31.12.13

Vulkan Bourbon Barrel Doppelbock.

Vergleichbar mit der Bamberger Heller-Bräu, besser bekannt als Schlenkerla, die ihre Biere im Sandsteinkellergewölbem im Bamberger Stephansberg lagert, nutzt die Vulkan Brauerei in Mendig im Herzen der vulkanischen Osteifel einen Basaltgewölbekeller für die Lagerung ganz besonderer Edelbiere. Der Basaltfelsenkeller ist vor ca. 200.000 Jahren entstanden, als ein großflächiger Lavastrom aus dem Wingertsberg-Vulkan in der Eifel ausgeflossen ist. 
Der in mächtigen Säulen erstarrte Basalt wurde seit dem Mittelalter im Untertagebau abgebaut und später als Bierkeller genutzt.

Die Brüder Hannes und Malte Tack haben die Vulkan Brauerei 2011 von den Vorbesitzern übernommen und kräftig z.B. in ein neues Sudhaus investiert. Neben ständigen Bieren wie einem Hellen, einem Dunklen und und Weizen gibt es saisonale, besondere Biere.

Der "Vulkan Bourbon Barrel Doppelbock" ist über sechs Monate gelagert und im tiefsten Bierkeller der Welt (30 Meter unterhalb der Brauerei) bei natürlicher Kühlung in Bourbon Fässern gereift. Das Ergebnis ist eine außergewöhnliche Komposition aus einem kräftigen Bier (9,8% vol. alc.) mit ausgeprägten Bourbon Aromen.

Lesen Sie ein "Interview mit Hannes & Malte Tack von der Vulkan Brauerei", in: Neubierig.

Zuser's feine Bierschokolade.

Karl Zuser jun. ist Hotelier und Gastwirt des Gasthofs Riedberg in Ried im Innkreis. Sein Vater arbeitet bei der Brauerei Ried e. Gen.. Eine Besonderheit dieser Brauerei ist, das sie eine Genossenschaft ist und die Genossen Gastronomen aus der Region sind.

Der Gasthof Riedberg hat ein ungewöhnliches und erfolgreiches Konzept zum Verkauf von Bier in der Gastronomie. Die (Bierkarte (PDF)) verzeichnet neben Bierem der Brauerei Ried Biere des umfangreichen Bierkellers mit mehr als 200 verschiedenen Bierspezialitäten aus Österreich und ganz Europa. Diplom Biersommerlier Karl Zuser jun. bietet Bierverkostungen für Gruppen ab 6 Personen und Übernachtungspauschalen mit Bierverkostungen oder der Teilnahme an einem Brauseminar in der Brauerei Ried. Gruppen ab 12 Personen können ein bieriges Menü mit passender Bierbegleitung genießen. Besonders einfallsreich ist Karl Zuser jun. auch bei der Vermarktung von Produkten rund um's Bier.

Zuser's feine Bierschokolade hat er sich von der 1. Kremser Schokoladenmanufaktur Konditorei Hagmann in Krems/Donau herstellen lassen. Neben den klassischen Zutaten wurde eine Ganache von Zuser's Bürgerbräu erarbeitet und die Schokolade damit gefüllt. Die Tafel zu 65g kostet Euro 3,50 und ist beim Wirt erhältlich und in Zusers feinster BIERGeschenkbox enthalten.

16.12.13

Wege zu innovativen, erfolgreichen Bieren.

Unter dem Motto "Wege zu innovativen, erfolgreichen Bieren" veranstaltet der Verband Private Brauereien Bayern, München, das Institut Romeis, Oberthulba, und die Fachzeitschrift BRAUWELT aus dem Fachverlag Hans Carl, Nürnberg, regelmäßig Workshops.

Der 7. Workshop "Wege zu innovativen Bieren" mit dem Themenschwerpunkt "Flavorhops/Aromaintensive Hopfen/Hopfen mit speziellen Aromen bzw. Biere mit speziellen Hopfenaromen und/oder speziellen Hopfungstechnologien" findet am 2. April 2014 statt.

21.11.13

OARIS - Oak Aged Russian Imperial Stout.

"OARIS" steht für Oak Aged Russian Imperial Stout und ist ein Gemeinschaftsprojekt von Thorsten Schoppe (Schoppe Bräu in Berlin-Kreuzberg) und Christian Hans Müller, dem Geschäftsführer, Gesellschafter der Hans Müller Sommelierbier GmbH in Aschaffenburg.

Das "O.A.R.I.S" wurde in der neu eröffneten Prefferbräu am Prenzlauer Berg gebraut. Es lagert in zwei verschiedenen Eichenfässern, darunter in einem, das mit Müller Dreistern Sommelier-Bierbrand vorbelegt war. 9% vol. alc.

"O.A.R.I.S. wird auf der Braukunst Live 2014 in München erstmals vorgestellt und soll ab April 2014 für Handel und Gastronomie verfügbar sein.

Mehr über die Kooperation: "Dem Kollaboratör ist nichts zu schwör – Aschaffenburg meets Berlin ", in: Probier.at.

Bisher hat Biersommelier Christan Hans Müller bei zwei Produkten mit der Alpirsbacher Klosterbräu (Müller Dreistern) und der Aschaffenburger Brauerei Schlappeseppel (Bayrisch Nizza) zusammengearbeitet.

8.11.13

Schneider Weisse TAPX Meine Porter Weisse.

2014 setzt die Brauerei Weisses Brauhaus G. Schneider & Sohn GmbH ihre TAPX-Serie fort mit dem Porter "Schneider Weisse TAPX Meine Porter Weisse" - wiederum in der 0,75 l-Flasche (7% vol. alc.). Werfen Sie schon mal einen Blick auf das Etikett.

Begonnen hatte Schneider 2011 mit der
  • "Schneider Weisse TAPX Mein Nelson Sauvin" (2011). Der Sondersud wurde extra für das 25jährige Jubiläum der holländischen ABT Cafés (Allianz von Bier-Tapperien) entwickelt.
  • 2012 wurde dieses Bier nachgebraut
  • gefolgt von "Schneider Weisse TAPX Meine Sommerweisse", die auf der Braukunst Live in München im Frühjahr 2013 vorgestellt worden ist, und
  • im Herbst 2013 "Schneider Weisse TAPX Mein Aventinus Barrique".
Zwischendurch gab es in kleinen Auflagen:
  • "Schneider Weisse TAPX Mein Cuvée Barrique",
  • "Schneider Weisse TAPX Mein Eisbock Barrique" (Aventinus Eisbock, 15 Monate lang in Pinot-Noir-Fässern" gereift) und
  • "Schneider Weisse TAPX Mein Aventinus Barrique" (2012). Davon wurden nur 668 Flaschen abgefüllt.

1.11.13

Sensorikschulung im Fränkischen Brauereimuseum, Bamberg.

Am Samstag, 9. November 2013, bietet das Fränkische Brauereimuseum in Bamberg eine Sensorikschulung unter Leitung des 1. Vorstandes Hannes Schulters an.

Unkostenbeitrag für Mitglieder 13,- €, für Nichtmitglieder 16,- € incl. Bierproben und Imbiss. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung erforderlich. Start 18 Uhr, Ort. Fränkisches Brauereimuseum Bamberg.

18.10.13

TV-Serie: "Die Braumeister - Künstler am Kessel".

Der Fernsehsender dmax zeigt am 13. November 2013 in der Zeit von 0:05 Uhr bis 6:20 Uhr hintereinander weg sechs Episoden der Dokumentationsserie "Die Braumeister - Künstler am Kessel". Sie stellen den Entwicklungsprozeß von sechs Bieren dar, die von Sam Calagione und seinen Mitarbeitern der Dogfish Head Brewery in Minton, Delaware, kreiert worden sind.

In der ersten Episode "Das Pharaonen-Bier" wird versucht, ein Bier zu entwickeln, wie es vielleicht 4000 Jahre vor Christus getrunken worden ist.

In der letzten Episode "Das Musiker-Bier" geht es um ein Bier, das anläßlich des 40. Geburtstag des Tonträgers "Bitches Brew" von Miles Davis, den die Firma "Sony Music" mit einer eigenen Biersorte feiern wollte. Das legendäre Album des afro-amerikanischen Musikers aus den 70ern gilt als Meilenstein des so genannten Fusion-Jazz, der Verschmelzung von Jazz- und Rockelementen. Die Brauer experimentieren unter anderem mit Naturhonig und seltenen afrikanischen Pflanzen.

26.9.13

Neues Hopfenstopfer Bier für die Wintersaison.

Häffner Bräu aus Bad Rappenau hat ab Mitte Oktober 2013 das Hopfenstopfer Seasonal Special Ale als saisonale Bierspezialität für die dunkle Jahreszeit neu im Programm. Erhältlich ist die neue Brauspezialität in der 0,33l Longneck Flasche und in der exklusiven 0,75l Gourmet Flasche.
"Wir freuen uns, die deutsche Craft Bier Szene wieder um ein besonderes Produkt reicher zu machen"
so Thomas Wachno, Brauer der Hopfenstopfer Biere und deutscher Craft Bier Pionier.

Ein hoher Anteil Caramel- und Spezialmalze bilden zusammen mit hellem Pilsner Malz die 8,2% vol. Alkohol aus 18,5% Stammwürze des obergärigen Bieres. Die amerikanischen Aromahopfen Chinook, Amarillo, Citra und Cascade bringen nicht nur kräftige 55 Bittereinheiten ins Bier sondern auch fruchtige Aromen, die sich besonders durch das Hopfenstopfen im Lagerkeller vielschichtig entfalten.

Bereits seit 2011 ist Thomas Wachno, Brauer der Häffner Bräu aus Bad Rappenau, mit der Marke Hopfenstopfer in der Craft Bier Szene ein fester Begriff. Das Hopfenstopfer Citra Ale gilt als der deutsche Craft Bier Klassiker, und das Hopfenstopfer Comet IPA sorgte nicht nur auf der Braukunst Live Messe 2013 für Furore. Erhältlich sind die Hopfenstopfer Biere direkt ab Brauerei oder bundesweit über Spezialitätenhändler und im Internet.

Mehr Informationen über Hopfenstopfer-Biere und Händler gibt es im Internet auf www.Hopfenstopfer.de und auf www.Facebook.com/Hopfenstopfer

24.9.13

Duckstein Braukunst 2013.

Zum Ende des Jahres präsentiert der Duckstein-Braumeister die dritte Auflage der beliebten Duckstein Braukunst. Nach den aufwendigen Reifeprozessen der vorangegangenen Sondereditionen in Whiskey- und Sherry-Fässern bestimmen in diesem Jahr feinste Portwein-Aromen das Geschmackserlebnis der Duckstein Braukunst. Gebraut unter Verwendung von 100% hellem Gerstenmalz entwickelt das Premium-Bockbier seine typische Bernstein-Farbe, die durch die sechs Monate lange Lagerung in den Eichenfässern portugiesischer Portweine noch an Intensität zunimmt. Die fruchtigen Reifenoten sowie der Duft von leichter Hefe machen das Luxus-Bier zu einem wahren Fest für die Sinne, schreibt Duckstein.

Paula Bosch, Deutschlands erste weibliche Sommelière begeistert sich wie viele andere Gourmets für die Duckstein Braukunst 2013, die sie als ein sehr trinkfreudiges, ausgezeichnetes Bier mit feinperliger Mousseux schätzt, das dem Gaumen schmeichelt.
"Die cremige und gaumenfüllende Bierkreation überzeugt durch eine leichte Süße gepaart mit einem zartbitteren, langen Finale. Das unfiltrierte, helle Starkbier überzeugt durch eine komplexe und ausgeprägte Aromenvielfalt von Honig, Malz und Birne"
so die Expertin.



Als kulinarischer Begleiter für festliche Gerichte fügt sich die Duckstein Braukunst Edition perfekt in außergewöhnliche Menüfolgen ein und entfaltet seine trinkanimierende Aromen-Vielfalt besonders zu Krustentieren oder Fischgerichten mit leichter Räuchernote. Ein besonderes kulinarisches Erlebnis erwartet den Feinschmecker bei der Kombination mit Rotschmierkäse-Sorten wie Epoisse oder Münster sowie in Kombination mit süßen Köstlichkeiten wie erlesener Schokolade.

Die Besonderheit der Braukunst Edition spiegelt sich nicht zuletzt auch in der stilvollen Verpackung wider. Eine elegante Holzbox sowie die handschriftliche Nummerierung der 0,75-Liter Portwein-Flasche machen jedes Exemplar der auf 3.000 Stück limitierten Sonderedition zu einem Unikat.

Ab dem 01.11.2013 ist die Duckstein Braukunst 2013 (7,1% vol. alc. Stammwürze: 18%) für 24,90 € pro Flasche zuzüglich Versandgebühren im Duckstein Onlinestore unter www.duckstein.de sowie bei ausgewählten Handelspartnern erhältlich.

(Quelle: Pressemitteilung von Duckstein).

20.9.13

Schneider Weisse TAPX Mein Aventinus Barrique.

München, 20. September 2013 – Schneider Weisse erweitert 2013 die Aventinus-Spezialitäten um ein Cuvée. Für das einzigartige Aroma von TAPX Mein Aventinus Barrique wurden TAP6 Unser Aventinus und Aventinus Eisbock Ende 2012 in 100 Holzfässer abgefüllt. Fast ein Jahr lang reifte das Weissbier im neuen Holzfasskeller bei Schneider Weisse, bevor es im August mit viel Fingerspitzengefühl an die entscheidende Vollendung ging.
"Für die Auswahl der Fässer haben wir das Geschmacksprofil von Aventinus und Eisbock zugrunde gelegt und uns dann gemeinsam mit einem Holzfassspezialisten auf vier verschiedene Fassvarianten verständigt. Die wichtigste Zutat, wenn man es so nennen will, war jedoch die Zeit, die wir unserem TAPX zum Reifen zugestanden haben, um ein so vielschichtiges Aromaprofil auszubilden"
erzählt Braumeister Hans-Peter Drexler über die Entstehung des neuen TAPX.



Zu den vier Fasssorten gehören Fässer aus französischer Eiche, in denen zuvor Chardonnay gelagert wurde. Sie bringen trockene, fruchtige Aromen sowie eine feine Tanninstruktur hervor. Vollmundige Beerenaromen und elegante Röstaromen entwickeln sich in den verwendeten Fässern aus amerikanischer Eiche mit zweijähriger, deutscher Spätburgunderbelegung. Weitere Fässer aus amerikanischer Eiche, in denen sechs Monate lang die Rotweinsorte „Cabernet Franc“ gelagert wurde, dämpfen die Frucht der Spätburgunderbelegung etwas ab. Die vierte Wahl fiel auf Fässer aus deutscher Eiche mit einem speziellen Toasting. Dadurch erhält das TAPX Mein Aventinus Barrique die nötige Frucht und Frische sowie wunderbare Raucharomen, mit denen der Gesamteindruck abgerundet wird. Die verschiedenen Aventinus und Eisbock-Barriques werden für die Vollendung zu einem Cuvée zusammengeführt und in der einzigartigen Schneider-Weisse-Flaschengärung veredelt.

TAP6 Unser Aventinus, das als Grundlage für die Aventinus-Familie genutzt wird, ist ein klassischer, bayerischer Weizendoppelbock. Die deutsche Hopfensorte „Magnum“ und das Malz der Sommergerste „Grace“ sowie der Weizensorte „Hermann“ aus Riedenburg geben dem Klassiker sein unverfälschtes Aroma. TAPX Mein Aventinus Barrique bereichert mit seiner Aromavielfalt ab September 2013 die Aventinus-Familie.

Erstmals vorgestellt wird die Bierspezialität bei der Geburtstagsfeier von Schneider Weisse im Weissen Bräuhaus in München. In Deutschland wird TAPX Mein Aventinus Barrique in einigen Handelsmärkten angeboten und auch in den Weissen Bräuhäusern in München und Kelheim zum Ausschank kommen. Des Weiteren kann es über ausgewählte Onlineshops bestellt werden.

Stammwürze: 21,5%, Alkoholgehalt: 9,5% vol.

18.7.13

Neue Berliner Akademie präsentiert Craft Beer auf der Biermeile.

Europa entdeckt die Geschmacksvielfalt der amerikanischen Qualitätsbiere: Die größte Bierauswahl auf einem europäischen Bierfestival ist auf dem Weg in die Hauptstadt, präsentiert von der Berlin Beer Academy

Vollbeladen mit Bierpaletten hat am 3. Juli der Frachter "Paris Express" der NYK Linie den Hafen in New Jersey verlassen. An Bord nur erste Klasse: fast 100 Biersorten, vom klassischen Pale Ale über Neukreationen wie Black IPA bis hin zu ed-len, im Bourbon-Fass ausgebauten Stout-Raritäten. 19 amerikanische "Craft Brewer", qualitätsversessene, innovative Brauer, sind dem Ruf von Sylvia Kopp und Olav Vier Strawe von der Berlin Beer Academy gefolgt und schicken die besten Erzeugnisse ihrer Braukunst nach Berlin. Darunter weltbekannte wie Sierra Nevada Brewing, exotische wie die hawaiianische Mikrobrauerei Maui oder Newcomer wie Woodfour Brewing aus dem kalifornischen Sebastopol. Kopp und Strawe präsentieren die einzigartige Auswahl vom 2. bis zum 4. August auf dem 17. Internationalen Berliner Bierfestival in der Karl-Marx-Allee.
Ich freue mich über die überwältigende Resonanz aus den USA"
so Kopp,
"es kommt mehr amerikanisches Craft Beer zur Biermeile als nach London, wo zur gleichen Zeit das ehrwürdige Great British Beer Festival über die Bühne geht."
Mit diesem Event feiern die Berliner Diplom-Bier-Sommelière und der aus Deutschland stammende kalifornische Brauer zugleich die Eröffnung ihrer Berlin Beer Academy.
"Einen besseren Startschuss für unsere Biergenussschule kann es nicht geben"
so Strawe. Die Akademie bietet ab Herbst dieses Jahres Seminare und Verkostungen rund um Biergeschmack, Warenkunde und Genuss, für Profis aus Handel und Gastronomie ebenso wie für wissbegierige Konsumenten. Die Kurse werden auf Deutsch und Englisch gehalten. Die Berlin Beer Academy versteht sich als internationale, unabhängige Plattform für Bierkompetenz. Veranstaltungen werden das Angebot bereichern – nicht nur auf der diesjährigen Biermeile.

In Kooperation mit dem Veranstalter Präsenta und Dérer Import richtet Kopp erstmals einen "Craft Beer Pavillon" ein, der fester Bestandteil der Biermeile werden soll.
"Es geht um spannende, geschmacksstarke Biere, die auf der Kreativität und Virtuosität des Brauers beruhen. Dieser Trend steht ganz im Gegensatz zu den rundgelutschten Produkten, die von Marketingabteilungen in Brauereien entwickelt werden"
so Kopp. So wird die Berliner Biermeile auch für Freunde anspruchsvoller Braukunst attraktiv.
"Besonders freue ich mich, dass Brauerei-Chefs wie Greg Koch von Stone Brewing aus San Diego und der offizielle amerikanische Craft-Beer-Botschafter Andreas Fält aus London vor Ort sein werden"
betont Kopp. Solche Prominenz will die neue Bierakademie regelmäßig nach Berlin holen – und natürlich noch viele aufregende Biere.

(Quelle: Pressemitteilung der Berlin Beer Academy).

14.6.13

2. Biersymposium für Biergenuss und Braukultur vom 11. bis 13. Oktober 2013 in Bamberg.

Besuchen Sie das Symposium für Biergenussaffine, Braukulturinteressierte, Profis und Hobbyisten, die sich mit Spaß und Leidenschaft dem Thema Bier sowie dessen Entstehungs- und Vermarktungskultur widmen, die etwas zu den Hintergründen erfahren und sich austauschen möchten.

Themen- und Referentenplan (Änderungen vorbehalten, Stand Juni 2013):
  • Felsquellwasser und Siegelhopfen – Biermarketing: So? Oder so?
    Lisa Luginger, Journalistin, PR-Beraterin und Biersommelière (www.bierfilm.de)
  • Der nordwestamerikanische Craft-Beer-Markt. Ein Erfahrungsbericht aus einer Caft Brewery in Vancouver.
    Felix vom Endt, Bier-Medien-Kenner und Betreiber von www.lieblingsbier.de
  • MehrWert? Mehr Hopfen! Wertvollere und höherpreisige Biere mit mehr Hopfen.
    Willi Mitter, als Technischer Direktor verantwortlich für die Hopfenverarbeitung, für Forschung & Entwicklung sowie für die technische Beratung von Brauereikunden weltweit. Simon H. Steiner, Hopfen GmbH (www.hopsteiner.de)
  • Brauhaus Binkert. Neugründung einer Brauerei zum Mitmachen. (Besichtigung).
    Diplom-Braumeister und Biersommelier Jörg Binkert, Bereich Forschung & Entwicklung in der Firma Kaspar Schulz, und Brauereibesitzer (www.mainseidla.de)
  • Der Brauer macht die Würze, die Hefe das Bier. Hefestämme, Hefepflege und der Einfluss auf den Biercharakter.
    Marcus Jentsch, Leitung Brauereianalytik und Brauereiberatung beim Institut Romeis Bad Kissingen GmbH, Oberthulba (www.institut-romeis.de)
  • Vom Toasten und Rösten der Bierfässer – Grundlagen und Praxis der Holzfassreifung. Welche Geschmacksaromen aus Eichenholz gezogen werden können.
    Markus Eder, Firma Wilhelm Eder, Bad Dürkheim (www.wilhelm-eder.de)
  • Bier und Speisen, die perfekte Harmonie. Erfahrungen mit Biermenüs in der Welt, Grundlagen für Kombinationen und Verkostung einiger Sorten Schneider Weisse mit dazu harmonierenden Chutneys.
    Susanne Hecht, Sales Director Export und Biersommelière (www.schneider-weisse.de)
  • Bierbrauen außerhalb des Reinheitsgebots – Chancen und Möglichkeiten.
    Braumeister Volker Müller, Branchenvertriebsleiter Bier bei der Firma Erbslöh in Geisenheim und verantwortlich für den Bereich Brautechnologie weltweit (www.erbsloeh.com)
  • Mein Weg in die Selbstständigkeit – Nachahmung empfohlen? Wie es dazu kam, dass ich eine Brauerei gründete und die Kreativität mit mir durchging.
    Braumeister und Biersommelier Andreas Seufert, Pax-Bräu Oberelsbach (www.pax-braeu.de)
  • Der Braukunstkeller und seine Entwicklung. Eine der erfolgreichen Neugründungen aus Michelstadt im Odenwald stellt sich vor.
    Alexander Himburg, Brauer-Mälzer-CEO (www.braukunstkeller.de)
  • Die Bier-Tourismusregion "Oh, bierpfälzer Wald" – Zoigl vom echten Kommunbrauer.
    Reinhold Zapf, Tourismusreferent Oberpfälzer Wald (www.oberpfaelzerwald.de)
Im Maischbottich dabei: Bier mit allen Sinnen. Wir erschmecken fränkische, nationale und internationale Bierspezialitäten.

Im Preis für das Symposium sind inbegriffen: Eintritt in das Fränkische Brauereimuseum, Brotzeit mit diversen Bierspezialitäten, Vortragsprogramm, Brauereibesichtigungen, Busfahrt zum Brauhaus Binkert mit Brotzeit und Bierprobe, "Blaue Zipfel"-Essen und weitere Bierspezialitäten.

Anreise/Übernachtung: Selbstanreise; bei der Zimmerbuchung (auf eigene Rechnung) ist Ihnen der Tourismus & Kongress Service (Tel. 09512 97 62 00, www.bamberg.info) gern behilflich. Folgende Bamberger Brauereien bieten Übernachtungsmöglichkeiten an: Rechtzeitige Anmeldung erbeten (begrenzte Teilnehmerzahl). Buchung direkt bei den Veranstaltern – Kontakt für weitere Informationen: Verbindliche Anmeldung nach Zahlungseingang, Rückerstattung nur bei Veranstaltungsausfall, eine Ersatzperson darf jedoch angegeben werden.

Das 3. Biersymposium findet vom 10.–12. Oktober 2014 statt.
joHannes Schulters & Markus Harms
Zeit: Freitagabend 11. bis Sonntagmittag 13. Oktober 2013,
Preis: 249,– € pro Pers. (inkl. MwSt., begrenzte Teilnehmerzahl).

14.5.13

1,6 Milli­arden Li­ter Bier im Jahr 2012 expor­tiert

WIESBADEN - Rund 1,6 Milliarden Liter Bier im Wert von insgesamt 1,1 Milliarden Euro haben deutsche Unternehmen im Jahr 2012 exportiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahmen davon die EU-Partner Italien (20,5 %), Frankreich (12,8 %) und die Niederlande (11,2 %) zusammen 696 Millionen Liter Bier (44,4 %) ab. In die USA (auf Platz 4) gingen 138 Millionen Liter Bier.

Im gleichen Zeitraum wurden 712 Millionen Liter Bier im Wert von 438 Millionen Euro aus dem Ausland importiert. Drei Viertel aller Einfuhren kamen dabei aus den EU-Partnerländern Dänemark (41,0 %), Belgien (21,8 %) und der Tschechischen Republik (11,5 %).

10.5.13

MainSeidla Kellerpils.

Der Bierstil Kellerpils ist eine Kategorie des Wettbewerbs European Beer Star. RateBeer faßt es mit anderen Stilen zur Kategorie Zwickel/Keller/Landbier zusammen. Biere des Stils Kellerpils grenzen sich vor allem durch eine höhere Bittere (ab 25 IBU) von hellen und dunklen Kellerbieren ab. Salopp formuliert kann man Kellerpils als eine unfiltrierte Version von Pils bezeichnen.

Das neue "MainSeidla Kellerpils" gibt es seit dem 1. Mai 2013 im Tasting-Room der Brauerei in Breitengüßbach, aber bislang nur vom Faß. Es ist geplant, dieses Bier auch in Flaschen abzufüllen und zu vertreiben. Das MainSeidla Kellerpils hat einen Alkoholgehalt von 4,9% vol. Es wird mit dem Gerstenmalz Pilsner Art untergärig gebraut. Verwendete Hopfensorten: Spalter Perle, Spalter Select, Spalt Spalter. Durch den vollen Gehalt an Eiweißstoffen und Hefe, bekommt die Bittere noch eine ausgeprägtere Note, der Hopfen tritt dabei eher in den Hintergrund.

Seit September 2012 braut Jörg Binkert im Brauhaus Binkert in Breitengüßbach Biere der Marke MainSeidla. Er verwendet ausschließlich Rohstoffe aus seiner fränkischen Heimat. Die Braugerste gedeiht auf den Höhenlagen des fränkischen Jura und wird in Bamberg vermälzt. Der Hopfen wird im Spalter Hügelland und der Hersbrucker Schweiz von kleinen Familienbetrieben in langer Tradition angebaut. Sein fränkisches Reinheitsgebot beinhaltet auch die Rücksicht auf kommende Generationen. So werden unsere Produkte inmitten des schönen Maintales klimaneutral mit regenerativem fränkischen Naturstrom und Biomasse aus dem Frankenwald hergestellt. Auch die ursprüngliche Euro Flasche, der Kasten und der Kronenkorken kommen aus der unmittelbaren Umgebung. Die Holzfässer werden aus fränkischer Eiche gefertigt.

Das "MainSeidla Kellerpils" wird demnächst vorübergehend auch im Bamberger Café Abseits vom Faß ausgeschenkt werden.

3.5.13

MainSeidla Porter

Seit September 2012 braut Jörg Binkert im Brauhaus Binkert in Breitengüßbach Biere der Marke MainSeidla. Er verwendet ausschließlich Rohstoffe aus unserer fränkischen Heimat. Die Braugerste gedeiht auf den Höhenlagen des fränkischen Jura und wird in Bamberg vermälzt. Der Hopfen wird im Spalter Hügelland und der Hersbrucker Schweiz von kleinen Familienbetrieben in langer Tradition angebaut. Sein fränkisches Reinheitsgebot beinhaltet auch die Rücksicht auf kommende Generationen. So werden unsere Produkte inmitten des schönen Maintales klimaneutral mit regenerativem fränkischen Naturstrom und Biomasse aus dem Frankenwald hergestellt. Auch die ursprüngliche Euro Flasche, der Kasten und der Kronenkorken kommen aus der unmittelbaren Umgebung. Die Holzfässer werden aus fränkischer Eiche gefertigt.

Die neueste Creation von Jörg Binkert ist das "MainSeidla Porter": Als Malz werden Gerstenmalz Wiener Art und Münchner Art, Melanoidinmalz und Röstmalz verwendet. Es wird obergärig gebraut mit einer Ale-Hefe. Verwendete Hopfensorten: Spalter Perle, Spalter Select, Spalt Spalter.

Das "MainSeidla Porter" ist verlockend dunkel mit einem Bierfarbe von 50 (also braun) nach der European Brewery Convention. Der Geruch erinnert an Haselnuß und schwarzen Kaffee. Die angenehm süßliche Note wird umrahmt von Röstmalzaromen und Karamel. Gekrönt wird der voluminöse Geschmackseindruck durch eine Hopfennote, die durch die obergärige Brauweise mit fruchtigen Estern versetzt ist. Im Abgang mild abgerundet regt dieses Bier zum Weitertrinken an. Es hat 5,3% vol. alc.

26.4.13

Mönchshof-Premiere auf dem Bierfestival The Leading Beers.

Fast schon ein Running Gag auf Bierfestivals ist, daß große, ansonsten eher weniger innovative Brauereien ein besonderes Bier, das eventuell sogar eigens für dieses Festival gebraut wird, vorstellen. So gab es u.a. auf dem Braukunst Live 2013 in München ein unfiltriertes,dreifach gemaischtes Hopfen Pilsner Urquell, von der Münchener Hofbräu einen "Eiskalt gehopften HALLODRI" und - mich geschmacklich am meisten überzeugend - einen dunklen Weizenbock der Brauerei Gutman in Titting. Solche Festivalbiere gab es natürlich auch von innovativen Brauereien, z.B. von der niederländischen Brauerei Jopen die "Spanische Inquisition", ein schwarzes, obergäriges Stout mit äthiopischem Kaffee und Madame Jeanette Pepers.

Auf dem Amberger Bierfestival The Leading Beers am 2. und 3. November 2013 wird die Kulmbacher Brauerei AG, die zur Brau Holding International gehört, einem Unternehmensbereich der Schörghuber-Gruppe, an dem Heineken beteiligt ist, ihre Marke Mönchshof mit einer Premiere präsentieren. Was das sein wird? Ich bin gespannt.

24.4.13

Brew Dog kooperiert in Deutschland mit Hofmark

Die gefragten Biere der schottischen Brauerei BrewDog sind wieder in Deutschland direkt und einfach erhältlich. Die Hofmark Brauerei in Loifling bei Cham im Bayerischen Wald hat jetzt den Alleinvertrieb von BrewDog für Deutschland exklusiv übernommen. Hofmark beliefert die Gastronomie, den Handel und den Endverbraucher und bietet die Biere von BrewDog auch im eigenen Webshop an.

23.4.13

15. Deutscher Bierkongress am 24. und 25. April 2013.

Düsseldorf, April 2013. 96,5 Hektoliter Bier tranken die Deutschen 2012 laut Statistischem Bundesamt in Wiesbaden. Mit 1,8 Hektolitern weniger als im Vorjahr ist das der niedrigste Bierabsatz seit der Wiedervereinigung. Neben Preiskampf, Demografie- und Imageproblemen müssen sich die Brauereien auch gegen eine verschärfte Alkoholpolitik rüsten. Peter Hahn, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bund, kennt die Forderungen der Suchtexperten nach höherer Besteuerung, Preisanstieg und einem generellem Werbeverbot für alkoholische Getränke. Über die neue Agenda des Verbandes, Biersteuer und die Auswirkungen des Lebensmittelrechts 2013 wird Hahn auch auf dem 15. Deutschen Bierkongress am 24. und 25. April 2013 in Düsseldorf sprechen.

Weitere Themen des etablierten Jahrestreffs sind die Wertschöpfung im Biermarkt, Trends im Sortiment, Innovation und Point of Sales (PoS), Preisstrukturen, Marken und Märkte, neue Zielgruppen, Konsumentenforschung und der Imagewechsel auf dem deutschen Biermarkt . Zahlreiche Vertreter aus der Brau- und Getränkeindustrie, dem Handel und der Gastronomie diskutieren unter dem Vorsitz von Dr. Sven Bischoff (Privatbrauerei Bischoff) die wichtigsten Entwicklungen des Biermarktes 2013. Auch dieses Jahr findet parallel zum Bierkongress der Deutsche AfG-Kongress statt. Die Teilnehmer können optional den Jahrestreff der Getränkewirtschaft 2013 nutzen und zwischen allen Vorträgen wechseln.

Brauereien als Getränke-Allrounder

Trotz des rückläufigen Bierkonsums gab es noch nie so viele Biersorten wie heute.
"Am Biermarkt zeigt sich, wie die Globalisierung unsere Trinkgewohnheiten verändert"
meint der belgische Agrarökonom Johan Swinnen. (FAZ, 06.08.2012). Darauf müssen sich heimische Bierbrauer einstellen. Wie man mit beliebten Biermix-Getränken als Getränke-Allrounder auf dem Markt punkten kann, erklärt Heinrich Philipp Becker, Geschäftsführender Gesellschafter der Privatbrauerei Gaffel Becker.

Die in den USA sehr lebendige Craft Bier-Bewegung hat das Potenzial, auch in Deutschland der Gastronomie interessante Impulse zu geben. Markus Wurzer (myBier.at) sieht in dem handwerklich gebrauten Bier einen Gegenpol zum industriellen Einheitsgeschmack: Welches Potenzial erschlossen werden kann und welche Zielgruppe im Fokus steht, stellt Wurzer auf dem Bierkongress vor.

Image-Upgrade: Bierwerbung muss prickeln

Im Gegensatz zur Produktvielfalt halten Brauereien in Sachen Bierwerbung an ihrem Markenimage fest. Es geht aber auch anders: Beck’s hat mit den grünen Segeln der Alexander von Humboldt eine Markensprache entwickelt, die jeder Konsument versteht. Wie durch Bilder, Erlebnisse und Emotionen Konsumenten begeistert können , erklären unter anderem Frank Rehme (METRO Systems) und Frank Dopheide (Deutsche Markenarbeit ).
"Image ist mehr als nur Geschmack. Marken versuchen immer bestimmte Welten zu belegen, ein Bild zu verkörpern"
erklärt Günter Birnbaum (GfK ConsumerScan)(dradio.de, 13.01.2012). In seinem Vortrag stellt der Experte für Konsumgüter die Treiber der Werteorientierung vor und geht auf Preis- sowie Vertriebsstrukturen ein.

Kult-Bier

Ein Bier mit Kultstatus hat die Karlsberg Brauerei mit dem AC/DC-Bier geschaffen. Wie das Pils in den schwarzen Büchsen mit rotem AC/DC-Schriftzug als Nischenprodukt erfolgreich positioniert wurde, erläutert Christian Weber, Mitglied der Karlsberg - Geschäftsleitung. Das Hardrock-Bier gehöre zu dem am schnellsten wachsenden Produkt, das Karlsberg je hatte, so Weber (FAZ, 21.1.2013)

(Quelle: Pressemitteilung des EUROFORUM Deutschland SE)

16.4.13

Braukunst und Bierspezialitäten: 4. Festival der Bierkulturen.

Das Bierspezialitäten-Festival von Diplom-Braumeister Peter Esser, Inhaber der Helios-Braustelle, ist mittlerweile fest in der Szene etabliert. Die Bierliebhaber kommen von nah und fern. Im letzten Jahr kamen an einem Tag über 700 Besucher! Auch in diesem Jahr verspricht das kleine, aber feine Festival ein voller Erfolg zu werden. Man kann schon von einer "Braubewegung" und somit einer Art Gegenbewegung zu den Großbrauereien sprechen: Was die teilnehmenden Kleinbrauereien und Bierspezialitäten-Fachhändler aus Deutschland und den Nachbarländern mit nach Köln bringen, hat mit den eintönigen, bisweilen faden Bieren mancher Großbrauerei nichts zu tun. Starkgehopfte India Pale Ales, dunkle Rauchbiere, cremige und würzige Stouts, Kräuterbiere mit Lavendel, Salbei und Rosmarin. Bei diesen Bierspezialitäten kann man fruchtige Hopfenaromen oder rauchige Noten von Röstmalz schmecken. Manches Bier, wie das Porter, erinnert eher an Wein: halbtrocken, dunkel und komplex und mit vollem Körper. Hier trifft Tradition auf Innovation.

Neben Teilnehmern aus den vergangenen Jahren, wie dem Bayerischen Bahnhof aus Leipzig, der mit seinen Berliner Weiße Variationen und der Leipziger Gose überzeugt, dem "Ein-Mann-Betrieb" FRITZALE, der Biere nach amerikanischen Vorbildern braut und dem belgischen Klassiker Oud Beersel mit seinen wundervollen Lambiks werden in diesem Jahr weitere Highlights erwartet:
  • De Molen aus Holland,
  • Trois Dames aus der Schweiz,
  • Nomad aus Tschechien,
  • London Fields aus England.
Freuen Sie sich auf neue und besondere Geschmackserlebnisse! Die Bierexperten vor Ort erzählen alles über Zutaten und Herstellung. Die Live-Brauvorführung der Vereinigung der Haus- und Hobbybrauer veranschaulicht den Brauprozess.

Das Festival der Bierkulturen im Bürgerzentum Köln-Ehrenfeld, Venloer Straße 429, ist am 25. und 26. Mai 2013 geöffnet. Am Samstag von 14 bis 22 Uhr und am Sonntag von 12 bis 18 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt fünf Euro inklusive Verkostungsglas mit Festivallogo.

Die teilnehmenden Brauereien und ihre Biere:
  • Alzeyer Volkerbräu, Alzey, Haferbier, Emmerbier
  • Bayerischer Bahnhof, Leipzig, Gose, Berliner Weisse Varia tionen,
  • B-WIPA, Rauchbier vom Obstgehölz
  • Black Isle Brewery, Munlochy, Schottland, Yellowhammer IPA, Red Kite Ale, Porter, Hibernator Oatmeal Stout, Blonde, Goldeneye Pale Ale, Export Scotch Ale
  • Brasserie Trois Dames, Sainte-Croix, Schweiz, Saison Houblon, Saison Framboise, IPA, Bise Noire, Bise Noire mint, Fraîcheur du soir, Fraîcheur du soir basilic, Grande Dame
  • Braustelle / Freigeist - Bierkultur, Köln, Schwarzgeräuchertes (schwarzes Rauchbier), Mandarin-Weizenbock (heller Weizenbock mit Mandarinhopfen), Sauer Porter (milchgesäurter Porter), Phoebe Caulfield (Caulfields Schwester, Roggenstout), Fruchtgosen, Fruchtporter
  • De Molen, Bodegraven, Holland, verschiedene Bierspezialitäten
  • Fritz Ale, Bonn, Fritz Ale IPA, Imperial IPA
  • Hofbrouwerijke, Beerzel, Belgien, Bosprotter (Tripel), Anarkriek (Chocolat Stout mit Kirschen), Hofdraak (Dunkel mit Süßholz und Sternanis), Ceci n’est pas une triple (Amber Tripel mit Amarillo Hopfen), Ceci n’est pas une saison (mit Cascade Hopfen), Ceci n’est pas une stout (Stout), Of love & Regret (Kräutermischung)
  • Lahnsteiner Brauerei, Lahnstein, Bier-Delikatessen
  • London Fields Brewery, London, England, Hackney Hopster, Love Not War, Shoreditch Triangle (Pale Ales), Black Frost (Stout)
  • Mc Müllers, Linnich-Kofferen, Weizenbock, Stout, Zwickel, Lakritzstout
  • Nomad, Prag, Tschechien, verschiedene Bierspezialitäten
  • Oud Beersel, Beersel, Belgien, Bersalis Tripel/Kadet, Oude Lambiek, Oude Geuze, Oude Kriek Framboise, Bzart Lambiek
  • Siegburger Abteibrauerei, Siegburg, hopfenintensiver Maibock, LSR (Kräuterbier gebraut mit Lavendel, Salbei und Rosmarin)
  • Sünner Brauerei, Köln, Rote Sünnde (Kombi Gerste/Trauben, Sünners Dröhnung (Kaffee Weizenbock)
Die Bierspezialitätenhändler Bierkompass und Bierzwerg sowie der Herausgeber der Zeitschrift Bier & Brauhaus präsentieren weitere Brauereien.

1.4.13

Fest der 100 Biere: 17. bis 20. Mai 2013 in Wolkering.

Vom 17. bis 20. Mai 2013 2011 findet in 93107 Wolkering (Gemeinde Thalmassing, Landkreis Regensburg) das Fest der 100 Biere statt.

Die Bezeichnung dieses Festes untertreibt. Im Laufe der Jahre sind es immer mehr geworden. Waren es im Jahre 2008 noch 111 verschiedene bayerische Biere, so steigerte sich die Zahl bis zum Jahre 2012 schon auf 352 verschiedene bayerische Biere. Heuer sind zwischen 350 bis 400 verschiedene Biere angedacht. Es gibt ausschließlich bayerisches Bier zu trinken.

20.3.13

60 Jahre Sammelleidenschaft - Georg Lechner feiert runden Geburtstag in der Brauerei Kundmüller.

Er ist ein Original der Szene. Der Mann, der im Fass schläft, der seine Partnerin liebevoll nach der Etikettiermaschine "Robusta" benannt hat, der so viele Etiketten besitzt, dass man sie kaum zählen kann. Georg Lechner hat ein Brauereimuseum, ist Braumeister und Buchautor und seit neuestem 60 Jahre jung. Das feierte er nun anlässlich des 117. Braumeisterstammtisches der Doemens Sektion Nordbayern in der Brauerei Kundmüller in Weiher – und wie es sich für einen sammelvernarrten Bierliebhaber gehört mit jeder Menge bieriger Überraschungen.

Rund 100 Gäste waren in den idyllischen Ort bei Viereth gekommen, darunter Friedrich Düll, der Präsident des Bayerischen Brauerbundes, der in seiner Laudatio über das Leben des gebürtigen Oberfranken erzählte.
"Schon in frühester Kindheit war Georg Lechner täglich in der Lechner Bräu, der Brauerei seines Vaters, anzutreffen. Beim Abladen der von der Kundschaft heimkehrenden Lkws wurden bereits die Flaschen mit den verschiedensten Bieretiketten heraus sortiert und in der Badewanne dann abgelöst. Da Georg noch nicht lesen konnte wurden diese fein säuberlich abgelösten Etiketten damals nach Bildern beziehungsweise nach einprägsamen Marken gesammelt – der Anfang einer Leidenschaft."
Nach der Wirtschaftsschule begann Lechner die Lehre zum Brauer in der Berg Bräu in Fürth – eine prägende Zeit, wie er resümiert:
"Da bin ich im Vergleich zur Schulzeit richtig aufgeblüht."
Bevor es ihn nach erfolgreich abgeschlossener Lehre in weitere Brauereien verschlagen sollte, musste er noch seinen Wehrdienst in Roth absolvieren. Doch auch dort spielte sein Lieblingsgetränk eine Rolle und so versorgte er seine "Kameraden" mit dem Rauchbier aus der heimischen Brauerei.

Es folgten Stationen in Frechen bei Köln, wo er seine erste Frau kennenlernte, die Weiterbildung zum Braumeister bei Doemens sowie die Arbeit in der elterlichen Brauerei, bevor diese schließen musste.

Täglich war Lechner nun in Sachen Bier und Sammeln unterwegs. Er konnte alles gebrauchen. Seine Wohnung in Leverkusen glich einem Biermuseum und so lag die Idee nahe, auch ganz offiziell eines daraus zu machen. So wurde in der stillgelegten Felsenkeller-Brauerei in Monschau in der Eifel am 1. Mai 1997 das "Felsenkeller Brauereimuseum" eröffnet, das kurze Zeit später nach Ostfriesland zur Ostrfriesen Bräu in Bagband verlegt wurde. Nach einem weiteren Umzug wurde dann 2003 das Georg-Lechner-Biermuseum eröffnet, das bis heute in der Potts Brauerei in Oelde zu finden ist.

Dass Lechner trotz des Wohnsitzes im Münsterland gerne in die Heimat zurückkehrt, zeigte sich auf seiner Geburtstagsfeier in der Brauerei Kundmüller. Extra für diesen Tag hatte er auf der Braukunst live mit der kleinsten noch existierenden historischen Abfüllanlage ein Zwicklbier als Geburtstagssud abgefüllt, das die Gäste neben den Gold prämierten Weiherer Bierspezialitäten – in natürlich besonders etikettierten Flaschen - genießen durften. Und auch Lechner selbst durfte auf besondere Art verkosten. Denn seine Schwester Alexandra hatte zusammen mit dem 1. Deutschen Meister der Biersommeliers, Dominik Maldoner, ein Blindtasting für das Geburtstagskind organisiert. Eine außergewöhnliche Überraschung für Lechner.

Eine Führung von Roland und Oswald Kundmüller durch die Brauerei und das neue 600 Quadratmeter große Füllzentrum rundeten den 117. Braumeisterstammtisch ab, genauso wie die Priegendorfer Musikanten, die zünftig aufspielten. Und als Lechner schlussendlich Liederbücher austeilte, war klar, dass ein frühes Ende des Abends keinesfalls in Sicht war...



Feierten mit Georg Lechner (2.v.l.) Geburtstag: (v.l.) Obermeister Hans-Joachim Hansen, Lechners Partnerin Lucja "Robusta" Berger, der Präsident des Bayerischen Brauerbundes, Friedrich Düll, Obermeister Georg Rittmayer, Gisi Meinel-Hansen, Präsidiumsmitglied Bund der Doemensianer, 1. Deutscher Biersommelier-Meister Dominik Maldoner, die Geschäftsführer der Brauerei Kundmüller, Oswald und Roland Kundmüller sowie der Obmann der Doemens Sektion Nordbayern, Johannes Schulters.

(Quelle: Pressemitteilung der Brauerei Kundmüller. Autorin: Lisa Luginger).

Great British Beer Festival vom 13. bis 17. August 2013.

Vom 13. bis 17. August 2013 findet das Great British Beer Festival in London statt. Die Besucher erwarten mehr als 800 Real Ales, Cider und Biere aus der ganzen Welt, ausgeschenkt von Fässern und Flaschen. Im April geht eine eigene Festival-Website online. Die Eintrittspreise beginnen bei 8 Pfund.

Die Festival-Stände mit ausländischen Bieren werden von einer Gruppe von ehrenamtlichen Helfern der Campaign for Real Ale (CAMRA) betreut. Sie nennen sich so wie dieser Bereich des Festivals heißt: "Bieres Sans Frontieres" (Bier ohne Grenzen). Sie treffen sich einmal jährlich, zuletzt in Edinburg. Im nächsten Jahr wird man sich in Bamberg treffen, voraussichtlich vom 18. bis 21. April 2014, also über das Osterwochenende.

5.2.13

Gänstaller-Bräu Baltic Porter.

Baltic Porter sind dunkle, alkoholstarke Biere, robust genug, um im späten 18. Jahrhundert von England aus über die Nord- und Ostsee Richtung baltische Staaten und Rußland exportiert zu werden. Baltic Porter werden auch gerne in Finnland, Estland, Litauen, Tschechien, Polen, Russland, Dänemark und Schweden gebraut. In Deutschland wurden Porter bis zur Wiedervereinigung nur in Ostdeutschland gebraut. Heute brauen z.B. Sebastian Sauer und Peter Esser in der Kölner Gasthausbrauerei Braustelle einen "Freigeist Deutscher Porter".

Baltic Porter wurden in Großbritannien bis zur zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nur mit obergäriger Hefe gebraut. Erst dann begannen Brauer mit dem Brauen untergäriger Porter. Das "Gänstaller Baltic Porter" wurde untergärig gebraut, weil in der Gänstaller-Brauerei in Schnaid nur untergärige Biere gebraut werden, um eine unerwünschte Vermischung ober- und untergäriger Hefestämme zu vermeiden.

Das "Gänstaller-Bräu Baltic Porter" wurde im November 2012 in der Gänastaller-Brauerei in Schnaid von drei befreundeten Brauern mit hoher internationaler Reputation als europäisches Gemeinschaftsbier gebraut:
  • Menno Olivier von der niederländischen Brauerei De Molen. In der Liste der besten 50 Brauereien der Welt von Ratebeer.com steht de Molen auf Platz 10.
  • Hans-Göran Wiktorsson von der schwedischen Närke Kulturbryggerie. Sein Bier "Närke Kaggen Stormaktsporter" wurde zum zweitbesten Bier der Welt 2010 gekürt.
  • Andreas Gänstaller (Gänstaller-Bräu in Schnaid). Vier seiner Biere werden von RateBeer unter den besten 50 deutschen Bieren verzeichnet. "Gänstaller-Bräu Affumicator" steht auf Platz 12. Das "Gänstaller-Bräu Green Gold IPA (104 Germany Meets USA)" wurde als bestes neues deutsches Bier des Jahres 2012 bewertet und auf Platz 15 der besten Biere Deutschlands. Das "Gänstaller-Bräu F.X.G Dark Smoked Märzen" kam auf Platz 35 und das erste europäische Gemeinschasfsbier "Gänstaller-Bräu / Närke / De Molen Europa-Bier Elevator" auf Platz 50.
Das "Gänstaller-Bräu Baltic Porter" hat einen Alkoholgehalt von 9,6% vol. alc. Wir schenken es demnächst im Café Abseits in Bamberg vom Faß aus.

Bierfest im Landgasthof Sternen in Trub.

Am 13. April 2013 findet im Landgasthof Sternen in Trub in der Schweiz ein Bierfest statt. Mit dabei ist das Entlebucher Bier. Ab 10 Uhr wird live vor Ort das "Trueber 56" gebraut. Dabei kann man zuschauen. Kulinarisch im Angebot: Entlebucher Bier-Treberbrot mit Biertreberkäse. Außerdem werden Bier-Menus aus der Sternen Küche serviert. Zudem steht das "Trueber 56" bereits zur exklusiven Degustation zur Verfügung. Ab 19 Uhr ist dann die Bierbar (mit Musik) im Sternen-Saal geöffnet.

30.1.13

Bestes neues Bier Deutschlands 2012: Gänstaller-Bräu Green Gold IPA (104 Germany Meets USA).

Auf die Liste der 50 besten Bieren, die laut RateBeer im letzten Jahr zum ersten Mal gebraut worden sind, hat es nur ein einziges Bier aus Deutschland geschafft: das "Gänstaller-Bräu Green Gold IPA (104 Germany Meets USA)" von Andreas Gänstaller.

Andreas Gänstaller hat dieses Double IPA untergärig eingebraut. Haselnußgoldner Körper mit wenig weißer Schaumkrone. Florale Aromen vom deutschen Hopfen verbinden sich mit den tropischen Fruchtaromen von amerikanischen Hopfen. Aromen von Maracuja, Mango, Ananas und Citrus. Schwarzer Pfeffer im Abgang. 8% vol. alc. Bittereinheiten: 104. Der hohe Alkoholgehalt ist kaschiert, das Bier gefährlich gut trinkbar.

Die Brauereigaststätte Zoiglstube Drei Kronen in Straßgiech bei Bamberg, die von Andys Frau Manuela Gänstallter betrieben wird, wurde ebenfalls von RateBeer als beste Brauereigaststätte Deutschlands bewertet.

Biere von Andy Gänstaller sind in Deutschland nur in wenigen Gaststätten in der Region Bamberg erhältlich. Das Bamberger Biercafé Abseits hat das ausgezeichnete "Gänstaller-Bräu Green Gold IPA (104 Germany Meets USA)" im September 2012 vom Faß ausgeschenkt.

Die Biere von Andy Gänstaller sind nur im Faß (KEGs) erhältlich und werden noch nicht in Flaschen abgefüllt. Sie werden häufig auf Bierfestivals im Ausland sowie in führenden Biergaststätten in Schweden, Dänemark, den Niederlanden und Italien vom Faß ausgeschenkt.

Im letzten Jahr hat Andy Gänstaller mit zwei befreundeten Braumeistern aus den Niederlanden und aus Schweden einen "Baltic Porter" eingebraut: Dieses europäische Gemeinschaftsbier "Baltic Porter" Bier wird im Verlaufe des Februars 2013 im Café Abseits in Bamberg ausgeschenkt werden.

Bier­absatz 2012 weiter rück­läufig.

WIESBADEN – Im Jahr 2012 setzten die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager insgesamt rund 96,5 Millionen Hektoliter Bier ab. Dies war die niedrigste Menge seit der Wiedervereinigung. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ging der Bierabsatz gegenüber dem Vorjahr um 1,8 % beziehungsweise 1,8 Millionen Hektoliter zurück. Alkoholfreie Biere, Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier sind hierin nicht enthalten.

Biermischungen – Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkohol­freien Zusätzen – machten 2012 mit 4,3 Millionen Hektolitern 4,5 % des gesamten Bierabsatzes aus.

83,9 % des gesamten Bierabsatzes waren für den Inlandsverbrauch bestimmt und wurden versteuert. Das waren 81,0 Millionen Hektoliter, 2,1 % weniger als 2011. Steuerfrei (Exporte und Haustrunk) wurden 15,5 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt (– 0,3 %). Davon gingen 11,0 Millionen Hektoliter (– 2,0 %) in EU-Länder, 4,3 Millionen Hektoliter (+ 4,6 %) in Drittländer und 0,2 Millionen Hektoliter (– 4,3 %) unentgeltlich als Haustrunk an die Beschäftigten der Brauereien.

Der Bierabsatz war 2012 – wie auch in den Vorjahren – in Nordrhein-Westfalen mit einem Anteil von 24,7 % und in Bayern mit 22,9 % am höchsten. Diese beiden Bundesländer führten auch den Inlandsabsatz an: In Nordrhein-Westfalen lag er bei 26,0 %, in Bayern bei 22,0 %. Den höchsten Bierabsatz über die bundesdeutschen Grenzen hinweg erzielten mit einem Anteil von 27,6 % die Brauereien und Bierlager mit Sitz in Bayern. Alle Angaben zum regionalen Absatz von Bier richten sich nach dem Sitz der Steuerlager (Brauereien und Bierlager) und lassen keinen Rückschluss auf den regionalen Bierkonsum zu.

(Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes).

29.1.13

Schwarze Versuchung in Berlin.

Zum ersten Mal stellt die Distelhäuser Brauerei ihre handwerklich gebrauten Spezial-Biere auf der Internationalen Grünen Woche vor.

Wenn es ums Bier geht, lassen die Distelhäuser die Brauerei im Dorf. Die Privatbrauerei bezieht die Rohstoffe aus ihrem Umland und vertreibt ihre Biere normalerweise nur in einem engen Radius um den Brauerei-Schornstein. Eine Ausnahme machen die Braumeister aus dem Taubertal jetzt auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin.

Zum ersten Mal stellt die Distelhäuser Brauerei dort ihre eigens gebrauten neuen Spezialbiere einem breiten Publikum vor, das die Biere aus dem Taubertal (noch) nicht kennt.
"Wir nutzen die Gelegenheit, dem Verbraucher unsere handwerkliche Braukunst näher zu bringen und schenken dort Spezialitäten aus, die etwas abseits des gängigen Biergeschmack liegen"
erklärt Achim Kalweit, Geschäftsführer der Distelhäuser Brauerei. Dieser Test solle zeigen, inwieweit die neuen Spezialbiere auch bei Bierfreunden außerhalb der Region ankommen und ob sie sich am Markt durchsetzen können. Die Resonanz an den ersten Messetagen war sehr groß.

Aus den vier Zapfhähnen am Distelhäuser Stand fließen neben dem klassischen Pils und einem Landbier zwei neu kreierte Bier-Spezialitäten:
  • Die "Schwarze Versuchung", ein sehr dunkles Bier, hergestellt aus speziellen Röstmalzen und mit einer obergärigen Hefe vergoren. Es besticht durch den verführerischen Geschmack und das Aroma von Bitterschokolade und einer leichten Kaffeenote.
  • Das zweite ebenfalls vom Fass ausgeschenkte Bier trägt in Anlehnung an sein ausgeprägtes Hopfenaroma den Namen "Hoppiness". Ein schlankes, fruchtiges Ale, das zu 100 Prozent aus Pilsner Malz gebraut wurde und eine feine Zitrusnote entfaltet.
Die neuen Spezial-Biere wurden in der Distelhäuser Brauwerkstatt streng nach dem Deutschen Reinheitsgebot hergestellt. Die fruchtigen oder schokoladigen Geschmacksnoten entstehen nicht etwa durch die Zugabe von Aromastoffen, sondern ausschließlich durch das Zusammenspiel ausgewählter Malz- und Hopfensorten, sowie spezieller Hefen – eine handwerkliche Kunst für sich.
"Als wohl einzige Brauerei auf der Grünen Woche haben wir Distelhäuser den Mut, hier mit ganz neuen Bierstilen anzutreten und uns dem Urteil des Publikums zu stellen"
betont Roland Andre, Braumeister und Geschäftsführer der Distelhäuser Brauerei. Die Braumeister greifen dabei auf alte Herstellungsmethoden zurück wie die "Kalthopfung", die heute vielerorts längst in Vergessenheit geraten sind. Dazu gehört viel Erfahrung und Leidenschaft.

Was dabei herauskommt, wenn das Distelhäuser Brauereiteam seiner Kreativität freien Lauf lässt, konnten die Fachpresse und zahlreiche Persönlichkeiten aus der regionalen und der Bundespolitik bei einer Verkostung am Dienstag erleben. Die Distelhäuser Braumeisterin Olivia Sumser, eine von wenigen ihres Faches in Deutschland, führte die Gäste in die Geheimnisse der Braukunst ein und stellte bei der Bierprobe vom obergärigen Dinkel-Doppelbock bis zum Weizen-Eisbock weitere Neuheiten aus der Distelhäuser Brauwerkstatt vor, die klingende Namen wie "Herkules", "Tauberspelz" oder "26 Grad" tragen. Spezialitäten, die jede für sich Unikate in der deutschen Bierlandschaft sind und die man wegen ihres ausgefallenen Geschmacks und hohen Gehalts an Stammwürze nur in kleinen Mengen geniest.

Besonders freuen sich die Distelhäuser Braumeister darüber, dass auch viele Bierfreunde aus der Region den Weg nach Berlin und auf die Grüne Woche finden und dort "ein Stück Heimat" entdecken. Aber auch den waschechten Berlinern schmeckt das Bier aus Tauberfranken. Ihr Urteil: "Süffig und richtig juut". Es sei echt schade, dass es dieses Bier in Berlin nur während der Grünen Woche gibt.

(Quelle: Pressemitteilung der Diestelhäuser Brauerei).

15.1.13

Hofmann India Pale Ale.

Am Stand der Privatbrauerei Hofmann aus Pahres auf der HOGA Messe in Nürnberg konnte ich gestern deren neues "India Pale Ale (IPA)" probieren. Das obergärige, tiefgoldfarbene Bier mit 8% vol. alc. wurde aus einer 0,75-l-Flasche ausgeschenkt. Das Mix aus deutschen (Saphir, Select) und amerikanischen Hopfensorte (Cascade aus Oregon, Citra aus Washington) ergibt eine große Fülle und Bandbreite von Hopfenaromen. Es riecht nach süßen, exotischen Früchten wie Litschi, Ananas, Mango, Melone mit leichten Nuancen von Pfirsich und Grapefruit. 50 Bittereinheiten. Der Endverbraucherpreis liegt angeblich bei rund 15 Euro.

5.1.13

Zweite Auflage: Biergarten der bayerischen Vielfalt HOGA 2013 präsentiert regionale Bierkultur.

Zur HOGA 2013 (13. – 16. Januar) präsentiert der Verband Private Brauereien Bayern e.V. wie schon bei der Pilotveranstaltung 2011 in einer Sonderschau einen Querschnitt der regionalen Biervielfalt.

Sieben mittelständische Privatbrauereien zeigen die besondere Faszination regionaler Bierpersönlichkeiten aus dem Fass sowie weitere Spezialitäten aus der Flasche.

Für die Gastronomie bietet die Sonderschau "Biergarten der bayerischen Vielfalt" ein ideales Angebotsspektrum um auf veränderte Gästewünsche in Richtung Individualität zu reagieren. Wer seinen Gästen mehr als nur "fernsehbekannte" Marken bieten will, wird die Sonderschau als echte Ideenfundgrube erleben.

Über 20 verschiedene Bierspezialitäten – darunter auch viele national und international ausgezeichnete Biere – stehen zur Verkostung bereit. Dazu gehören naturtrübe Kellerbier-Spezialitäten, Weissbiere und feine dunkle Spezialitäten genauso, wie Stark- und Gourmetbiere.
"Der regionale Biermarkt der Zukunft bietet der Gastronomie alles andere als Alltagsbiere"
so Dieter Klenk, Ideengeber und Organisator der Sonderschau.

In der Aussteller - Kooperation präsentieren sich folgende Brauereien:
  • Landwehrbräu Steinsfeld;
  • Kitzmann Bräu, Erlangen;
  • Privatbrauerei Hofmann, Pahres;
  • Felsenbräu Thalmannsfeld;
  • Herrnbräu Ingolstadt;
  • Brauerei Rittmayer, Hallerndorf;
  • Bürgerliches Brauhaus Wiesen.
Veranstaltet wird die Sonderschau auf Initiative des Verbandes "Private Brauereien Bayern e.V." in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen KONZEPT & SERVICE, Schwäbisch Hall.

(Quelle: Presseinformation der Privaten Brauereien Bayern).