1.12.15

Denise Jones ist Head Destiller der Weyermann Destille.

Der Mälzerei Weyermann in Bamberg ist es gelungen, die Amerikanerin Denise Jones als Master Destiller für ihre Destillerie zu gewinnen.

Denise Jones hat als Head Brewer der Moylan’s Brewing Company in Kalifornien gearbeitet und dann vom November 2013 bis 2014 als Braumeisterin der Napa Point Brewing in Napa.

Die Weyermann Destillerie wird von Braumeister Dominik Maldoner, dem Chef der Weyermann Braumanufaktur, mit betreut. Gebrannt werden dort bereits unter anderem Obstbrände und Rauchbockbierbrände. Nach der Eröffnung des Weyermann Besucherzentrums ist eine Gin-Destillerie hinzugekommen, in welcher der erste Gin aus Bamberg hergestellt wird.

25.11.15

Bierparadies Bamberg: Brauereien, Bierkeller, Brauereitouren und Freizeittipps in Stadt und Landkreis.

Das Bamberger Land ist nicht nur ein Paradies für die Freunde der heimischen Biere. Auch die Wanderungen, Radwege, Freizeitmöglichkeiten und natürlich die wildromantischen Bierkeller rund um die 68 hiesigen Brauereien suchen weltweit ihresgleichen.

Im ihrem neusten Werk "Bierparadies Bamberg: Brauereien, Bierkeller, Brauereitouren und Freizeittipps in Stadt und Landkreis" präsentieren die Bamberger Autoren Bastian Böttner und Markus Raupach dies alles in einem neuem Gewand vereint. Noch nie wurde die Kombination aus Bier- und Freizeitkultur in Stadt und Landkreis Bamberg so authentisch und erlebbar dargestellt. Ein Buch, mit dem man sehr guten Gewissens auch Ausflüge für die ganze Familie planen kann - mit 17 exklusiven Wanderungen und Radtouren!

13.11.15

BrauBeviale 2015: Ein Genuss für alle Beteiligten.

Mit einem starken Auftritt – auf Vorjahresniveau – schließt die BrauBeviale nach drei intensiven Messetagen wieder für ein Jahr ihre Tore. Über 37.000 Besucher (41 Prozent international) kamen zur in diesem Jahr wichtigsten Investitionsgütermesse für die Getränkewirtschaft. Das leichte Plus an Gästen aus dem Ausland zeigt: Die BrauBeviale gewinnt auch international weiter an Bedeutung. Unter den 1.083 Ausstellern waren Stammgäste und Newcomer, Weltmarktführer und Mittelstand. Sie präsentierten alles rund um die Prozesskette der Getränkewirtschaft: hochwertige Rohstoffe, innovative Technologien, effiziente Logistik und kreative Marketing-Ideen.
"Der Stammtisch der Branche ruft und alle kommen!"
Veranstaltungsleiterin Andrea Kalrait ist glücklich über die Beteiligung und Stimmung bei der BrauBeviale 2015.
„Die Begeisterung ist in den Messehallen zu sehen und erleben. Der Trend zu handwerklich hergestellten Getränken ist ungebrochen und erfährt immer größere Aufmerksamkeit, das spüren wir natürlich auch hier. Aus insgesamt 132 Ländern kamen die Fachbesucher in diesen Tagen zu uns – und das trotz des Flugbegleiter-Streiks bei Lufthansa!“
Die Gäste kamen vor allem aus Deutschland, sowie aus Italien, der Tschechischen Republik, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Belgien und Großbritannien. Rund 98 Prozent der Getränkespezialisten waren mit dem Messeangebot zufrieden und planen, die Messe auch im kommenden Jahr wieder zu besuchen, so das Befragungsergebnis eines unabhängigen Instituts. Die Aussteller freuten sich über die noch einmal gestiegene hohe Qualität der Besucher am Stand: Gut 90 Prozent der Fachbesucher sind in Investitionsentscheidungen ihres Betriebs einbezogen. Auf etwa sechs Prozent mehr Fläche als im Vorjahr präsentierten sich die Aussteller. Sie kamen aus 49 Nationen, allen voran Firmen aus Deutschland (580), Italien, den Niederlanden, Belgien, Österreich und der Schweiz.

Top-Noten für Rahmenprogramm

Das Forum BrauBeviale mit Themen direkt aus der Branche für die Branche, PET@BrauBeviale mit wichtigen Impulsen im Bereich Getränkeverpackungen und nicht zuletzt das Trendthema "Kreative Getränkekultur" stießen bei den Besuchern auf großes Interesse. So besuchten unter anderem Fachhändler, Gastronomen und auch Hersteller die Tastings namhafter Biersommeliers und Spirituosen-Verkoster in der Craft Beer Corner. Aber es ging auch alkoholfrei: Die Wasserverkostungen durch ausgebildete Wassersommeliers erfuhren ebenfalls großen Zuspruch. Ausgefallene Bierspezialitäten gab es auch abseits des Messegeländes zu erleben: bei der stimmungsvollen Aftershowparty "Schanzenbräu & Friends" oder in den zahlreichen Restaurants und Bars, die Teil des "BierErlebnis Nürnberg" waren.

European Beer Star 2015 – Consumers‘ Favourite

Als einer der renommiertesten Bierwettbewerbehat der European Beer Star seine Messeheimat seit 2004 auf der BrauBeviale. Aus den 55 Goldmedaillen-Gewinnern kürten die Fachbesucher auch 2015 ihre Lieblingsbiere: Mit dem Consumers’ Favourite in Gold wurde die „Ayinger Bräuweisse" der Brauerei Aying (Deutschland) ausgezeichnet. Die Silber-Medaille geht an die dänische Midtfyns Bruyhus für ihr „Midtfyns Imperial Stout". Das „Double Jack“, ein Imperial India Pale Ale der Firestone Walker Brewery (USA), hat von den über 6.350 Probanden am drittmeisten Stimmen erhalten.

SFC Street Food Convention auf Hochtouren

Kreative Getränkekultur verlangt förmlich nach unkonventionellem Essen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die erste SFC Street Food Convention erstmals im Rahmen der BrauBeviale stattfindet. Sie lädt am Donnerstag und Freitag in ihren urbanen Kosmos in der Frankenhalle im Messezentrum ein. Hier treffen sich Insider und Einsteiger, um sich über Trends, Geschäftsmodelle für Existenzgründer, Zulieferer, Marktstrategien, Kooperationspartner und Techniken dieser neuen Gastroszene zu informieren. Und das können Besucher nicht nur bei über 40 Ausstellern – auch auf der Main Stage und in der Speakers' Corner servieren Experten Street-Food-Themen aus Praxis ("Street Food richtig anbieten", "Erfolgreich gründen im Street Food", u. a.) und Theorie (z. B. "Street Food Quo Vadis?"). Zum krönenden Abschluss gibt's dann auch endlich Leckeres auf die Hand: beim Street Food Market am Freitag, 13. November, ab 16 Uhr vor der Frankenhalle. www.streetfoodconvention.de.

(Quelle: Pressemitteilung der BrauBeviale).

11.11.15

European Beer Star: Consumer's Favorite 2015.

Die Messebesucher der Brau Beviale haben entschieden: Der „Consumers` Favourite“ des European Beer Star 2015 geht an die bayerische Brauerei Aying für ihr „Ayinger Bräuweisse“.

Wenn sich die internationale Brauwirtschaft vom 10. Bis 12. November zur Brau Beviale in Nürnberg trifft, um sich über aktuelle Trends, neueste Anlagen und Technologien zu informieren, rückt für einen Tag der weltweit bedeutendste Bierwettbewerb in den Blickpunkt des Interesses: Denn am 1. November werden die Gewinner des European Beer Star der Privaten Brauereien bekannt gegeben. Eine 115köpgige Fach-Jury hat Anfang Oktober die Gold-, Silber- und Bronzemedaillengewinner unter den 1.957 Bieren in 55 Kategorien ermittelt. Traditionell am ersten Messetag konnten nun die Besucher unter allen Goldmedaillengewinnern in einer Blindverkostung die Publikumslieblinge, die 56 Kategorie des European Beer Star, wählen.

Nach Ausgabe von mehr als 6.350 Proben standen am späten Dienstagabend die Gewinner fest. Mit dem Consumers’ Favourite in Gold wird 2015 die „Ayinger Bräuweisse" der Brauerei Aying (Deutschland) ausgezeichnet. Die Silber-Medaille geht an die dänische Midtfyns Bruyhus für ihr „Midtfyns Imperial Stout". Das „Double Jack“, ein Imperial India Pale Ale der Firestone Walker Brewery (USA) hat von den Messebesuchern am drittmeisten Stimmen erhalten. „Die neuerliche Rekordbeteiligung bei diesjährigen European Beer Star belegt, wie begeht diese Auszeichnung für die Brauereien in aller Welt ist," freut sich Stefan Stang,Geschäftsführer der Privaten Brauereien, "der Ritterschlag ist dann natürlich, wenn das sachkundige Messepublikum den Gewinnerbieren eine weitere Auszeichnung zukommen lässt."

Der European Beer Star der Privaten Brauereien (in Kooperation mit der Association of small and independent Breweries in Europe) wird seit 2004 weltweit ausgelobt, um besonders charaktervolle, handwerklich gebraute Biere nach europäischer Brauart auszuzeichnen.

(Pressemitteilung der Private Brauereien Bayern e.V.)


Foto: NuernbergMesse / Frank Boxler

European Beer Star Awards für Biere aus Oberfranken.

Beim European Beer Star wurden auch in dieem Jahr wieder mehrere Biere aus Oberfranken ausgezeichnet:
  • Die Meinel-Bräu in Hof glänzte mit zwei Bieren: das "Meinel Körnla" bekam eine Silbermedaille in der Kategorie "Biere mit alternativen Cerealien" und eine Silbermedaille in der Kategorie "Heller Doppelbock" mit ihrem "Meine Heller Doppelbock"
  • Die Staffelberg-Bräu wurde in der Kategorie "Heller Bock" für ihren hellen Bock mit einer Silbermedaille ausgezeichnet.
  • Der "Weiße Bock" der Bamberger Brauerei Mahrs bekam eine Silbermedaille in der Kategorie "Dunkler Weizenbock".
  • Der "Weiherer Weizenbock" der Brauerei Kundmüller erzielte eine Bronzemedaille in der Kategorie "Weizenbock Hell".
  • Das "Smoky George" der Brauerei Rittmaier in Hallerndorf bekam eine Goldmedaille in der Kategorie "Strong Smoke Beer".
  • Der "Bock hell" der Brauerei Wagner in Merkendorf wurde mit der Goldmedaille in der Kategorie "Heller Bock" ausgezeichnet.
  • Das "Schederndorfer Rauchbier 2015 Rauchzeichen" aus der Gasthofbrauerei Will errang eine Silbermedaille in der Kategorie "Smoke Beer".

Cerevesium.

Gestern konnte ich auf der BrauBeviale in Nürnberg auch das neue Bier Cerevesium probieren, ein Finalist im Innovationswettbewerb für Getränke und Lebensmittel (IGL) der Studienfakultät Brau- und Lebensmitteltechnologie des Wissenschaftszentrums Weihenstephan der Technischen Universität München. Cerevisium ist seit Juli 2015 auch eine eingetragene Marke.

Cerevesium kommt im Stile eines Chamapgners daher und soll hochpreisig angeboten werden. Laut Website hat es eine Stammwürze von 24° P. und 11% vol. alc. Die von mir verkostete Flasche hatte 10,5% vol. alc. und laut den netten Studenten am Stand eine Stammwürze von 22 oder 23° P. Trotz des Verhältnisses von Stammwürze und Alkoholgehalt, bei dem ich ein hoch vergorenes Bier erwartet habe, war es angenehm süß und somit mit der Säure gut ausbalanciert. Die Farbe ist gold-gelb und klar. Der Schaum zerfällt sehr schnell, was angesichts des hohen Alkoholgehalts kein Wunder ist. Die Perlage ist fein wie bei einem Champagner. Aroen von Trauben, Holunderblüten, Honig, Pfirsich (Ananas, wie die Entwickler schreiben, habe ich persönlich nicht empfunden).

Die bei der Herstellung verwendeten Methoden sind zwar einzeln nicht neu, aber in dieser Kombination innovativ, so daß das Ergebnis für mich einzigartig ist. Ich würde es, wenn überhaupt, mit Deus Brut des Flandres der Brouwerij Bosteels vergleichen, ein Belgian Strong Ale, das nach dem Brauen in der Region Champagne transportiert und dort wie ein Champagner behandelt wird.

Da Cerevesiuim ist das erste nach dem bayerischen Reinheitsgebot von 1516 gebraute Bier (also auch nur mit Gerstenmalz), das mit der traditionellen Rüttelmethode (méthode traditionelle) veredelt wird. Es wird mindestens sechs Monate lang gelegert, in denen es mit Hefekontakt reifen kann. Das Trinkerlebnis isst für ein Bier ziemlich einzigartig. Beim Cerevesium kommen nach der Gärung zwei verschiedene Hefen zum Einsatz:
"Für die Hauptgärung haben wir einen speziellen Stamm untergäriger Bierhefe ausgewählt, der eine optimale Angärung schafft und besondere Gärungsnebenprodukte bildet. Zu einem genau definierten Zeitpunkt wird anschließend eine Sekthefe aus der Champagne zugegeben, die sich für die folgende lange Flaschenreifung perfekt eignet.

Unter besten Bedingungen reift unser CEREVISIUM nun ein halbes Jahr auf der Hefe, bevor wir jede Flasche kopfüber in unsere Rüttelpulte stellen. Dabei sinkt durch tägliches Drehen und Rütteln der Flaschen die Hefe in den Flaschenhals. Dieser wird beim sogenannten "Degorgieren" anschließend eingefroren, die Flasche geöffnet und so der Hefepfropfen mithilfe des eigenen Innendrucks herausgeschossen. Diese Methode zur natürlichen Klärung des Bieres ohne Filter ist die traditionelle Methode zur Herstellung von Sekt und Champagner. Die Flaschen werden nun mit einem Naturkorken verschlossen und jede einzeln per Hand etikettiert und verpackt."
Farbe: 15 EHC, Bittere: 10 BE. Hopfen: Hallertauer Blanc, Monroe und eine weitere Sorte, die vom Entwicklerteam nicht verraten wird. Untergärige Bierhefe, Sekthefe aus der Champagne.

Mein Tipp: Unbedingt probieren!

Verkostung für den Consumer's Favorite Award des European Beer Stars.

Dankeschön an den Fotografen Thomas Geiger, der für die BrauBeviale in Nürnberg vom 10. bis 12. November Fotos schießt, die den Medien für ihre Berichte zur Verfügung gestellt werden. Heuer hat er auch mich erwischt und zwar beim Verkosten von Siegerbieren des European Beer Star Awards gestern.

Wer will, bekommt dafür fünf zufällig von den Servicemitarbeitern ausgewählte Siegerbiere, also der Goldmedaillengewinner aller Kategorie, zur Verkostung. Die Gläser sind mit den Nummern der Kategorie versehen. Dazu gibt es ein Heft mit den Beschreibungen dieser Bierstile. Man kann die verkosteten Bieren mit den Noten 1 bis 4 bewerten. Das am Besten bewertete Bier bekommt den Award Consumer's Favorite. Man kann sich auch mehrere Verkostungsbretter bringen lassen, was ich gerne genutzt habe.

(Foto: NürnbergMesse).

8.11.15

Spiegelau Craft-Bier-Gläser auf der BrauBeviale..

Nicht zuletzt wegen der hübschen Craft-Bier-Gläser lohnt sich auf der BrauBeviale in Nürnberg vom 10. bis 12. November 2015 ein Besuch des Standes der Kristallglasfabrik Spiegelau GmbH (Halle 1, Stand 215). Mich würde es nicht überreichen, wenn zu den bereits bekannten Craft-Bier-Gläsern für die Bierstile IPA, American Wheat Beer / Witbier und Stout ein neues Craft-Bier-Glas vorgestellt würde.

5.11.15

„Aus Tradition Neues - Bierstadt Bamberg“.

Der Kameramann Oliver Eberhardt aus Berlin (Inhaber der Filmdüne) und der Bamberger Architekturfotograf Gerhard Hagen haben den Film "„Aus Tradition Neues - Bierstadt Bamberg“ im Spätsommer in Bamberg gedrecht. Geschnitten wurde er von Imke Koseck:

4.11.15

Innovative Hopfensorten am Stand der BayWa auf der BrauBeviale verkosten.

Auf der BrauBeviale, 10.-12. November 2015 in Nürnberg ist auch der Hopfenhandel der BayWa vertreten. In Halle 1, Stand 1-242, kann man nicht nur mehr über innovative Hopfensorten erfahren und auch damit gebraute Biere am Bierausschank verkosten.

27.10.15

Aventinus Vintage.

Vor knapp vier Jahren habe ich gejammert ("Aventinus: Vintage, Barrique und Cuvée"), daß die Weißbierbrauerei Weisses Bräuhaus G. Schneider & Sohn GmbH in Kelheim nicht nur den preisgekrönten Weißbierbock herstellt, sondern auch Veredelungen exportiert, die in Deutschland leider nicht erhältlich sind, so den "Aventinus Vintage". Die Idee, jedes Jahr den Aventinus einzulagern, wurde vom amerikanischen Importeur an die Brauerei herangetragen.

Jetzt werde ich erhört. Den "Aventinus Vintage 2012" gibt ist ab sofort auch in Deutschland erhältlich.

Den Aventinus kann man übrigens auch ganz einfach selber einlagern. Wichtig ist ein dunkler Raum und eine konstante Temperatur von ca. 12 °C. Die Flaschen müssen außerdem stehend gelagert werden. So macht es z.B. Karl Zuser in seinem Gasthof Riedberg in Ried.

16.10.15

Bloggertreffen@BrauBeviale & Street Food Convention 2015.

Die Brau Beviale vom 10. bis 12. November 2015 in Nürnberg lädt Bier- und Foodblogger zu einem Bloggertreffen@BrauBeviale & Street Food Convention 2015 ein.

Zu diesjährigen BrauBeviale heißt es erstmals Bierhandwerk trifft Essen auf die Hand – Craft Beer meets Streetfood. Im Rahmen der BrauBeviale findet im November 2015 erstmalig eine Convention für die wachsende Streetfoodanbieter-Gemeinde statt.

Die Street Food Convention in Nürnberg ist die erste B2B-Veranstaltung rund um das Thema Street Food, Food Trucking und Genuss draußen. Sie soll Wegbereiter für Einsteiger sein sowie Inspiration für bereits aktive Street Food Anbieter, Food Trucker und Event-Cateringunternehmen. Die Paarung von außergewöhnlichem Trinkgenuss, wie ihn die Craftbeer-Szene verspricht, zusammen mit unkonventionellen Essen aus dem Foodtruck, verspricht spannend zu werden.

Bier- und Foodblogger können einen Blick über den Teller- bzw. Glasrand werfen und die jeweils andere Szene bei einem Besuch der BrauBeviale und Street Food Convention kennenlernen: Die BrauBeviale gehört zu den bekanntesten Profimessen für die Getränkeproduktion. Sehen Sie sich in den Hallen der BrauBeviale um und lernen Sie eine Vielzahl an Unternehmen kennen, die für den Genuss im Getränke-Bereich sorgen. Ein großer Anziehungspunkt ist die Craft Beer Corner, in der eine Vielzahl von Bierspezialitäten unter der Anleitung internationaler Biersommelieres verkosten werden kann. Die Street Food Convention in Nürnberg ist die erste B2B-Veranstaltung rund um das Thema Street Food, Food Trucking und Genuss draußen.

Am Donnerstag, 12. November 2015, ab 10:00 ist bei ausreichnnder Teilnehmerzal ein Rundgang für Blogger zu den Highlights der BrauBeviale und Street Food Convention.

Akkrediert werden ausschließlich Blogger, die zum Thema (Liquid-) Food, Bier oder Technologie rund ums Thema Getränke authentisch, regelmäßig und aktuell bloggen.

Pax-Bräu Opal Pilsner.

Das Single Hop Pilsner wird allein mit dem Hopfensorte Opal gebraut. Opal ist eine Züchtung vom Hopfenforschungszentrum Hüll in der Hallertau und wurde im Jahre 2000 als neue Aromahopfensorte freigegeben. Er bringt Aromen von Zitrus, Aprikose, Lakritz, Anis sowie Bergamotte ein. Hopfengestopft ebenfalls mit Opal. Goldgelbe Farbe, fester Schaum, schlanker Körper, angenehm malzaromatisch im Abgang. 4,8% vol. alc.

3.10.15

Barley’s Angels laden zur Verkostung ins Brauereimuseum ín Bamberg.

Die unterschiedlichsten Frauen in einer Runde und nur ein Thema: Bier. Wenn sich die Barley‘s Angels treffen, geht es umHopfen und Hefe um Malz und Maische. Da hat der Krug ausgedient, da wird im schönen Sommelierglas verkostet. Und Männern ist hier der Zutritt verboten!

Als Untergruppierung eines internationalen Vereins gegründet um Frauen an das Thema Craft-Beer heranzuführen, laden die beiden Bierenthusiastinnen und Gründerinnen der Bamberger Gruppe, Marion Munz-Krines und Lisa Luginger, nun am 23. Oktober zur Frauenrunde ins Brauereimuseum. „Wir wollen alle Frauen ansprechen, die gerne Bier genießen, aber genauso auch diejenigen, die lieber Wein und Sekt trinken“, so Journalistin und Biersommelière Lisa Luginger. Dafür wird ein spezieller Rahmen geschaffen. Und der beginnt eben schon beim Trinkgefäß: Ein haptischer Unterschied zwischen dem weinglasähnlichen Pokal und einem Steinkrug ist nicht zu verleugnen. „Es hat sich gezeigt, dass es für eine Frau grundsätzlich angenehmer ist, aus einem filigraneren Glas zu trinken, als aus einem, in das einfach mehr hineinpasst und das schwerer ist“, weiß Texterin und Projektmanagerin Marion Munz-Krines. Das heißt aber nicht, dass auf dem Bierkeller nicht auch ein Krug dazugehört. Nur geht es bei den Barley‘s Angels nicht um Quantität, sondern im Speziellen um die Aromen, die sich im Bier finden lassen, nette Anekdoten aus der Historie sowie um Fakten zur Herstellung. Das alles verpackt in Geschichten für die Frau. „Frauen treffen sich ja nicht nur zum Trinken, sie wollen auch etwas über das wissen, was sie trinken“, so Luginger. Verkostet werden sogenannte Craft-Biere, also handwerklich gebraute Biere aus Franken, aber auch internationale Spezialitäten, wie Munz-Krines erklärt „Es gibt sehr gute Helle, Dunkle und Weizenbiere aus unserer Region, in Bamberg natürlich fantastische Rauchbiere. Aber es gibt noch viel mehr. Wir stellen Biere vor, die hopfengestopft werden und damit zitrusartige und blumige Aromen aufweisen, fassgelagerte Spezialitäten mit interessanten Whisky-Aromen und auch Biere, die nicht nach Reinheitsgebot gebraut sind, dafür ganz besondere Geschmackerlebnisse bieten.“ Solche, die Frauen dann nach dem Tasting gekonnt ihren Männern zu Hause erklären können ...

Wer wir sind

Die Barley‘s Angels Bamberg sind eine Untergruppierung des internationalen Vereins Barley‘s Angels, der 2011 in Amerika gegründet wurde und in bisher 6 Ländern aktiv ist. Das Ziel ist es, nicht nur Bier zu konsumieren, sondern Frauen an Craft-Biere heranzuführen und ihnen die Geschmacksvielfalt von Bier näher zu bringen. Der informative und bildende Charakter steht im Vordergrund. Die Tastings finden in kleineren Gruppen von bis zu 20 Frauen statt und bieten daher die Gelegenheit in entspannter Atmosphäre über Bier zu sprechen – ohne dass Männer dabei sind. Infos und Termine gibt es auf der Facebook-Seite https://www.facebook.com/BarleysAngelsDeutschlandDieGers- tenengel, im Cafe Abseits und direkt bei Marion Munz-Krines und Lisa Luginger.

30.9.15

Schneider Tap4 Mein Grünes wird umbenannt in Schneider Tap4 Meine Festweisse.

Obwohl fast jeder die Weißbiere der Brauerei Schneider in Kelheim kennt, ist das Weizebier "Schneider TAP4 Mein Grünes" eher ein Geheimtipp und selten auf Bierkarten zu finden.

Es ist ein strahlend messingfarbenes Bio-Weissbier mit Naturlandsiegel, gebraut aus Naturland Gerste und Weizen aus der Rhön. Ein besonderes Aroma verbindet das Kräftige vom Malz mit der Leichtigkeit des Hopfens. Zugleich vollmundig und erfrischend. Als Hopfen werden Cascade und Tradition Naturland verwendet. Es ist wenig bitter (20 IBU) und hat einen Alkoholgehalt von 6,2% vol. Gärung: Flaschen- bzw. Fassgärung.

Die Brauerei Schneider Weisse war früher auch auf dem Oktoberfest vertreten. Bis 1944 hatte sie ein eigenes Zelt und es wurde ein süffig-frisches Weissbier ausgeschenkt. Das Bier war damals unter dem Namen Georg Schneiders Wies'n Edel-Weisse bekannt. Seit 1999 wird die Spezialität wieder gebraut und aktuell in Europa unter dem Namen TAP4 Mein Grünes verkauft. Künftig heißt es "TAP4 Meine Festweisse".

7.8.15

4. Biersymposium für Biergenuss und Braukultur vom 20. bis 22. November 2015. in Bamberg.

Vom 20. bis 22. November 2015 findet in Bamberg das 4. Biersymposium für Biergenuss und Raukultur statt.

Frühanreisende treffen sich von 16 -17 Uhr im neuen Besucherzentrum der Mich. Weyermann® Malzfabrik, Brennerstr. 17 (nahe beim Bahnhof) mit neuer Whisky Destille, Fan Shop und über 100 verschiedenen Bieren im Angebot. Brennerstraße 17.

Symposiumsbeginn ist um 18 Uhr im Nebenzimmer der Brauerei Fässla, Obere Königsstraße 19-21, 96052 Bamberg Tel.0951 26516.

Themen:

Brauwasser: Bedeutung, chemische Zusammensetzung, Auswirkungen auf den Brauprozess
(Dipl.-Ing. Marcus Jentsch, Leitung Brauereianalytik und Brauereiberatung vom Institut Romeis.

Vorstellung der neuen Aromastifte und anhand von Fehlaromen werden auch die Ursachen dieser Fehlaromen im Bier erläutert. (Dipl.-Ing. Marcus Jentsch, Leitung Brauereianalytik und Brauereiberatung vom Institut Romeis.

Brauen gestern & heute – andere Technik, andere Rezepte, historische Biersorten (joHannes Schulters, 1. Vorstand des Fränkischen Brauereimuseums, Fränkische Bierakademie).

Hightech meets Lowtech – Programme und Tools (nicht nur) für Hobbybrauer (Frankens Bierexperte Norbert Krines, Bier des Tages.

Frauen als Zielgruppe für Brauereien, Barley Angels - die Bierenthusiastinnen (Biersommeliere Lisa Luginger, Bierfilm.de.Fahrt zur mehrfach ausgezeichneten Brauerei Kundmüller nach Weiher (Brauereibesichtigung, Bierbrandherstellung, Brotzeit mit Bierprobe).

Haus- und Hobbybrauer-Biere: Besser als man denkt. Geleitete Verkostungsrunden.

Ökobier - Ökomalze. Herstellung und Einsatz - eine Möglichkeit zur Differenzierung. Zur Situation auf dem Malzmarkt. Thomas Lang, inhaber von Rhön Malz, Mellrichstadt.

Bio Bier aus Leidenschaft, Nischenpolitik einer Neugründung (Bernd Bergmann, Brauhaus Bergmann aus Glattbach, Biobraumeister.de).

Manuel Müller von der Göikel Bräu: "Vom Antrag zum Glas".

Die Bierothek® - ein Fachladen rund um das Thema Bier in Bamberg, Erlangen und Nürnberg auch als erfolgreiches Franchisekonzept. Mit Christian Klemenz und David Hertl. Es besteht die Möglichkeit die verschiedensten Bierstile und rare Sorten aus Franken und aller Welt zu verkosten.

Anmeldung und Überweisung Teilnahmegebühr von 259,- € incl. MwSt.: Johannes Schulters, info@fraenkische-bierakademie.de und Überweisung auf das Konto von Johannes Schulters bei der ING DiBa, IBAN: DE59 5001 0517 5411 7011 07, BIC: INGDDEFFXXX, Kennwort Biersymposium.

25.6.15

Gänstaller-Bräu / Oppigårds Slåtteröl.

Die Verkaufsstellen des Systembolaget in Schweden bekommen exklusiv 20.000 Flaschen (0,5 l) vom "Gänstaller-Bräu / Oppigårds Slåtteröl", gebraut in der Gänstaller-Bräu in Schnaid. Dort wird es ab dem 3. Juli verkauft werden für 28,90 Schwedische Kronen, umgerechnet ca. 3 € (Beschreibung bei Systembolaget). Die Aktiengessellschaft Systembolaget gehört dem schwedischen Staat, der damit sein Monopol auf den Einzelhandel von Getränken mit einem Alkoholgehalt von mehr als 3,5 Volumenprozent organisiert.

Im Bierrestaurant Akkurat soll der Verkauf am 5. Juli starten. Das Akkurat gehört zu den besten Bierausschankstätten der Welt und wird von Ratebeer mit 100 von 100 möglichen Punkten bewertet.

Das goldfarbene Lagerbier wurde mit deutschen und amerikanischem Hopfen gebraut (Cascade). 5% vol. alc. Es hat eine malzige Nase mit Aromen von Brot, Gras und würzigem Hopfen. Der malzige Geschmack wird ergänzt durch Noten von Weißbrot, Heu, Vanille, Bisquit und einer grasigen Bitterkeit im Abgang.

Der erste Sud wurde gemeinsam von Matthias Erikson, Brauer der schwedischen Brauerei Oppigards, und Andreas Gänstaller in der Gänstaller-Bräu in Hallerndorf eingebraut. Die Fassversion kam im Frühjahr so gut an, daß es in Schweden auch Flaschen davon geben wird.

19.5.15

Meiningers Craft: Neue Zeitschrift für hochwertige Bierkultur.

Neustadt an der Weinstraße, 19.05.2015. Vom Durstlöscher zum Genuss- und Edelgetränk: Bier hat in den vergangenen Jahren eine erstaunliche, dynamische Wandlung vollzogen. Dafür haben die zahlreichen, innovativen Craftbier Brauer gesorgt, die mit ihren individuellen Kreationen den Biermarkt in Europa aufgemischt haben. Zunehmend werden auch regionale und Spezialitätenbiere von Markenbrauern auf den Markt gebracht.

Als namhafter Fachverlag für Getränke aller Art geht der in Neustadt an der Weinstraße ansässige Meininger Verlag nun mit einem neuen Magazin an den Start, um die Zielgruppe der Bier-Genießer mit News zu den Machern, ihren neusten Produkten und aktuellen Trends in dieser heißen Szene zu versorgen.

Meiningers Craft – Magazin für Bierkultur heißt der in einer Startauflage von 20.000 Exemplaren publizierte Titel, der mit Chefredakteur Dirk Omlor über einen ausgewiesenen Bier-Experten verfügt. Der langjährige Redakteur des ebenfalls im Meininger Verlag erscheinenden Wirtschaftsblatts GETRÄNKE ZEITUNG hat Brauwesen studiert und eigens eine Ausbildung zum Diplom-Biersommelier absolviert. „Es geht für uns um Biere, die mit Herzblut gebraut und geschmacklich abseits vom so genannten Mainstream angesiedelt sind. Echte und ehrliche Braukunst eben“, definiert Dirk Omlor den Begriff Craftbiere.

Die Verleger sind sicher, auf einen zugkräftigen Trend zu setzen. „Zunächst haben wir den Markt getestet, das Supplement Craftbier-Magazin herausgebracht und unseren getränke- und gastronomieorientierten Titeln beigelegt. Das Heft hat in der Branche für Furore gesorgt. Nachdem dann auch der International Craft Beer Award mit 700 Anstellungen so erfolgreich eingeschlagen hat, haben wir uns zur Publikation dieses Special-Interest-Titels entschlossen, den wir zusammen mit dem erfahrenen Blattmacher Helmut Ortner entwickelt haben“, erklärt Verleger Christoph Meininger.

Die Erstausgabe von Meiningers Craft – Magazin für Bierkultur befasst sich unter anderem mit der Bier- und Pubszene im US-Bundesstaat Maine, präsentiert eine mobile Mikrobrauerei und stellt die kreativsten jungen Brauer der Hauptstadt vor. Kulinarisches Thema ist Grillen – natürlich mit dem passenden Bier.

Der Online-Auftritt, zu dem auch ein Newsletter gehört, bietet zusätzliche Insider-News und Aktuelles und ist ab 22. Mai unter www.meiningers-craft.de aktiv. Neben Omlor besteht die Redaktion aus zwei weiteren festangestellten und mehreren freien Redakteuren.

Das Heft erscheint zunächst viermal jährlich und kostet 7 Euro (Abonnement 28 Euro). Vertrieben wird Meiningers Craft über den Bahnhofsbuchhandel (Deutschland, Schweiz, Österreich und Benelux) sowie über Abonnement.

(Quelle: Pressemitteilung des Meininger Verlags).

13.5.15

BrauBeviale 2015: Kreative Bierkultur trifft Premium Spirituosen.

Vom 10. bis 12. November öffnet sie wieder ihre Tore: die BrauBeviale. Monate vorher laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren – bei der NürnbergMesse ebenso wie bei den rund 1.150 Ausstellern. Sie präsentieren den erwarteten 37.000 Fachbesuchern der renommierten Investitionsgütermesse der Getränkewirtschaft Innovationen rund um Rohstoffe, Technologien, Logistik und Marketing. Aber auch lösungsorientierte Getränkekonzepte setzen maßgebliche Impulse.

Nach dem großen Erfolg des Trendthemas Kreative Bierkultur im vergangenen Jahr erweitert die BrauBeviale das Spektrum des kreativen Trinkgenusses: Bierspezialitäten treffen Premium Spirituosen.

Bierabsatz in Deutschland steigt wieder

Dem Statistischen Bundesamt zufolge legte der Bierabsatz in Deutschland im vergangenen Jahr erstmals seit 2006 wieder zu – und das gleich um eine Million Hektoliter. Die deutschen Brauer produzierten 95,6 Millionen Hektoliter Bier. Alkoholfreie Biere, Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier sind darin nicht enthalten. Biermischgetränke machten mit 4,1 Millionen Hektolitern etwa vier Prozent des gesamten Bierabsatzes aus. Im weltweiten Vergleich stand Deutschland beim Pro-Kopf-Konsum an Bier insgesamt mit ca. 104 Litern auch 2014 auf Platz drei, nur überrundet von Österreich mit knapp über 107 Litern und Tschechien Republik mit rund 137 Litern. Der weltweit am stärksten wachsende Biermarkt ist der afrikanische. Hier soll der Bierabsatz bis einschließlich 2017 jährlich um fünf Prozent steigen. Grund für dieses deutliche Plus: Immer mehr Afrikaner wechseln von Hausgebrautem zu Brauereibier und entscheiden sich damit bewusst für hygienische Sicherheit (Canadean 2014).

Der weltweite Trend zu Craft Bieren ist ungebrochen. Sie stehen für Handwerk, Innovation, hohe Qualität und eine immer stärkere Hinwendung zu Premium-Produkten. Branchenkennern zufolge profitiert der deutsche Bierabsatz auch von der durch innovative Craft Biere noch vielfältiger gewordenen Bierlandschaft. Bier wird vom Verbraucher immer deutlicher als ein Produkt wahrgenommen, bei dem Genuss im Vordergrund steht. Das weltweite Volumen an Craft Bieren betrug 2014 mehr als 51 Millionen Hektoliter. Nach den USA stand Westeuropa im vergangenen Jahr mit knapp 18 Millionen Hektolitern auf Platz zwei, gefolgt von Lateinamerika mit gut 3 Millionen Hektolitern und Osteuropa mit etwa 2,5 Millionen Hektolitern (Canadean 2014).

Spirituosenbranche: Qualität und Ideenreichtum


Auch in der Spirituosenbranche gibt es eine Hinwendung zu feinen Spirituosen, die in traditioneller, handwerklicher Art hergestellt sind. Ausgesuchte Zutaten, bewusster Umgang mit Ressourcen und Rückbesinnung auf regionale Besonderheiten sind ähnlich wie bei der Kreativen Bierkultur ausschlaggebende Kriterien für Premium Spirituosen. Der Ideenreichtum hört bei der Herstellung nicht auf, sondern wird in der Vermarktung aufgegriffen. Die meisten Spirituosen pro Kopf gönnen sich laut Canadean eindeutig die Südkoreaner mit knapp 31 Litern 2014. Das liegt beinahe ausschließlich an dem hohen Konsum von Soju, einer traditionellen südkoreanischen Spirituose, die im Land über alle Altersgruppen hinweg äußerst beliebt ist. Auf Platz zwei der „Spirituosen-Weltrangliste“ steht Japan mit ca. 18 Litern/Kopf, dicht gefolgt von Bolivien mit knapp 15 Liter/Kopf. Die Deutschen trinken laut Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie im Durchschnitt 5,4 Liter/Kopf.

BrauBeviale: Kreative Bierkultur trifft Premium Spirituosen

Kreative Getränkespezialitäten haben Erlebnischarakter und bieten Gesprächsstoff. Diese Elemente hat die Craft Beer Corner im vergangenen Jahr erfolgreich aufgegriffen. Zur diesjährigen BrauBeviale wird sie weiter ausgebaut. In Halle 9 widmen sich Sommeliers an fünf einzelnen Verkostungsbars jeweils einem Thema: Hopfen, Malz, Hefe, Spezialitäten und Glasvarianten für den differenzierten Trinkgenuss. Gerade für Fachbesucher aus Handel und Gastronomie bietet sich hier die Gelegenheit, außergewöhnliche Biere einmal unvoreingenommen und auf neutraler Basis zu entdecken. Partner der Verkostungszone sind Doemens, Rastal, Sahm, Spiegelau und die TU Weihenstephan. Wer über den Bierglasrand hinausschauen möchte, kann sich einem weiteren Spektrum der Getränkekultur öffnen: Premium Spirituosen und Wasser sind vielseitiger als mancher vielleicht erwartet. Das American Distilling Institute, der Highland Circle Nürnberg und Doemens bieten hierzu geführte Verkostungen an. Weitere Highlights sind die Verleihung und Präsentation des European Beer Star des ideellen Trägers der Messe, der Privaten Brauereien Bayern, sowie das gemeinsam mit der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei (VLB) organisierte „European MicroBrew Symposium“ am Vortag der Messe. Ein eigens gekennzeichneter Ausstellerparcours führt den Weg schnell zu speziellen Angeboten und Lösungen für kreative Brauer.

(Quelle: Pressemitteilung der NürnbergMesse).

19.4.15

Dry-hopped wines.

In Zusammenarbeit mit dem Weingut Schenk-Siebert in Grünstadt hat Sebastian Sauer (Freigeist, Braustelle Köln) "dry-hopped wines" entwickelt.

Seit 2012 wurde experimentiert, jetzt werden sie als "Freigeist Dry-Hopped Red, White, and Rosé wines" angeboten, aber nur in den USA vom Bierimporteur Shelton Brothers.

Hopfengestopft wurden die Weine mit der Hopfensorte Citra. Der Rotwein ist ein Wein der Rebsorte Dornfelder, der Weißwein ein Müller-Thurgau, der Rosé ein Portugieser.

5.4.15

Wieviel darf ein Craft-Bier in der Gastronomie kosten?

Am Beispiel des belgischen Trappistenbiers "Rochefort Trappistes 8" in der 0,33 l-Flasche möchte ich mögliche Verkaufspreise in der Gastronomie, die sich aus alternativen Kalkulatationsverfahren ergeben, beschreiben.

Dieses Bier können deutsche Gastronomen online beziehen, also auch, wenn kein stationärer Getränefachgroßhändler in der Umgebung es gelistet hat oder wenn man es nicht selbst in Belgien, wo es sehr günstig in vielen Märkten rumsteht, beschaffen kann oder mag. Z.B. kostet eine Flasche dieses Bieres z.B. bei Bierpost.com 1,99 € incl. Mehrwertsteuer. Bestellt man 29 bis 30 kg Bier, ist der Versand kostenlos. Der Preis für Wiederverkäufer liegt etwas darunter, doch ich möchte diesen Preis hier nicht nennen. Um die Preise für Wiederverkäufer angezeigt zu bekommen, muß man sich anmelden und danach eine Gewerbebescheinigung an Bierpost.com senden. Gehen wir deshalb im Weiteren von 1,99 € brutto aus.

Das traditionelle Kalkulationsverfahren in der Gastronomie ist die Aufschlagskalkulation. Der realisierte Aufschlagssatz ergibt sich aus dem Verhältnis von Nettoumsatzerlösen und Wareneinsatz. Der geplante Auflschlagssatz bei neuen Produkten sollte nicht darunter liegen. Mitunter werden nach Produktgruppen differenzierte Aufschlagssätze ermittelt und verwendet. Bei einem Aufschlagssatz von 350% ergibt sich ein Bruttoverkaufspreis von 6,97 €. Dieses Kalkulationsverfahren ergibt in Verbindung mit hohen Aufschlagssätzen für Getränke, insbesondere für Proudukte, die im Einkauf teuer sind, Verkaufspreise, die sich nicht in allen Betrieben bzw. an allen Standorten durchsetzen lassen.

Ein anderes Kalkulationsverfahren ist die deckungsbeitragsbezogene Kalkulation. Dabei wird der Deckungsbeitrag vorhandener Produkte der Produktgruppe ermittelt, also die Differenz zwischen Nettoverkaufspreis und Nettoeinkaufspreis. Dieser sogenante Deckungsbeitrag wird bei neuen Prdukte auf den Nettoeinkaufspreis aufgeschlagen, um daraus den Nettoverkaufspreis zu ermitteln. Der Bruttoverkaufspreis ist um die Mehrwertsteuer höher. Würde der Deckungsbeitrag für 0,33 l Bier in einer Gaststätte z.b. 1,50 € betragen, könnte man das "Trappistes Rochefort 8" für 4,15 € verkaufen, um damit genausoviel (bzw. -wenig) zu verdienen wie mit anderen Bieren dieses Volumens.

Beim Activitiy Based Costing (Prozesskostenkalkulation) würde man die bei jedem Bier möglicherweise verschiedenen Kosten der Beschaffung und des Verkaufs berücksichtigen. So ist der Zeit- und Kostenufwand der Beschaffung bei Craft-Biere höher. Im Verkauf müssen Mitarbeiter geschult werden bis hin zum Biersommelier usw. Man benötigt evtl. Bierverkostungsgläser oder die Originalgläser der Brauereien usw. Der Einkäufer muß sich fortbilden, viele Biere verkosten und z.B. Bierfestivals besuchen.

Was ist der richtige Verkaufspreis? Das hängt natürlich ab von der Kostenstruktur der Gaststätte und den strategischen Zielen, etwa sich als Craft-Bier-Bar zu positionieren. Diese Zielgruppe kennt meist die Preise in den Brauregionen, in Online-Shops und auch in anderen Gaststätten sehr gut, akzeptiert hohe, aber nicht überhöhte Preise.

Ein paar Beispiele aus Deutschland und Österreich für Preise, die tatsächlich für das "Rochefort Trappistes 8" verlangt werden: Anmerkung: Österreich hat andere Steuern und Kosten als Deutschland.

17.3.15

2. International Craft Beer Award kürt Bier-Elite.

Düsseldorf, 17. März 2015. Die Brauerei S. Riegele, Augsburg, geht als „Craft-Brauer des Jahres national“ aus Meiningers International Craft Beer Award hervor, der in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgetragen wurde. Sie gewann einmal die höchste Auszeichnung „Großes Gold“ sowie drei Gold- und acht Silbermedaillen, was die Jury mit dieser Top-Prämierung würdigte. Ein ebenso herausragendes Ergebnis erzielte The Boston Beer Company, die zwei Große Gold-Medaillen, zehn Mal Gold und sechs Mal Silber abräumte und dafür den Titel „Craft-Brauer des Jahres international“ tragen darf.

Neben den Sonderpreisen für Unternehmen vergibt die Jury zwei Extraauszeichnungen für einzelne besonders erfolgreiche Produkte: "Craft Beer des Jahres national" wurde das holzfassgereifte "Camba Oak Aged Milk Stout Bourbon“ der Brauerei Camba Bavaria, Truchtlaching. Denselben Titel auf internationaler Ebene errang das „Terza Rima Dannata Ambrata amber“ der Togni Spa aus dem italienischen Ancona. Angestellt wurde es in der Kategorie Brown Ale (Belgian Style). Beide Produkte erzielten in der Verkostung Großes Gold. Insgesamt wurde diese höchste Prämierung 15 Mal vergeben. Beim diesjährigen InternationalCraft Beer Award wurden 216 Medaillen verliehen, davon 94 in Gold und 107 in Silber. Die Siegerprodukte bieten einen Querschnitt durch die ganze Welt der Bierspezialitäten. Zwar führen deutsche Erzeugnisse mit 125 Medaillen die Statistik an, gefolgt von Bieren aus den USA (22), Österreich (17) und Belgien (16). Doch unter den Gewinnern sind zum Beispiel auch Biere aus Weißrussland, Litauen oder Japan. Welche Vielfalt Craftbiere und Bierspezialitäten zu bieten haben, zeigt auch die Anzahl der verschiedenen Kategorien, in denen die Teilnehmer antraten: Von Blonde Ale, über Belgian-Style Wit und Märzen bis zum Weizeneisbock zählte die Verkostungsleitung 32 verschiedene Stile.

Zum International Craft Beer Award eingereicht wurden insgesamt mehr als 550 Produkte aus über 20 Ländern, was gegenüber der Premiere im Vorjahr mit 250 Bieren gut einer Verdoppelung entspricht. Daher wuchs auch die Zahl an Experten, die die angestellten Biere – neben den sogenannten "neuen" Craftbieren auch zahlreiche klassische Bierspezialitäten – fachgerecht unter die Lupe nahmen: Fast 50 Experten, überwiegend Biersommeliers und Brauer,reisten nach Neustadt/Weinstraße, um in der Blindverkostung ihr fundiertes Urteil abzugeben. Ihr zudem strenges Urteil, muss man sagen, denn damit wirklich nur absolute Spitzenqualität prämiert wird, dürfen beim Award höchstens 40 Prozent der eingereichten Produkte mit einer Medaille belohnt werden.

Die rege Teilnahme zeigtüberdeutlich die Bedeutung, die das wachsende Segment der Spezialitäten am Biermarkt inzwischen erlangt hat. Die steigende Resonanz auf den Wettbewerb versteht man beim Veranstalter aber auch als Anerkennung der Kompetenz des Hauses und der Jury, die eingereichten Produkte fachlich äußerst kompetent zu beurteilen. „Die hohe Qualität des Wettbewerbs hat selbst Kritiker überzeugt“, freut sich Dirk Omlor, Leiter des Craft Beer Awards. Mit innovativen Bewertungskriterien und der professionellen Durchführung seien „neue Maßstäbe gesetzt“ worden.

Die 15 Biere, die sich mit Großes Gold schmücken dürfen sind:
  • Camba Oak Aged Milk Stout Bourbon, Brauerei Camba Bavaria, Truchtlaching
  • Terza Rima Dannata Ambrata amber, Togni Spa, Italien,
  • Bauhöfers Eisbock, Familienbrauerei Bauhöfer, Deutschland
  • Leffe Royale, AB Inbev, Belgien
  • Weihnachtsbock, Distelhäuser Brauerei Ernst Bauer, Deutschland
  • Gersdorfer Ale, Glückauf-Brauerei, Deutschland
  • Amarsi IPA, BrauKunstKeller, Deutschland
  • Schwarzbräu Schneeböckchen, Schwarzbräu, Deutschland
  • Happy Hoppy Viking, Beer Enthusiast – Amka, Dänemark
  • Auris 19, Brauerei S. Riegele, Deutschland
  • Samuel Adams Double Agent IPL, The Boston Beer Company, USA
  • Störtebeker Schwarz-Bier, Störtebeker Braumanufaktur, Deutschland
  • Eisbock 2012, Brauhaus Faust, Deutschland
  • Raschhofer Märzen, Brauerei Raschhofer, Österreich
  • Samuel Adams Merry Maker, The Boston Beer Company, USA.
(Quelle: Pressemitteilung des Meininger Verlags).

18.2.15

Biermanufakturen in Berlin.

Die boomende Craft Bier-Szene begeistert immer mehr Berliner und Berlinbesucher. Die pulsierende Hauptstadt zählt mittlerweile 22 Biermanufakturen; kleine Brauereien, die dem einzigen an der Spree verbliebenen Bierkonzern ihre kreativen und individuellen Biere entgegensetzen – mit beeindruckendem Erfolg.

Der langjährige Auslandsreporter, Reisebuchautor und Bierliebhaber Peter Korneffel ist in die Szene eingetaucht. Mitgebracht hat er 22 Geschichten von mutigen Brauern und jungen Brauereien, so verblüffend und unterschiedlich wie ihre Biere. Spannende Exkursionen und – auch historisches – Hintergrundwissen runden das Ganze ab. Streifzüge durch die neue Berliner Brauereikultur: "Biermanufakturen in Berlin".

Der umfangreiche Serviceteil mit allen Adressen, Anfahrtswegen und Öffnungszeiten, Glossar, Terminen und Literaturtipps macht das Buch zu einem brandaktuellen Szeneführer.

Peter Korneffel, geboren in Münster, ist ausgebildeter Medienpädagoge und Kabarettist. Mitte der 1990er-Jahre tritt er von der Bühne ab und schreibt fortan als freier Korrespondent u.a. für DIE ZEIT, GEO, mare sowie als Autor mehrerer Reise- und Sachbücher.

Erscheint am 27. März 2015.

Reinheitsgebot: Zu viel Industrie, zu wenig Kultur.

Am 2. Dezember 2013 hat der Deutsche Brauer-Bund e.V. mit großem PR-Tamtam angekündigt, das Reinheitsgebot solle Weltkulturerbe werden (siehe dazu: "Reinheitsgebot für Bier soll Weltkulturerbe werden").

Dr. Hans-Georg Eils, Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, und Friedrich Düll, Präsident des Bayerischen Brauerbundes, verkündigten euphorisch:
"Wenn Deutschland bis heute unangefochten als Biernation gilt, dann ist dies dem Reinheitsgebot zu verdanken. Es garantiert Reinheit, Qualität und Bekömmlichkeit der nach dieser Vorgabe hergestellten Biere. Über Jahrhunderte wurde diese traditionelle Handwerkstechnik fortentwickelt und von Generation zu Generation weitergegeben. Ungeachtet ihrer jahrhundertealten Tradition steht die Bierbereitung nach dem Reinheitsgebot bis heute für größtmögliche Transparenz bei der Produktion von Lebensmitteln und für ein Höchstmaß an Gesundheits- und Verbraucherschutz. Das Reinheitsgebot garantiert einen Grad an Lebensmittelsicherheit, um den viele andere Bereiche der Nahrungsmittelwirtschaft die deutschen Brauer beneiden. Die Aufnahme des fast 500 Jahre alten Reinheitsgebotes für Bier als traditionelle Handwerkstechnik in das Verzeichnis des Weltkulturerbes wäre für die deutschen Brauer und Mälzer Würdigung und Ansporn zugleich."
Doch der Traum ist geplatzt. Christoph Wulf, Vorsitzender des Auswahlgremiums, und Professor für Anthropologie und Erziehung an der Freien Universität Berlin, hat in einem Interview ("Wissen und Können weitergeben" vom Dezember 2014) erklärt, warum der Antrag zumindest vorerst gescheitert ist:
"Das Bierbrauen nach dem Reinheitsgebot wurde in der dem Komitee vorliegenden Bewerbung leider nicht überzeugend dargestellt. Hier stand die Lebensmittelvorschrift zu sehr im Vordergrund. Wir hatten auch den Eindruck, dass die Bierproduktion inzwischen sehr industriell geprägt ist. Der Mensch als Wissensträger der Brautradition scheint zunehmend eine nachrangige Rolle zu spielen."
Mit anderen Worten, die Antragskommission ist sich zu schade, sich vor den Karren kommerzieller Interessen spannen zu lassen.

Nun ist der Deutsche Brauer-Bund aufgefordert, zusätzliche Informationen nachzureichen, um eine endgültige Entscheidung treffen zu können.

11.2.15

Schanktechnik-Videos.

Der Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie hat nun für seine Schanktechnik Arbeitsgruppe einen Youtube-Channel eingerichtet auf dem Videos zum Thema Schanktechnik und Hygiene veröffentlicht werden. Zwei Videos sind schon online. Zu finden hier: Schanktechnik Weihenstephan

2.2.15

Sprachrohr auf internationaler Ebene.

Mit sofortiger Wirkung hat die "Global Association of Craft Beer Brewers" (GACBB) Christian Hans Müller zum Country Manager ernannt. Der Geschäftsführer der Hans Müller Sommelierbier GmbH wird damit das deutsche Sprachrohr der GACBB und vertritt die Vereinigung mit Sitz in Berlin auf nationalen und internationalen Events, Messen und öffentlichen Veranstaltungen.
"Christian Hans Müller war die erste Wahl, als es darum ging einen geeigneten Country Manager für Deutschland zu ernennen. Wir sind sehr froh, dass Christian diesen Posten angenommen hat"
so der Präsident der GACBB, Sebastian Mergel. Sowohl die Biere des Aschaffenburgers als auch seine Philosophie entsprächen in jeglicher Hinsicht dem Kodex der Vereinigung.

Die "Global Association of Craft Beer Brewers" ist die erste unabhängige Vereinigung von Craftbier-Brauern, die auf internationaler Ebene agiert. Ihr Ziel ist es, die Mitglieder untereinander zu vernetzen, um Synergieeffekte zu erzielen und die Unternehmen somit zu stärken.
"Wir wollen gemeinsam und nicht gegeneinander für kreative Biere kämpfen. Die positive Entwicklung der vergangenen beiden Jahre zeigt: Wir Craftbier-Brauer müssen uns gegenüber den Großkonzernbrauereien nicht verstecken"
so Müller.

Anlässlich seiner Ernennung zum Country Manager hat sich der Aschaffenburger entschieden, mit dem „Black Nizza Imperial Stout“, ein weiteres, international inspiriertes Craftbier auf den Markt zu bringen. Exakt ein Dutzend Spezialmalze lassen das tiefschwarze, obergärige Starkbier mit 9,0 % vol. an Noten von Kaffee und Schokolade erinnern. Seine Viskosität und den starken Charakter verdankt es der hohen Stammwürze. Das „Black Nizza Imperial Stout“ wird ab Februar im Fass und in der 0,33-l-Longneck-Flasche für ca. 2,50 bis 3,00 Euro im Handel erhältlich sein und vom 6. bis 8. März 2015 einem größeren Fachpublikum auf der Braukunst Live! vorgestellt.

HANS MÜLLER SOMMELIERBIER GMBH, ASCHAFFENBURG

Die „Hans Müller Sommelierbier GmbH“ wurde 2012 gegründet. Geschäftsführer ist Christian Hans Müller. Der Diplom-Biersommelier (World Brewing Association, Chicago, IL) hat sich zum Ziel gesetzt, besondere Bierspezialitäten zu kreieren und zu etablieren. Nach der erfolgreichen Einführung des "Bayerisch Nizza Clubbiers", einer obergärigen, kaltgehopften Bierkreation auf Weizenmalzbasis, rief er 2013 die Craftbier-Marke "Hanscraft & Co." ins Leben. Das dazu gehörende "Backbone Splitter IPA" wird von Experten derzeit als eines der besten India Pale Ales Deutschlands bezeichnet. Die Hans Müller Sommelierbier GmbH wurde 2013 vom Bierbewertungsportal ratebeer.com zum "Best New Brewer" gekürt, 2014 wurde das Bayerisch Nizza mit einer Goldmedaille beim "International Craft Beer Award" des Meininger Verlags ausgezeichnet.

(Quelle: Pressemitteilung von Lisa Luginger),

24.1.15

RateBeer Best Awards 2014: Café Abseits zum dritten Mal in Folge als beste deutsche Bierkneipe ausgezeichnet.

Nachdem das Bamberger "Café Abseits" gestern bereits wie auch schon im Vorjahr den "RateBeer Best Award for the year 2014" als beste Bierkneipe ("Bar") Bayerns des Jahres 2014 erhalten hat, ging heute auch die Auszeichnung "RateBeer Best Award for the year 2014" als beste Bierkneipe Deutschlands an uns (siehe: Top Places For Beer In The World, veröffentlicht am 24. Januar 2015).

Wie in vielen anderen Ländern wurden mehrere Bierkneipen mit diesem Titel ausgezeichnet, so in Deutschland auch das "Tap House Munich" in München und das "Hopfenreich" in Berlin-Kreuzberg. Das Café Abseits erzielte 95 von 100 möglichen Punkten, das "Tap House Munich" 93 und das "Hopfenreich" 91 Punkte. Da ist bei allen drei noch Luft nach oben.

Aber ich muß zugegeben, wenn ich das Café Abseits etwa mit dem "Ma Che Siete Venuti a Fà" in Rom oder "Akkurat" in Stockholm mit jeweils 100 von 100 möglichen Punkten, aber auch anderen führenden Bierkneipen in Europa und den USA vergleiche, zeigt sich deutlich der erhebliche Rückstand der Biergastronomie in Deutschland. Unter den Blinden ist der Einäugige König.

23.1.15

RateBeer Best Awards: Café Abseits als beste Bierkneipe Bayerns des Jahres 2014 ausgezeichnet.

Das Bamberger "Café Abseits" wurde als beste Bierkneipe ("bar") Bayerns des Jahres 2014 ausgezeichnet. Es erhielt den "RateBeer Best Award for the year 2014" mit 95 von 100 möglichen Punkten. Diesem Score werden die Einzelbewertungen der Besucher zugrunde gelegt. Die Bewertungen der letzten zwölf Monate werden dabei stärker gewichtet. In die Top Rankings werden nur solche Gaststätten aufgenommen, die wenigstens von zehn RateBeerians bewertet worden sind.

Die Bierverkoster von RateBeer.com bewerten alljährlich weltweit millionenfach Biere, Brauereien, Brauerigaststätten, Bierrestaurats, Bierkneipen und Bierverkaufsstellen. Die Datenbank von RateBeer umfaßt mehr als einhunderttausend Biere von mehr als fünfzehntausend Brauereien. Über 270.000 Bierverkoster haben jeder für sich bereits mehr als 4.000 Biere verkostet.

Seit 2002 werden Rankings veröffentlicht, zunehmend auch regional detailliert. Seit dem Jahr 2013 gibt es sogenannte "RateBeer Best Awards" als Logo mit dem sich die Ausgezeichneten schmücken können.

Bereits im letzten Jahr, als nach Bundesländern differenzierte Awards erstmals vergeben wurden, erhielt das Café Abseits die Auszeichnung als beste Bierbar Bayerns. In den beiden letzten Jahren wurde Café Abseits auch als beste Bierbar Deutschlands bewertet. In diesem Jahr steht die Verkündigung dieser Auszeichnung noch aus.

Weitere Sieger aus Bayern in den anderen Kategorien wurden:

22.1.15

RateBeer Best Awards 2014: Top Beers, Brewers, New Brewers By Subregion.

Das wird Jörg Binkert in Breitengüßbach freuen: Die fiktive Brauerei Kuehn Kunz Rosen in Mainz wurde zur besten neuen deutschen Brauerei in Rheinland-Pfalz auserkoren und erhält den RateBeer Best Award 2014: "Top Beers, Brewers, New Brewers By Subregion". Das Bier "Kuehn Kunz Rosen Mystique IPA" wurde als bestes neues Bier aus Rheinland-Pfalz betitelt.

Der Titel bestes Bier Berlins geht an "Heidenpeters Pale Ale".

Top Brewer Nordrhein-Westfalens wurde Ale Mania (Fritz Ale).

Thomas Wachno, der Braumeister der Häffner-Bräu, kann sich über den Titel als Top Brewer Baden-Württembergs freuen. Bestes Bier Baden-Württembergs wurde das "Braukollektiv Black Sheep IPA".

Das "Köstritzer Meisterwerke Pale Ale" wird als bestes Bier Thüringens ausgezeichnet.

Das Gasthaus & Gosebrauerei Bayerischer Bahnhof wurde zur besten Brauerei Sachsens ausgezechnet und das "Bayerischer Bahnhof Pineus Gose" als bestes Bier Sachsens.

Bestes Bier Hamburgs wurde das "Kehrwieder SHIPA Polaris", beste Brauerei die Kreativbrauerei Kehrwieder, beste neuu Brauerei die Buddelship Brauerei.

In Meckleburg-Vorpommern setzte sich das "Störtebeker Atlantik-Ale" als bestes Bier und die Störtebeker Braumanufaktur als beste Brauerei durch.

In Hessen gewann den Titel als bestes Bier das "BrauKunstKeller Amarsi". BraufactuM wurde als beste Brauerei ausgezeichnet.

In Brandenburg ging der Titel bestes Bier an das "Kyritzer Mord und Totschlag". Die Klosterbrauerei Neuzelle wurde als beste Braueerei dieses Bundeslandes ausgezeichnet.

In Niedersachsen ging die Auszeichnung als bestes Bier an das "Mashsee Trainings Lager". Beste Brauerei ist das Einbecker Brauhaus.

In Bayern setzte sich der "Ayinger Celebrator Doppelbock" auf Platz 1 durch und die Brauerei Aying.Weitere Ergebnisse.

21.1.15

RateBeer Best Awards 2014: Die weltweit besten, neuen Brauereien des Jahres 2014.

RateBeer.com hat heute mit der Veröffentlichung der Preisträger des RateBeer Best Awards 2014 begonnen und zwar mit einer Liste der weltweit besten neuen Braueeien des verganenen Jahres: "Top New Brewers In The World". Wenig verwunderlich ist keine Brauerei aus Deutschland dabei. Norwegen, Polen und die USA sind zweimal vertreten. Hinzu kommen Brauereien aus Kroatien, Spanien, den Niederlanden und England. Top 1 ist die spanische Brauerei Edge Brewing in Barcelona. Insgesamt wurden im Zeitraum vom 4. Quartal 2013 bis Ende 2014 3.800 weltweit neue Brauereien gegründet.

4. Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier findet am 18.7.2015 in Brasilien statt.

Der nächste Sommelier-Weltmeister wird am 18. Juli 2015 in Sao Paulo ermittelt. Daran beteiligen können sich die besten 50 Biersommeliere der Welt, die nach einem Länderschlüssel ermittelt werden. Der Termin erklärt sich aus dem Termin der vorhergehenden Brasil Brau, die vom 15. bis 17. Juli 2015 zum 14. Mal stattfindet. Im Vorfeld werden nationale Meisterschaften abgehalten.
  • Die österreichische Staatsmeisterschaft hat bereits unter der Schirmherrschaft des Verbandes der Brauereien Österreichs am 10. Oktober 2014 in Kiesbye`s BIERkulturHAUS stattgefunden. Der neue Biersommelier-Staatsmeister ist Clemens Kainradl aus Eisenstadt.
  • Die deutsche Meisterschaft wird am 31. Januar 2015 in Gräfelfi ng an der Doemens Akademie ausgetragen.
  • Die italienische Meisterschaft wird Anfang 2015 in Bozen durchgeführt.
  • Die Meisterschaft der Schweiz findet im 7. Februar 2015 statt unter dem Schirm des Schweizer Brauerei-Verbandes und der Gastrosuisse.
Wer sich über den Standort der Sommelier-Weltmeisterschaft wundert, sollte bedenken, daß Brasilien der drittgrößte Markt für Bier ist mit mehr als 13.2 Milliarden Liter (2012). Die Dominanz der großen Brauereikonzerne ist ein idealer Nährboden für kleine und mittlere Craft-Brauereien, die schnell wachsen. Ich bekomme im Café Abseits in Bamberg häufig Besuch von brasilianischen Brauern und Bierliebhabern, die Unternehmen wie die Mälzerei Weyermann oder Kaspar Schulz in Bamberg besuchen oder die Brau Beviale in Nürnberg oder als Biertouristen. Häufig bringen sie mir Biere aus Brasilien mit, denen ich eine sehr hohe Qualität bescheinigen kann. So z.B. die Brauereien Bamberg oder Colorado.

19.1.15

Gänstaller-Bräu Fatboy Braunbier.

Bier, das in Zusammenarbeit mit Rockbands hergestellt wird, für sie hergestellt wird und z.B. auf ihren Konzerten ausgeschenkt wird, gibt es immer häufiger. Ab und zu legen auch die Musiker beim Brauen selbst mit Hand an. Z.B. hat Jörg Binkert im Brauhaus Binkert in Breitengüßbach im letzten Jahr zusammen mit den Dorfrockern ein Bier eingebraut (Fotos vom Brautag).

Matthias Erikson, Brauer der schwedischen Brauerei Oppigards, hat für die schwedische Band Fatboy zusammen mit Andreas Gänstaller im letzen Jahr in der Gänstaller-Bräu in Hallerndorf ein Bier eingebraut: "Gänstaller-Bräu Fatboy Braunbier". Am 8. Februar 2015 hat es in Schweden Premiere.

Es ist eine Variation des Fatboys Brown Ale, wurde aber wie alle Biere von Andreas Gänstaller untergärig eingebraut.

Die letzte Hopfengabe erfolgte in Form des sogenannten "late hoppings": im Kühlschiff läuft die heiße Würze über den Hopfen. Die Kombination von langsamer, untergäriger Vergärung und late hopping führt im Vergleich zu einem Brauverfahren mit obergäriger Hefe und dry hopping beim frischen Bier zu einem weniger intensiven Hopfenaroma und dank der hohen Stammwürze und des hohen Alkoholgehalts zu ausgewogen balancierten, gut trinkbaren Bieren. Die Hopfenaromen bauen sich zudem im Laufe der Zeit nicht so schnell ab; die Biere sind lange lagerfähig, ohne allzu sehr an Aroma einzubüßen.

Fatboy ist eine Rockabilly-Band, die 1995 in Stockholm (Schweden) als Hobbyband gegründet wurde. Nachdem sie mehrere Jahre als Begleitband für amerikanische Musiker durch Europa tourten, wuchsen auch die Ambitionen, eine eigene CD aufzunehmen. So veröffentlichte die Band 2004 über das Label Look Left Recordings ihr Debütalbum Steelhearted. Das im September 2008 beim Label Fat State veröffentlichte Album "In My Bones" konnte auf Platz 14 in den schwedischen Charts einsteigen; und wurde sogar für den schwedischen Grammy als "Best Group Of The Year" nominiert. Darauf folgte im Jahr 2010 über Family Tree "Overdrive". Das mittlerweile dritte Album wurde in den Studios von Mando Diao aufgenommen und konnte in den Charts auf Platz 10 einsteigen. (Quelle: Wikipedia).

16.1.15

Craftbierfestival Artbrau am 25. und 26.4.2014 in Heilbronn.

Am Samstag, 25. April (13.00-22.30 Uhr), und Sontag, 26. April 2015 (11.00-18.00 Uhr), findet im Süddeutschen Eisenbahnmuseum in Heilbronn das Craft-Bier-Festival Artbrau statt. Neben dem Verkosten der Craft Biere und dem Austausch mit den Brauern gib es ein Rahmenprogramm:
  • Auszeichnung "Bestes Craft Bier" der ARTBRAU®
  • Geführte Craft Bier Tastings
  • After-Messe Party "Hop is in the air" in der Gartenlaube Heilbronn.
Die Ausstellerliste. Teilnehmende Brauereien:
  • Distelhäuser
  • Hopfenstopfer
  • Welde
  • Palmbräu
  • BrauKunstKeller
  • Riegele

15.1.15

Hopfenstopfer präsentiert die neue Hallertauer Hopfensorte Monroe.

Bad Rappenau, 12.01.15. Auf der Braukunst Live vom 06.03.15 bis zum 08.03.15 präsentiert Thomas Wachno, Brauer der Hopfenstopfer Biere, den neuen Hallertauer Hopfen Monroe.

Entdeckt wurde der Hopfen von keinem geringeren als Josef Wittmann, der bereits mit dem Hallertauer Comet für Aufsehen in der Szene gesorgt hat.
"Bei Monroe handelt es sich um einen amerikanischen Wildhopfen, den ich auf einer meiner USA Reisen entdeckt und in der Hallertau weiter gekreuzt habe"
so Wittmann,
"und Thomas Wachno war sofort bereit, ein neues Hopfenstopfer Bier damit zu brauen.“
Das Hopfenstopfer Monroe ist ein Imperial Pale Ale mit 15,8% Stammwürze 6,5% Alkohol und 40 Bittereinheiten und wird direkt ab Brauerei, im Online Shop oder bundesweit über die bekannten Spezialitätenhändler erhältlich sein.

Mehr Informationen über Hopfenstopfer-Biere und Händler gibt es im Internet auf www.Hopfenstopfer.de und auf www.Facebook.com/Hopfenstopfer.

(Quelle: Pressemitteilung von Thomas Wachno).

9.1.15

Bamberg – Pilsen: eine dicke Bierfreundschaft.

Böhmens bester Braumeister präsentiert am 5. März im Café Abseits (Bamberg) seine edlen Gerstensäfte – Anfang Mai sind alle Bamberger zu einem Gegenbesuch in Pilsens feinsten Brauereien eingeladen.

Die Begegnung mit Braumeister Petr Petružálek aus dem kleinen Städtchen Dobrany bei Pilsen war für drei fränkische Bierenthusiasten ein Schlüsselerlebnis. Seit sie in seiner kleinen Brauerei „Modra hvezda“ (Blauer Stern) seine Lager, Indian Pale Ales und Co. verkostet haben, veranstalten Joachim Sator aus Hallstadt und der Coburger Martin Droschke unter dem Label „Bierreise Pilsen – 2 Tage, 5 Brauereien“ geführte Touren in die Bierregion auf der anderen Seite der deutsch-tschechischen Grenze.
"Die Vielfalt, Experimentierfreude und Qualität dieser mit Goldmedaillen überschütteten Biermanufaktur hat uns quasi keine Wahl gelassen"
so Martin Droschke,
"wir konnten gar nicht anders, als auf diese Art den Bambergern unser Aha-Erlebnis weiterzugeben."

Petr Petružálek. Foto: Joachim Sator

Mit dem Nürnberger Elmar Tannert fand Martin Droschke einen versierten Autorenkollegen, um als zweite missionarische Maßnahme den ersten Ausflugsführer zu den hierzulande noch unbekannten Kleinbrauereien und den Sehenswürdigkeiten im Westen Böhmens zu schreiben. Das „Modra hvezda“ in Dobrany ist nur eine von vielen Adressen, die Biergourmets zum Schwärmen veranlassen dürfte, aufgrund der Sprachbarriere deutschen Touristen und Tagesausflüglern bislang aber verborgen geblieben ist.

Anlässlich der Veröffentlichung des Buchs „Bierland Pilsen“ bietet das Trio nun gemeinsam allen Bierfreunden die Möglichkeit, das Neuland Westböhmen ganz nach Wunsch auf eine komfortable oder eine sehr intensive Art zu entdecken. Am 5 März (Beginn: 19: Uhr) werden die beiden Autoren ihr Buch im Bamberger Café Abseits präsentieren, dabei die wahre Geschichte der Erfindung der Pilsner Brauart aufdecken und über die Eigenarten der boomenden Kleinbrauereiszene in einem Land berichten, das vor dem 2. Weltkrieg Weltmeister im Bierexport war und das anschließend von der kommunistischen Regierung die Schließung nahezu aller Brauereien verordnet bekam. Als Star des Abends wird Braumeister Petr Petružálek anreisen, mit dem Publikum seine Biere degustieren und über ihre Rezepturen und Besonderheiten sprechen. So lange der Vorrat reicht, werden die mitgebrachten Biere auch in den Wochen danach im Café Abseits ausgeschenkt. Weil sich Joachim Sator und Martin Droschke ganz sicher sind, dass es dem Publikum nach mehr schmecken wird, ist ein Gegenbesuch in Pilsen fest eingeplant, an dem jeder interessierte teilnehmen kann. Für den 1. und 2. Mai hat das Duo eine Busreise auf die Beine gestellt, die neben dem „Modra hvezda“ zu drei weiteren, teils versteckt gelegenen böhmischen Kleinbrauereien führt und durch einen Besuch beim Giganten Pilsner Urquell dafür sorgt, dass man begreift, wie groß der Unterschied zwischen Industrie und Handwerksbier ist.


Die Autoren von „Bierland Pilsen“, Elmar Tannert (links) und Martin Droschke (Mitte) im Gespräch mit Petr Petružálek. Foto: Joachim Sator

Petr Petružálek rangiert unter den Top 10 Baumeistern der Tschechischen Republik und ist der Motor der Kleinbrauereiszene im Westen seines Landes. Für die 1998 gegründete Brauerei „Modra hvezda“ hat er neun Stammsorten kreiert, die permanent im Ausschank sind. Hinzu kommt eine etwa alle zwei Monate wechselnde zehnte Sorte, bei der Petr Petružálek seiner Experimentierfreude freien Lauf lässt, wovon sein legendäres Vanillebier und sein Brennesselbier zeugen. Petr Petružálek helles Lager gilt als Meilenstein beim Bemühen dertschechischer Brauerszene, die währen der kommunistischen Ära ausgelöschte Tradition der regionaltypischen untergärigen Biere neu zu beleben und wurde mit einer Goldmedaille prämiert. Seine besondere Leidenschaft gilt dem Starkbier. Mit der vielfach kopierten und ebenfalls mit einer Goldmedaille ausgezeichneten Sorte Dobřanský Svatý Vít. hat er eines der gehaltvollsten Biere seines Landes kreiert (23° Stammwürze, etwa 10 % Alkohol).

In der Region Pilsen wurden in den vergangenen 10 Jahren über ein Dutzend Kleinbrauereien gegründet, die sich als Orte des Widerstands gegen das Industriebier verstehen. Keinen von ihnen verwendet chemische Zusätze, obwohl dies in der Tschechischen Republik erlaubt ist. Keine dieser Brauereien macht ihre Biere übernatürlich lange haltbar oder füllt sie in Flaschen ab, weshalb sie nur vor Ort und meist nur im eigenen Gasthaus ausgeschenkt und verkauft werden.

Die Buchpräsentation und Degustation mit Petr Petružálek:
5. März, 19 Uhr
Café Abseits
Pödeldorfer Straße 39
96052 Bamberg
Tel. 0951 303422

Einritt: 10 € inkl. Degustation

Vorverkauf: Café Abseits und http://bierreise-pilsen.de/

Der Gegenbesuch in Pilsen:
01. und 02. Mai
Geführte Zwei-Tages-Fahrt im Reisebus ab Bamberg mit Besuch von fünf Brauereien inkl. Degustationen, Treffen mit Braumeistern und tschechischer Küche.

Detaillierte Infos und Buchung: http://bierreise-pilsen.de/

Das Buch:
Martin Droschke, Elmar Tannert:
Bierland Pilsen - Brauereien und Sehenswürdigkeiten im Westen Böhmens
ars vivendi Verlag, 220 Seiten, 14,90 €
ISBN 978-3869134772

Kontakt:
Bierreise Pilsen
ein Projekt der:
sinnkult GbR
Josefstraße 32
96103 Hallstadt
Telefon: 0951-2094016
E-Mail: info@sinnkult.de
http://bierreise-pilsen.de/

Die neun Stammsorten von Petr Petružálek. Foto: Joachim Sator