25.12.10

Fraenkische Bierakademie, Bamberg.

Am 10. Januar 2011 informiert die Fränkische Bierakademie in Bamberg auf ihrer neuen Website insbesondere über ihr Seminarangebot, beispielsweise die Fortbildung zum geprüften Bierconnaisseur.

22.12.10

Bier kombiniert: Das passende Bier zu jeder Speise.

Lange Zeit wurde Bier als Getränk wahrgenommen, das zwar sehr beliebt ist, über das es allerdings nicht viel zu sagen gibt. Tatsächlich ist das (Geschmacks-)Spektrum von Bieren größer als etwa jenes von Wein. Es gibt weltweit mehr als 200 Bierstile allein in Österreich werden über 700 Biere gebraut. Auch die allgemeine Vorstellung zur Kombination von Speisen und Bier beschränkt sich auf Braten, Gulasch und andere deftige Gerichte. Dabei passen viele Biere ganz hervorragend zu Desserts und die Kombinationsmöglichkeiten von Käse und Bier sowie jene von Schokolade und Bier sind enorm.

Karl Schiffner, Weltmeister der Bier Sommeliers, und Sepp Wejwar, Chefredakteur des Magazins GENUSS.bier.pur, zeigen in ihrem Buch "Bier kombiniert: Das passende Bier zu jeder Speise" eine Welt neuartiger und aufregender Einsatzmöglichkeiten von heimischen und internationalen Bieren mit Gerichten aller Art.Lange Zeit wurde Bier sehr stiefmütterlich gesehen: Ein Getränk, das sehr beliebt ist, über das es allerdings nicht viel zu sagen gibt. Die meisten Biere sind sich ziemlich ähnlich. Wer etwas Hochwertiges trinken möchte, wer ein Menü gediegen begleiten will, muss zwangsläufig zu Wein greifen. De facto ist das Spektrum der Geschmäcker, die Konsistenz und Stärke von Bieren, weit größer als jenes von Wein. Allein in Österreich werden über 700 Biere gebraut und weltweit gibt es mehr als 200 Bierstile. Zahlen helfen, diesem Gedanken zu folgen: Während Wein üblicher Weise in Stärken zwischen 9 % Vol. und 16 % Vol. vorliegt, spannt sich der alkoholische Bier-Bogen von unter 0,5 % Vol. bis zu 41 % Vol.

Auf Braten, Gulasch und andere deftige Gerichte beschränkt sich die übliche Vorstellung zur Kombination von Speisen und Bier. Tatsächlich aber passen viele Biere ganz hervorragend zu diversen Nachtischen, die Möglichkeiten Käse und Bier zu kombinieren sind vielfältig, auch jene von Bier und Schokolade. Es gibt keinen Wein, der ein Hirschragout so gut begleitet, wie ein Porter; ein gut gehopftes Starkbier beendet jedes mehrgängige Menu viel besser als ein schwerer Süßwein. Und nichts passt besser zu handgewuzelten Mohnnudeln als ein tschechisches Bier.

Karl Schiffner (Mühlviertler Bierwirt und Weltmeister der Bier Sommeliers) und Sepp Wejwar, (u.a. Chefredakteur das Magazins GENUSS.bier.pur und Verfasser der Österreich-Kapitel des Oxford Companion To Beer) zeigen neue und interessante Möglichkeiten heimische und internationale Biere mit Speisen jeglicher Art zu kombinieren. Hundert Variationen, die verblüffen, anregen, begeistern.

19.12.10

LambicLand: A Journey Round the Most Unusual Beers in the World.

Gebraut wie ein Ale, vergoren mehr wie ein Wein und dann bis zu drei Jahren lang in Eichenfässern gelagert, ist Lambic kein gewöhnliches Bier. Geuze sind Blendings von Lambics verschiedenen Alters, wie Champagner in Flaschen abgefüllt. Krieks entstehen, wenn man Kirschen in einem Faß mit Lambic monatelang lagert. In seinem Buch "LambicLand: A Journey Round the Most Unusual Beers in the World" vereint Tim Webb, einer der besten Kenner belgischer Biere, sein Wissen über Lambics mit dem Wissen der Bierreiseexperten Chris Pollard und Siobhan McGinn. Sie stellen mehr als 130 Ausschankstätten vor, sowie auch einige Persönlichkeiten, die diese außergewöhnlichen Bieren vor dem Untergang bewahrt und sie zu Getränken gemacht haben, die von Bierexperten auf der ganzen Welt geschätzt werden, und informieren über Bierfestivals.

18.12.10

Schweizer Bierkochbuch.

Bier ist eines der ältesten Getränke der Menschheit und liegt heute mehr denn je im Trend. Dass Bier mehr ist als ein vielseitiger und beliebter Durstlöscher zeigt Stefan Schüller in seinem neuen Buch. Der vor Kreativität sprühende Spitzenkoch aus Zürich lotet die Möglichkeiten von Bier in der feinen Küche aus und führt uns in über 80 Rezepten zu ganz neuen Geschmackserlebnissen. Bier eignet sich hervorragend als Grundlage für feinste Saucen, Suppen, Marinaden und Vinaigrettes sowie für verschiedene süße Verführungen,von Sabayons, luftigen Schäumen, Cremen und Soufflés bis zu verführerischem Biercaramel. Bier gibt all diesen Speisen eine unverkennbare Note. Schüller zeigt, wie die verschiedenen Sorten von Bier optimal in der Küche eingesetzt werden können. Marco Pellanda hat alle Rezepte in seiner unverkennbaren Art meisterhaft ins Bild gesetzt. Das Schweizer Bierkochbuch" ist ein Augenschmaus für anspruchsvolle Genießerinnen und Genießer.

Welde Jahrgangsbier 2011.

Stephan Dück, Erster Braumeister der Brauerei Welde braut jedes Jahr ein limitiertes Spezialbier mit - für Deutschland - außergewöhnlichen Zutaten. Für sein naturtrübes, bronzefarbenes "Welde Jahrgangsbier 2011" werden Cascade Hopfen aus Oregon, USA, verwendet. Es wird nur ein einziger Sud davon gebraut.

Im letzten Jahr wurde die Serie "WeldeLimited" mit dem Jahrgangsbier 2010 begonnen und dabei Australien thematisiert. Bei der Weltmeisterschaft der Bier-Sommeliers schwärmte die Hopfenexpertin Dr. Christiane Schönberger von einem ganz besonderen Hopfen, dem australischen Pride of Ringwood, das auf der Urwald-Insel Tasmanien ganz im Süden Australiens wächst. Stephan Dück, war so angetan, dass er keine Kosten und Mühen scheute, um damit ein Bier nach deutschem Reinheitsgebot mit einer Stammwürze von 16,5% und 6,7% Alkoholgehalt zu brauen. Das bis zu 2 Jahre lagerfähige Bier ist auf einen einzigen Sud, als erlesenes Jahrgangsbier, streng limitiert. Abgefüllt wurden nur 60.000 Flachen zu je 0,33 Liter, die bereits ausverkauft sind.

Biere von BrewDog werden nun auch in Deutschland vertrieben.

Biere der schottischen Brauerei BrewDog werden für Wiederverkäufer meines Wissens zur Zeit nur vom Getränkemarkt Maruhn vertrieben, so etwa BrewDog Paradox Grain, BrewDog Paradox Speyside und BrewDog Paradox Islay. Der Biermarkt von Mario und Michael Maruhn in Darmstadt-Eberstadt bietet das größte Angebot in Deutschland.

Karsten Maruhn macht in Deutschland die Öffentlichkeitsarbeit für Brew Dog. In Berlin sucht BrewDog gezielt Kneipen der linken Szene wie das "Wiener Blut", "Paul's Metal Eck" oder das "Wild at Heart", um dort ihre Biere ausschenken zu lassen. Mehr darüber: "'Wie geht es dir heute, Bier?'", in: Freitag vom 16. Dezember 2010.

Einige ungewöhnlichere Biere von BrewDog sind in Deutschland für Bierliebhaber und ambitionierte Gastronomen auch online erhältlich und zwar bei Bierkompass.de und Bierzwerg.de.

17.12.10

Fehlende Biertradition als Vorteil.

Im Programm des Festival Mondial Biere in Quebec wird ein Vortrag von Iacopo Lenci zum Thema "Tasting Italian Beers" angekündigt. Er geht unter anderem auf den Vorteil ein, den Länder mit wenig Biertradition haben:
"I would also like talk about the freedom we have in brewing; giving as example the non-malted cereals and spices we use in our beers. We can do Belgian blanche using German malts, Italian cereals and exotic spices, just because we have no beer-culture and no school or tradition to follow or transgress, and that's one of the strong points of Italian craft beers."
Der "Bierpapst" Conrad Seidl stimmt dem in seinem Vortrag über "Small Scale Brewing" zu:
"Countries with less beer tradition seem to have an advantage: beer
drinkers in Italy, Brazil and of course the US and Canada are more open minded. They have never ...experienced beer as a drink based on tradition and have never been told that their standard beers represent any of that tradition. Especially the younger consumers are finding new beer styles offered by small breweries highly attractive, they like to experiment and local brewers are most willing to join these young consumers on their journey into taste."
Meines Erachtens hat dies aber in Regionen mit Biertraditon nicht nur etwas zu tun mit der meist fehlenden Bereitschaft zu Innovationen jenseits der Werbemittelabteilung. Die nachfolgende Generation der Braumeister ist bereits anders ausgebildet und eher zu Innovationen bereit, auch jenseits des Reinheitsgebots. Neulich hat mich sogar ein junger Brauer aus einer ganz kleinen Brauerei, in der sich seit Jahrzehnten nichts verändert hat, mit der Idee überrascht, sich einmal an einem Honigbier versuchen zu wollen. Er hatte ein solches Bier in seiner Ausbildung gebraut.

In Franken z.B. beschränken sich viele Brauereien bewußt auf den lokalen, regionalen Markt. Ihr Uniquelle Selling Proposition ist Frische. Die angegebene Mindesthaltbarkeit liegt mitunter bei nur acht Wochen und auch bewußt unter der wirklichen Mindesthaltbarkeit. Sie haben damit kaum Chancen, außerhalb ihres engen Distributionsgebiets gekauft zu werden. Im Gegenteil, einige verweigern sich bewußt dem Groß- und Einzelhandel, setzen auf Direktvertrieb, vor allem auf "Fabrikverkauf", Gaststätten und lokale Veranstaltungen wie Kirchweihen.

Werden diese Biere doch außerhalb des heimischen Absatzgebietes distribuiert, leidet die Qualität enorm. Amerikaner etwa, die solche Biere in ihren Getränkemärkten finden, "genießen" ein Produkt, das man in Franken wegschütten würde.

Biere werden in Franken weniger in Probiergläsern denn in mehr als einem Seidla getrunken. Sie sollten deshalb nicht alkoholstark sein. So bleibt der Ausweg, die Mindesthaltbarkeit durch hohe Alkoholwerte zu verlängern, verwehrt. Andererseits verschaffen sich diese frischen Biere in ihrem Heimatmarkt eine starke Marktposition. Industriebiere sehen alt aus.

Einheimischen Brauern stehen so drei alternative Wege offen:
  • Sie brauen immer gleiche, frische Biere mit nicht zu viel Alkohol für ihren nahen Markt und orientieren sich dabei ausschließlich am Geschmack der Einheimischen. Ein Beispiel sind die Kommunbrauereien mit ihren Zoiglbieren in der Oberpfalz.
  • Sie brauen Biere für den internationalen Markt, eher alkoholstark, in verschiedensten Bierstilen, mit langer Haltbarkeit, innovativ, abwechslungsreiche, wechselnde Sorten, meist mit nur zeitlich begrenzter Verfügbarkeit. Sie konkurrieren und kooperieren mit anderen Brauereien, die ihnen gleichen.
  • Sie versuchen den Spagat zwischen beiden Strategien. Dieser Weg ist schwierig und provoziert Widersprüche, etwa wenn die lokalen Biertrinker konfrontiert werden mit Exportbiere, die sie nicht verstehen. Aber er bietet auch Chancen, etwa wenn der internationale Erfolg auf das Image bei den Einheimischen durchschlägt.
Im Vergleich dazu verspricht die häufig vorkommende Strategie vieler Brauereien wenig Erfolg: Sie weiten ihr Sortiment mit langweiligen weiteren Sorten oder gar Biermixgetränken aus, verlieren ihre Fokussierung auf die ein, zwei Biere, die bei den lokalen Gästen wirklich ankommen, können aber überregional und international mit ihren weiteren Bieren bestenfalls durchschnittlicher Qualität nicht punkten.

Der Zoigl: Bierkult aus der Oberpfalz.

"Der Zoigl: Bierkult aus der Oberpfalz" von Wolfgang Benkhardt ist ein Buch, das den Leser mitnimmt auf eine spannende Spurensuche in Vergangenheit und Gegenwart.

Wer den Autor begleitet, erlebt nicht nur Sternstunden Oberpfälzer Gastlichkeit, sondern auch allerlei skurrile und nicht ganz bierernst gemeinte Geschichten...

11.12.10

Barley Wine.

Der Bierstil "Barley Wine" entstand im England des 18. und 19. Jahrhunderts. Kriege mit Frankreich verhinderten den Import von Wein. Ersatzweise wurden vielfach alkoholreiche Biere meist zwischen 8 und 12 Prozent alc. vol. aus Weingläsern getrunken. Sie wurden zwischen 18 und 24 Monaten gelagert. Aber erst das um 1900 gebraute Bass No. 1 Ale wurde explizit als "Barley Wine" bezeichnet.

Heutzutage brauen viele englische und amerikanischen Gasthausbrauereien ihre Interpretationen dieses Stils. Die in den USA gebrauten Barley Wines unterschieden sich in der Regel von den in England gebrauten durch die Verwendung amerikanischer Bitterhopfens mit einem höheren Gehalt an Öl und Alpha-Säure. Englische Versionen sind runder, mehr ausbalanciert zwischen Malz und Hopfen und enthalten meist weniger Alkohol.

Der einzige in Deutschland gebraute Barley Wine ist der Weyermann Barley Wine der Versuchsbrauerei der Bamberger Mälzerei Weyermann. Es wurde erstmals anläßlich des Haus-und Hobbybrauertreffen 2009 in Bamberg gebraut. Weyermann beschreibt ihn wie folgt:
"Diese mit einer Weinhefe vergorene und zwei Jahre lang im Bourbon-Holzfass gereifte Starkbierspezialität lässt im Geruch komplexe fruchtig-weinige und süßliche Noten von Sherry, Portwein und getrocknetem Obst wie Rosinen und Pflaumen, sowie ein holzig-rauchiges Aroma erkennen. Der weinartige aber doch leicht malzige Geschmack, gefolgt von einem samtig-trockenen, harzigen Abgang, regt zum Weitertrinken an."
Mehr über Barley Wine erfahren Sie in dem Fachbuch "Barley Wine: History, Brewing Techniques, Recipes" von Fal Allen und Dick Cantwell. Fal Allen hat für die Versuchsbrauerei Weyermann das Bier "Weyermann Schwarzbier" entwickelt. Fal Allen lebt zur Zeit in Singapur und schreibt dort sein Blog Brewing in Singapure. Seine professionelle Brauerkarriere startete er 1988 für die Red Hook Brewery in Seattle. 1990 wechselter er zur Pike Place Brewery, wo er acht Jahre als Chefbrauer arbeitete. 1999 erhielt er den Russell Schehrer award der Brewer's Association für Innovation und Erfolg in handwerklichen Brauereien. Im Jahre 2000 wurde er Geschaftsführer der Anderson Valley Brewery in Nordkalifornien. Zur Zeit ist er Braumeister der Archipelago Brewing (einer Abteilung der Asia Pacific Breweries) in Singapur. Zwölf Jahre lang war er Juror beim Great American Beer Festival und mehrere Mal auch Juror beim World Beer Cup.

8.12.10

Fraenkisches Brauereimuseum, Bamberg: Staerke antrinken.

Am 6. Januar 2011 veranstaltet das Fränkische Brauereimuseum in Bamberg sein traditionelles, vereinsinternes "Stärke antrinken" (10 bis 13 Uhr).

3.12.10

Bierfuehrer Mittelfranken: Alle Brauereien - alle Biere.

Der Führer "Bierführer Mittelfranken: Alle Brauereien - alle Biere" in die Bier- und Kulturlandschaft Mittelfrankens bietet einen vollständigen Überblick über alle Brauereien und Biere des Regierungsbezirks. Neben allen aktiven Brauereien werden sämtliche existierenden Marken und ihre Geschichte vorgestellt. Einkauftipps und Mythen um alte und neue Brauereien runden den Bierführer ab. Der ideale Begleiter für Rad- und Wandertouren. Und für Autofahrer - neben Verbandskasten und Warndreieck - ein Muss für jedes Handschuhfach.

1.12.10

Seinsheimer Kellerbraeu.

Die Seinsheimer Kellerbräu ist die kleinste Brauerei Unterfrankens. Sie befindet sich in einer mittelalterlichen Kirchenburganlage mitten in Seinsheim. Betreiber sind:
  • Winfried Zippel: (67) , Dipl.-Braumeister im Unruhestand; langjähriger Betriebsleiter in div. Bayer. Brauereien, zuletzt Leiter Logistik Löwenbräu München
  • Frank Engelhardt: (42) Dipl.Soz.-Päd. u. MBA Business Integration; Managementberatung/-Training, z. Zt. hauptberuflich Projektleiter im Unternehmensverbund des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft
Jede Woche wird ein Sud angesetzt. Rund um den Kirchturm werden einige Gaststätten und Bierliebhaber mit frischem, unfiltrierten, dunklen Kellerbier fränkischen Typs beliefert.

Außerdem werden saisonale Biere gebraut:
  • Seinsheimer Rauchbier
  • Seinsheimer Maibock
  • Seinsheimer Weihnachtsbock
In eintägigen Brauseminaren werden praktische und theoretische Kenntnisse vermittelt, insbesondere die Bierherstellung auf haushaltsüblichen Geräten.

30.11.10

German Beer.

Matthias Trum, Inhaber vom Schlenkerla, und Matthias Neidhart von B International United, einem amerikanischen Bier-Importeur, diskutieren mit den Machern von GreatBrewers.com über deutsches Bier und wie das Reinheitsgebot die deutschen Brauer beeinflußt: "Beer Sessions - Episode 38 - Schlenkerla & B United".

Beer Sessions ist eine dem Bier gewidmete, von GreatBrewers.com gesponserte Reihe von Radiosendungen.

29.11.10

Novare Res, Portland.

Sehr gut gefällt mir die Selbstdarstellung des Biercafés "Novare Res" in Portland. Man imitiert keinen deutschen Biergarten, kein belgisches Biercafé und auch keinen englischen Pub. Man möchte einfach eine gemütliche Bierbar sein mit einer ausgezeichneten Bierauswahl:
"At Novare Res we are not trying to emulate any one culture of beer drinking or serving. We have taken bits and pieces from some of our favorite bars, restaurants, and brewpubs from both near and far, and created a space we want to hang out in.

We are not trying to be a British pub. We do have a couple of dartboards, a couple of traditional hand-pumps for serving cask beer, and a couple of pretty nice brews from the motherland.

We are not trying to be a German bier garten. We do have light colored, European beech wood tables and bar tops much like that traditionally found in the Franconia region of southern Germany, a large outdoor patio, and a handful of well-crafted biers from Deutschland.

We are not trying to be a Belgian biere café. We do have an extensive collection of glassware appropriate for each style we pour, serve a simple food menu highlighting meats and cheeses, and can lean heavily towards Belgian-style biere.

We are trying to be a good beer bar..."
Die Bierkarte umfaßt mehr als 300 verschiedene Flaschenbiere (ist aber leider zuletzt im Frühjahr 2010 online aktualisiert worden). Offen werden 25 wechselnde Biere vom Faß ausgeschenkt und zwei Biere per Handpumpe.

Viele Anregungen bietet die Liste der thematischen Bierevents.

21.11.10

Weyermann® Willy Wonka Bock.

Seit 2008 wird in der Versuchsbrauerei der Mälzerei Weyermann® in Bamberg für die Mitarbeiter ein Bockbier gebraut. In Anlehnung an den Kinderbuchklassiker "Charly und die Schokoladenfabrik" von Roald Dahl trägt es den Namen "Willy Wonka Bock". Viele amerikanischen Gäste der Spezialmalzmanufaktur fühlen sich von dem liebevoll erhaltenen Weyermann®-Gelände sehr an besagte wundersame Schokoladenfabrik erinnert, wie Sabine Weyermann anläßlich des Bockbieranstichs 2009 erläutert hat.

Das süffige Bier mit kräftigen Caramelnoten und einer deutlichen Bittere, das den Gästen gut gemundet hat, besaß 28% Stammwürze und ca. 10% Alkohol. Es präsentierte sich in einem funkelnd roten Mahagonibraun und mit einem festen Schaum, der an die Crema eines Cappuccino erinnerte.
"Die Vielfalt der Aromen im Geruch gleicht einem Obstkorb reifer tropischer Früchte wie Pfirsich und Melone. Aber auch feine Nuancen von Apfel, Orange, Ananas und Banane sind erkennbar"
erklärte Oliver Honsel, bevor er 2009 das erste Fass der edlen Starbierspezialität mit nur zwei Schlägen anzapfte. Gebraut wird der "Willy Wonka Bock" mit den Weyermann Produkten Münchner Malz, Pilsner Malz und Carared®.

11.11.10

European Beer Star 2010: Die erfolgreichsten Brauereien beim European Beer Star 2010 kommen aus Augsburg, Oregon und Stralsund.

Nürnberg – Überrascht hat das eigentlich kaum noch jemand, dass auch die siebte Auflage des European Beer Star (EBS) 2010 einen neuen Teilnahmerekord verzeichnen kann: 955 Biere (2009: 836) aus 34 Ländern stellten sich Anfang Oktober dem Urteil einer fachkundigen Jury, die vom Ausrichter, den Privaten Brauereien, wohlweislich auf 88 Verkoster aufgestockt worden war.

Überraschend dagegen ist, dass heuer auf der Gewinnerliste auch ganz neue Namen auftauchen. Allen voran die Stralsunder Brauerei aus Mecklenburg-Vorpommern, die mit drei Goldmedaillen in den Kategorien Schwarzbier, Dunkler Bock und Obergäriges Bier mit alternativen Getreidesorten zur European Beer Star-Brauerei des Jahres 2010 avancierte. Die amerikanische Brauerei Deschutes Brewery aus Bend in Oregon reüssierte mit zweimal Gold (Summer Ale, Dry Stout), dreimal Silber und einmal Bronze. Ein "alter Bekannter" unter den topprämierten Brauereien beim European Beer Star ist das Brauhaus Riegele aus Augsburg, das wie jedes Jahr gleich mehrere Preise erhielt: Die Inhaber-Familie Priller darf sich heuer über Gold für das Pilsener und das Festbier sowie über eine Silbermedaille (Dunkel) und Bronze (Helles) freuen. Mit die besten Weißbiere kommen aus Baden-Würtemberg, wo die Hirschbrauerei Honer aus Wurmlingen mit zweimal Gold (Hefeweizen Hell, Leichtes Weizen) sowie Bronze (Kristallweizen) ausgezeichnet wurde. Trotz der vorgenannten "Abräumer" bleibt festzuhalten, dass der European Beer Star 2010 von einem zunehmend starken Wettbewerb gekennzeichnet ist: Noch nie haben sich so viele Brauereien in die Siegerlisten eingetragen
"Noch nie haben so viele Brauereien teilgenommen und noch nie haben sich so viele Brauereien in die Siegerlisten eingetragen,"
freut sich Dr. Werner Gloßner, Hauptgeschäftsführer der Privaten Brauereien Bayern,
"das zeigt, welchen Stellenwert der Preis inzwischen weltweit erlangt hat!"
Eindrucksvoll belegt wird dieser Trend durch Brauereien aus dem besonders innovativen "Bierland" Italien, die mit zweimal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze so erfolgreich abschnitten wie nie zuvor.

Seit 2004 gibt es den European Beer Star, der ausgelobt wurde, um dem Konsumenten die Biervielfalt und besonders charakterstarke Biere näher zu bringen.

Gold, Silber und Bronze wurden von den 88 Juroren in 44 verschiedenen Kategorien vergeben – vom deutschen Kellerbier über das böhmische Pilsner, verschiedene Hefeweißbiere bis hin zum englischen Ale, Stout oder Kräuterbier. In jeder Kategorie werden nur drei Preise (Gold, Silber, Bronze) vergeben. Die Ausrichter des Wettbewerbes, der Verband Private Brauereien und die Association of Small and Independent Breweries in Europe, freuen sich 2010 über eine absolute Rekordbeteiligung mit einem Zuwachs von rund 14% gegenüber dem Vorjahr.

Etwas mehr als die Hälfte der Einreichungen kamen aus Deutschland und trotzdem ist der European Beer Star ein weltweiter Bier-Wettbwerb. Auch die Teilnehmer in diesem Jahr kamen von allen Kontinenten: Von Australien bis Panama, von Russland bis Thailand, von Brasilien bis zu den USA. Ein Goldmedaillen-Gewinner kommt in diesem Jahr sogar aus dem ehemaligen Birma: Die Myanmar Brewery braut das beste Mild Lager!

Goldmedaille für Deutsches Märzen geht nach Texas

Zu den herausragenden deutschen Gewinnern 2010 zählen natürlich die Bayern: die Privatbrauerei Schönram (Petting) erhält Gold für "Surtaler Leicht" und Silber für "Schönramer Pils". Die Bayerische Löwenbrauerei Passau kann sich über Gold für ihren "Urtyp Hell" und Bronze für ihr Hefeweißbier freuen. Die traditionsreiche Weißbierbrauerei Schneider aus Kelheim, bereits mehrfach in den Siegerlisten vergangener Jahre des European Beer Star vertreten, errang Gold für ihren "Aventinus" und Silber für ihr Kristallweizen. Dass gerade in kleinen, handwerklich geprägten Braustätten vorzügliche Biere entstehen, beweisen die Gold-Medaillen für die Freudenberger Privatbrauerei Märkl (Dunkel), die Familienbrauerei Meinel in Hof ("Meinels Weizenbock"), den Graminger Weissbräu aus Altötting (Hefeweizen dunkel), den Bamberger Mahrsbräu (Hefeweizen bernsteinfarben) oder den Staffelberg-Bräu in Bad Staffelstein (Doppelbock).

Erstmalig gingen in diesem Jahr European Beer Star-Medaillen in Länder wie Japan, Peru, Schweden, Rumänien, Singapur und – wie erwähnt – Myanmar. Besonders bemerkenswert ist das Ergebnis in der urdeutschen Kategorie "Deutsches Märzen", hier ging die Goldmedaille an "Spoetzl Brewery" aus Texas (USA), die Silbermedaille erhielt die Coedobrewery aus Japan.

Der European Beer Star Award wird unterstützt von der Barth-Haas Group, der BayWa Agrar Züchtervertrieb, der Brauakademie Doemens in Gräfelfing, dem Fachverlag Hans Carl sowie der Firma RASTAL.

(Quelle: Pressemitteilung des Verbandes Privater Brauereien Bayern e.V.).

Die Gewinnerliste 2010 (PDF).

Steigen die Bierpreise?

Der Verband Privater Brauereien Bayern e.V. versucht, höhere Bierpreise (3 bis 5 Cent je Liter) herbei zu reden: "Wettbewerbsdruck schlägt sich im Bierpreis nieder", in: Nürnberger Nachrichten vom 9. November 2010.

Bereits Ende August 2010 hat der Verband versucht, dies zu begründen:
"Hohe Rohstoffkosten werden zu steigenden Bierpreisen führen – bayerische Privatbrauereien sehen keinen Spielraum um Malzkostensteigerung intern abzupuffern

Nach Abschluss der bayerischen Getreideernte wird deutlich, dass die Mengen an Braugerste und insbesondere an qualitativ hochwertigen Brauweizen gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgegangen sind. Dies führt an den Rohstoffmärkten zu erheblichen Preiserhöhungen, innerhalb weniger Monate haben sich die Preise für Braugerste um 60 %, die Brauweizenpreise bis dato sogar um 140 % gesteigert. Experten erwarten, dass sich dieses Preisniveau in den nächsten Monaten stabilisiert oder sogar noch erhöht, wenn die Restmengen der Ernte 2009 in den Betrieben verbraucht sind.

Das aus Gerste und Weizen hergestellte Malz hat sich bereits jetzt um 100 bis 150 Euro pro Tonne für die Brauer verteuert. Diese Erhöhungen summieren sich selbst in kleinen mittelständischen Privatbrauereien zu Mehrkosten im deutlichen fünfstelligen Euro-Bereich und können aufgrund der geringen Margen, die im Biermarkt erzielbar sind, intern nicht mehr abgepuffert werden.

Derzeit vereinzelt zu hörende gegenteilige Meldungen, die noch von einer Preisstabilität im Biermarkt ausgehen, sind bei einer Verwendung von heimischem Getreide aus Bayern für die Bierherstellung nicht realistisch. Bayerische Privatbrauereien setzen mit ihrer regionalen Verbundenheit zum weit überwiegenden Teil auf heimisches Getreide. Je nach Restmenge an 2009er Ware in den Betrieben erwartet der Verband Private Brauereien Bayern Bierpreiserhöhungen spätestens im ersten Quartal 2011. "

Laudatio Bayerischer Bierorden 2010 fuer: Ingmar Michel.

Auf der Brau Beviale wurde unter anderen dem Bamberger Ingmar Michel, Inhaber der Mahrsbräu, der Bayerische Bierorden 2010 verliehen. Die Laudatio von Gerhard Ilgenfitz, Landwehr-Bräu Reichelshofen, Steinsfeld, und Präsident des Verbandes Private Brauereien Bayern e.V.:

"Mahrsianer, Bierkutsche, Motörhead - diese Stichworte geben auf den ersten Blick keinen wirklichen Sinn. Und doch, sie haben eine Schnittmenge. Interessanterweise liegt sie Mitten in einer fränkischen Privatbrauerei, die vor allem eins ist: authentisch, wie ihr Inhaber - der Vorzeigebrauer par Excellenze Ingmar Michel.

Ingmar Michel vorzustellen, hieße Bier nach Bamberg zu tragen. Der Eigentümer der Mahrsbräu weiß wie kaum ein zweiter, die regionale Verankerung von Brauereien mit Leben zu erfüllen. Seine Biere, seine Brauereifeste, seine Bockbieranstiche, seine Bierkutschenfahrten und nicht zuletzt seine Brauereigaststätte sind legendär.

Der "Mahrs" vereint so ein illusteres Publikum - vom Arzt bis zum Arbeiter, vom Studenten bis zum Stehgammler, vom Single bis zu Fan-Stammtischen wie den "Mahr's Bräu Sisters" oder den international aufgestellten "Mahrsianern" mit eigener Clubjacke. Selbst der legendäre Frontmann der Hardrock-Gruppe Motörhead - Lemmy Kilmister - schwört auf Ihre Bierspezialitäten, Herr Michel. Und, meine Damen und Herren, Herr Lemmy weiß aus langwierigen Verkostungsstudien genau, was einzigartige Qualität bedeutet. Die Bierqualität, meine Damen und Herren, ist aber nur ein Geheimnis dieser "Völker- und Ständeverbrüderung." Ein zweites ist sicherlich die Kommunikationsstrategie. Das ungespundete Mahrs Bier heißt in Bamberg nämlich nur U. Es reichen zum Bestellen folglich exakt zwei Buchstaben: "A U" oder einfach "Au" - globaler geht es nicht.

Sie, Herr Michel, studierten nach dem Erlernen eines, wie Sie sagen, fundierten Handwerks zuerst Elektrotechnik. Aufgrund der Erkrankung Ihres Vaters halfen Sie ab 1973 im elterlichen Betrieb mit, parallel dazu absolvierten Sie eine Ausbildung an der Abendschule zum Betriebsfachwirt. 1988 übernahmen Sie dann die Geschäfte der Brauerei komplett. Sie, Herr Michel, verstehen sich seither als Brauer zwischen Tradition und Moderne - diese Mischung halten Sie sogar für entscheidend. Genauso wie Kreativität: Des Öfteren bringen Sie neue Biersorten auf den Markt, die bewusst kurzlebig sind. Beispiele wären das "Weltkulturerbe- Bier" oder der "Schwarze Peter", der speziell für die CSU gebraut wurde. Wovon Sie aber bei dieser Kreativität nie abwichen, ist das Bayerische Reinheitsgebot. Sie beweisen einmal mehr, dass das Reinheitsgebot kein Hemmschuh für Bierspezialitäten ist - man muss es halt können.

Aber, meine Damen und Herren, Ingmar Michel ist nicht nur als Brauereibesitzer höchst aktiv, sondern er ist auch der Motor der Bamberger Brauereien.

Dank Ihrer Arbeit, Herr Michel, hat sich die Verbindung der Bamberger Brauereien untereinander sehr gefestigt. Jeder hat erkannt, dass nicht die Hektos des Nachbarn das Ziel aller Bestrebungen sind. Sondern dass es vielmehr darum geht, die traditionelle, lokal gewachsene Bierkultur gegen die Fernsehbiere zu verteidigen und dabei neue Konsumenten, treue Bambergianer zu gewinnen.

Seit einigen Jahren präsentieren die Bamberger Brauereien diese Geschlossenheit am "Tag des Bieres" durch ein gemeinschaftliches Bierfest im Zentrum der Stadt Bamberg - wo ausschließlich die Inhaber der Bamberger Brauerein am Zapfhahn stehen. Der gesamte Erlös dieser gut besuchten Veranstaltung kommt immer einem karitativen Zweck zu.

Das ist aber noch lange nicht alles: Es gibt einen vierteljährlichen Brauer-Stammtisch und einen alljährlich stattfindenden Brauer-Ausflug mit dem Kaltblutgespann der Mahr's Brauerei ins Bamberger Umland. Zu dieser Spazierfahrt werden auch Bamberger Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur eingeladen, die sich im Besonderen um das Kulturgut Bier verdient gemacht haben. Apropos verdient gemacht:

Es ist Ihr ausdrücklicher Wunsch, den Bierorden stellvertretend für alle neun Bamberger Brauereien entgegenzunehmen. Der Grund ist so ehren- wie erwähnenswert:
"Jede einzelne Brauerei hier in Bamberg kümmert sich auf ihre ganz spezielle Weise um unser Kulturgut Bier, ist auf die fränkische Biervielfalt bedacht und pflegt die fränkische Wirtshauskultur vorbildlich. Also haben allen den Bayerischen Bierorden verdient."
In diesem Sinne: Meinen ganz herzlichen Glückwunsch an Sie, Herr Michel, und die Bamberger Brauereien zum Bayerischen Bierorden 2010.

(Quelle: Pressemitteilung der NürnbergMesse).

5.11.10

Bierverkostung: "Consumers' Favourite" im Rahmen des European Beer Star 2010.

Am 10. November 2010 werde ich auf der Brau Beviale 2010 ab 11 Uhr an der Blindverkostung "Consumers'Favourite" im Rahmen des European Beer Star 2010 auf Einladung des Verbandes Private Brauereien Bayern, dem ideellen Träger der Brau Beviale, teilnehmen (NürnbergMesse, Halle 7A, Stand 503).

Nach einer Verkostung von 955 eingereichten Bieren durch 88 Bierexperten am 8.10.2010 in Gräfelfing bei München stehen die Preisträger des European Beer Star 2010 fest! Auf der Brau Beviale in Nürnberg wird nun unter den 44 Goldmedaillengewinnern der "Consumers" Favourite“ in Gold, Silber und Bronze ermittelt.

Die Kategorien (PDF).

31.10.10

Bierseminar - Handbuch und Doppel-DVD: Alles über Bier.

"Bierseminar - Handbuch und Doppel-DVD: Alles über Bier" - einzigartig als 68 Seiten Handbuch und über 3 Stunden Doppel-DVD von Conrad Seidl.

DAS HANDBUCH - 68 Seiten geballtes Nachschlagewerk! Das Handbuch ist der perfekte Bierbegleiter mit allen Informationen die wichtig sind um bei diesem Thema mitreden zu können – fein vergoren mit allerlei Wissenswertem, zahlreichen Tabellen, Fotos und auch schmackhaften Kochrezepten!

DIE DVD - 192 Minuten Bierseminar in den eigenen vier Wänden! Der erfolgreiche Journalist und Buchautor Conrad Seidl ist in der amerikanischen Szene ebenso bekannt wie in weiten Teilen Europas – wenn es um das Thema "Bier" geht. Auf den beiden randvollen DVD's dürfen Sie an seinem umfangreichen Fachwissen teilhaben: Er nimmt Sie mit auf eine Bier-Reise – vom bayerischen Biergarten bis ins Wiener Kaffeehaus – und erklärt die wichtigsten Bierstile in Speisenbegleitung, erzählt aus der Geschichte des Bieres, zeigt die Produktionsabläufe der Bierherstellung, behandelt alle Fragen rund um "Bier" und erläutert auch in einem ausführlichen Kapitel zwei Methoden zur Herstellung des Gerstensaftes in den eigenen vier Wänden – Schritt-für-Schritt. Mit dieser Ausgabe bleiben keine Ihrer Fragen mehr offen!

27.10.10

Schlenkerla Beer Dinner in New York.

Amerikanischer Bierliebhaber haben am 15. November 2011 im New Yorker Restaurant "jimmy's no. 43" Gelegenheit zu einem Schlenkerla Beer Dinner. Das Vier-Gänge-Menü mit Bierbegleitung wird zubereitet von Wolfgang Theil, dem Küchenchef der Bamberger Brauereigaststätte "Schlenkerla".

Das Menü:
  • Handmade Schlenkerla Smoked Sausages with sweet cabbage and dark bread, paired with Schlenkerla Smoked Wheatbeer
  • Traditional Franconian potato soup with bits of bacon, paired with Helles Schlenkerla Lager
  • Bamberg style onion with mushed potatoes and smoke beer sauce, paired with the classic Schlenkerla Rauchbier Marzen
  • Marinated fruits with “Nurnberg style Lebkuchen”, paired with Schlenkerla Oak Smoke

20.10.10

Dekantieren von Bieren.

Conrad Seidl über trübe Biere: "Dekantieren", in: derStandart vom 15. Oktober 2010.

13.10.10

Bierkrone 2010.

Wien, 12. Oktober 2010. Gestern Abend freuten sich neun Gastronomen in der Wiener Staatsoper über die begehrte Bierkrone 2010. Dieser Preis wird an jene einheimischen Betriebe verliehen, welche sich in besonderem Ausmaß für "Bierkultur" und die "typisch österreichische Küche" einsetzen.

Gemeinsam mit dem renommierten Gourmet Guide Gault Millau, unter der Leitung von Martina und Karl Hohenlohe, nominierte die Brau Union Österreich je ein Restaurant, Hotel oder Gasthaus pro Bundesland und lud deren Besitzer zur feierlichen Verleihung der Bierkrone 2010 in den prunkvollen Gustav-Mahler-Saal der Staatsoper nach Wien ein.

Die Kriterien für die Auswahl der Ausgezeichneten beziehen sich dabei auf die Vielfalt des Bierangebotes in den Gastronomiebetrieben, auf die Beratung des Gastes über Bier als Speisebegleiter sowie auf eine ansprechende Präsentation im passenden Glas. Jene neun Gastronomen, welche diese Service-Merkmale in herausragender Weise erfüllen, werden einmal pro Jahr für ihre Bemühungen mit der einzigartigen Bierkrone geehrt.

Die Veranstaltung in der Staatsoper war für die anwesenden Gäste ein Fest für alle Sinne, denn sie wurden mit einem neungängigen Bierkrone-Menü verwöhnt. Dabei handelte es sich ausnahmslos um Speisen, welche hervorragend zu den speziellen Biersorten der Brau Union Österreich harmonieren. Unter anderem konnten die geladenen Gäste Gösser Zwickl, Kaiser Granat und EDELWEISS Hefetrüb genießen. Dass Bier mehr als ein Durstlöscher ist, entdecken auch immer mehr Gastronomen, indem sie zu bestimmten Gerichten spezielle Bierspezialitäten anbieten. Die Kombination von Bierkultur und der typisch österreichischen Küche ist den ausgezeichneten Gastronomiebetrieben in besonderem Ausmaß gelungen, weshalb sie sich über die Bierkrone 2010 freuen dürfen.

Durch den gelungenen Abend führten die bekannten Spitzenköche Andreas Wojta und Alexander Fankhauser, allseits bekannt als Andi und Alex aus der ORF-Sendung "Frisch gekocht". Unterstützt wurden sie dabei vom Hausherr der Staatsoper, Direktor Dominique Meyer, Gault Millau Chefredakteurin Martina Hohenlohe sowie den Herren der Brau Union Österreich, Generaldirektor Markus Liebl und Geschäftsführer für Gastronomie Andreas Hunger.

Generaldirektor Markus Liebl freute sich besonders über das zahlreiche Erscheinen der Gäste und erklärte die Gründe für die in der Gourmet-Szene bereits fest etablierte Bierkrone:
"Als Bierbrauer ist es mir ein ganz besonderes Anliegen, dass Biergenuss auch mit der richtigen Bierkultur in Verbindung gebracht wird. Mit der Bierkrone kommen wir unserem Ziel ‚Österreich zum Land mit der besten Bierkultur zu machen, ein großes Stück näher."
Alle anwesenden Preisträger, Kulinarik-Experten und Biergenießer freuten sich über einen in jeder Hinsicht gelungenen Abend.

Die Preisträger der Bierkrone 2010

Salzburg
Hotel zum Hirschen
Familie Pacalt
Dreifaltigkeitsgasse 1, 5700 Zell am See


Oberösterreich
Restaurant Goldenes Schiff
Christof Ehart
Adalbert-Stifer-Kai 3, 4820 Bad Ischl

Tirol
Hotel Kaiserhof GmbH
Familie Bianca & Günter Lampert
Harmstätt 8, 6352 Ellmau

Vorarlberg
Restaurant Torggel
Franz Dex
Torkelweg 1, 6832 Röthis

Wien
Pfarrwirt - Das älteste Restaurant Wiens
Dkfm. Hans Schmid
Pfarrplatz 5, 1190 Wien

Niederösterreich
Hotel und Restaurant zur Linde
Karl Polak
Bahnstraße 49, 2130 Mistelbach

Burgenland
Genussrestaurant "Vitatella" Villa Vita Hotel- und Feriendorf Pannonia
Generaldirektor KommRat. Engelbert Jandl
Storchengasse 1, 7152 Pamhagen

Kärnten
Restaurant "Zum Bären"
Josef Trippolt
Hauptplatz 7, 9462 Bad St. Leonhard

Steiermark
Gasthof Forsthaus
Christian Übeleis
Fischbach 2, 8654 Fischbach

(Quelle: Pressemitteilung der Brau-Union Österreich).

6.10.10

UGW Bierstudie 2010.

Mit einer Reduktion der Sorten- und Gebindevielfalt und durch eine Rückbesinnung auf die Qualität des Produktes Bier könnten die Brauereien ihr Markenprofil deutlich schärfen. Besser als mit diesen Worten von Thomas Pielenhofer, Geschäftsführer der UGW Consulting GmbH, lassen sich die Probleme der Fernsehbiere nicht beschreiben. In ihrer "Bierstudie 2010" untersuchen die Vermarktungs-Experten von UGW den Biervertrieb im Handel.

28.9.10

Der Markt fuer Real Ale in Grossbritannien waechst weiter.

Handwerklich gebrautes Bier hat in Großbritannien 100.000 neue Bierliebhaber gefunden. Eine Zusammenfassung des Cask Report in der britischen Tageszeitung "The Guardian": "Real ale revival continues as women and young buy more", in: The Guardian vom 27. September 2010:
"the real ale market grew by 5% in 2009 to £1.4bn, against a 2% decline in the total UK beer market, which remains dominated by carbonated beers such as lager."
Aufgeräumt wird auch mit der Annahme, Speisen ließen sich besser mit Wein verkaufen:
"Food appears key to this renaissance, with sales of real or cask ales booming in pubs where sophisticated consumers are choosing ale in preference to wine with their meal."
In Kneipen liegt der Anteil von Real Ale bereits bie 15,2 Prozent vom gesamten Bierumsatz. Mehr als 8,6 Millionen Briten trinken bereits cask beer. Ihr Anteil in der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen wuchs um 17 Prozent.

Im letzten Jahr wurden in Großbritannien 78 Gasthausbrauereien eröffnet. Mittlerweile gibt es bereits 767, viermal so viel wie im Jahre 1971, dem Gründungsjahr der Campaign for Real Ale.

17.9.10

Hochpreisige Biere.

Franz Kotteder stellt hochpreisige Biere vor: "Karamellig im Abgang", in: Süddeutsche Zeitung vom 17. September 2010. Vorgestellt werden:
  • Jacobsen Vintage No. 2 der Brauerei Carlsberg
  • "Crown Ambassador Reserve Lager" der australischen Brauerei Foster.
  • "1598 Edition Privée" des Brauhauses Fürst Wallerstein im bayerischen Schwaben
Außerdem wird die Firma Braufactum in Frankfurt am Main erwähnt, an der Radeberger maßgeblich beteiligt sei. Sie verkauft eigene Biercreationen und internationale Biere, etwa das Brooklyn India Pale Ale, über das FrischeParadies in Deutschland.

30 dieser Biere können in den FrischeParadies-Niederlassungen in Frankfurt und München bis zum 9. Oktober 2010 jeden Donnerstag, Freitag und Samstag verkostet werden.

6.9.10

Brauereien nutzen Amazon.

Erst wenige Brauereien nutzen Amazon, um ihre Biere online zu vertreiben. Darunter sind die kreative Klosterbrauerei Neuzelle, über deren "Schinderhannes-Marketing" wir schon mehrfach berichtet haben, mit etlichen ihrer Biere und die "Pustertaler Freiheit", eine Brauerei in Südtirol, mit einigen Bieren, wenn auch nicht selbst, sondern indirekt über einen Händlershop mit Spezialitäten aus Südtirol.

Die Pustertaler Brauerei verdankt ihre Gründung einer gescheiterten Brauereigründung in Welsberg. Als 40 Landwirte, die eigens dafür mit dem Anbau von Braugerte begonnen hatten und keine anderen Abnehmern finde konnten, gründete die Familie Beikircher eine Ersatzbrauerei und konnten den Dipl. Braumeister Alexander Weissteiner gewinnen.

Das Pustertal war bis zum Beginnn des Ersten Weltkriegs eine wichtige Brauregion. Heute werden die Biere der Pustertaler Brauerei bereits in vielen Ausschankstätten im Pustertal an Einheimische und die zahlreichen Touristen ausgeschenkt.

Auch die Private Weißbierbrauerei Georg Schneider & Sohn in Kelheim nutzt Amazon, wenn auch anfangs nur temporär, um den Erfolg des "Schneider Weisse Tap3 Mein Alkoholfreies" als Sieger eines Tests alkoholfreier Weizenbiere bei der Stiftung Warentest (Ausgabe 06/2010) zu nutzen und das gute Abschneiden beim Test noch bekannter zu machen.

30.8.10

Fraenkische Bierakademie: Wochenendkompaktseminar "Gepruefte/r Bierkenner/in".

Am Wochenende 29. bis 31. Oktober 2010 veranstaltet die Fränkische Bierakademie in Bamberg ein erlebnis- und genussreiches Wochenendkompaktseminar "Geprüfte/r Bierkenner/in" für 15 bis 25 Teilnehmer.

Zielgruppe sind
  • Menschen mit einer besonders bieraffinen Einstellung zum Kulturgut Bier.
  • Bierfreunde/innen die eine ausgewiesene Bierkennerschaft anstreben.
  • Mitarbeiter aus Brauereien, Getränkefachhandel, Gastronomie und Hotellerie.
  • Alle genussorientierte und verantwortungsvolle Bierliebhaber, die mehr Lustgewinn und Fachkompetenz rund ums Bier anstreben möchten.
Die Seminarkosten betragen 295,- Euro pro Person. Inkludiert sind Fachunterlagen, alle Verkostungsbiere in der FBA, Führungen und Exkursion. Brotzeit, Bierkulinarium , Zwickelprobe, Biertreberbrötchen, Biercocktail, Brezen, "Blaue-Zipfel-Frühschoppen" und Bierkenner-Diplom.

Akademie-und Ausbildungsleiter ist Braumeister Hannes Schulters, Biersommelier, Buchautor, Marketingberater, bekannt aus dem ARD-Buffet und ZDF Fernsehgarten.

Die Fränkische Bierakademie (FBA)ist die renommierte Aus-und Fortbildungsinstitution des Fränkischen Brauereimuseums, Bamberg. Als "Gralshüter" und Multiplikator gelebter Bierkultur ist es ihr Anliegen, fundiertes Bierwissen um das facettenreiche Kulturguterlebnis genussreich sowie anschaulich zu vermitteln.

Alle Détails des Seminars finden Sie im Flyer (PDF).

29.8.10

Brauerei Bergmann, Dortmund.

"markt-Scanner: Hopfen und Malz ...", in: WDR vom 16. August 2010. Vorgestellt wird unter anderem die Brauerei Bergmann in Dortmund.

Veldensteiner India Pale Ale.

2009 hat die Kaiser Bräu in Neuhaus unter dem Motto "Veldensteiner Bierwerkstatt" einmal im Jahr ein speziell eingebrautes, ausgefallens und immer wieder wechselnde Bierspezialität in einer kleinen Mengen zu brauen. Es ist jeweils ab Januar des Folgejahres für einen kurzen Zeitraum und nur in von der Kaiser Bräu belieferten und teilnehmenden Gaststätten ausgeschenkt.

Im Januar 2010 wurde ein ein Veldensteiner "India Pale Ale" (IPA) angeboten,
"ein helles, obergäriges Bier, das neben seiner auffallenden Vollmundigkeit ein feines Grapefruit-Aroma durch die Verwendung von amerikanischen Cascade-Hopfen aufweist. Die starke Hopfung – etwa doppelt so hoch als bei einem Pils – führt zu einer intensiven, aber in Verbindung mit dem hohen Stammwürzegehalt von 17 %, zu einer angenehmen Bittere und macht diese Bierspezialität so unvergleichbar."
Die Rezeptur stammt aus der Braumanufaktur der Bamberger Mälzerei Weyermann wie auch das Malz.

Die Bierreihe wird 2011 fortgesetzt.

22.8.10

Premiere des europaeischen Gemeinschaftsbiers "Elevator".

Der Bamberger Architekt und Galerist Gert Papke hat den lobenswerten Versuch begonnen, seine Ausstellungsräume (H-Ausstallung im Haus am Leinritt) während der Sandkerwa zu einem Treffpunkt für Bierliebhaber zu machen. Bereits seit mehreren Jahren schenkt er am Leinritt Biere aus, die in Bamberg ansonsten nicht zu finden sind und die er im Landkreis besorgt hat. In diesem Jahr von der Brauerei Krug in Geisfeld und Büttner in Untergreuth.

Stand der H-Ausstellung auf der Sandkerwa

Am Samstagabend lud er zum weltweit ersten Bockbieranstich des europäischen Gemeinschaftsbiers "Elevator" ein. Außerdem gab es Flaschenbiere der schwedischen Brauerei Närke zu probieren. Fotos vom Bockbieranstich.

In Zukunft möchte er jedes Jahr zur Sandkerwa eine außergewöhnliche Bierrarität vorstellen.

Sehenswert sind die während der Sandkerwa ausgestellten Werke aus Holz und Papier der Allgäuer Bildhauerin und Objektkünstlerin Gabriele Maria Lulay. Eine Installation spielt auf die Sage an, die Heilige Kunigunde solle die Stadt Bamberg im Zweiten Weltkrieg mit einem Nebelschleier vor den alliierten Bomberverbänden beschützt haben.

20.8.10

Fraenkischer Hopfen-Fluch.

Der Fränkische "Hopfen-Fluch" der Wernecker Brauerei in Werneck, südwestlich von Schweinfurt, ist betont bitter (70 Bittereinheiten im Vergleich zu ca. 30 Bittereinheiten bei normalen fränischen Bieren). Abgefüllt wird er in Handarbeit in 0,75-Liter Dinner-Flaschen mit Korken. Empfohlen wird, ihn in Rotweingläsern zu verkosten bei einer Temperatur von 10°bis 12°Celsius.

Man könnte ihn mit einem englischen oder schottischen Imperial Pale Ale (IPA) vergleichen. Mehr darüber: "India Pale Ale".

15.8.10

Kalender Bier 2011 Art12 Collection.

Rueckblick auf das 14. Internationale Bierfestival in Berlin.

Persönliches Highlight auf dem 14. Internationalen Berliner Bierfestival war für Volker R. Quante von der Brunnenbräu Hausbrauerei in Szczecin (Polen) das Kräuterbier aus dem Brauereigasthof Zwönitz:
"Eine ellenlange Zutatenliste mag vielleicht zunächst abschreckend wirken, wurden doch neben Gerstenmalz, Hefe und Hopfen so exotische Dinge wie Honig, Rosmarin, Salbei, Erdbeerblätter, Hirschzungenkraut, Stiefmütterchen, Sauerampfer, Nelke und Thymian verbraut. Das Ergebnis jedoch überzeugte in jeder Hinsicht. Mein persönliches Highlight!"
Lesen Sie mehr über seine Eindrücke vom Berliner Bierfestival: "14. Internationales Bierfestival Berlin. Die Berliner Biermeile 2010 von A bis Z".

11.8.10

Bamberger Bierexperte live im beliebten Mittagsmagazin ARD-Buffet.

Hannes Schulters, Bambergs bekannter Bierexperte und Biersommelier, wird am kommenden Dienstag live im ARD-Buffet auftreten. Dabei wird er zum Schwerpunktthema Bier Rede und Antwort stehen. Als Vorstand des Fränkischen Brauereimuseums und Leiter der Fränkischen Bierakademie ist er mittlerweile Stammgast in der beliebten Ratgebersendung. Die durchschnittlichen Zuschauerzahlen liegen bei 1,2 Mio. täglich. Der Bierexperte beantwortet eine Stunde lang nach der Sendung weitere Fragen der Zuschauer.

Das ARD-Buffet ist eine Fernsehsendung, die vom SWR in Baden-Baden produziert wird und jeden Werktag von 12:15 Uhr bis 13:00 Uhr im Ersten läuft. Es handelt sich um eine Ratgebersendung mit verschiedenen Themen.

Sendetermin: Di 17.08.2010 von 12.15-13.00 UHR im ERSTEN.

5.8.10

BrewDog Punk IPA.

Welch ein Zufall: Die Financial Times Deutschland porträtiert die schottische Brauerei Brewdog ("Brauerei-Punks mischen Bierwelt auf" vom 3. August 2010) und John Conen, der Autor des neuen Buchs "Bamberg and Franconia: Germany's Brewing Heartland", besucht mich und bringt mir als Gastgeschenk unter anderem eine Flasche "Punk IPA" aus dieser Brauerei mit.

Es handelt sich um eine moderne Interpretation eines klassischen Bierstils. Das India Pale Ale hat 6% vol. alc., wurde gebraut mit hellen Malzen und amerikanischem und neuseeländischem Hopfen. Die fruchtigen Aromen werden ergänzt durch Noten von Honig und Biskuit. Der Nachtrunk ist schwer, bitter und aggressiv.

4.8.10

Bierwerbemittel saarlaendischer Brauereien.

Auf der Website Bier-der-Saar.de von Alexander Brachmann finden sich viele Abbildungen von Bierwerbemitteln saarländischer Brauereien, nicht nur der drei, die bis heute existieren, sondern auch von zwölf Brauereien, die bis nach dem Zweiten Weltkrieg existierten.

25.7.10

Frankenstoff.

Zum Start in die Biergartensaison 2010, präsentiert sich der Onlineshop Frankenstoff.de des Kulmbacher Versandhändlers für Fränkische Lebensmittel, im modernen Design. Mit Fokus auf benutzerfreundliche Ergonomie und noch übersichtlichere Präsentation des umfangreichen Produktsortiments von fränkischen Lebensmittelspezialitäten, wartet der Versandhändler nun auf.
"Die Genussregion Franken, im Norden Bayerns, beschreibt eine Region mit der höchsten Dichte an Bäckereien, Metzgereien und Brauereien weltweit. Oberfranken bietet traditionelle Handwerkskunst in Verbindung mit moderner und gesunder Ernährung. Exakt vor diesem Hintergrund möchten wir Genießern fränkischer Lebensmittelspezialitäten die Möglichkeit bieten, sich ein Stück fränkische Lebenskultur für sich selbst oder andere nachhause zu holen"
sagt Geschäftsführer Markus Fuchs.
"Unser neuer Internetauftritt soll zum Einen ein Aushängeschild für unser Unternehmen sein und darüber hinaus weiterführende Informationen zu unseren Produkten liefern"
so Fuchs weiter.

Geplant und realisiert wurde die Internetpräsenz von FRANKENSTOFF.DE in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur KLARSTRUKTUR – Regensburg.

Neu eingerichtet: Pressebereich mit vielfältigen Informationen

Neu auf der Homepage ist der eigens für Vertreter der Presse eingerichtete Bereich. Hier können sich Journalisten und andere Interessierte in der Rubrik "Presse" eingehend informieren: Hinterlegt sind wichtige Informationen zum Unternehmen und seinen Produkten, ebenso wie aktuelle Pressemitteilungen zum Download. Zudem besteht die Möglichkeit, sich in eine Bilddaten-Bank einzuloggen.
"Unser Ziel ist es, den Pressevertretern, die sich über FRANKENSTOFF.DE informieren möchten, die Recherche und die Kontaktaufnahme zu erleichtern"
ergänzt Fuchs.

Intensiver Dialog mit den Kunden
"Mit der neu gestalteten Internetpräsenz möchten wir das Potenzial des World Wide Web als Imageträger noch besser nutzen"
erläutert Markus Fuchs. Die benutzerfreundliche Struktur sowie prägnante Inhalte sollen den intensiven Dialog mit den Endverbrauchern fördern und zur Kundenzufriedenheit maßgeblich beitragen. Kurze, informative Texte, vielfältige Einstiegsmöglichkeiten und Querverweise auf ergänzende Inhalte sollen zum weiterführenden Informieren anregen. Fürs Auge gibt es appetitliche, detailgetreue Produktabbildungen.
"Mit unserem neuen Internet-Auftritt positionieren wir uns als verantwortungsvoller Versandhändler leckerer und qualitativ hochwertiger Lebensmittelspezialitäten, welche die Fränkische Lebenskultur auszeichnen – und bringen Metzger-, Brau- sowie Bäckereitradition gepaart mit regionaler Verbundenheit zum Ausdruck."
FRANKENSTOFF.DE mit ihrem Sitz im oberfränkischen Kulmbach, wurde 2007 von den Unternehmenseignern Stefan Hohmann und Markus Fuchs gegründet. Basierend auf dem Versandhandel und der Onlineplattform www.FRANENSTOFF.de vertreibt FRANKENSTOFF.DE fränkische Produkte aus dem Food-Bereich. Mit der Event-Catering-Sparte begleitet FRANKENSTOFF.DE zudem bundesweit zahlreiche Events im MTB, Outdoor, Downhill und Snowboard-Sektor. Neben Organisation, Planung und Realisierung des Caterings im Food und Non-Foodbereich wird ebenso der Verleih von Gastronomieausstattung und Event-Equipment angeboten.

(Quelle: Pressemitteilung von Frankenstoff.de).

22.7.10

Kulinarische Sinnesreise durch die Genussregion Oberfranken.

Der Brauereigasthof "Drei Kronen in Memmelsdorf bei Bamberg veranstaltet am Wochenende 12. bis 14. November 2010 eine "Kulinarische Sinnesreise durch die Genussregion Oberfranken".

Spezialitäten der Genussregion Oberfranken werden kenntnisreich vermittelt und erlebbar gemacht. Hierzu zählen besondere Biere, Schnäpse, Brote, Käse und Wurstspezialitäten. Durch Theorie und Praxis begleiten erfahrene Brau-, Brenn-, Bäcker-, Käse- und Metzgermeister.

Der Flyer (PDF) mit Anmeldeformular.

21.7.10

preisel&bier.

preisel&bier ist ein neues Biermischgetränk der österreichischen Brauerei Murauer. Es besteht aus 40% Preiselbeerlimonade und 60% Murauer Märzen und ist in einer 0,33 l-Twist-Off-Flache erhältlich.

Die 1. Obermurtaler Brauereigenossenschaft feierte am 3. Juli 2010 ihr 100jähriges Bestandsjubiläum. Siehe dazu ein Video "100 Jahre Brauerei Murau".

18.7.10

Oliver Twist, Stockholm.

Die Bierkneipe Oliver Twist in Stockholm wurde 1993 eröffnet. Ausgeschenkt werden 23 Biere vom Faß und ca. 150 Flaschenbier, eher bekannte Marken als das Beste vom Besten - im Unterschied zum "Akkurat", ebenfalls in Stockholm, mit einer deutlich pointierterten Bierauswahl. Aber auch wahre Bierliebhaber finden im "Oliver Twist" das eine oder andere Bier für sich.

Gestartet ist "Oliver Twist" als "englischer Pub", heute noch erkennbar an der wechselnden Auswahl von "real ales" vom Faß. Heute ist die Bierauswahl international - mit Bieren auch aus Belgien, Deutschland und den USA usw. Neben englischen Bieren liegt ein Schwerpunkt auf Bieren amerikanische Gasthausbrauereien.

Einen guten Eindruck vom Ambiente vermitteln aktuelle Fotos sowie Fotos aus den Jahren 2001 bis 2006 von Bo Kullmar.

16.7.10

Mystische Bierwelten.

Am Freitag, 03.09.2010, und Samstag, 04.09.2010, findet jeweils ab 17 Uhr im Salzburg Congress das 8. Festival der Biervielfalt statt, veranstaltet vom Verein BierIG Österreich. Thema: Mystische Bierwelten. Die Festivalbiere.

15.7.10

Hobbybrauer zu Gast bei Schneider Weisse.

Kelheim, 14. Juli 2010: Ende Juli sind Hobbybrauer aus ganz Deutschland zu Gast im Weissen Bräuhaus G. Schneider & Sohn in Kelheim. Sie widmen das Wochenende vom 30. Juli bis 1. August der Bierkultur. Auf dem Programm stehen ein Bierwettbewerb, Verkostungen, Kulinarik, Schaubrauen und ein reger Austausch rund ums Bier und das Brauen.

Am Samstagnachmittag findet ab 16:00 Uhr ein öffentlicher Teil statt. Ziel ist es, das Hausbrauen vorzustellen und Menschen für hochwertige und geschmackvolle Biere zu begeistern.
"Wer sich für Bier interessiert sollte unbedingt kommen. Wir stehen Rede und Antwort in Sachen Heimbrauen, zeigen auf, was dahinter steckt, welche Brauutensilien man für den Anfang braucht und wo man diese bekommt"
meint David Herminghaus, selbst Hobbybrauer und Betreiber des Internetportals www.brauherr.de. Um 17:00 bietet Braumeister Hans-Peter Drexler eine Verkostung internationaler Bierspezialitäten mit dazu passenden Kostproben an. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung beträgt 12 Euro, Infos und Voranmeldung unter info@schneider-weisse.de, Tel. 09441 7050. Alle anderen Programmpunkte sind kostenfrei.

Unter Bierenthusiasten hat das Hausbrauen Kultstatus. Sie verehren das Genussmittel, sind immer auf der Suche nach geschmacksprofilierten und authentischen Vorbildern und legen zu Hause selbst Hand an. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.
"Ich freue mich auf einen regen Austausch mit den Hobbybrauern. Mich fasziniert die Leidenschaft und die Ernsthaftigkeit mit der sie Bierkultur zelebrieren"
sagt Schneider Weisse-Braumeister Hans-Peter Drexler. Er selbst hat im Rahmen eines transatlantischen Brauprojekts mit Garrett Oliver 2007 die Hopfenweisse entwickelt, ein völlig neuartiges Weizenstarkbier, zu dem es bis heute weltweit nichts Vergleichbares gibt.

Die Hobbybrauer bringen ihr eigenes Bier mit in die Schneider Weisse-Brauerei. Das ist nicht so, als würde man Holz in den Wald tragen, sondern Teilnahmebedingung:
"Die Hobbybrauer brauen im Vorfeld ein Bier mit Schneider Weisse-Hefe und bringen das Ergebnis mit. Die Einreichungen werden wir am Samstag verkosten und einen Gewinner ausloben"
erklärt Hans-Peter Drexler.

Das Hobbybrauer-Sommerfest ist eine Kooperation zwischen dem Weissen Bräuhaus G. Schneider & Sohn und www.brauherr.de. Das Internetportal steht seit 2002 unter dem Motto "besser Bier brauen" und ist eine Plattform für Haus- und Hobbybrauer und alle Befürworter eines kreativen, vielfältigen Biergenusses.

(Quelle: Pressemitteilung der Weisses Bräuhaus G. Schneider & Sohn GmbH).

6.7.10

CAMRA Ealing Beer Festival.

Vom 7. bis 10. Juli 2010 findet das 21. CAMRA Ealing Beer Festival (West London) statt. Dort startet auch der offizielle Verkauf der zweiten, aktualisierten und erweiterten Auflage des Buchs "Bamberg & Franconia: Germany’s Brewing Heartland. A guide to beers, breweries and pubs".

Ab sofort ist das Buch "Bamberg and Franconia: Germany's Brewing Heartland" (2. Auflage) von John Conen auch im Café Abseits für 12,99 Euro erhältlich.

John Conen aus London ist aktives Mitglied der britischen Campaign for Real Ale und Autor des 2003 erschienenen Buches "Bamberg and Franconia: Germany's Brewing Heartland".

Bamberg & Franconia, Buch-CoverAuch der Inhalt aktualisierten 2. Auflage geht über einen reinen Brauereiführer hinaus. John Conen behandelt:
  • Die fränkische Brautradition
  • Bambergs Brauereien und das fränkische Brauereimuseum
  • Bamberg's Pubs (Bierkneipen)
  • Bierkeller und Biergärten als einzigartige "outside drinking culture"
  • einen Streifzug durch Franken (außerhalb des Bamberger Raums)
  • regionale Speisen (hier werden die teilweise auch für auswärtige Deutsche unverständlichen Gerichte erklärt wie Zwetschgäbaames oder Ziebeleskäs).
Im letzten Kapitel wird erklärt, wie man am besten anreist. Der umfangreiche Anhang besteht aus einer Liste fränkischer Brauereien, Fachausdrücken aus der Welt des Bierbrauens einer detaillierten Üersicht über alle in Bamberg gebrauten Biersorten (50 Biere aus 9 Brauereien) und einer Beschreibung des Brauprozesses.

Die primäre Zielgruppe dieses Buches sind sicherlich die vielen englischsprachigen Bierliebhaber, die immer häufiger Bamberg und Franken entdecken und von Brauerei zu Brauerei, von Biergaststätte zu Biergaststätte pilgern. Aber auch deutsche Bierfans, die des Englischen mächtig sind, werden gut bedient. Nicht zuletzt ist dieses Buch ein erstklassiges Geschenk an englischsprachige Geschäftspartner oder Freunde deutscher Unternehmen und Familien, wenn es um Inhalte geht und weniger um Hochglanzplattitüden.

Die erste Auflage seines Buches ist seit längerem vergriffen. Bestand die erste Auflage noch aus einem schwarz-weißen Text, wird die neue Auflage dem Standard des Verlags Verlag CAMRA Books der Campaign for Real Ale, der mitgliederstarken britischen Bierkonsumentenvereinigung, das heißt sie ist durchgehend farbig, enthält viele Bildern und wird auf hochwertigem Papier gedruckt. Inhaltlich wurde die zweite Auflage um Illustrationen des Bamberger Zeichners Marc Buchner sowie um Hintergrundinformationen über lokale historische und kulturelle Attraktionen für Touristen erweitert.

15. Deutschen Haus- und Hobbybrauertage.

Die 15. Deutschen Haus- und Hobbybrauertage finden vom 27.08. bis 29.08. 2010 in Schwalenberg statt. Die Deutschen Haus- und Hobbybrauertage finden als jährliches Bundestreffen des Bundesverbandes der Haus- und Hobbybrauer in Deutschland e.V. jährlich statt. In diesem Jahr stehen die Brauertage, die erstmals in Nordrhein-Westfalen stattfinden, unter dem Motto "Brauertage im Herzen der Weserrenaissance".

Teil der Brauertage wird ein Brauermarkt sein.

Das Programm.

1.7.10

World Beer Challenge.

Vom 24. bis 27. November 2010 findet in Estoril in Portugal der World Beer Challenge statt. Preise werden vergeben in 66 Bierkategorien. Der Wettbewerb wird veranstaltet von der Menu Magazine Edições Periódicas Unipessoal Limitada.

30.6.10

Der Fluch des Bierzauberers.

In seinem historischen Roman "Der Fluch des Bierzauberers", der im Juli erscheinen wird, entführt Günther Thömmes seine Leser in den Dreißigjährigen Krieg. Deutschland stürzt in die Katastrophe. Der Magdeburger Brauherr Cord Heinrich Knoll verliert bei der Vernichtung seiner Heimatstadt alles, was ihm lieb und teuer ist: Frau, Kinder, die Brauerei. Als endlich Frieden herrscht, bekommt er die Chance, unter der Herrschaft des Prinzen Friedrich von Homburg dessen neue Brauerei zu Ehre und Ansehen zu führen. Doch dann droht neues Ungemach von höchster Stelle. Ausgerechnet der Große Kurfürst von Brandenburg zwingt den Bierbrauer zu einem Kampf ums nackte Überleben ...

Der Autor Günther Thömmes, Jahrgang 1963, stammt aus Bitburg in der Eifel. Er erlernte dort den Beruf des Brauers und Mälzers – danach absolvierte er ein Studium zum Diplom-Braumeister in Freising-Weihenstephan. Seit über 20 Jahren ist er Weltreisender in Sachen Bier und Brauereien. Heute lebt er mit Frau und Kind in der Nähe von Wien. Er hat zahlreiche Fachartikel zu den Themen Bier und Brauhistorie in verschiedenen Zeitungen und Fachzeitschriften veröffentlicht. 2008 gab er mit dem historischen Roman "Der Bierzauberer" sein Debüt als Romanautor. Der Inhalt:
"Niklas von Hahnfurt macht sich auf den steinigen Weg, der beste Bierbrauer seiner Zeit zu werden. Von seiner fränkischen Heimat gelangt er dabei über das Kloster Weihenstephan nach St. Gallen, der Hochburg mittelalterlicher Braukunst. Als dort mehrere Pilger mit vergiftetem Bier ermordet werden, gerät Niklas ins Visier des fanatischen Inquisitors Bernard von Dauerling.

Es beginnt eine Jagd auf Leben und Tod. Niklas' Flucht führt ihn in die Bierstädte Regensburg, Bitburg und Köln, sogar bis nach Lübeck und London kommt der "Bierzauberer". Doch am Ende ist ein letztes "Bierduell" mit seinem Todfeind unausweichlich."
Bereits 2009 ist ein erster Folgeband erschienen: "Das Erbe des Bierzauberer". Fünf weite Bierreisen durch das Heilige Römische Reich, vier ermordete Bierbrauer, drei mächtige Herzöge und zwei Habsburger-Kaiser liegen auf dem Weg zu einem Gesetz, das die Jahrhunderte überdauern sollte: das Reinheitsgebot für Bier. Ein epochaler Mittelalter-Krimi um Habsburger, Wittelsbacher und das liebe Bier.

Inzwischen gibt es den "Bierzauberer" ganz leibhaftig: Im Frühjahr 2010 wurde die kleine Erlebnisbrauerei "Bierzauberei" in Brunn am Gebirge, am Rand des schönen Wienerwalds, eröffnet. Dort braut Thömmes obergärige Bierspezialitäten, versucht aber auch gelegentlich, historische, ausgestorbene Biersorten wieder zum Leben zu erwecken und freut sich über bierinteressierte Besucher.

23.6.10

16.6.10

Open Baladin Bar, Rom.

Die "Open Baladin Bar" in Rom schenkt 40 Biere vom Faß aus. Den Schwerpunkt bilden handwerkliche Biere aus Italien, ergänzt durch eine kleine, aber feine Auswahl internationaler Biere. Auf der Rückseite der Bar werden einhundert Flaschenbiere von kleinen, italienischen Brauereien ausgestellt. Jede Brauerei kann bis zu drei Sorten einbringen und machen diese Bar zu einer Art Dauerausstellung handwerklicher, italienischer Biere. Einige Brauereien brauen sogar spezielle Biere exklusiv für diese Bar. Ein Bericht über die Eröffnung der Open Baladin Bar in Rom am 15. September 2009: "The opening of Open Baladin in Rome", in: Beer Chronicles. Ein Foto der Bartheke. Bewertungen in Ratebeer.com.

14.6.10

International Beer Challenge London 2010.

Die britische Society of Independent Brewers hat Listen der Gewinner des International Beer Challenge London 2010 veröffentlicht.

Die einzige Medaille an ein deutsches Bier ging an die Staatliche Weißbierbraurei Weihenstephan für ihr Hefeweißbier, das eine Goldmedaille erhielt.

300 Beers To Try Before You Die.

Im angesehenen Bierfachverlag der britischen Konsumentenvereinigung Campaign for Real Ale (CAMRA) it im Februar eine aktualisierte Ausgabe des Buchs "300 Beers To Try Before You Die" von Roger Protz erschienen.

Beschrieben werden 300 Biere (mit Brauerei-Détails, dem Herkunftsland und Verkostungsnotizen). Die Auswahl ist natürlich subjektiv. Sie umfaßt Biere verschiedenster Bierstile (Bitter, Barley Wines, belgische, Ale, Pale Lager, Porter und Stout). Es ist auch Platz für eigene Verkostungsnotizen.

Hops and Glory.

Der Londoner Pete Brown, geboren 1968 in Barnsley, South Yorkshire, hat seit 1991 im Marketing gearbeitet, spezialisiert auf Bier. Regelmäßig ist er im britischen Fernsehen als Bierexperte zu sehen, veröffentlicht Artikel in verschiedenen Fachzeitschriften und ist Autor der Bücher "Man Walks into a Pub: A Sociable History of Beer", eine unterhaltsame Geschichte des britischen Bieres, und "Three Sheets to the Wind: One Man's Quest for the Meaning of Beer".

In seinem gerade erschienene Buch "Hops and Glory" beschreibt er die Geschichte des India Pale Ale:
"The original India Pale Ale was pure gold in a glass; a semi-mythical beer specially invented, in the 19th century, to travel halfway around the world, through storms and tropical sunshine, and arrive in perfect condition for a long, cold drink on an Indian verandah. But although you can still buy beers with 'IPA' on the label they are, to be frank, a pale imitation of the original. For the first time in 140 years, a keg of Burton IPA has been brewed with the original recipe for a voyage to India by canal and tall ship, around the Cape of Good Hope; and the man carrying it is the award-winning Pete Brown, Britain's best beer write. Brazilian pirates and Iranian customs officials lie ahead, but will he even make it that far, have fallen in the canal just a few miles out of Burton? And if Pete does make it to the other side of the world with 'Barry' the barrel, one question remains: what will the real IPA taste like? Weaving first-class travel writing with assured comedy, "Hops and Glory" is both a rollicking, raucous history of the Raj and a wonderfully entertaining, groundbreaking experiment to recreate the finest beer ever produced."

12.6.10

Beer Bloggers Conference.

Ich weiß. Für Weinblogger sind das olle Kamellen. Vim 5. bis 7. November 2010 findet in Boulder, Colorado, die erste internationale Beer Bloggers Conference statt.

Die Anzahl der Teilnehmer aus aller Welt ist auf 150 begrenzt. Das genaue Programm steht inhaltlich noch nicht fest, genausowenig die Sprecher. Angedacht sind Themen wie
  • Wie kann man mit Bier-Blogs Geld verdienen?
  • Unterscheidet sich das Bloggen über Bier in den USA und in Europa
  • Wie kann man Leser gewinnen?
  • die Nutzung von Videos in Bier-Blogs
  • Wie interviewt man bierspezifisch?
Erwartet werden Sprecher von Brauereien, der Bier-Presse und von Bier-Bloggern.

Ein lokales Marriott-Hotel hat Doppelzimmer zu einem günstigen Preis von 139 US-Dollar für die Konferenz zur Verfügung gestellt.

11.6.10

Die Farben der Biere.

Wie beschreibt man korrekt die Farbe eines Bieres? Der "BJCP Color Guide" ist eine Anleitung für die Juroren des nordamerikanischen Beer Judge Certification Program (BJCP).

Auf deren Website findet sich auch die 2008 BJCP Style Guidelines, in denen verschiedene Bierstile beschrieben werden.

9.6.10

Museumsfest des Fraenkischen Brauereimuseums.

Am 3. Juli 2010 veranstaltet das Fränkische Brauereimuseum in der Bierstadt Bamberg e. V. sein traditionelles Museumsfest (10 bis 17 Uhr).

Das Museum wurde in den restaurierten, historischen Gewölben der ehemaligen Benediktiner-Braustätte des Klosters Michaelsberg errichtet. Auf 900 m² dokumentieren über 1300 Exponate den Werdegang des Bieres vom Halm zum Krug.

Bilder von diesem schönen Event finden Sie in einem Bericht über das Museumsfest 2008.

8.6.10

Chez Moeder Lambic Fontainas.

In der Nichtraucherkneipe "Chez Moeder Lambic Fontainas" in Brüssel gibt es 46 Biere vom Faß und etwa 150 verschiedene Flaschenbiere. 40 Bierleitungen werden mit Kohlendioxid betrieben, sechs mit Handpumpen. Ihre Außenplätze liegen an einer lebhaften Straße. Der Innenraum sieht eher bescheiden aus. Doch die Bartender sind freundlich, hilfsbereit und sprechen englisch. Außergewöhnlich ist die Bierauswahl an großen Flaschen (0,75 l), darunter eine ganze Reihe extrem guter Biere, etwa von Mikkeller und von 3 Fonteinen, Cantillon und La Rulles. Auch aus Franken sind einige Biere erhältlich, etwa aus der Beck Bräu in Trabelsdorf. Dazu wird kostenos geröstetes Malz gereicht.

Das Chez Moeder Lambic Fontainas ist ein 2009 neu gegründeter zweiter Betrieb des "Chez Moeder Lambic" in Saint Gilles. Der Mutterbetrieb wurde wie mein "Café Abseits" in den 80ern gegründet. Ende der 90er Jahre, als es finanzielle Schwierigkeiten hatte, hat Pierre Emmanuel Raymond, einer der Mitarbeiter, es übernommen, ohne das Konzept zu ändern. Es ist weiterhin eine Stadtteilkneipe mit vielen Studenten als Gäste. Im Jahre wechselte der Betreiber. Alexandre Mangin hat das Speiseangebot reduziert. Wiederum nach finanziellen Schwierigkeiten wurde es 2006 von den Mitarbeitern Jean Hummler und Nassim Dessicy übernommen, renoviert und radikal auf Biere handwerklicher Braukunst fokussiert. Der Besuch des zweiten Betriebs ist mittlerweile Pflicht für alle Bierliebhaber, die Brüssel besuchen. Er liegt zentraler und ist noch mehr auf handwerklich erzeugte Biere kleiner belgischer Brauereien ausgerichtet. Zu essen gibt es Käse und Wurst aus Belgien.

Für Gruppen ab 10 Personen werden thematische Bierverkostungen angeboten.

Mehr über diese Bierkneipe in der Bierliebhaber-Community Ratebeer.com.

3.6.10

Kooperationsbiere.

Als Kooperationsbiere werden solche Biere bezeichnet, die in Zusammenarbeit mehrerer Brauereien bzw. Braumeister gebraut werden. Ein Beispiel ist das Europäische Gemeinschaftsbier ("Elevator") der Braumeister der niederländischen Brauerei De Molen und der schwedischen Närke Kulturbryggerie sowie Andreas Gänstaller (Beck-Bräu in Trabelsdorf).

Die Kooperation läßt sich unterschiedlich gestalten:
  • Die Biere werden doppelt oder mehrfach gebraut, mehr oder weniger zeitgleich in allen beteiligten Brauereien. So haben Garrett Oliver von der Brooklyn Brewery in New York und Hans-Peter Drexler von der Weißbierbrauerei Schneider in Kelheim nach einer gemeinsamen Rezeptur zwar gemeinsam gebraut, aber jeweils mit lokalen Zutaten. Mehr darüber: "Bier-Matadore". Deshalb haben die beiden Biere Brooklyner-Schneider Hopfen-Weisse und Schneider-Brooklyner Hopefen-Weisse auch etwas unterschiedlich geschmeckt.
  • Das Bier wird in einer der beteiligten Brauereien von beiden bzw. allen Braumeistern gemeinsam gebraut. Wobei wie beim Gemeinschaftsbier "Elevator" angedacht ist, sich beim Brauort für zukünftige Kooperationsbiere abzuwechseln.
Weitere Beispiele:

1.6.10

Biershop Braugasthoefe.

Der Biershop Braugasthöfe ist eine zentrale Anlaufstelle, um bei den gelisteten Brauereien, die Mitglied im Verband Private Braugasthöfe sind, Bier zu bestellen und zwar zur Zeit von den Brauereien
  • Rotochsen Brauerei
  • Drei Kronen
  • Uerige Düsseldorf
  • Irseer Klosterbräu
  • Neckarmüller Tübingen
  • Goldener Hahn
  • Brauerei Grosch
  • Erlbacher Brauhaus
  • Brauerei Schäffler
  • Brauerei Schneider
  • Brauerei Eck
  • Winkler Braustüberl
  • Landwehr-Bräu
  • Brauerei Autenried
  • Ratsbrauerei Bäuml
Die Preise sind happig.

31.5.10

Hallertauer Bierfestival.

26 Brauereien haben auf dem Hallertauer Bierfestival (28.- 30. Mai) 54 Biere präsentiert. Dieses Festival fand in der kleinen Gemeinde Attenkirchen statt, dem "Tor zur Hallertau", an der Deutschen Hopfenstraße.

Beinahe alle Brauereien der Region zwischen Abensberg und Scheyern, zwischen Ingolstadt und Freising werden sich mit jeweils zwei Bieren präsentieren. Die 26 teilnehmenden Braustätten, von der kleinen Hausbrauerei bis zu weltbekannten Staatsbrauerei machen das 1. Hallertauer
Bierfestival zu einer "deutschlandweit einzigartigen Bierverkostungs-Veranstaltung", so Alexander Herzog vom Organisationskomitee.

Im nächsten Jahr werde ich versuchen, dieses Bierfestival zu besuchen.

27.5.10

BJ's Restaurants & Brewhouse.

In der Liste der zehn in den USA im letzten Jahr am stärksten gewachsenen Restaurantketten mit über 200 Millionen US-Dollar Jahresumsatz findet sich mit einem Wachstum von 14% auch die BJ’s Restaurants & Brewhouse. Die komplette Liste: "A look at the fastest-growing chains", in: Nation's Restaurant News vom 25. März 2010.

Gegründet wurde das Unternehmen 1978 als Pizzeria in Santa Ana in Kalifornien. Im Laufe der Jahre wurden entlang der Küste in Südkalifornien weitere Outlets eröffnet. 1996 gab es 7 Betriebe und man begann, Bier zu brauen. Wegen des großen Erfolgs am ersten Brauereistandort wurde das Konzept relauncht und man begann mit der Expansion in andere Bundesstaaten. 2009 erzielte man in 94 Betrieben einen Umsatz von rund 430 Millionen US-Dollar:
" The Company operates several microbreweries which produce and distribute BJ's critically acclaimed handcrafted beers throughout the chain. The Company's restaurants are located in California (50), Texas (17), Arizona (5), Colorado (3), Oregon (2), Nevada (3), Florida (5), Ohio (2), Oklahoma (2), Kentucky (1), Indiana (1), Louisiana (1) and Washington (2)."
(Quelle: "BJ's Restaurants, Inc. Reports Financial Results for the First Quarter of Fiscal 2010").

Unter den Braueren ist mir besonders Alex Puchner aufgefallen. Vor seiner Brauerkarriere verkaufte er Spielzeug. 1986 begann er als Heimbrauer. Professionell braute er für die Laguna Beach Brewing Company und die Huntington Beach Beer Company und beriet die Brauereien Newport Beach Brewing Co. und Westwood Brewing Co. Seit 1996 arbeitet er bei BJ's Restaurants & Brewhouse.

Gebraut werden "multi-kulti" Biere unterschiedlicher, konventioneller Stile von Kölsch über bayerisches Hefeweizen, amerikanischem hellen und dunklem Ale, irischem Ale, Imperial Stout, Porter, Weißbier im belgischen Stil, Strong Ale belgischen Stils, deutschem untergärigem Märzen und Pilsner bis hin zu Spiced Beers, also Bier mit Gewürzen. Über die Jahre weg umfaßt die historische Liste der gebrauten Biere aber auch viele ungewöhnliche Bierstile. Offensichtlich haben die angestellten Brauer die Freiheit zu experimentieren.

21.5.10

Bier-Desserts.

Biere mit ihren vielfältigen Aromen sind nicht nur ein idealer Begleiter von Desserts. Man kann Biere auch als Zutaten für Desserts verwenden. Mehr darüber:Beide Möglichkeiten kombiniert ein Biermenü im "Weißen Brauhaus" in Kelheim mit Bieren der Privaten Weißbierbrauerei Georg Schneider und der Brooklyn Brewery ("Bier-Matadore in gemeinsamer Mission - Bier-Menue"): Ein Aventinus-Starkbiereis mit Erdbeeren wurde begleitet von einem Brooklyn Black Chocolate Stout.

1. Festival der Bierkulturen: Ich freue mich schon auf naechstes Jahr.

Am 15. und 16. Mai 2010 habe ich das "Festival der Bierkulturen" in Köln-Ehrenfeld besucht. Ein ausführlicher Bericht über ihren Besuch hat die Hausbrauerei Brunnenbräu veröffentlicht: "Das Festival der Bierkulturen. Biere auch jenseits von Reinheitsgebot und Kölsch-Konvention".

Ergänzen kann ich diesen Bericht durch eine Reihe von Fotos, die ich auf Facebook hochgeladen habe, sowie 4 kurze Videos, die ich in den Youtube-Kanal vom Café Abseits hochgeladen habe, z.B. dieses Video:



Höhepunkte für mich waren die Biere von Mikkeller, insbesonders das "Mikkeller Black" vom Faß, und eine Verkostung belgischer Biere in Anwesenheit von Armand Debelder, Braumeister und Inhaber der Brauerei 3 Fonteinen. Er hat netterweise auch Flaschen seines vergriffenen "3 Fonteinen Oude Geuze Vintage 2003" ausschenken lassen.

16.5.10

Schäätzer Biergenuß.

Am 20. Juni 2010 findet in der Innenstadt von Scheßlitz das jährliche Fest "Schäätzer Biergenuß" statt. Veranstalter ist die Stadt Scheßlitz.

Bilder von vom Schäätzer Biergenuß im Jahre 2008.

14.5.10

Woellnitzer Weissbier.

Die Gasthausbrauerei "Talschänke" in Jena-Wöllnitz braut ausschließlich das Wöllnitzer Weißbier, ein Weißbier im Stil Berliner Weiße. Ausgeschenkt wird er pur, milt einem Schuß Himbeer- oder Waldmeister-Sirup oder mit Kümmel.

10.5.10

Europaeisches Gemeinschaftsbier.

Am Montag, 17. Mai 2010, kommen die Braumeister der niederländischen Brauerei De Molen und der schwedischen Märke Kulturbryggerie zu Andreas Gänstaller (Beck-Bräu) nach Trabelsdorf im Landkreis Bamberg. Gemeinsam brauen die drei Brauer dort einen Bock mit amerikanischem Aromahopfen.

Die Idee eines kooperativen Brauerns ist nicht ganz neu:Daß diesmal gleich drei europäische, kleinere Brauereien, jede für sich mit einer hohen internationalen Reputation, zusammen brauen, läßt aufhorschen.

In der Liste der besten 50 Brauereien der Welt von Ratebeer.com steht de Molen auf Platz 10. Das Bier "Närke Kaggen Stormaktsporter" wurde zum zweitbesten Bier der Welt 2010 gekürt. Der "Beck Affumicator" erreichte 2010 auf der Liste der besten Biere Deutschlands den achten Platz.

Mitte Mai braut der Braumeister von de Molen ein weiteres Bier, gemeinsam mit dem Braumeister Eddie Szweda der dänischen Midtfyns Bryghus, einer kleinen, aber hoch bewerteten Brauerei auf Fyn, der zweitkleinsten Insel Dänemarks. Es wird ein starkes Imperial Stout werden.

De Molen braut nur jeweils 5 Hektoliter per Sud. Die Jahresproduktion liegt bei 500 bis 900 Hektoliter. Die Biere sind in Flachen von 18, 33 und 75 Centilitern erhältlich. In Deutschland sind sie bei Bierkompass.de erhältlich.

Bierkompass.de auf dem Festival der Bierkulturen am 15./16. Mai 2010 in Köln.

Auf dem Festival der Bierkulturen am 15. und 16. Mai 2010 in Köln werden auch Biere aus der Region Bamberg ausgeschenkt. Neben der Versuchsbrauerei der Bamberger Mälzerei Weyermann schenkt der Online-Shop Bierkompass.de an seinem Stand unter anderem Fassbiere der Brauerei Beck in Trabelsdorf aus:
  • Beck-Bräu Zoigl
  • Beck-Bräu Tiberator
  • Beck-Bräu Affumicator
  • Beck-Bräu Quartor
Da ich diese Biere bereits kenne, werde ich mich als Teilnahmer dieses Bierfestivals wohl eher auf die anderen Biere konzentrieren, die Sebastian Sauer von Bierkompass.de an seinem Stand ausschenkt:
  • Freigeist Abraxas
  • Freigeist Abraxxxas
  • Freigeist Caulfield
  • Goedecke's Döllnitzer Ritterguts Gose
  • Wöllnitzer Weißbier (aus der Flasche)
Freigeist Caulfield, ein neues Bier der Kölner Braustelle, ist das wohl erste Imperial Stout Deutschlands. Gebraut wird es mit Roggen- und Rauchmalz und besitzt über 80 Bittereinheiten.

6.5.10

1. Festival der Bierkulturen - Update.

Der Braumeister Mikkel wird als spezieller Gast des Festivals der Bierkulturen am 15. und 16. Mai 2010 in Köln angekündigt. Die Brauerei Mikkeller gilt als beste und innovativste Brauerei Dänemarks. Sebastian Sauer von Bierkompass.de hat ihn interviewt: "Interview mit Mikkel von Mikkeller", in: Blog Bierkompass.de vom 2. Januar 2010.

Markus Harms, der dieses Bierfestival mit seiner Bierfachzeitschrift "Bier & Brauhaus begleitet, hat mir mitgeteilt, daß einzelne gastronomische Betriebe rund um das Bürgerzentrum in Köln-Ehrenfeld, wo dieses Bierfestival vor allem stattfindet, spezielle Angebote während des Festivals planen. Die Kölner Kölner Restaurants "Die Zeit der Kirschen" (Venloer Str. 399) und "Zooschänke" (Venloer Str. 434) bieten Biermenüs bzw. mit Bier zubereitete Speisen. Ein Biersommelier hilft bei der Auswahl speisenbegleitender Biere.

Das Festival wird unter anderem von einer kompletten Brauer-Berufsschulabschlussklasse aus der Oberpfalz besucht.

Natürlich informiert auch die lokale Presse über dieses Festival: "Ehrenfeld bekommt ein Bier-Festival", in: Köln.de vom 5. Mai 2010.

Bierkompass hat sein Sortiment erweitert.

Bierkompass.de hat sein Sortiment erweitert.

Von der New Yorker Southern Tier Brewing Company stammen:
  • Southern Tier Crème Brûlée Stout
  • Southern Tier Iniquity
Aus Belgien sind hinzugekommen:und aus Deutschland:
Banner Bierkompass.de

26.4.10

Harburger Pils.

Zehn studentische Bierbrauer der Technischen Universität Hamburg-Harburg wollen ab Herbst ihr "Harburger Pils" vermarkten: "Studenten der TUHH brauen die 'Campusperle'", in: Hamburger Abendblatt vom 23. April 2010.

Mehr über die Braugemeinschaft Campusperle.