29.2.12

1. BIERsymposium für Biergenuss und Braukultur.


Vom 12. bis 14. Oktober 2012 veranstalten die Fränkische Bierakademie und Markus Harms (Bieratelier) in der Bierkulturstadt Bamberg im Bierland Oberfranken ihr "1. BIERsymposium für Biergenuss und Braukultur".

Themen- und Referentenplan (Stand März 2012 / Änderungen vorbehalten):
  • Die Macher vom Bamberger Bierfilm, Unfinden, "Ein Bekenntnis zum Bier". Bierkultur bestens in Szene gesetzt, neue filmische Aufarbeitung von Kommunbrauhäuser und Hausbrauereien.
  • CrewAle Werkstatt, München, Deutschlands Craft Brew. Geschmacklich außergewöhnliche Biere für alle, die nicht mit dem Strom schwimmen. Das Ergebnis ist State of the Art und ein neuer State of Mind!
  • Fa. Gourmet Connection, Frankfurt. Gourmet Connection ist eine international tätige Marketing- und Kommunikations-Agentur, für die Bereiche Essen & Trinken, Genuss, Hotellerie & Tourismus und Lebensart.
  • Propeller-Bier-Konzept, Bad Laasphe. Bierjournalist & Bräu stellen vor: Aufwind (IPA) und Nachtflug (Imperial Stout).
  • Fa. Wilhelm Eder, Bad Dürkheim. Holzfässer und Holzersatzprodukte zur Differenzierung des Biergeschmacks (barrel aging).
  • Reisen zum Bier: Biertourismus und Vermarktung. Bierland Oberfranken. Bierkulturstadt Bamberg.
  • Fa. Weyermann, Bamberg. Der Einsatz von Spezialmalzen für Fülle, Farbe und Aroma. Praxisbeispiele und Vorstellung einiger Spezialitäten.
  • Fa. Kaspar Schulz, Bamberg. Gasthausbrauereien: Konzepte, Planung und Realisierung. Chancen und Risiken.
  • Gosenbrauerei Bayerischer Bahnhof, Leipzig. USP – Gose. Wiederbelebung und Performance einer historischen Bierspezialität.
  • Fa. Barth-Haas Group, Nürnberg. Hopfen – mehr als nur ein Bittermacher. Das Gewürz des Bieres, Möglichkeiten und Anwendungsbeispiele zur Geschmacksdifferenzierung.
Mit freundlicher Unterstützung (Besichtigungen): Vorstellung Internationaler Bierspezialitäten, Bier- & Brauereimarketing und mehr "Trinken ist ein Bedürfnis, Genießen ist eine Kunst." Im Symposiumspreis sind inkludiert: komplettes Referentenprogramm, Eintritt ins Brauereimuseum mit Führung, Brotzeit mit diversen Bierspezialitäten, Pausengetränke, Brauereibesichtigungen, Bamberger "Rauch-Bier-Zwiebel" und a Seidla Schlenkerla Märzen, "Blaue Zipfel Essen" und weitere Bierspezialitäten. Anreise/Übernachtung: Selbstanreise, bei der Zimmerbuchung (auf eigene Rechnung) ist Ihnen der TKS (0951-2976-200 / www.bamberg.info gerne behilflich. Folgende Bamberger Brauereien bieten Übernachtungsmöglichkeiten an: Brauerei Fässla, Brauerei Spezial, Hotel Altenburgblick. Oder schauen sie ruhig mal unter www.braugasthoefe.de. Es empfiehlt sich rechtzeitige Anmeldung. Direkt bei den Veranstaltern: BierAtelier Markus Harms, Fon: 0 52 04 / 92 41 92 - Fax: 0 52 04 / 99 42 40 0 Email: markus.harms@bieratelier.de - www.bieratelier.de, Fränkische BierAkademie (FBA), Genussbotschaft – Bierkulturstadt Bamberg joHannes Schulters, Fon: 0951-9370349 Email: info@fraenkische-bierakademie.de www.fraenkische-bierakademie.de Bierconnaisseurpreis: 249,- €, inkl. MwSt. Mindestteilnehmerzahl: 15 (Achtung: begrenzte Teilnehmerzahl). Verbindliche Anmeldung nach Zahlungseingang Rückerstattung nur bei Veranstaltungsausfall

Zielgruppe: Biergenussaffine, Braukulturinteressierte, Profis und Hobbyisten die sich mit Spaß und Leidenschaft dem Thema Bier, dessen Entstehungs- und Vermarktungskultur interessieren, Hintergründe erfahren und sich austauschen möchten.

27.2.12

Alvinne Craft Beer Festival.

Am 4. und 5. März 2012 findet in De Kasteelhoeve, Avelgem, Belgien zum vierten Mal das jährliche "Alvinne Craft Beer Festival" statt und zwar auf dem neuen Gelände der Brauerei Alvinne statt: Vaartstraat 4a, Moen (Zwevegem).

Es gibt nach eigenem Anspruch einige der innovativsten Mikrobrauereien zu entdecken:
  • Picobrouwerij Alvinne als Gastgeber
  • De Struise Brouwers
  • Brouwerij de Molen, Niederlande
  • Brouwerij Emelisse, Niederlande
  • Braustelle, Köln
  • Bierkompass.de
  • Gänstaller-Bräu, Schnaid
  • Thornbridge, Großbritannien,
  • Grassrooth Brewing co, USA/Dänemark
  • Stillwater Artisanal Ales, USA
  • Mikkeller, Dänemark
  • Norrebro Bryghus, Dänemark
  • Croocked Moon Brewing, Dänemark
  • Revelation Cat, Italien
  • Birrificio del Ducato, Italien
  • Brasserie des Franches-Montagne (BFM), Schweiz

21.2.12

Rittmayer Oak Reserve (Edition Nr. 4).

Mit der Reihe "Rittmayer Oak Reserve" und dem Jahrgangsbier braut Georg Rittmayer (Brauerei Rittmayer in Hallerndorf) in regelmäßigen Abständen höchst individuelle Biere mit Reifepotential.

Ein weiteres Bier der Oak Reserve Reihe ist die Edition Nr. 4 mit einem Potpourri aus reifen Früchten, Vanille und Rotwein. Hergestellt durch ein zweifaches Reifeverfahren. Durch die Lagerung im Rotwein-Barriquefass erhält dieses Bier die Finesse der Spätburgundertraube und dezente Anklänge von Vanillearomen. Es entsteht eine einzigartige, elegante Rotweinaromatik, die mit den süßen Malznoten des Bieres eine harmonische Liaison eingeht. Gelagert wurd es in einem Faß, in dem vorher Spätburgunder Barrique von Philipp Wittmann, Weingut Wittmann, Westhofen in Rheinhessen, gelagert worden war.

Mit seinen 9,5% vol. alc. eignet sich die "Rittmayer Oak Reserve Edition Nr. 4" insbesondere als als Aperitif oder Digestif. Abgefüllt wurden 538 0,375-Liter-Flaschen. Sie werden im hauseigenen Getränkemarkt und online verkauft für 8 Euro je Flasche.

Bekannt ist die Brauerei Rittmayer außerhalb Oberfrankens insbesondere durch ihr Rauchbier. Es gewann seit 2006 fünf Mal in Folge einen Preis beim European Beer Star Award (2010: Silver Award, 2007 bis 2009: Gold Award, 2006: Bronze Award).

17.2.12

"Nürnberger Pils" von Tucher - hopfengestopft.

Die Tucher Bräu in Nürnberg, Teil der Radeberger Gruppe (Dr. Oetker) hat ein neues Pils vorgestellt. Bemerkenswert ist daran, daß es hopfengestopft worden ist, d.h. eine Beimengung der letzten Hopfengabe (Aromahopfen) erfolgt erst während der Würzekühlung, vorzugsweise nach Ablauf von etwa der halben Abkühlzeit. Bei Tucher wird bei minus 1 Grad Celsius mit dem Aromahopfen Saphir gehopft. Das "Nürnberger Pils" lagert anschließend dreimal so lange wie normales Pils.

Dieses Verfahren, im amerikanischen, handwerklichen Brauereien seit langem geschätzt und als "dry hopping" bezeichnet, wird meines Wissens von den Brauereiverbänden in Deutschland immer noch als Verstoß gegen das Reinheitsgebot gewertet, wenn auch nicht kriminalisiert. Möglicherweise ist aber Bewegung in dieser Frage. So referierte Dr. Christina Schönberger, Fa. Joh. Barth & Sohn, auf dem Rohstofftag am 18. Oktober 2011 in Spalt, einer gemeinsamen Veranstaltung der Verbände Private Brauereien Bayern, HVG Spalt und Bayerischen Brauerbund, über "Flavour Hops". Sie führte aus, daß diese sich als als Differenzierungsmerkmal im Bier eignen. Praxisversuche hätten verdeutlicht, daß eine Hopfengabe im Lagerkeller (Hopfenstopfen) das Aroma deutlich verstärken könne, aber zur Gesamthopfung passen müsse.

Ungeachtet dieser Diskussionen verwenden bereits viele kleinere Brauereien auch in Deutschland das Hopfenstopfen oder nutzen es gar als Alleinstellungsmerkmal wie die Häfner-Bräu in Bad Rappenau mit ihrer Marke "Hopfenstopfer".

Die erste größere Brauerei, die es in Deutschland angewandt hat, ist die Weißbierbrauerei Schneider gewesen. Die mittlerweile als "Schneider Weisse Tap5 Meine Hopfenweisse" angebotene Bier "Schneider & Brooklyner Hopfen-Weisse" wurde 2005 in Kooperation mit der Brookyln Brewery in New York entwickelt bzw. von Garrett Oliver von der Brooklyn Brewery und Hans-Peter Drexler, dem Chef-Braumeister von Schneider. Es ist 2007 ständig erhältlich.

7.2.12

Brau Beviale 2012: Gemeinschaftsstand mit Top-Konditionen.

Die Brau Beviale ist die 2012 weltweit wichtigste Investitionsgütermesse für die Getränkewirtschaft. Vom 13.-15. November 2012 (neu: Dienstag bis Donnerstag!) präsentieren im Messezentrum Nürnberg über 1.350 Aussteller (2011: 44 % international) ein umfassendes Angebot an
  • hochwertigen Getränke-Rohstoffen,
  • innovativen Technologien,
  • effizienter Logistik und
  • spritzigen Marketing-Ideen.
Unglaubliche 98 % der Fachleute
  • aus Brauereien und Mälzereien,
  • aus Betrieben, die alkoholfreie Getränke herstellen,
  • Spezialisten aus Molkereien,
  • Winzer
  • sowie Zulieferer der Brau- und Getränkewirtschaft
waren 2011 mit diesem Angebot hoch zufrieden. Der beliebte Messe-Mix aus professioneller Präsentation und intensivem persönlichen Dialog erwartet gut 31.500 Besucher (2011: 36 % international) aus dem technischen und kaufmännischen Management der europäischen Getränkewirtschaft. Junge Unternehmen mit innovativen Produkten oder Dienstleistungen, die Kunden in der europäischen Getränkewirtschaft ansprechen, sollten sich jetzt anmelden und von der Kraft einer starken Messe profitieren.

Das betrifft beispielsweise junge, innovative Firmen aus den Bereichen
  • Rohstoffe und Getränkehersteller,
  • Vermarktung und gastronomische Einrichtungen,
  • Dienstleistungen und Werbung,
  • Maschinen und Anlagen,
  • Betriebs- und Laborausstattung,
  • Energiewirtschaft,
  • Betriebsstoffe und Packmittel,
  • Transport-, Verkaufs- und Flurförderfahrzeuge
  • sowie Logistik.
Hat die Firma ihren Sitz und Geschäftsbetrieb in Deutschland, erfüllt die gültige EU-Definition für ein kleines Unternehmen (weniger als 50 Mitarbeiter, Jahresumsatz unter 10 Mio. EUR) und ist jünger als zehn Jahre, steht einer geförderten Beteiligung auf der Brau Beviale 2012 nichts mehr im Wege.

Wie erfolgreich eine solche Teilnahme ist, davon überzeugten sich 19 junge Firmen auf dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Gemeinschaftsstand der Brau Beviale 2011. Die Förderung kurbelt das Exportgeschäft der Unternehmen an und stärkt gleichzeitig den Standort Deutschland, so die Intension des BMWi. Im Rahmen eines Gemeinschaftsstandes, der von der NürnbergMesse organisiert und vom AUMA – Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft – in Sachen Exportberatung unterstützt wird, bekommen junge, innovative Unternehmen für die ersten beiden Messebeteiligungen 80 % und ab der dritten Beteiligung innerhalb des Förderprogramms immerhin noch 70 % der Kosten erstattet. Dies schließt Leistungen wie Standmiete, Standbau, Grundmöblierung, Beleuchtung, Strom, Reinigung, Versicherung, Kommunikationspaket und AUMA-Gebühr ein. Damit sinken die Beteiligungskosten bei 20 % Eigenanteil auf unschlagbare 79,80 EUR/m² und bei 30 % Eigenanteil auf 119,70 EUR/m² zuzüglich Mehrwertsteuer.

Detaillierte Informationen zum geförderten Gemeinschaftsstand erhalten Interessenten beim Vertrieb National der NürnbergMesse: Bettina Wild, bettina.wild@nuernbergmesse.de (Bettina Wild), Tel +49 (0)9 11. 86 06-81 78, oder unter www.brau-beviale.de/gemeinschaftsstand. Auskünfte zum Förderprogramm erteilt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Förderantrag unter www.bafa.de.

Alle Aussteller und ihre aktuellen Produktinformation finden Sie unter: www.ask-Brau-Beviale.de

6.2.12

Biere der Marke "St. Michaelsberg".

St. Michaelsberg ist der Name eines ehemaligen Benediktinerklosters auf dem Michaelsberg (auch Michelsberg genannt) in Bamberg, dessen 1000. Gründungstag im Jahre 2015 gefeiert werden wird. In der ehemaligen Klosterbrauerei, nach der Säkularisation im städtischen Besitz und bis 1969 als Brauerei bewirtschaftet (letzter bürgerliche Braumeister: Georg und Michael Peßler), ist heute das Fränkische Brauereimuseum untergebracht.

Die Rechte an der Marke "St. Michalsberg" hatte die Bamberger Maiselbräu erworben. Siehe eine Liste der unter diesem Markennamen einst von der inzwischen insolventen Maiselbräu angebotenen Biere bei RateBeer.com.

Mittlerweile gehören die Markenrechte dem Dänen Lars Heide Rasmussen. Er läßt im Vejle Bryghus in Egaa, Dänemark, Biere der Marke "St. Michaelsberg" brauen.

Am 12. Januar 2012 hat der sympathische Däne Hannes Schulters, dem 1. Vorsitzenden des Vereins Fränkisches Braueimusum, und mir im "Café Abseits" in Bamberg einige Biere seines Vejle Bryghus vorgestellt, darunter das vorzügliche Weihnachtsbier Holy Night. Vejle Holy Night ist dunkelbraun und wohl inspiriert von einem belgischen Dubbel. Der Weizenbock wird mit verschiedenen Malzen (Pils, Weizen-, Karamell-, Kristall, Chokolate), Hopfen (Bram Ling Kreuz, Mt. Hood, steirischer Goldings) und braunem Kandiszucker gebraut und gewürzt mit Koriander. Es bietet Aromen von Früchten und Gewürzen.

Als Gastgeschenk hat Lars Heide Rasmussen Gläser und ein Schild mit der Aufschrift "St. Michaelsberg" für das Fränkische Brauereimuseum mitgebracht.

Hannes Schulters präsentiert das Schild "St. Michaelsberg"

3.2.12

India Pale Ales aus Deutschland.

Ales sind obergärige Biere englischen Stils. Pale bedeutet hell. Der Zusatz "India" bezieht sich darauf, daß sie einst von England auf dem Seeweg in die englische Kolonie Indien verschifft worden sind. Um sie für die über sechswöchige Fahrt und die hohen Temperaturen haltbar zu machen, braute man sie mit einem hohen Alkohol- und Hopfengehalt ein. Für amerikanische IPAs ist zudem der Einsatz von Cascade Hopfen typisch und damit dominante Fruchtesternoten, die von Pfirsich bis Grapefruit gehen. Siehe dazu auch "Hops and Glory".

Biere dieses Bierstils haben ein intensives Hopfenaroma, eine Farbe von Gold bis Kupfer, einen mittleren Körper und ausgewogene Malzigkeit. IPA's sind vorzügliche Begleiter von Speisen mit Chili, indischen Currygerichten oder scharfen chinesisischen Speisen.

Biere der Kategorie India Pale Ale bilden in den USA das am stärksten wachsende Segment. Mehr über moderne IPA's in den USA und Großbritannien: "India Pale Ale, Part II: The Sun Never Sets", in: Brewing Techniques.

In den letzten Jahren wurden auch in Deutschland einige IPAs gebraut:
  • Die Braumanufaktur der Mälzerei Weyermann® in Bamberg braut häufig ein "Weyermann® India Pale Ale".
  • Hinter der Marke "Propeller" stecken Hans-Christian Bosch, Bräu und Inhaber der Brauerei Bosch in Westphalen, und der Biersepp Sepp Wejwar. Aktuell gibt es ein IPA und ein Imperial Stout im Angebot.
  • Fritz Wülfing braut als FritzAle in der Abteibräu Siegburg. Zuvor war er Gastbrauer in der Kölner Braustelle. Seit Ende Januar 2012 ist sein "FRITZALE Imperial IPA Doppelt Hopfengestopft" auch in der 0,33 l-Flasche.
  • Die CREW AleWerkstatt GmbH von Mario Hanel und Timm Schnigula in München hat sich dem Brauen von amerikanischen Bierstilen verschrieben. Ein Ale ist bereits im Angebot, ein India Pale Ale soll folgen. Ihr erstes Produkt "CREW Pale Ale" ist ein obergäriges Bier mit 40 IBU und 5,6% vol. alc. Verwendet wurden die Hopfensorten Herkules, Nelson Sauvin, Chinook, Citra und Cascade. Der Preis ist vergleichsweise moderat. 20 Flaschen 0,33 l kosten 24,90 € zzgl. Pfand und evtl. Versand. Sie wollen damit auch Mengen brauen und nicht nur ein paar Flaschen wie andere Brauer von IPAs.
  • Die Brauerei Häffner im Kraichgau hat unter ihrer Marke "Hopfenstopfer" mehrere "Strong Ales" gebraut, die jeweils mit einer Hopfensorte gestopft worden sind (Chinook Strong Ale, Amarillo Strong Ale, Citra Strong Ale). Das "Citra Ale" der Hopfenstopfer ist seit April 2011 auf dem Markt ist, ein Pale Ale, ausschliesslich mit Citra gehopft. Ab Mitte/Ende Februar 2012 wird es wieder verfügbar sein, schreibt mir Thomas Wachno.
  • Hachenburger Luxus-Edition No. 01 India Pale Ale.
  • Die Private Landbierbrauerei Schönramer braut unter der Bezeichnung "Bavaria Best" u.a. ein India Pale Als.
  • Im Angebot der Camba Bavaria in Truchtlaching gibt es ein "Eric's IPA India Pale Ale", benannt nach dem Braumeister Eric Toft, von dem auch das Rezept der Schönramer Brauerei stammt.
  • Braufactum Indra der Radeberger-Tochter Braufactum gibt nicht zu erkennen, wo es gebraut worden ist.
  • 2009 hat die Kaiser Bräu in Neuhaus unter dem Motto "Veldensteiner Bierwerkstatt" begonnen, einmal im Jahr ein speziell eingebrautes, ausgefallens und immer wieder wechselnde Bierspezialität in einer kleinen Mengen zu brauen. Es ist jeweils ab Januar des Folgejahres für einen kurzen Zeitraum und nur in von der Kaiser Bräu belieferten und teilnehmenden Gaststätten ausgeschenkt. Im Januar 2010 wurde ein ein Veldensteiner "India Pale Ale" (IPA) angeboten,
    "ein helles, obergäriges Bier, das neben seiner auffallenden Vollmundigkeit ein feines Grapefruit-Aroma durch die Verwendung von amerikanischen Cascade-Hopfen aufweist. Die starke Hopfung – etwa doppelt so hoch als bei einem Pils – führt zu einer intensiven, aber in Verbindung mit dem hohen Stammwürzegehalt von 17 %, zu einer angenehmen Bittere und macht diese Bierspezialität so unvergleichbar."
    Die Rezeptur wie auch das Malz stammt aus der Braumanufaktur der Bamberger Mälzerei Weyermann.
  • Die Hochdorfer Kronenbrauerei bietet ein in Anlehnung an den Meistersud der Braumeisterin Katharina Haizmann gebrautes "Hochdorfer Meistersud India Pale Ale" in einer 0,75 l Exklusis-Flasche an. Er hat einen Alkoholgehalt von 8,2% vol.
  • Unter der Marke "Freigeist" brauen Peter Esser, Inhaber und Braumeister der Braustelle in Köln und Sebastian Sauer, Geschäftsführer der gleichnamigen Brauereigaststätte und Inhaber der Bierversandhandlung Bierkompass, vor allem rare deutsche Bierstile wie Porter oder Lichtenhainer, aber auch amerikanische Bierstile. Zur Zeit haben die beiden zwar kein IPA im Angebot, aber vor Jahren bereits ein IPA gebraut.
  • Bei BrewBaker, "Berlin's Original Brau Manufaktur" in der in der Moabiter Arminiushalle, braut Michael Schwab hopfenbetonte Biere. Ganzjährig verfügbar ist das "Berlin IPA" mit 5,5% vol. alc. und 65-70 Bittereinheiten. Hopfen: Perle Smaragd und Cascade. Erhältlich in einer 0,75 l-Flasche.
  • Die Gasthausbrauerei Lindenbräu in Waldbronn hat als saisonales Bier (Bier des Monats Januar 2012) ein India Pale Ale gebraut.
  • Das Brauhaus Riegele in Augsburg hat 2011 ein "Riegele India Pale Ale" gebraut. Die limitierte Handabfüllung aus der Riegele Biermanufaktur wurde am 1. Juni 2011 abgefüllt und hat eine Mindesthaltbarkeitsdauer von zwei Jahren. Verwendet wurden die Malzsorten Pale Ale Malz, Münchner Malz und Weizenmalz), die Aromahopfensorten Cascade und Opal únd eine Riegele Ale Hefe. Weiter wurde ein "Riegele India Pale Ale Imperial" angeboten. Beide in einer 0,25 l-Flasche mit Wachsversiegelung.
  • Im Brauhaus Südstern in Berlin gibt seit Dezember 2011 ein Indian Pale Ale vom Hahn. Es hatte 50 Bittereinheiten und ca. 6,2% vol. alc. und wird mit 3 verschiedenen Hopfensorten (Herkules, Challenger und East Kent Goldings) hergestellt. Mittlerweile ist ein weiterer Sud mit 60 Bittereinheiten am Hahn. Thorsten Schoppe, Dipl. Ing. Brauwesen und Mitinhaber des Brauhauses Südstern, bietet es seit letzter Woche auch ein "Schoppe XPA" in einer hübschen 0,33 l-Flasche an. Es wurde mit Amarillo-Hopfen gestopft und hat 60 Bittereinheiten. Zu erwerben über Schoppebräu.de
  • Das "Giesinger Bräu Gedenkbier IPA" der Giesinger Bräu in München ist, wenn die Website der Brauerei nicht täuscht, aktuell nicht mehr erhältlich. Dieses Bier im britischen Stil hatte 6,2% vol. alc.
  • Auch die "Duckstein Braumeister Edition No 01" der zum Carlsberg-Konzern gehörenden Holsten-Brauerei, die im Juli und August 2011 im Handel erhältlich gewesen ist, war ein IPA. Verwendet wurden die amerikanischen Hopfensorten Cascade, Amarillo und Simcoe.
  • Erwähnenswert ist auch das "Fiedler's Pale Ale" (ein India Pale Ale). Es wurde für den Landgasthof Fiedler in Dietersheim in in einer limitierten Ausgave von 773 Flaschen zu je 0,75 l von der Privatbrauerei Hofmann in Pahres gebraut. Die Biersommilière Carmen Fiedler hat eine Bierkarte mit rund 30 Bieren zusammengestellt bis hin zu belgischen, östereichischen und englischen Bieren. Am 5. Mai startet in Dietersheim ein "Bier-Gourmet-Festival".
Ob diese Liste vollständig ist, weiß ich nicht und bin deshalb für Hinweise auf weitere IPAs aus Deutschland dankbar.