brauereigasthof Nikl in Pretzfeld, Egloffsteiner Str. 19
  • Schlossbrauerei in Reckendorf, Mühlweg 16
  • Brauerei Gasthof Grosch in Rödental, Oeslauerstr. 115
  • Brauerei Haberstumpf in Trebgast, Bergstr. 31 (Sonderfall: hier gibt es kein Essen, aber nach dem 3. Seidla Bier einen Schnitt gratis (Schnitt ist ein halb gefülltes Bier)
(Quelle: Pressemitteilung von Bierland Oberfranken).

24.6.09

Neue Folge von Bierpapst.tv.

In einer neuen Folge von Bierpapst.tv, diesmal von der Landesausstellung "Mahlzeit" in Schlierbach, geht es umhttp://bierpapst.tv/

12.6.09

Novare Res Bier Café, Maine.

Das Novare Res Bier Café in Maine bietet 24 Biere vom Faß im Wechsel, zwei offene Biere (hand pumps) und mehr als 300 wechselnde Flaschenbiere. Neben vielen amerikanischen und belgischen Biere gibt es auch eine kleinere Auswahl an deutschen Bieren, darunter auch Raritäten (in den USA) wie diverse Kölsch, Uerige Alt, Sticke und Doppelsticke, Bockbiere wie den Ayinger Celebrator Doppelbock, ein Helles aus der Klosterbrauerei Ettal und von der Bamberger Brauerei Mahr den Weißen Bock, die Mahr Weisse und sogar den Mahr Bock.

29.5.09

Gewinn beim Bierverkauf maximieren.

Um mit Bier mehr zu verdienen, gibt es grundsätzlich zwei Ansatzpunkte: den Einkauf und den Verkauf. In der ersten Folge seines Artikels beschreibt Mitch Mullins, Gründer und Chef von Mullins Restaurant Consultants, wie man bei der Beschaffung sparen kann: Maximizing Beer Profits In Your Restaurant or Bar", in: Running Restaurants vom 29. Mai 2009.

2.5.09

Brauerei Witzgall, Schlammersdorf.

Heute habe ich die kleine Brauerei Witzgall in Schlammersdorf besucht. Schlammersdorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Hallerndorf, zwischen Bamberg und Forchheim gelegen. Gebraut werden zwei helle Lager:
  • Landbier (unfiltriert). In einigen Veröffentlichungen von Dritten wird es auch als "Kellerbier" bezeichnet, etikettiert ist es als "Landbier".
  • Vollbier
Inbesondere das Landbier wird von der Bierkenner-Community mit 3,69 Punkten bewertet, also sogar ein klein wenig besser wie das Mönchsambacher Lager (das Lieblingsbier unserer Gäste im Café Abseits), das Griess Kellerbier und das "Ungespundete" von der Bamberger Mahrsbräu, alle drei ihrerseits Biere von bester Qualität. Frank Wetzel hat mir anläßlich der Preisverleihung des Bamberger Bierordens 2009 am 23. April 2009 erzählt, dieses Bier sei zur Zeit sein oberfränkisches Lieblingsbier.

Der Brauereibesitzer Helmut Witzgall war leider nicht anwesend (ich hatte mich nicht angemeldet). Sein Bruder sagte mir, sie könnten keine KEGs abfüllen. Da wir im Café Abseits nicht bayerisch anstechen, kann ich nicht abschätzen, ob es gelingen wird, dieses Landbier auch einmal im Café Abseits vom Faß auszuschenken.

Zur Brauereigaststätte gehört auch ein abseits gelegener Bierkeller, der nur sonn- und feiertags geöffnet hat. Dort soll der rohe Schinken besonders gut schmecken.

30.4.09

Absatzplus im Maerz kann unterdurchschnittliches erstes Quartal nicht retten.

München, 30.04.2009. Mit einem Absatzplus von 3,1% gegenüber dem Vorjahr war der März der bislang absatzstärkste Monat für Bayerns Bierbrauer in 2009. Verglichen mit dem Vorjahr konnte das Plus im März die absatzschwachen Monate Januar und Februar (-12,0%) jedoch nicht ausgleichen, sodass das erste Quartal mit einem aufgelaufenen Minus von 7,0% Gesamtbierabsatz schloss.

Bei einem genaueren Blick auf die Zahlen wird jedoch klar, dass die abgesetzte Biermenge im ersten Quartal 2009 mit ca. 4,50 Mio. Hektolitern etwa dem langjährigen Durchschnitt (4,66 Mio. hl) entspricht. Lediglich der unmittelbare Vergleich zum Vorjahr, dessen erste Monate mit einem enormen Absatzplus (+6,1%) gestartet waren, verzerrt das Quartalsergebnis.

Gründe für die so unterschiedliche Entwicklung der Jahre 2008 und 2009 sieht Dr. Lothar Ebbertz, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Brauerbundes, in erster Linie im Witterungsunterschied zum Vorjahr. Waren in 2008 bereits im Februar die Biergärten fast zwei Wochen lang in Betrieb, zog sich der Winter in diesem Jahr hartnäckig bis Ende März hin. Zudem weist Ebbertz auf die allgemeine Konsumzurückhaltung in den ersten Monaten des Jahres hin, die vor allem in der Gastronomie zu spüren sei, und die er auf die Verunsicherung der Konsumenten hinsichtlich der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung zurückführt.

Optimistisch blicken Bayerns Brauer hingegen nach vorne und erwarten für den wärmsten April der letzten 108 Jahre positive Impulse für einen ausgeglichen Bierabsatz im laufenden Jahr 2009.

(Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Brauerbundes).

28.4.09

Bierfilm.

Eine Gruppe von Bierenthusiasten, darunter auch professionelle Filmemacher, dreht in ihrer Freizeit einen Dokumentarfilm über die Bamberger Bierkultur in Spielfilmlänge.

Auf der Website Bierfilm.de kann man miterleben, wie der Film entsteht, und sich vorab einige Originaltöne und Interviews mit Bierkennern ansehen. Man erfährt Details zur Entstehung des Filmes, seiner technischen und gestalterischen Umsetzung und natürlich vieles über die Vielseitigkeit des Brauereiwesens in Bamberg, auch abseits des Filmprojektes.

Die Leser/Zuschauer werden in den Prozess der Filmentstehung einbezogen. Sie können Tipps geben und an Abstimmungen teilnehmen.

25.4.09

18 Brauereien mit dem Bundesehrenpreis ausgezeichnet.

(DLG). Anlässlich des "Tags des Bieres" am 23. April 2009 hat Bundesministerin Ilse Aigner 18 deutsche Brauereien mit dem Bundesehrenpreis ausgezeichnet. Dies ist die höchste Auszeichnung, die deutsche Brauereien erreichen können. Die Bundesehrenpreise wurden in diesem Jahr zum zweiten Mal vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz verliehen. Die Preisträger hatten bei der Qualitätsprüfung der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) für Bier die besten Gesamtergebnisse in den verschiedenen Bundesländern erzielt. Dieser traditionsreiche Wettbewerb gilt als härtester Biertest der Welt, dem sich 742 Biere von 190 Brauereien stellten.

Die feierliche Preisverleihung fand im Rahmen der Veranstaltung zum "Tag des Bieres" in der Bayerischen Landesvertretung in Berlin statt, zu der der Deutsche Brauer-Bund gemeinsam mit der DLG und dem Deutschen Institut für Reines Bier geladen hatte. Mit über 250 geladenen Gästen war es der große Treff der deutschen Braubranche mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft. Zusammen mit Bundesministerin Aigner überreichte DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer die Medaillen und Urkunden.
"Die Qualitätsbrauereien Deutschlands stehen für eine Genusskultur, die weltweit ihresgleichen sucht. Die Vielfalt der heimischen Bierkultur verdanken wir dem fachlichen Können unserer Brauer. Die mit dem Bundesehrenpreis ausgezeichneten Brauereien gehören zu dieser Qualitätselite. Sie dürfen sich zu Recht zu den Qualitätsbotschaftern des deutschen Bieres zählen"
lobte Ilse Aigner, denn der hohe Qualitätsstandard und die konsequente Qualitätsorientierung der meist mittelständischen Brauereien seien beeindruckend.
"Die Preisträger haben in der weltweit anspruchvollsten Qualitätsprüfung für Bier ihr Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Mit dem Bundesehrenpreis empfehlen sich die Brauereien als herausragende Spitzenbetriebe Deutschlands, die in Fragen der Qualität und des Genusses Maßstäbe für die Branche setzen"
lobte der DLG-Präsident die ausgezeichneten Brauereien.

Auch der Präsident des Deutschen Brauer-Bundes Wolfgang Burgard unterstrich in seiner Begrüßung die Bedeutung des Bundesehrenpreises für die deutsche Brauwirtschaft. Die Ehrung verstärke das positive Image des deutschen Bieres, denn sie rücke das fachliche Können, das hohe Qualitätsstreben und die regionale Vielfalt der Brauereien in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses.

DLG-Bier-Guide 2009 präsentiert alle Ehrenpreisträger und prämierten Biere

Am "Tag des Bieres" wurde in Berlin auch der "DLG-Bier-Guide 2009" vorgestellt. In ihm sind alle Preisträger aus dem aktuellen DLG-Qualitätstest veröffentlicht. Der Genussführer durch die Welt deutscher Braukunst stellt die wichtigsten deutschen Biersorten und ihre Geschmacksprofile vor, erklärt Wissenswertes aus Geschichte und Herstellung und zeigt, dass deutsche Brauereien charaktervolle und regionaltypische Biere brauen. Der aktuelle Verbraucher-Ratgeber im handlichen Taschenbuchformat ist ab Ende April im Buchhandel und unter www.dlg-verlag.de erhältlich.

Bundesehrenpreisträger Bier 2009

Bundesehrenpreis in Gold und "Brauerei des Jahres"
Distelhäuser Brauerei Ernst Bauer GmbH & Co., Tauberbischofsheim (Baden-Württemberg)

Bundesehrenpreis in Silber
Familienbrauerei Bauhöfer GmbH & Co. KG, Renchen-Ulm (Baden-Württemberg)

Baden-Württemberg:
Fürstlich Fürstenbergische Brauerei GmbH & Co. KG, Donaueschingen
Günther-Lehner-Stiftung GmbH, Rosenfelder Lehner Bräu, Rosenfeld
Privatbrauerei Hoepfner GmbH & Co. KG, Karlsruhe

Bayern:
Auer Bräu AG, Rosenheim
Schlossbrauerei Maxlrain Leo Graf von Hohenthal und Bergen, Tuntenhausen
Brauhaus Riegele, Augsburg
Anton Pöllinger Brauerei e.K., Pfeffenhausen
Sperber Bräu, Sulzbach-Rosenberg

Hessen:
Pfungstädter Brauerei, Pfungstadt
Hessische Löwenbier Brauerei GmbH & Co. KG, Malsfeld

Mecklenburg-Vorpommern:
Stralsunder Brauerei GmbH, Stralsund

Nordrhein-Westfalen:
Gräflich zu Stolberg'sche Brauerei Westheim GmbH, Westheim
Privatbrauerei Ernst Barre GmbH, Lübbecke

Rheinland-Pfalz:
Park & Bellheimer Brauereien GmbH & Co. KG, Bellheim

Sachsen:
Schwerter Brauerei Wohlers KG, Meißen

Thüringen:
Meininger Privatbrauerei GmbH, Meiningen

(Quelle: Pressemitteilung der (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V.).

22.4.09

Bierpaket.de versendet fraenkische Biere europaweit.

Der Getränkefachgroßhändler Hilf in Burgebrach bietet jetzt auch einen Getränke-Online-Shop, spezialisiert auf fränkisches Bier, der nicht nur innerhalb Deutschlands sondern sogar europaweit liefert: Bierpaket.de.

Aktuell im Angebot sind Biere der Brauereien
  • Ahornberger Landbrauerei
  • Aufsesser Brauerei
  • EKU Brauerei
  • Frankenbräu
  • Fässla, Bamberg
  • Gampertbräu
  • Grasser, Huppendorf
  • Greif Bräu
  • Günther, Burgkunstadt
  • Hartmann Würgau
  • Huppendorfer Brauerei Grasser
  • Hönig, Tiefenellern
  • Kaiserdom, Bamberg
  • Kaiserhof, Kronach
  • Kapuziner, Kulmbach
  • Keesmann, Bamberg
  • Klosterbräu
  • Kraus, Hirschaid
  • Kundmüller, Weiher
  • Lang-Bräu, Schönbrunn
  • Leikeim, Altenkunstadt
  • Mahr´s Bräu, Bamberg
  • Mönchshof, Kulmbach
  • Püls Bräu
  • Rittmayer, Hallerndorf
  • Schlenkerla, Bamberg
  • Spezial, Bamberg
  • St.Georgen Bräu, Buttenheim
  • Staffelberg Bräu
  • Trunk-Bräu, Vierzehnheiligen
  • Wagner Bräu, Merkendorf

20.4.09

Verein mit Liebe zum Bier stellt neue Internetseite vor.

Weimar/Jena, 23. April 2009 - Pünktlich zum 23. April, dem "Tag des Deutschen Bieres", stellt der Verein Biersekte seine neue Internetseite vor. Die etwas in die Jahre gekommene Internetseite wird durch eine Neue und Modernere abgelöst, die ihren Besuchern neben jeder Menge Informationen zum Thema Bier & Brauen auch lustige Spiele, unterhaltsame Videos, schmackhafte Rezeptideen, deutschlandweite Veranstaltungshinweise, sowie ein großes Forum bietet – eben alles "Rund ums Bier".

Aus diesem Anlass startet auf der neuen Internetseite ab dem 23. April ein Gewinnspiel. Der Hauptpreis wird genussvollen Bierfreunden schmecken: zu gewinnen gibt es eine Heimbierzapfanlage.

Wer darüber hinaus mehr über die Biersekte wissen möchte, ist ebenfalls eingeladen, Mitglied in der "Ersten Deutschen Biersekte" zu werden. Wie bereits für über 7800 Mitglieder auch, ist die Registrierung kostenfrei und ohne Verpflichtungen. Den Verein und seine Mitglieder kann man natürlich auch ohne eine Mitgliedschaft besser kennen lernen, so zum Beispiel auf dem nächsten "Biersekten-Treffen" im Herbst in der ehemaligen Kulturhauptstadt Weimar oder auf zahlreichen weiteren geselligen, sportlichen und kulinarischen Veranstaltungen.

Über die Biersekte:

Die Biersekte wurde 1997 in Weimar gegründet und ist eine kostenfreie Online-Community von Bierliebhabern und Bierliebhaberinnen aus ganz Deutschland und der Welt. Zur Zeit zählt die Biersekte rund 7800 registrierte Mitglieder zwischen 16 und 75 Jahren und über 750.000 Besucher pro Jahr auf der Internetseite www.biersekte.de. Zusätzlich bietet die Biersekte Interessierten auch eine Teilnahme an regelmäßigen Veranstaltungen wie Brauereibesichtigungen, Bierfestivals, eigenen Mitgliedertreffen und Sportturnieren an. Neben der Biersekte existiert seit 2004 der Biersekte e.V. als Verwaltungsorgan der Biersekte. Deren Vorstandsmitglieder sind Michael Hecker, Christian Enderl, René Keßler, Daniel Körner und Markus Rabe.

(Quelle: Pressemitteilung des Vereins Biersekte).

Bierzwerg.

Hinter der Bier-Online-Shop Bierzwerg.de stecken Stephan Braun und Kay Schmädicke, der in Köln einen Getränkemarkt betreibt. Im Angebot sind auch Biere aus Belgien, Großbritannien, den Niederlanden und aus Übersee. Angeboten wird auch ein Bier-Abonnement ("Bierzwerg des Monats").

Mehr darüber: "Reisende in Sachen Bier", in: Münchener Merkur vom 20. April 2009.

30.3.09

Bierkarten von New York.

BeerMenues.com ist eine Datenbank, welche Biere man wo in New York auf Bierkarten findet, z.B. wo überall man zu welchem Preis den Aventinus Weizen-Eisbock trinken kann.

Angezeigt werden auch Listen populärer Biere und populärer Ausschankstätten, sowie die Bierkarten einzelner Ausschankstätten wie der sehr populären Rattle 'N' Hum Bar.

In der Liste der populärsten Biere finden sich auch deutsche Biere.

Auf die Idee zu dieser nützlichen Website, zu der es leider in Deutschland kein Pendant gibt, sind die Brüder Will und Eric gekommen, zwei engagierte Bierliebhaber. Sie suchten mühsam und nur teilweise erfolgreich per Google nach Ausschankstätten, wo sie ihre Lieblingsbiere trinken könnten. Heute verzeichnet ihre Website BeerMenus.com 521 Bierkarten mit 3.174 verschiedenen Bieren. Jeden Tag werden es mehr.

Sehr schöne Inhalte sind auch:

29.3.09

Zoigl.

Zoiglinfo.de bietet aktuelle und interessante Informationen rund um das Zoiglbier im Oberpfälzer Wald.

Herausgeber sind die Tourismuszentren Oberpfälzer Wald, Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab und Landkreis Tischenreuth.

Siehe dazu auch meinen früheren Beitrag "Wirtshauskultur".

Bier & Trein.

Bier & Trein ist eine Website von Treinjan über Bierreisen, Bierfestivals und mehr in holländischer Sprache.

Bedford : Bamberg Springfest 2009.

Bamberg in Oberfranken und Bedford in Großbritannien sind Partnerstädte. Vom 14. bis 16. Mai 2009 findet in Bedford das "Bedford : Bamberg Springfest 2009" in der Corn Exchange statt. Angeboten werden dort 40 verschiedene deutsche Biere, Weine und Spirituosen.

26.3.09

Hohe Auszeichnung: Bierland Oberfranken ist unter den TOP 20 beim Innovationspreis IT 2009.

25.03.2009. Einen Versuch ist es wert, so der Kulmbacher Landrat Klaus Peter Söllner, 1. Vorsitzender des Vereins Bierland Oberfranken, als im Januar 2009 die Bewerbungsunterlagen bei uns eingegangen sind. Der Verein Bierland Oberfranken, der die Bierkultur und Brauereivielfalt in Oberfranken hoch halten will und bei dem 182 oberfränkische Brauereien Mitglied sind, bewarb sich Anfang Februar 2009 mit seiner in den letzten Jahren liebevoll, aber mit Konzept und vielen hochkarätigen Internetfunktionalitäten aufgebauten Internetseite www.bierland-oberfranken.de um den begehrten Innovationspreis IT 2009.

Mit Erfolg. Der Verein Bierland Oberfranken ist beim Innovationspreis IT der Initiative Mittelstand des Bundeswirtschaftsministeriums in der Kategorie online Marketing unter die TOP 20, also die 20 Bestplatzierten Deutschlands, gekommen. Insgesamt hatten sich 2000 Unternehmen und Institutionen um den Innovationspreis beworben.

Darauf sind wir mehr als stolz, so Christof Pilarzyk vom Brauereigasthof Grosch aus Rödental, gleichzeitig geschäftsführender Vorstand des Vereins. Der Preis bestätigt unsere Arbeit der letzten Jahre. Unser Internetportal www.bierland-oberfranken.de verzeichnet jedes Jahr enorme Zuwachsraten, ohne dass wir dafür besonders Werbung machen, und obwohl wir uns immer noch in der Aufbauphase befinden. Aktuell werden bei Bierland Oberfranken jedes Jahr 400.000 Besucher gezählt, bis 2010 soll die 1- Million - Besucher- Markt geknackt werden. Wir bedanken uns neben den vielen heimischen Brauereien, die an dem Konzept von Bierland Oberfranken mit gestrickt haben, ganz besonders bei unserem Internetprovider TMT aus Bayreuth, der die technischen Funktionalitäten der Seite betreut und entwickelt hat, und bei unserem Internetpartner guidemedia aus Bamberg, der für uns unter anderem die Brauereigartendatenbank recherchiert und aufgebaut hat.

Highlights der Internetseite sind u.a. die Biergartendatenbank mit inzwischen über 500 beschriebenen Biergärten, die beispielsweise mit der Funktionalität google map und dem Zug- und Bus- Routenplaner der Deutschen Bahn verknüpft sind, ebenso die Veranstaltungsdatenbank, die über eine so genannte xml- Schnittstelle mit dem Veranstaltungskalender des Tourismusverbands Franken verknüpft ist und die mittlerweile jährlich 800 Veranstaltungstipps rund um das Thema Bierland Oberfranken enthält. Über die Internetseiten von Bierland Oberfranken werden übrigens jedes Jahr 1500 Übernachtungen gebucht.

Und es geht weiter mit der neuen Internetseite. erst vor wenigen Wochen wurde bei Bierland Oberfranken die Rubrik "Bierbestellung online" geöffnet, und im Jahr 2009 wird noch das Herzstück der Internetseite, die Brauereidatenbank dazu kommen. Dort werden nicht nur die Brauereien und ihre Biere vorgestellt werden, sondern alles, was Brauereien ihren Kunden an Service anbieten. Von Brauereiführüngen, Zeltverleih und Übernachtungsangeboten der Brauereigasthöfe bis hin zu speziellen Angeboten für Firmenseminare oder Familienfeiern.Dann sind wir mit unserem Internetangebot komplett, so Dr. Bernd Sauer, Pressesprecher des Vereins Bierland Oberfranken. Und wir haben Förderer und Partner, mit denen wir die Internetseiten von Bierland Oberfranken auch auf Dauer aktuell halten können.

Die Biergartendatenbank von Bierland Oberfranken mit aktuell 500 beschriebenen Biergärten. Freunde der oberfränkischen Biergarten- und Bierkellerkultur finden hier ein Schatzkästchen, das sie auch nach Jahren noch nicht durchforscht haben. Unser Bild zeigt den Biergarten vom Gasthof Seitz, zugehörig zur neuen Elch Bräuin Thuisbrunn bei Gräfenberg.

(Quelle: Website Bierland Oberfranken e.V.)